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Krawalle in Thailand

Erstellt von Malivan, 25.10.2004, 19:32 Uhr · 70 Antworten · 3.709 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Ralph-HF

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    Re: Krawalle in Thailand

    @ll

    Moslems köpfen im Süden von Thailand buddhistischen Dorfbewohner
    Polizei: Rache für Tod von 87 moslemischen Demonstranten

    Bangkok - Eine Woche nach den gewaltsamen Ausschreitungen im moslemischen Süden von Thailand haben Aufständische dort einen ranghohen buddhistischen Dorfbewohner geköpft. Ein Mann aus der Ortschaft Mamong habe ...weiter

    [mod:c3d600a8bc="Visitor"]Vollzitat der Argenturnachricht gekürzt.[/mod:c3d600a8bc]


    02.11.04, 06:58 Uhr
    gefunden hier: http://www.netscape.de/index.jsp?sg=...cid=1858661969

    und es geht weiter und weiter und weiter und ......

  2.  
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  3. #62
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Krawalle in Thailand

    Auch in China
    Ausnahmezustand nach schweren Unruhen

    Mindestens sechs Tote bei Schlacht zwischen Dörfern von Han-Chinesen und muslimischer Minderheit

    Die Pekinger Regierung und die Führung der zentralchinesischen Provinz Henan haben nach gewalttätigen Unruhen zwischen der Minderheit der Hui-Muslime und Han-Chinesen ein Muslimdorf, 50 Kilometer südwestlich von der Provinzhauptstadt Zhengzhou, zu dessen Schutz unter Ausnahmezustand stellen lassen. Bei den Krawallen gab es mindestens sechs Tote und mehrere Dutzend Verletzte.

    Die Hui sind die drittgrößte der 55 Minderheiten in China. Die etwa 8,5 Millionen Menschen dieser Volksgruppe leben über das ganze Land verstreut

    Von Außenwelt abgeriegelt

    Bewohner des Dorfes Nanrencun, in dem 5000 Muslime wohnen, bestätigten am Montag auf telefonische Anfrage, dass sie unter dem Schutz massiver bewaffneter Polizeieinheiten stehen. "Derzeit ist alles wieder ruhig. Unser Dorf ist aber von der Außenwelt abgeriegelt." Ein Geistlicher aus der Moschee des Dorfes bestritt, dass religiöse Motive oder Volkstumskonflikte hinter den Unruhen stehen. Der Aufruhr, der sich von zwei auf sieben Dörfer ausweitete, hätte sich an Privatinteressen und Geschäftsneid unter Fuhrunternehmern entzündet. Erst darauf sei er zur Schlacht zwischen Han- und Muslimdörfern eskaliert.

    Eine Straßenblockade war am vergangenen Mittwoch zum Auslöser des blutigen Aufruhrs zwischen den Bewohnern des Muslim-Dorfes Nanrencun und dem vier Kilometer entfernten Han-Dorf Weitan geworden. Ein Transportfahrzeug aus dem Han-Dorf hatte zuerst einem Lastwagen und dann weiteren drei Lastern aus dem Muslimdorf die Fahrt auf der Durchfahrtstraße versperrt. Der Streit eskalierte.

    Nach Angaben aus dem Muslimdorf wurden ihre Fahrer verprügelt und die Lastwagen angezündet. Zwei der Fahrer seien schwer verletzt worden. Nach Angaben aus dem Dorf der Han-Chinesen sei der Streit dagegen außer Rand und Band geraten, nachdem ein 17-jähriger Junge ihres Dorfes von den Fahrern des Muslimdorfes fast zu Tode geprügelt worden sei.

    Am Donnerstag prallten die Bauern beider Seiten erneut zusammen, nachdem zuvor zwei Busse aus dem Muslimdorf in Brand gesteckt worden waren. Nach einer weiteren Straßenschlacht überfielen schließlich Han-Chinesen der Umgebung das Muslimdorf und steckten einige Häuser, Getreide und Autos in Brand.

    Am Freitag griffen rund 4000 bewaffnete Polizisten ein und schützten das Muslimendorf, dem Bewohner eines weiteren Hui-Dorfes zu Hilfe eilten, gegen mehr als 10.000 sich zusammengerottete Bewohner aus fünf Dörfern der Han.

    Der von Peking bis Sonntagnacht geheim gehaltene Vorfall ereignete sich nur zwei Wochen nach dem Aufruhr in Südwestchinas Stadt Wanzhou, wo ein Streit unter Passanten auf dem Obstmarkt zur Randale von Tausenden Unzufriedenen gegen die Bezirksregierung und korrupte Funktionäre eskalierte.

    Polizeitruppen mussten die Unruhen mit Gewalt befrieden. Peking zeigt sich über die Häufung illegaler Streiks und spontaner Massenproteste immer alarmierter, hinter denen sich meist gärende Unzufriedenheit vor allem unter den Verlierern der Reformen verbirgt.

    2003 zählten die Sicherheitsbehörden bereits 58.500 meist friedlich verlaufende Protestaktionen, an denen mehr als drei Millionen Menschen teilnahmen. 2004 sind die Aktionen größer und gewalttätiger geworden. (DER STANDARD, Printausgabe, 2.11.2004)

    Quelle:
    der Standard.at

  4. #63
    Avatar von martinus

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    2.958

    Re: Krawalle in Thailand

    Seit langem rede ich davon, daß es nicht um Politik geht, sondern um die Religion. Haust du mich - hau ich dich.
    Der Kretinismus stirbt anscheinend nie aus...

    Ein Kollege (Muslim) sagte mir, daß das keine richtigen Muslime sein, die anderen ein Leid tun.
    Leider sinds nur Einzelne, die so denken.

  5. #64
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Krawalle in Thailand

    Theo van Gogh 1957-2004

    Niederländischer Filmemacher wurde Opfer eines Mord.anschlags - Bestürzung über den Tod einer stets streitbaren und kontroversiellen Persönlichkeit

    Amsterdam - Der niederländische Filmregisseur und Publizist Theo van Gogh ist am Dienstagmorgen auf einer Straße in Amsterdam durch Stiche und Schüsse tödlich verletzt worden. Der auch mit eigenen TV-Sendungen und durch Islam-kritische Meinungsäußerungen in der Presse bekannt gewordene Filmemacher, nach eigenen Angaben der Ururenkel von Vincent van Goghs Bruder Theo, ist nur 47 Jahre alt geworden.

    Der mutmaßliche Täter, ein 26 Jahre alter Amsterdamer mit niederländischer und marokkanischer Staatsbürgerschaft, wurde nach kurzer Verfolgung festgenommen. Vorher verletzte er noch einen Passanten und einen Polizisten durch Schüsse. Bei der Festnahme erlitt er selbst eine Schusswunde am Bein. Über den Inhalt eines am Tatort hinterlassenen Briefes machte die Polizei zunächst keine näheren Angaben.

    Die niederländische Königin Beatrix und führende Politiker des Landes reagierten mit Bestürzung auf die Bluttat. Ministerpräsident Jan Peter Balkenende würdigte van Gogh in einer ersten Reaktion als Vorkämpfer des freien Wortes.

    Wenn sich herausstellen sollte, dass er wegen seiner Ansichten umgebracht wurde, sei dies eine äußerst Besorgnis erregende Entwicklung. "Unsere Demokratie würde an der Wurzel angegriffen, wenn man seine Meinung nicht mehr äußern könnte", sagte der Regierungschef. "Das Klima hat sich verhärtet", stellte er fest. Balkenende erinnerte an die Ermordung des Rechtspopulisten Pim Fortuyn am 6. Mai 2002 in Hilversum.

    Dessen Tod wenige Tage vor der Parlamentswahl hatte die niederländische Gesellschaft und ihr Selbstverständnis eines toleranten Miteinanders fundamental erschüttert. Über Fortuyn hat van Gogh seinen letzten Film, 0605, gedreht. Der Streifen, in dem er eine Komplotttheorie um den politischen Mord entwickelt, sollte Anfang kommenden Jahres in den Niederlanden anlaufen. Fortuyn hatte seinerzeit mit heftiger Kritik am Islam und an der liberalen Zuwanderungspolitik Den Haags viele Anhänger für seine politische Bewegung gewonnen.

    Todesdrohungen

    Van Goghs Kurzfilm Submission über Kritik am Koran und an Frauenfeindlichkeit im Namen des Islam, in dem vier Frauen über Missbrauchserfahrungen sprechen, sorgte nach seiner TV-Ausstrahlung vergangenen Sommer für heftige Reaktionen. Das Drehbuch hatte die aus Somalia stammende Islamkritikerin und Parlamentsabgeordnete Ayaan Hirsi Ali geschrieben. Die Politikerin der rechtsliberalen Partei VVD hatte wegen dieses Films ebenso wie van Gogh Todesdrohungen über Internet erhalten. Beiden wurde Polizeischutz angeboten.

    Van Gogh galt seit langem als ein "enfant terrible" der niederländischen Filmszene - international konnte der streitbare Autor mit seinen Arbeiten jedoch nicht reüssieren. Ein Jusstudium hatte er Anfang der 80er-Jahre abgebrochen, bereits sein erster Film Luger (1981), ein Thriller um die Entführung einer Millionärstochter, stand im Verdacht der Frauenfeindlichkeit und sorgte für Kontroversen.

    Seitdem stand van Gogh, der auch Theaterstücke schrieb und einen satirischen Roman veröffentlichte, immer wieder als Schauspieler vor der Kamera und drehte mehr als zwei Dutzend Filme - darunter 06/ 5ex Without Hangups (1996), eine Tragikomödie über eine ..........beziehung, die es an den niederländischen Kinokassen zum erfolgreichsten Film des Jahres brachte, Interview (2003) über die Konfrontation eines Soapstars mit einem Journalisten oder auch die Fernsehserie Najib en Julia (2002), eine moderne Version der Romeo-und-Julia-Geschichte.

    Daneben war er durch kontroverse Meinungsäußerungen in Interviews und Talkshows zu landesweiter Prominenz gelangt, zuletzt etwa durch eine umstrittene Kolumne in der Gratistageszeitung Metro. Freunde bezeichneten ihn als mutigen, liebevollen und humoristischen Mann, dessen Ansichten aber für Betroffene auch verletzend sein konnten. (irr/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 3. 11. 2004)

    Quelle:
    der Standard.at

    Ist schon furchtbar das man seine Meinung mit dem Tod bezahlt.

  6. #65
    Tel
    Avatar von Tel

    Re: Krawalle in Thailand

    Zitat Zitat von Chonburi's Michael",p="184167
    Ist schon furchtbar das man seine Meinung mit dem Tod bezahlt.
    Kritikfähigkeit und Meinungspluralismus sind sicher keine Stärken des Islam...

  7. #66
    Avatar von Ralph-HF

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    157

    Re: Krawalle in Thailand

    @martinus
    Ein Kollege (Muslim) sagte mir, daß das keine richtigen Muslime sein, die anderen ein Leid tun.
    Leider sinds nur Einzelne, die so denken.
    Solche (Muslime) kenne ich auch, sind aber in der Minderheit, und das hier in DT. Ich möchte nicht wissen wieviele Hassprediger a la "Kalif von Köln" hier noch ihr Gedankengut verbreiten.
    Das ist was mir Sorgen macht!

    Es werden zwar keine Statistiken verbreitet, jedenfalls kenne ich keine, wieviel % der in DT lebenden Menschen Muslime sind. Denke mal es dauert nicht mehr lange und es werden hier mehr Muslime als Christen leben.
    Und wieviel % davon wieder auf solche Hassprediger stehen möchte ich besser nicht wissen!

    Na, ja so wie es aussieht wird Bush ja wieder President , der wirds schon richten, als wiedergebohrener Christ!

    Gruß Ralph-HF

  8. #67
    thurien
    Avatar von thurien

    Re: Krawalle in Thailand

    [quote="Ralph-HF",p="184210"]@martinus
    Es werden zwar keine Statistiken verbreitet, jedenfalls kenne ich keine, wieviel % der in DT lebenden Menschen Muslime sind.
    guckst Du hier http://www.jesus.ch/index.php/D/article/152/4101/

    Übrigens werden die in LOS heimischen Muslime mit 10% der Gesamt-
    bevölkerung (nicht 5%, wie hier einige Male in Nittaya genannt) an-
    gegeben, Statistik- link habe ich "verkramt"

  9. #68
    thurien
    Avatar von thurien

    Re: Krawalle in Thailand

    [quote="thurien",p="184214"]
    Zitat Zitat von Ralph-HF",p="184210
    @martinus
    Es werden zwar keine Statistiken verbreitet, jedenfalls kenne ich keine, wieviel % der in DT lebenden Menschen Muslime sind.
    guckst Du hier http://www.jesus.ch/index.php/D/article/152/4101/

    Übrigens werden die in LOS heimischen Muslime mit 10% der Gesamt-
    bevölkerung (nicht 5%, wie hier einige Male in Nittaya genannt) an-
    gegeben, Statistik- link habe ich "verkramt"
    Wahrscheinl. doch unter 5%: entspricht ca. 2,5 Mio Muslim-Thais
    http://www.ahk.de/bueros/t/thailand/landundleute.html

  10. #69
    Avatar von Sammy33

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    893

    Re: Krawalle in Thailand

    Islamisten köpfen im Süden von Thailand Vize-Bürgermeister

    02.11.2004 08:24

    BANGKOK - Eine Woche nach den gewaltsamen Ausschreitungen im moslemischen Süden von Thailand haben islamistische Aufständische dort einen ranghohen buddhistischen Dorfbewohner geköpft.

    Ein Mann aus der Ortschaft Mamong habe den Kopf des stellvertretenden Dorfchefs gefunden, der Rest der Leiche sei später entdeckt worden, teilte die Polizei im Bezirk Sukhirin in der Unruheprovinz Narathiwat mit.

    Auf einem handschriftlichen Zettel habe es geheissen, es handle sich um Rache "für die unschuldigen Opfer von Tak Bai". Dort waren bei schweren Ausschreitungen zwischen muslimischen Demonstranten und Sicherheitskräften vor einer Woche sieben Menschen erschossen worden.

    78 weitere erstickten oder wurden zu Tode gedrückt, als sie eingepfercht in Militärlastwagen zum Verhör gebracht werden sollten. In die seit Monaten schwelende Krise im Süden des Landes hatte sich am Sonntag Thailands König Bhumibol Adulyadej eingeschaltet, indem er die Regierung zu Zurückhaltung aufforderte.

    Der von islamischen Separatisten ausgelösten Welle der Gewalt sind seit Januar mindestens 460 Menschen zum Opfer gefallen. Die Gegend war bereits in den Siebziger und Achtziger Jahren Schauplatz eines Aufstandes von Moslems, die Unabhängigkeit forderten. Thailand ist zu rund 95 Prozent buddhistisch.

    Gruß
    Sammy

  11. #70
    Avatar von Ralph-HF

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    Re: Krawalle in Thailand

    Mindestens sieben Tote bei Unruhen in Südthailand
    Bangkok - Bei mehreren Anschlägen im Süden Thailands sind mindestens sieben Menschen getötet worden. Zwei Bahnmitarbeiter und ein Polizist seien am Donnerstagmorgen erschossen worden, teilte die Polizei mit... weiter

    04.11.04, 06:58 Uhr
    gefunden hier: http://www.netscape.de/index.jsp?sg=...&cid=361648200


    [mod:06210f960c="Visitor"]Vollzitat der Agenturnachricht gekürzt.[/mod:06210f960c]

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