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Kultur, Ratio, Darwinismus, Objektivität und anders

Erstellt von Tramaico, 24.06.2014, 08:20 Uhr · 56 Antworten · 2.654 Aufrufe

  1. #11
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Vergiss nicht, hatte doch schon erwaehnt, dass ich lediglich der Messenger bin. Ich lehne Humanismus nicht grundsaetzlich ab, sondern sehe vieles lediglich als Utiopie. Wie eben vermeintliche Menschenrechte, Recht auf Leben etc. Das sind keine Naturgesetze sondern ist lediglich menschgemachte Philosophie zum reinen Selbstzweck.

    Mutter Natur ist nicht human und auch nicht emotional. Sie agiert rein rational und wird somit oftmals als "grausam" angesehen.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von x-pat

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Mutter Natur ist nicht human und auch nicht emotional. Sie agiert rein rational und wird somit oftmals als "grausam" angesehen.
    Also doch ethischer Naturalismus? Warum sollten wir uns "Mutter Natur" als Vorbild nehmen zur Frage wie wir andere Menschen behandeln?

    Cheers, X-pat

  4. #13
    ccc
    Avatar von ccc

    Registriert seit
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    3.949
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    ... Warum sollten wir uns "Mutter Natur" als Vorbild nehmen zur Frage wie wir andere Menschen behandeln?
    Ja, das wird Tramaico nicht verstehen, oder er braucht noch einen weiteren Reibebaum im Forum, um uns mit seinen Ergüssen zu erfreuen.

    Lieber Tramaico, Du Überallsenfdazugeber, würden wir Menschen uns "Mutter Natur" zum Vorbild nehmen, so würde die Menschheit heute vielleicht gar nicht mehr existieren, zumindest aber wäre unser Tagesablauf ein erbarmungsloser Kampf ums Überleben.

    Wir wären vielleicht wie die Wölfe, denen es nur darum geht, einem Leitwolf hinterherzurennen, den man dann irgend wann einmal im Kampf durch einen jüngeren ersetzt, und dann diesem hinterher rennt ... immer auf der Jagd nach Nahrung, keine Zeit für Fußball-WM, keine Zeit für Formel-1-Rennen, keine Zeit, gemütlich ein Bier zu kippen, und auch das bei den menschlichen Männchen so beliebte Weibchen wäre nur ein von der Natur vorgesehenes Fortpflanzungsinstrument.

    Oder wie wären wie die Bienen. Eine faule Königin lässt sich den ganzen Tag füttern und legt dafür ein paar Eier. Alle anderen schuften rund um die Uhr, dauernd irgendwelche Arbeiten am Bau, dauernd Nektar herankarren, keine Zeit zum Nachdenken, an Weibchen denken ist sowieso nix, weil wir wären fast alle welche, mit Ausnahme derer, die sich in ihrem kurzen Leben vor ihrer Ermordung darum raufen müssen, bei der Königin zum Schuss zu kommen.

    Der Mensch hat sich von vielen "Naturgesetzen" abgenabelt, und das war gut so! Sonst wäre er auch nicht Mensch, sondern Tier (bei einigen haben die Ur-Instinkte allerdings bis heute durchgeschlagen).

  5. #14
    Avatar von uwalburg

    Registriert seit
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    Beiträge
    1.929
    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    Der Mensch hat sich von vielen "Naturgesetzen" abgenabelt, und das war gut so! Sonst wäre er auch nicht Mensch, sondern Tier (bei einigen haben die Ur-Instinkte allerdings bis heute durchgeschlagen).
    Trotz allem ist und bleibt der Mensch ein Teil der Natur.

  6. #15
    Avatar von wingman

    Registriert seit
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    14.074
    das stimmt, der mensch ist schlimmer als ein tier und hat die möglichkeit aufgrund seiner intelligenz die erde zu zerstören.

  7. #16
    ccc
    Avatar von ccc

    Registriert seit
    09.07.2011
    Beiträge
    3.949
    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    das stimmt, der mensch ist schlimmer als ein tier und hat die möglichkeit aufgrund seiner intelligenz die erde zu zerstören.
    Ob schlimmer als ein Tier, das ist etwas zu ungenau formuliert, aber dass der Mensch die Erde zerstören kann stimmt! Ein Tier kann das wohl eher nicht. Allerdings, im Gegensatz zum Tier kann der Mensch auf der Erde aber auch vieles verbessern. Ob er es freilich auch tut, bleibt angesichts der Weltgeschichte fraglich.

  8. #17
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Also doch ethischer Naturalismus? Warum sollten wir uns "Mutter Natur" als Vorbild nehmen zur Frage wie wir andere Menschen behandeln?

    Cheers, X-pat
    Weil wir im Grunde nur ein Lebewesen unter vielen Spezien auf diesem Planeten sind. Nicht mehr und nicht weniger. So sieht es jedenfalls "Mutter Natur", obwohl sich der Homo Sapiens als ausgesprochenes Stiefkind gebaerdet. Gegenueber "Mutter Natur" und auch untereinander.

    Dieser Krieg wird dann gerne als Kultur verkauft und der Mensch hat bis dato doch nur eines mehr oder weniger gerichtet. Das, was er selbst vorher kaputt gemacht hat. Sich dafuer auf die Schulter zu klopen ist doch voll verstandesmaessig gesehen der Gipfel der Unverfrorenheit.

    Auch Humanitaet ist ja erst durch vorangegangene humane Barbarei entstanden. Erst wird etwas zerstoert und danach unter der Fahne der Humanitaet wieder mehr oder weniger gerichtet.

    Im Grunde sollte enfach nur bei seinen Leisten bleiben und sich staendig zum Premiumwesen stilisieren. Er war es nie und ist es nicht, so bitter dies auch fuer manche Menschlein rueberkommt. Objektiv handelt es sich beim Menschen auch nur um Fleisch auf Beinen, das frisst, schlaeft, kotet, pieselt und irgendwann den Loeffel abgibt.

    Das man den Schwanensee oder so tanzt ist nicht zwangslaeufig eine groessere Errungenschaft als ein Liebestanz in der Tierwelt nur irrationaler. Weil es keinem anderen Zweck dient als einer emotionalen Befriedigung, was dann unter der Ueberschrift "Kunst" laeuft.

  9. #18
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    Eine faule Königin lässt sich den ganzen Tag füttern und legt dafür ein paar Eier. Alle anderen schuften rund um die Uhr, dauernd irgendwelche Arbeiten am Bau, dauernd Nektar herankarren, keine Zeit zum Nachdenken, an Weibchen denken ist sowieso nix, weil wir wären fast alle welche, mit Ausnahme derer, die sich in ihrem kurzen Leben vor ihrer Ermordung darum raufen müssen, bei der Königin zum Schuss zu kommen.
    Gibt es doch bei den Menschen auch, nur dass es sich damit nicht zwangslaeufig um faule Koeniginnen handelt sondern schlichte Homo Sapiens. JEDER Mensch hat Wuerde auf Anrecht und Hilfe. Das zuechtet natuerlich regelrecht Schmarotzer, die sich auf Kosten der Gemeinschaft aushalten lassen. Gibt es sicherlich weitaus mehr in der Welt des Menschen, als in der Tierwelt.

    In der Tierwelt geht es meistens rein um das Ueberleben, waehrend der Mensch darauf besteht ein Recht zu haben, in einem Federbett verhaetschelt zu werdne. Speziell in der Premiumwelt.

  10. #19
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    Der Mensch hat sich von vielen "Naturgesetzen" abgenabelt, und das war gut so! Sonst wäre er auch nicht Mensch, sondern Tier (bei einigen haben die Ur-Instinkte allerdings bis heute durchgeschlagen).
    Rational gesehen ist der Mensch der groesste Parasit auf diesem Planeten. Nur er sieht die Sache natuerlich subjektiv, was natuerlich verstaendlich ist. Machen andere Spezien ja auch, nur ist bei denen das Zerstoerungspotential weitaus geringer.

  11. #20
    Avatar von Katze

    Registriert seit
    12.04.2014
    Beiträge
    593
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    In der Tierwelt geht es meistens rein um das Ueberleben, waehrend der Mensch darauf besteht ein Recht zu haben, in einem Federbett verhaetschelt zu werdne. Speziell in der Premiumwelt.
    Na und, was dagegen ?

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