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Was kostet ein Computerspiel in Thailand?

Erstellt von kailew, 07.02.2005, 10:15 Uhr · 93 Antworten · 4.424 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Serge

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    Re: Was kostet ein Computerspiel in Thailand?

    MeN geht es um das Wiederverkaufsrecht im Kern eher nicht. Es geht um die oertlich und inhaltliche Beschraenkung einer Lizenz, in der der Lizenzgeber die Nutzung und Verwertung der Lizenz an den Lizenznehmer uebertraegt. Diese kann ausschliesslich oder aber nicht ausschliesslich erfolgen. Dann ubertraegt der Lizenznehmer dieses Nutzungsrecht an Dich, den Enduser. Dass nennt sich dann Endbenutzer Lizenz (end user licence agreement). Diese wird Dir vor der Installation vorgespielt - Accept, Yes or No. Allerdings streitet man sich hier darueber, inwieweit diese letzten Endes fuer den Endbenutzer gelten, aufgrund mangelnder Einbeziehung siehe 305 BGB

    Nun kann eine Lizenz sowohl zeitlich als auch oertlich beschraenkt sein. Das kannst Du auch bei Deinem Rostocker Freund nachlesen. UrgG Par.31. Auf Deiner Packung steht eben nicht dass Negativum, sondern dass Positivum, nur zum Verkauf in Thailand gestattet - For Sale in Thailand Only.

    Weiterhin wird Computersoftware in den Par. 69 ff geregelt. Da heisst es dann, dass Computer-Programme geschützt sind, wenn sie individuelle Werke in dem Sinne darstellen, dass sie das Ergebnis der eigenen Schöpfung ihres Urhebers sind. Der Schutz entsteht, ohne dass ein Antrag, z.B. beim Patentamt, gestellt werden muss und endet grundsätzlich 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.

    Das ist alles klar. Aber damit erwirbt der Urheber auch die Urheberperseonlichkeitsrechte und die Verwertungsrechte, welches weiterhin die Vervielfaeltigung und die Verbreitung regelt.

    Also hat diese Lizenz, deren Nutzungsrecht Du gerade verwertest, nur rechtliche Bewandnis in Thailand. Dein Verkauf nach Deutschland verletzt nun diesen deutschen Lizenraum. Denn es mag gut sein, das es einen deutschen Lizenznehmer fuer eben gleiches Nutzungsrecht gibt, dessen Recht, falls exklusiv, nun von Deinem eintreten in seinen Lizenzraum verletzt wird. Das heisst private Nutzung ist geduldet, Verkauf nicht gestattet. In Thailand ja, in Deutschland nein. Im ganz engen Fall koennte man sogar sagen dass Uebertragung jedweder Form, siehe "Werkvertrag" und "sonstige Sachen" BGB, nicht gestattet ist, also eigentlich nicht einmal verschenken.

    Software-Piraterie geht von der Kopie für einen Freund, der sich die Software mal anschauen möchte, bis zur mangelhaften Verwaltung von Software-Lizenzen in Unternehmen. Software-Piraterie ist die illegale Verteilung und/oder das illegale Kopieren von Software für persönliche oder gewerbliche Zwecke. Egal ob diese Piraterie-Vergehen absichtlich oder nicht begangen werden, sie sind immer illegal und strafbar.

    Bisher geht es nicht einmal um Wiederverkauf, sondern um die Rechtmaessigkeit der Ausuebung des oertlich beschraenkten Nutzungsrechts und um eine Verletzung des Verbreitungsrechts. Der von Dir angesprochene Erschoepfungsgrundsatz, Par. 69c, kann insofern nicht wirklich greifen, da dass Kausalprinzip nicht vorhanden ist, haette die Software eingentlich gar nicht in Deutschland sein sollen.

    Zum Thema AGB. Wenn auf AGB verwiesen wird, muessen diese fuer jedermann zugaenglich entweder in den Geschaeftsraeumen oder aber anderen Firmenquellen oder aber auf Anfrage erhaeltlich sein. Das heisst nicht, dass diese Dir auf dem Silberteller praesentiert werden muessen. Sondern dass auch Du, als Kaeufer, eine gewisse Informationspflicht hast. Aber auch hier gilt wieder der Par. 305 BGB, der die Enbeziehung regelt.

    Mehr als 1 Satz...

  2.  
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  3. #42
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Was kostet ein Computerspiel in Thailand?

    Sagen wir einmal es ist reiner Zufall, aber seit einiger Zeit beschaeftige ich mich selbst mit dieser Thematik.

    Meines Kenntnisstandes nach haben die Urheber tatsaechlich nur einen gesetzmaessigen Ansatzpunkt und dies sind die Regularien zum Urheberrecht, das generell das Kopieren, veraendern und/oder die Verwendung des Produktes fuer offentlichen Zugriff untersagt. Somit wuerde der anfangs erwaehnte Gedankengang Originalsoftware zur Aufbereitung zwecks Weiterverkauf mit einem Patch versehen zu wollen, ganz klar gegen das Urheberrecht verstossen. Diskussionsansatz kann somit immer nur Original UNVERAENDERTES Produkt sein, das zumindest erstmalig auf offiziellem Wege in den frei zugaenglichen Markt eingebracht wurde.

    Es ist zu bedenken, dass mit kaeuflichem Erwerb das Eigentum (nicht nur der Besitz bzw. Nutzungssrecht) eines Produktes an den Kaeufer uebergeht. Somit erwirbt der Kaeufer auch die absolute Verfuegungsgewalt ueber das Produkt, solange diese nicht gegen urheberrechtlich geschuetze Privilegien des Urhebers verstoesst. Somit koennte ein Kaeufer auch eine Programmdiskette zerstoeren, formatieren oder in den Muell werfen, wenn es ihm behagt. Ein Gerichtsurteil besagt, das der Urheber bereits Kompensation durch die Zurverfuegungstellung des Produktes im oeffentlichen Markt erhaelt (= Profit durch den Verkauf).

    Dem Urheber nun zusaetzlich Verfuegungsgewalt zuzusprechen, in dem Nutzungsrechte eines Kaeufers eingeschraenkt werden, wuerde zu einer doppelten Profitierung des Urhebers fuehren, waehrend der Konsument ungleichbar ausschliesslich benachteiligt wuerde.

    Auch besagt die Mutter der Gesetze, das Grundgesetz,auf denen alle anderen Gesetze resulitieren, "dass das Eigentum unantastbar sei".

    Soll eine Einschraenkung tatsaechlich erreicht werden, dann duerfte der Uebergang des Produktes nicht durch "Verkauf" sondern Mietung oder Leasing erfolgen, so dass das Eingentumsrecht und die Verfuegungsgewalt beim Produzenten (Urheber) verbleibt, was aber nicht der Fall ist. Die Sachlage waere identisch, wenn beispielsweise Mercedes Benz beim Verkauf eine Klausel einbauen wuerde, dass das Fahrzeug vom Kauefer nicht veraeussert werden oder gar nur Sonntags und frisch gewaschen gefahren werden duerfte.

    Viele Aufdrucke des Vertriebsverbots wie auch Lizenzklauseln sind daher in der Regel nicht wirksam, sondern sollen vermutlich eher der reinen Abschreckung dienen. Bestenfalls kann gegebenenfalls eine einstweilige Verfuegung erreicht werden, die einem "grauen" Geschaeftsmann, bis auf weiteres die fragliche Taetigkeit untersagt.

    Meiner Meinung nach versuchen Unternehmen mit Urheberrechten diese Rechte unverhaeltnismaessig zu expandieren um praktisch eine Monopolstellung in Bezug auf die Verfuegungsgewalt ihrer Produkte zu erreichen. Die Rechtmaessigkeit und Durchsetzung von strafrechtlichen Konsequenzen ist aber mehr als fraglich. Man setzt einfach auf die vermeindliche Staerke des Goliaths. Praktisch ein Bullygehabe gegen den freien Handel und die Rechte des Konsumenten. Preise werden durch diese Firmen dahingehend manipuliert, dass sie durch privatrechtliche Geflechte Preisstellungen monopolisieren wollen, um eine bessere eigene Gewinnausschoepfung zu erreiche. Preisabsprachen, vor allem auch in diesem Ausmass, koennten gegebenenfalls das Kartellamt ins Spiel bringen um die Situation auszuleuchten. Wird den Marktfuehrern Preisabsprachen nachgewiesen um die Weltmarktsituation aus reinen eigenen geschaeftspolitischen Nutzen zu manipulieren, dann koennte dies eine Lawine und Strafen in Milliardenhoehen mit sich bringen.

    Will sich ein Geschaeftsmann auf ein Spielchen einlassen, sollte er in jedem Fall vorbereitet und sich im klaren sein, dass es kein Sonntagsspaziergang werden wird und der Weg bis zum Ende gegangen werden muss, doch die Chancen sind sicherlich nicht die schlechtesten.

    "Graue" Haendler sind natuerlich den rennommierten Unternehmen mit ihren ausgefeilten globalen Vertriebsnetzen ein Dorn im Auge und werden es immer sein, doch auch David hat bekanntlich einen vermeindlich uebermaechtigen Gegner einen gehoerigen auf die Murmel gegeben.

    Nein ich heisse nicht David sondern bin nur ein unbedeutender kleiner Kaufmann, der einen Faible fuer eine bestimmte neutrale Farbstellung hat. Was kann man da schon anrichten? Hops, wie kommt den dieses Ding in meine Hand? Ein ypsilonfoermiges Gebilde mit Gummizuegen? Da war doch was...

  4. #43
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Was kostet ein Computerspiel in Thailand?

    Ich habe eine Frage dazu:

    Isst ein jedes Computerspiel das in Thailand zugelassen ist auch automatisch in, sagen wir mal Deutschland, zugelassen? Oder gibt es da Bestimmungen einzuhalten?

  5. #44
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Was kostet ein Computerspiel in Thailand?

    Michael, das ist eben die Frage, um die sich deine Vorredner die Köpfe heißdikutieren.

  6. #45
    Avatar von waltee

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    Re: Was kostet ein Computerspiel in Thailand?

    Soviel ich weiss gibt es in DE die vielgeliebte VD-Games-Zulassungsbehörde mit Alterslimite und Zensur ?
    Nun,in TL gibt es alles was angeliefert wird . Viele Kopien kommen aus China und Nachbarländern . Und auch die teuren Versionen in der Box :-( erinnern häufig kaum an hier gekaufte Originale. Deshalb braucht man als Falang ein optimistisches Rechtsempfinden um Exportmöglichkeiten zu begründen.
    :bravo:
    Das LOS ist aber weder rechts noch links ;-D ...

    Anders als bei billigen VCDs und DVDs sind Spiele nie schlechter durchs kopieren, sonst würden sie nicht laufen. Auch so muss man manchmal lange pröbeln , wenns keine Anleitungen dazu hat. Dafür gibts manchmal einen Virus als Zugabe .

    Als IT Profi lass ich die Finger von solchen Angeboten . Ausser ich bräuchte XP in Thai .

  7. #46
    kailew
    Avatar von kailew

    Re: Was kostet ein Computerspiel in Thailand?

    Hi,

    wir sind uns doch einig, dass der Mensch in Thailand die Software nicht gewerbsmäßig nach Deutschland schicken darf. Das darf er nicht aufgrund Thailändischen Rechts und nicht aufgrund deutschen Rechts. Soweit ich weiß, kümmert sich in Thailand keine Sau um soche Sachen, weil ja auch überall mehr oder weniger offen Raubkopien verkauft werden. In Deutschland ist das etwas anders, aber inzwischen ist mir klar geworden, das sowohl Herstellern wie Behörden der Überblick schlicht fehlt und auch nicht die Manpower da ist, um den zu bekommen.

    Was die AGBs betrifft. Also bitte. Diese ganzen komplizierten Ausführungen, ob Siberteller oder nicht ... wirklich. Geh bitte zu einem x-beliebigem Anwalt oder zu einem x-beliebigem Landgericht und lass Dir erklären, dass AGB, die in einer versceißten Packung auf einem zu installierenden Datenträger sind, nicht gültig sein können, weil ich als Kunde definitiv nicht in der Lage bin, diese zum Zeitpunkt des Kaufs zu sehen. Wie gesagt: das gilt für Spezialvorschriften, die dann schlicht nicht existieren. Aber das muss uns in diesem Fall nicht kümmern, weil es auf der Packung steht. Nun sehe ich das aber als Käufer ja nicht, daher ist der Kauf von meiner Seite auch legal. Ich begeh keine Unrechtmäßigkeit, und darum ging es mir ja auch. Was da in Thai oder auf Englisch steht und mir nicht bekannt gemacht wird, muss ich auch nicht beachten. Ich denke, darauf kann man sich einigen. Dass es so ist, dass die Software nicht verkauft werden darf, muss ich als Laie nicht wissen.

    Das Schlimmste, was mir passieren kann, ist, dass das Spiel beschlagnahmt wird. Aber eben nicht, weil ich was falsch gemacht habe - sondern quasi wie Diebesgut.

    Und wenn es denn so ist, dass ich einen Kumpel in Bangkok habe, der mir sein privat genutztes gebrauchtes Spiel privat verkauft und alle Kopien vernichtet, dann bin ich ebenfalls sicher, dass sich wenigstens kein Gericht in Deutschland finden wird, dass sowas verbietet. Mir ist jedenfalls kein Fall bekannt, und auch das höchstrichterliche Urteil im Fall Microsoft spricht nunmal eine deutliche Sprache.

    Was die Beschränkung der Lizenz betrifft, gilt diese für das erstmalige in den Verkehr bringen. Jedenfalls in Deutschland. Danach muss sich der Rechteinhaber nach dem MS-Urteil gefallen lassen, dass der Weiterverkauf seinen ursprünglichen Bedingungen widerspricht. Steht da so. Ich sehe ehrlich gesagt den Punkt nun nicht mehr, denn wie gesagt: der Inhaber der Verwertungsrechte muss es sich gefallen lassen, dass bei Weiterverwertung gegen die ursprüngliche Lizenz verstoßen wird, weil sonst der Lizenzinhaber benachteiligt würde.

    Nach deutschem Recht ist die Einschränkung "Nur für den Verkauf in Thailand" eben nicht zulässig. Ob sie das nach thailändischem Recht ist, ist die Frage. Es werden in Deutschland andere Bestimmungen verletzt, wenn Spiele gewerbsmäßig importiert werden: da geht es vor allem um steuerliche Fragen. Aber auch das Urheberrecht ist tangiert - aber wieder nur bei Import. Und Import liegt laut Zoll erst vor, bei so Stückzaheln ab zehn oder 20. Ich habe mich erkundigt. Alles andere interessiert die nicht. Es sei denn, der Rechteinhaber stellt einen Antrag auf Prüfung. Machen die aber kaum.

    @waltee: Es gibt in Deutschland keine Zulassungs- oder Zensurbehörde für Computerspiele. Es gibt die USK, die im Auftrag der Hersteller, den Spielen Alterskennzeichnungen verpasst. Das ist aus Jugendschutzgründen auch durchaus sinnvoll. Zensur findet eh nicht statt, bestimmte Dinge sind in Deutchland schwierig, wie übetriebene Gewalt, dann wird ein Spiel indiziert und darf beispielsweise nicht mehr beworben werden. Odre ein Spiel kann verboten werden, wenn etwa verfassungsfeindliche Symbole (..........) verwendet werden.

    Ich habe heute eine Thai-Version ausprobiert und denke, dass Nicht-Nerds damit große Probleme haben könnten. Für deutsche PCs nicht zu empfehlen, jedenfalls nicht für Laien.

    Kai

  8. #47
    z.1
    Avatar von z.1

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    43

    Re: Was kostet ein Computerspiel in Thailand?

    Zitat Zitat von kailew",p="214116
    Was da in Thai oder auf Englisch steht und mir nicht bekannt gemacht wird, muss ich auch nicht beachten. Ich denke, darauf kann man sich einigen. Dass es so ist, dass die Software nicht verkauft werden darf, muss ich als Laie nicht wissen.

    Kai
    Ich habe den Thread mit Interesse verfolgt , und deine Ansicht deckt sich mit meiner in vielen Punkten durchaus.

    Ich finde jedoch du unterliegst einem Irtum , wenn du glaubst in Fremdsprachen verfasste Vereinbarungen wären für dich unverbindlich. Wäre deine Auffassung diesbezüglich zutreffend , so könntest du ja in Thailand tun und lassen was du willst, da du dich immer darauf berufen könntest die Gestze mangels Sprachkenntnisse nicht zu kennen. Wie wäre es den mit Analphabeten ? Die könnten ja theoretisch niemals Kenntnis von dem Inhalt irgendeiner Vereinbarung erlangen , deshalb sind die Inhalte der Vereinbarung aber für sie trotzdem nicht ungültig. Dieser zugegebenermassen übertriebene Beispiele sollen nur den Umkehrschluss verdeutlichen , die deine Ansicht , nach meiner Logik zulassen würden.

  9. #48
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Was kostet ein Computerspiel in Thailand?

    Zitat Zitat von kailew",p="214116
    Hi,
    wir sind uns doch einig, dass der Mensch in Thailand die Software nicht gewerbsmäßig nach Deutschland schicken darf. Das darf er nicht aufgrund Thailändischen Rechts und nicht aufgrund deutschen Rechts. Soweit ich weiß, kümmert sich in Thailand keine Sau um soche Sachen, weil ja auch überall mehr oder weniger offen Raubkopien verkauft werden.

    Kai
    Kai,

    kann Deine Denkweise absolut nachvollziehen und sie denkt sich ziemlich genau mit meinen Kenntnissen ueber die Materie.

    Obiges, in der zitierten Aussage, ist aber nicht ganz korrekt. Original, authorisierte Software kann sehr wohl in Thailand identifiziert und exportiert werden. Die Ware hat gewoehnlich einen silbernen Identifikationssticker mit integriertem Emblem sowie einen Zusatzsticker, der genau Auskunft ueber die Herkunft gibt. Das gleiche gilt fuer Original-Druckerfarben-Kartuschen, von denen es hier Kopien gibt die auf dem ERSTEN Blick Original zu sein scheinen. Wuerde es zu einer Beschlagnahmung von Originalwaren (welcher Art auch immer) kommen, koennte man durchaus die Originalitaet der Waren nachweisen, z. B. auch ueber Batchnummern. Generell ist fuer JEDEN Erstimport jedoch zu empfehlen mit dem zustaendigen Zollamt im Importland Ruecksprache zu halten und zwar vor Initiierung der eigentlichen Transaktion. Es ist zu erfragen, mit welchen Problemen zu rechnen ist und welche Dokumente benoetigt werden, um eine reibungslose Abwicklung zu gewaehrleisten.

    Original-Software kann ohne weiteres aus Thailand exportiert werden (Kontaktstelle Department of Export Promotion), es muss eben nur sichergestellt sein, dass die Ware tatsaechlich Original ist, was aber zu bewerkstelligen ist.

    Es ist richtig, dass lokaler Verkauf von kopierten Waren (noch) relativ lax in Thailand gesehen wird, doch Export-Import Transaktionen ist ein ganz anderes Thema. Eine Exportsendung geht durch den thailaendischen Zoll und es wird ein Dokument in thailaendischer Sprache mit dem Namen "Bei Kon Sin Kah Ka Ook" (= Dokument ueber den Export von Ware) erstellt. Dieses Papier erhaelt alle relevanten Daten wie Name des Exporteurs, Exportlizenznummer, Art der Ware und auch ob es sich um Ware mit Markennamen handelt etc.

    Generell gilt fuer den Import und Export fuer Ware auf einem Datentraeger eine massgebliche Richtlinie. Der Inhalt muss gemaess guter Sitten sein, dass heisst nicht gewaltverherrlichend, faschistisch, .....grafisch oder beleidigend sein. Pruefung, ob ein Produkt in diese Kategorie faellt obliegt den individuellen Pruefungsstellen in den einzelnen Laendern, deren Ansichten sich aber nicht immer haarklein decken muessen.

    Thailand ist zwar ein Schwellenland, aber trotzdem sind die hiesigen Behoerden nicht auf den Kopf gefallen und die Beamten bei Zoll, Behoerde fuer auessere Angelegenheiten, FDA etc. wissen sehr wohl, was Tango ist. Natuerlich kann auch versucht werden zu schummeln, aber man muss sich dann im klaren sein, dass man eine Konfesszierung einer Sendung (entweder im Export- oder spaeter im Importland), die Einbussung der Exportlizenz sowie strafrechtliche Verfolgung riskiert.

    Daher kann immer nur die grundsaetzliche Empfehlung sein: "Fragen Sie Ihr freundliches Zollamt" und zwar im Export- wie auch im Importland VOR dem eigentlichen Agieren, den vorbeugen ist bekanntlich immer einfacher (und billiger) als heilen.

    Vieles ist machbar, doch gute Vorbereitung und natuerlich auch entsprechende fundierte Kenntnisse sind das absolute A und O. Ich mache mal ganz schnell ein paar Deals und die dicke Kohle ist in legitimen Geschaeft in der Regel nicht moeglich, sondern einfach nur naives Wunschdenken. Erfolg braucht seine Zeit, aber dafuer kann man dann auch spaeter die Fruechte geniessen, anstatt nur auf einen Scherbenhaufen durch Gitterstaebe zu blicken.

    Viel Erfolg und gute Geschaefte,
    Richard

    P.S.: Auch immer im Hinterkopf behalten, dass Thailand keinerlei Interesse hat, dass minderwertige Ware thailaendischen Ursprungs das Land verlaesst und die Reputation nach aussen schaedigt. Eine Thematik, die z. B. China weitaus weniger strikt zu sehen scheint und stattdessen auf Teufel komm raus den Weltmarkt mit allem was nicht angeschraubt ist ueberschwemmt. Bedauerlich, dass anscheinend die ganze Welt dem "Chinasyndrom" verfallen zu sein scheint, doch Gier macht schnell blind und verletzlich. Soll sie ruhig. Persoenlich setze ich aber lieber auf das Motto "Thailand - Land of Diversity and Refinement", doch es gibt noch viel zu tun.

  10. #49
    Avatar von Serge

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    Re: Was kostet ein Computerspiel in Thailand?

    Zitat Zitat von Tramaico",p="213962
    Es ist zu bedenken, dass mit kaeuflichem Erwerb das Eigentum (nicht nur der Besitz bzw. Nutzungssrecht) eines Produktes an den Kaeufer uebergeht.
    Nein, nicht wirklich. Das Eigentum, so auch im deutschen Recht, wird im Sachenrecht geregelt. Bei Lizenzen handelt es sich aber nicht um Sachen. Eigentlich sind es zwei Transaktionen, die Sache, also CD oder Disk, sowie die Lizenz. Du wirst Eigentuemer der Sache CD aber nicht deren Inhalts, den Du nur nutzen kannst.

    Soll eine Einschraenkung tatsaechlich erreicht werden, dann duerfte der Uebergang des Produktes nicht durch "Verkauf" sondern Mietung oder Leasing erfolgen, so dass das Eingentumsrecht und die Verfuegungsgewalt beim Produzenten (Urheber) verbleibt, was aber nicht der Fall ist. Die Sachlage waere identisch, wenn beispielsweise Mercedes Benz beim

    Nein. Die Vermietung von Lizenzen ist auch im UrhG geregelt, 17 & 27. Es handelt sich hier um andere Zusammenhaenge als bei Sachen.

    Viele Aufdrucke des Vertriebsverbots wie auch Lizenzklauseln sind daher in der Regel nicht wirksam, sondern sollen vermutlich eher der reinen Abschreckung dienen. Bestenfalls kann gegebenenfalls eine einstweilige Verfuegung erreicht werden, die einem "grauen" Geschaeftsmann, bis auf weiteres die fragliche Taetigkeit untersagt.

    Ich kann nur fuer Filme reden, da ich Computersoftware nicht genau kenne. Aber da gibt es schon Urteile mit Hafstrafen und hohen Geldstrafen, auch bei lizensiertem Re-Import.

    Meiner Meinung nach versuchen Unternehmen mit Urheberrechten diese Rechte unverhaeltnismaessig zu expandieren um praktisch eine Monopolstellung in Bezug auf die Verfuegungsgewalt ihrer Produkte zu erreichen.

    Die eigentliche Monopolstellung liegt eher nicht bei den Urhebern, sondern wohl eher bei den Verwertungsgesellschaften, wie GEMA oder VG Wort.

    doch die Chancen sind sicherlich nicht die schlechtesten.

    Ich denke eher, die werden immer schlechter. Die einzige Chance ist wie Kai sagte, die "Manpower". Wo kein Klaeger kein Richter. Aber das gilt halt fuer alle illegalen Geschaefte.

    Daher kann immer nur die grundsaetzliche Empfehlung sein: "Fragen Sie Ihr freundliches Zollamt" und zwar im Export- wie auch im Importland VOR dem eigentlichen Agieren, den vorbeugen ist bekanntlich immer einfacher (und billiger) als heilen.

    Weiss nicht. Da habe ich in den USA schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Oftmals sind die Aussagen dieser Institutionen nicht sehr hilfreich, da diese fuer eventuelle Falschaussagen nicht haftbar zu machen sind, wenn Du diese nicht schriftlich vorliegen hast. Private Stellen, die man dafur bezahlt, diese Informationen einzuholen, sind da mEn besser geeignet da im eventuellen Fall haftbar.

    @Kai

    wir sind uns doch einig, dass der Mensch in Thailand die Software nicht gewerbsmäßig nach Deutschland schicken darf.

    Ging es nicht um die theoretische Frage der Legalitaet des Wiederverkaufs oder privaten Vertriebs von Software aus Thailand? Dann hab ich Dich wohl falsch verstanden.

    Ich habe heute eine Thai-Version ausprobiert und denke, dass Nicht-Nerds damit große Probleme haben könnten. Für deutsche PCs nicht zu empfehlen, jedenfalls nicht für Laien.

    Was meinst Du damit?? Lief technisch nicht?? Thai Sprachversion??

  11. #50
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Was kostet ein Computerspiel in Thailand?

    Serge,

    vielen Dank fuer Deine Kommentierungen. Die Thematik ist in der Tat sehr interessant, aber um echte Klarheit zu erlangen, muesste sicherlich ein Grundsatzprozess auf hoechster Schiene gefuehrt werden, der absolut richtungsweisend ist.

    Bisher scheinen immer nur Verfahren auf relativ kleiner Ebene gelaufen zu sein und nun ja, Gesetze sind nun immer wieder Auslegungssache. Welche Seite hat den besser taktierenden Anwalt, wie sieht der Richter die Sache (eine gewissen individuelle Befangenheit kann natuerlich nie ausgeschlossen werden, da auch die Richter nur Menschen sind).

    Nun zum Thema Lizenzen: Zwar sind Lizenzen im Urheberrecht geregelt, aber ist nicht davon auszugehen, dass hiermit das Verhaeltnis zwischen Urheber also Lizenzgeber und Produzent/Distributeur geregelt wird? Im letzteren Fall wuerde dies die Person (juristisch oder natuerlich) sein, die das Recht erwirbt im Interesse des Urhebers zu kopieren und zu vertreiben (Ersteinbringung in einen Markt). In weiterer Instanz jedoch, wenn Zwischenhaendler und Endkunden (Nutzer) ins Spiel kommen, dann sind die Klauseln aus der Kooperation der Ausgangsparteien nicht ohne weiteres auf Dritte im vollen Umfang uebertragbar.

    Wenn der Endkunde im Einzelhandelsladen nun ein urheberrechtlich geschuetzes Produkt durch Kauf erwirbt, dann geht er meiner Meinung nach keinen Lizenzvertrag mit dem Urheber ein, sondern die Vertragsparteien sind Einzelhaendler und Kunde. Den Urheberrechten ist im wesentlich bereits laengst genuege getan und der eigentliche Vertrag ist zwischen Verkaeufer und Kaeufer entstanden. Wuerde der Kaeufer direkt vom Urheber uebernehmen, koennte dieser gegebenenfalls die Transaktion lediglich als Lizenznahme beziehungsweise Nutzungsrecht definieren und hierfuer waere dann die Gebuehr zu entrichten.

    Interessant ist sicherlich, dass der Wert geistigen Guts nicht definierbar ist. Es ist nur geregelt, dass ein der Wert eines bespielten Datentraegers nicht den eines unbespielten unterschreiten darf. In dieser ganzen Branche (Software, Musik, Film) sind Preisstellungen rein politisch. Studiert man einmal die Preise im hiesigen Markt wird man feststellen, dass der Richtpreis fuer eine neu herausgekommene Musik-CD bei Baht 399 liegt, dieser jedoch in der Regel vom Einzelhaendler unterschritten wird. Meistens wird fuer Baht 310 - 375 angeboten. Vergleichbare Situation bei Filmen (VCD und DVD) und Computerspielen, nur eben mit anderer Preisstruktur. Bei Ersteinfuehrung in den Markt sind die Preise hoch, doch haeufig fallen sie nach ein paar Monaten, es sei denn es handelt sich um echte Klassiker. Im Bereich Film ist der Preis von z. B. "Kill Bill" innerhalb von nur wenigen Monaten um 50% gefallen, waehrend das uralte Disney "Dschungelbuch" weiterhin hochpreisig angeboten wird.

    Es handelt sich um eine Situation, dass Rechtsinhaber, soviel wie nur irgend moeglich in die eigene Tasche schlenzen wollen. Opfer ist hierbei immer nur der Endverbraucher, der zwar zahlen darf, aber fuer den Preis eines Schaeferhundes nur einen kastrierten Pudel bekommen soll. Bedenkt man, dass in Niedriglohnlaendern wie z. B. Thailand mit Einzelhandelspreisen von sagen wir einmal Euro 12 immer noch gut verdient wird, dann kann man sich die Marge vorstellen, die z. B. in Deutschland oder in de USA erzielt wird. Es ist verstaendlich, dass sich die Grossfirmen natuerlich nicht die Buttercreme vom Kuchen nehmen lassen wollen und grosse Innovation an den Tag legen. Wie der Pfau sein Rad schlaegt um zu beeindrucken, kommt man daher mit einem Heer aus Paragraphen werfenden Advokaten, aber wenn es tatsaechlich ins Eingemachte geht, dann bekommt auch schon mal das uebermaechtige Microsoft einen an den Ballon.

    Zwischenzeitlich hat die Gerichtbarkeit sogar festgestellt, dass selbst offizielle Distributeure nicht unbedingt an ein vereinbartes Bundling gebunden sind, dass heisst z. B. eine Software (Betriebssystem) nur zusammen mit Hardware an den Endkunden abgegeben werden darf.

    Die Softwarevertreiber versuchen natuerlich einzuschraenken wo sie nur koennen und verlangen sogar in ihren sogenannten Lizenzvereinbarungen, die erst sichtbar werden wenn der Kauf bereits getaetigt ist(!!!), dass das Produkt nur auf einem einzelnen Hardwaregeraet installiert werden darf. Dies wuerde bedeuten, falls die Hardware ausfaellt und neue erworben wuerde, duerfte diese nicht mehr installiert werden und am besten muesste das Programm erneut gekauft werden. Meiner Meinung nach utopisches Wunschdenken, das bei keiner klar denkenden relativ unbefangenen Gerichtsbarkeit durchgesetzt werden kann, speziell wenn sich auch schon lizensierte Distributeure gegen Knebelvereinbarungen durchsetzen.

    Der ganze Lizenzhokuspokus mit dem Endkunden steht praktisch auf sehr wackligen Fuessen. Hat der Konsument das Recht, die Software zurueckzugeben, falls er mit den beim Installierungsprozess erscheinenden Bedingungen NICHT einverstanden ist? Gewoehlich ist einmal kaeuflich erworbene Software nicht umtauschbar, es sei denn, sie ist nachweisbar fehlerhaft.

    Es wird hier, meiner Meinung nach zum groessten Teil einfach nur geblufft, speziell wenn es um geistiges Eigentum auf Datentraegern geht. Wie sieht es zum Beispiel mit einem Buch aus. Ich darf den Inhalt zwar nicht kopieren, kann aber das Originalwerk an einen Freund zum Lesen ausleihen. Was ich dagegen nicht machen darf, ist eine oeffentliche Vorlesung zu halten, ohne vorherige Zustimmung des Autors, des Verlags oder wer auch immer die Rechte am geistigen Inhalt haelt. Im Zeitalter der elektronischen Datentechnik hat sich vieles veraendert und die Urheberrechtsgesetzgebung scheint nicht ganz Schritt gehalten zu haben. Es wird vermutet, interpretiert, ausgelegt aber was wir eigentlich brauchen, ist tatsaechlich ein global anerkannter Musterprozess.
    Darf eigentlich eine andere Person mein Computerspiel nutzen, dass auf meinem Rechner installiert ist? Falls ja, was ist wenn ich dafuer Geld verlange, aber ansonsten das Geraet nicht oeffentlich zugaenglich ist?

    Einfach noch viel zu viele Unklarheiten. Generell bleibe ich bei meiner Ansicht eines Eigentumsuebergangs von Datentraeger und Inhalt bei rechtmaessigem Kauf. Der Urheber sagt natuerlich es geht nur um ein Nutzungsrecht aber keinen Eigentumsuebertrag. Was ist, wenn ich bei meinem auf meinem Rechner installierten Spiel eine bestimmte Funktion die ich nicht mag, veraendere oder gar eine Originaldiskette voll formatiere. Mache ich mich strafbar? Wohl kaum. Lizenzen werden nur einmal geregelt und zwar zwischen Urheber und seinen direkten Partner und danach erschoepft sich das Thema weitgehend in dritter, vierter oder gar weiterer Instanz.

    Institutionen wie die Gema haben von sich aus keinerlei eigene Rechte, sondern sie praesentieren sich nur als "Wachhund" von Urhebern und Rechtshaltern in Bezug auf illegale unauthorisierte oeffentliche Auffuehrungen, Kopiervorgaenge etc. Die Webseite der Gema wirbt damit, dass sie sich dafuer einsetzt Rechte zu schuetzen, gegen Bezahlung natuerlich. Bekomme ich von einem Urheber direkt die Erlaubnis geistiges Eigentum oeffentlich zu prasentieren und irgendein Gema-Clown taucht auf, dann gibt es praktisch nur eine kurze Antwort, bestehend aus zwei Worten f... o..! Die Gema ist aus geschaeftlicher Hinsicht nicht anders als irgendeine andere juristische oder natuerliche Person, die vertraglich (Privatrecht) mit einem Job (oder sagen wir besser vielen Einzeljobs) betraut ist.

    Letztendlich handelt es sich hier doch nur um staatlich gestuetzes Geschaeft und zwar mit der selben Doppelzuengigkeit wie bei den sogenannten gesetzlichen Sozialversicherungen. Es geht am Ende immer nur um das eine, naemlich bei wem das Geld in die Tasche fliesst.

    Derzeit koennen wir immer nur mutmassen und selbst ein auf das Thema Urheberecht speziallisierter Jurist versucht auch nur die verschiedenen Paragraphen zu seinem Voreil anzuwenden und zu interpretieren. Die letztendliche Entscheidungen werden am Ende immer nur vor Gericht entschieden, wobei es dann auch noch die verschiedenen Instanzen gibt. Praezedenzfall und Urteil in oberster Instanz, dies ist was ein und fuer alle Male fuer Klarheit sorgen wuerde. Bis dahin koennen wir wohl immer nur nach eigenem besten Gutduenken handeln und sollten uns nicht zu schnell ins Bockhorn jagen lassen. Manches Raubtier stellt sich gar am Ende nicht als zahnbestuecktes Ungeheuer sondern nur als Papiertiger heraus und wenn wir von dem davongelaufen sind, dann war es die Atemlosikeit nicht wert.

    Mit vielen Gruessen von der relativ ruhigen Rama 3 hoch zur brodelnden Sukhumvit.

    Richard

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