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Kultur, Ratio, Darwinismus, Objektivität und anders

Erstellt von Tramaico, 24.06.2014, 08:20 Uhr · 56 Antworten · 2.647 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von rolf2

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    Katzen und Hunde mögen es ja auch gefüttert zu werden, jagen und für Futter selbst sorgen sind eigentlich Resourcenverschwendung wenn man es für lau bekommt.

    Du Tramaico, verführst deine Hunde zum sinnlosen Rumlungern für null Leistung, sozusagen das Sozialamt des Premiumlandes für überflüssige Straßenköter eines Schwellenlandes, deren Bewohner sich nicht um diese Viecher kümmern.

    Einschläfern oder sich nicht drum kümmern wäre eine rationale Entscheidung, das sich kümmern um diese Tiere ist wohl doch höchst emotionalen Urspungs.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von alhash

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    Ein bösartiger Kommentar.

    Tiere um die man sich kümmert geben auch etwas zurück, zumal Tramaicos Tiere schon als Abfall behandelt wurden.

    Sollte man dann nichtsnutzige Frauen, die nur in der Matte hängen und andere menschliche "Fehlentwicklungen" dann auch Einschl....?

    AlHash

  4. #23
    Avatar von rolf2

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    es geht mit hier um tramaicos beknackter Argumentation, nicht um die dämlichen Hunde

  5. #24
    Avatar von storasis

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Rational gesehen ist der Mensch der groesste Parasit auf diesem Planeten. Nur er sieht die Sache natuerlich subjektiv, was natuerlich verstaendlich ist. Machen andere Spezien ja auch, nur ist bei denen das Zerstoerungspotential weitaus geringer.
    Und dieses "rational gesehen" willst Du uns dann als Buddhismus verkaufen? (Persönlich erscheinst Du mir als Darwinist, der sich gerne mit der Aura des Buddhismus umgibt)

  6. #25
    Avatar von sanukk

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    Denke mal, es gibt auch Schwachmaiticos auf dieser Welt. In DACH heissen sie Schwachmaten.

  7. #26
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Rational gesehen ist der Mensch der groesste Parasit auf diesem Planeten. Nur er sieht die Sache natuerlich subjektiv, was natuerlich verstaendlich ist. Machen andere Spezien ja auch, nur ist bei denen das Zerstoerungspotential weitaus geringer.
    wenn dich Deine Hunde auffressen würden wäre es ein kurzes Vegnügen, also fressen sie dich nicht, sondern lassen sich von dir füttern, so einfach ist das, Du bist ihr Diener und sie nutzen Dich, wie andere Menschen die Kühe und Schweine nutzen.

  8. #27
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von storasis Beitrag anzeigen
    Und dieses "rational gesehen" willst Du uns dann als Buddhismus verkaufen? (Persönlich erscheinst Du mir als Darwinist, der sich gerne mit der Aura des Buddhismus umgibt)
    Natuerlich bin ich ein bekennender Darwinist und sogar Sozialdarwinist, was aber nicht heisst, dass ich dieses gutheisse sondern nur so nehme wie es ist. Wie schon so oft erwaehnt, don't shoot the messenger. Und schon schliesst sich wieder der Kreis zum Buddhisten, lieber Storasis.

    Die eigentliche bubbhistische Lehre, nicht der voodoomaessige Volksbuddhismus, lehrt genau dieses. Es zu nehmen wie es ist und ohne damit zu hadern, egal wie es auch ist.

    Gegen Realitaetsverweigerung kann auch der Buddhismus nichts ausrichten. Aber nicht schlimm, es ist eben einfach so wie es ist und gut, dass wir mal darueber geschrieben haben.

  9. #28
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Katze Beitrag anzeigen
    Na und, was dagegen ?
    Noe. Es ist eben so, dass der Homo Sapiens die groesste A.rschgeige auf diesem Planeten oder vielleicht sagar in dieser Galaxie ist, dieses aber natuerlich vehement bestreitet. Aber nun ja, nicht schlimm, weil sich dieses Wesen mit seinem Treiben letztendlich selbst ausrottet. Ergo, win/win, alles wird gut (copyright MadMac).

  10. #29
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Weil wir im Grunde nur ein Lebewesen unter vielen Spezien auf diesem Planeten sind. Nicht mehr und nicht weniger. So sieht es jedenfalls "Mutter Natur", obwohl sich der Homo Sapiens als ausgesprochenes Stiefkind gebaerdet.
    Das ist eine außerordentlich schwache Begründung für die Frage warum wir uns die Natur in ethischen Fragen als Vorbild nehmen sollten. Ebensogut könnte man behaupten, dass das Verhalten von Chimpanzen ethisch vorbildhaft sei, weil es der "natürlichen" Verhaltensweise von Primaten entspricht. Vollkommen absurd.

    Bei der Ethik geht es um die Frage was ist gutes Verhalten und was ist schlechtes Verhalten. Das muss begründet werden. Außerdem ist Ethik, zumindest formulierte Ethik, eins der Merkmale die den Menschen von anderen Tieren deutlich unterscheidet. Es gibt keine andere Art auf dem Planeten die Verhaltenskodexe formuliert, kommuniziert und durch ein Justizsystem ausübt. Und damit wären wir wieder bei der Kultur.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Dieser Krieg wird dann gerne als Kultur verkauft und der Mensch hat bis dato doch nur eines mehr oder weniger gerichtet. Das, was er selbst vorher kaputt gemacht hat.
    Von welchem Krieg sprichst du? Kultur ist kein Krieg sondern -wiegesagt- Gestaltung. Das fängt mit Werkzeugen, Ackerbau und Viehzucht an. Bei der Gestaltung wird üblicherweise Materie und Energie konsumiert und in etwas neues verwandelt. Das impliziert natürlich die "Zerstörung" der usprünglichen Form der Materie, allerdings finde ich das Wort "Transformation"für die Beschreibung dieses Prozesses passender.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Auch Humanitaet ist ja erst durch vorangegangene humane Barbarei entstanden. Erst wird etwas zerstoert und danach unter der Fahne der Humanitaet wieder mehr oder weniger gerichtet.
    Mag sein, aber da deine Argumentationskette zunehmend verworrener wird, und ich dieser kaum noch folgen kann, lass uns zum Ausgangspunkt zurückkommen.

    Der naturalistische Denker glaubt, dass es irgendwelche normativen Prinzipien in der Natur gibt die richtiges Verhalten bestimmen, und das je mehr sich der Mensch von diesen Prinzipen entfernt, desto unnatürlicher und damit auch un-ethischer sein Verhalten ausfällt.

    Dazu würde ich sagen: "Humbug!" Es gibt keine solchen normativen Prinzipien in der Natur. Wenn es die gäbe sollten diese schließlich empirisch nachweisbar sein. Daran sind bisher jedoch alle Naturalisten gescheitert. Ergo: ethischer Naturalismus ist Unsinn.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Das man den Schwanensee oder so tanzt ist nicht zwangslaeufig eine groessere Errungenschaft als ein Liebestanz in der Tierwelt nur irrationaler.
    Ballett ist wahrscheinlich ein schlechtes Beispiel, jedoch ist die Anzahl menschlicher Errungenschaften so groß, dass man nicht lange nach Beispielen suchen muss. Viele davon sind einzigartig. Zumindest haben wir bisher keine Tiere gesehen, die Teilchenbeschleuniger oder Weltraumteleskope bauen.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Natuerlich bin ich ein bekennender Darwinist und sogar Sozialdarwinist...
    Das hängst du besser nicht an die große Glocke, denn vom Sozialdarwinist zum Völkermörder, Judenvergaser, Ku-Klux-Klan Negerhasser ist es nur ein kleiner Schritt.

    Cheers, X-pat

  11. #30
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Vollkommen absurd.
    Nur aus der Sichtweise der voreingenommenen menschlichen Perspektive, nicht jedoch aus objektivem Blickwinkel.

    Bei der Ethik geht es um die Frage was ist gutes Verhalten und was ist schlechtes Verhalten.
    Ethik ist lediglich ein menschgemachtes Kunstwort fuer menschliche Weltanschauung. Sehr einseitig.

    Der naturalistische Denker glaubt, dass es irgendwelche normativen Prinzipien in der Natur gibt die richtiges Verhalten bestimmen, und das je mehr sich der Mensch von diesen Prinzipen entfernt, desto unnatürlicher und damit auch un-ethischer sein Verhalten ausfällt.
    Was ein naturalistischer Denker glaubt oder nicht glaubt ist fuer mich ohne jegliche Relevanz. Mich interessieren die Dinge einfach nur so wie sie sind. Aus einer unvoreingenommenen und unparteiischen Sichtweise. Deine Denke ist menschlich, was sie somit alles andere als objektiv macht.

    Ballett ist wahrscheinlich ein schlechtes Beispiel, jedoch ist die Anzahl menschlicher Errungenschaften so groß, dass man nicht lange nach Beispielen suchen muss. Davon sind viele einzigartig. Wir haben zum Beispiel bisher keine Tiere gesehen, die Teilchenbeschleuniger oder Weltraumteleskope bauen.
    Menschlichen Errungenschaften fuer wen und auf welche Weise? Wozu braucht dieser Planet Teilchenbeschleuniger oder Weltraumteleskope? Ist von keiner ueberlebenswichtigen Bedeutung fuer den Fortbestand der menschlichen Spezies bzw. diesen Planeten. Wie schon geschrieben, Mensch bleib bei Deinen Leisten. Im eigenen Interesse und das dieses Planeten und anderer Spezien. Der Homo Sapiens hat doch bereits schon mehr als genug schlimmverbessert.

    Nehmen wir z. B. die Atombome oder auch Neutronenbombe. Der menschlichen Perversitaet sind anscheinend keinerlei Grenzen gesetzt. Wie kann man unter dieser Praemisse ueberhaupt von Kultur sprechen? Das ist doch bereits der Gipfel der Ueberheblichkeit. Ist nur eine Frage der Zeit, wie lange sich das "Mutter Natur" noch bieten laesst. Bei Naturkatastrophen scheint die Tendenz steigend zu sein. Das, was bis jetzt erlebt wurde, war nur ein kleiner Vorgeschmack. Die Richter-Skala ist bekanntlich nach oben offen. Stay tuned.

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