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Kosten für Zaun im Isaan

Erstellt von Godefroi, 18.02.2011, 11:08 Uhr · 98 Antworten · 12.862 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von waanjai_2

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    Funktionen von Mauern, von Grenzen allgemein in Thailand, wie oft hier schon geschrieben.
    Rechtssicherheit durch "Endgültigkeit" der Grenzen bei Mauernbau wurde ja schon kurz erwähnt. Wichtig, wenn man bedenkt, dass Grundstücke unterhalb von Chanot nicht GPS-vermessen wurden, sondern zu bestimmten Zeiten "beschrieben" wurden. "bis zum 3. Baum, dann links bis zur Mitte der Furche". Nach 10 Jahren alles papperlapapp. Gut ist dann, wenn sich die Nachbarn beim Mauernbau einvernehmlich auf die Position der Grenzsteine geeinigt haben. Worauf dann später die Mauer steht.

    Leute, die wissen wollen, warum sie welche Arten von Grundstücksbegrenzungen in die engere Wahl ziehen wollen, sollten sich einmal aufgeschüttetes Land nach einer Regenzeit anschauen. Insbesondere nach der aufgeschütteten Erde Ausschau halten. Braucht nicht überall so krass aussehen wie im Isaan. Also, einfach mal vorher nachher-Beobachtungen anstellen, bevor man das erste Geld fürs Aufschütten ausgibt. Es kann billiger sein, wenn noch gute 20 Jahre bis zur Nutzung anstehen, mit einem Stacheldrahtzaun zu leben. Hängt davon ab, wie sich die Preise für Grundstücksaufschüttungen bewegen.

    Nun ist der Isaan nicht das Zentrum des Mauerbaus in Thailand. Da sollte man lieber die Bangkoker befragen, warum die kein Stacheldraht nehmen und warum überhaupt Zaun. Die kennen ihre Pappenheimer.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von DisainaM

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    Willi, bitte vergess nicht,
    seit der Flut haben in Thailand sehr viele Menschen ihre Arbeit verlohren,
    es wird allgemein geraten, Goldschmuck nicht mehr in der Öffentlichkeit zu tragen,
    selbst in den Thai Lakorns wird auf die Zurschaustellung des Reichtums verzichtet,
    Schlüsselszenen in reicher Kulisse, werden in Hotelhallen oder Fluren gedreht.

    Wenn Du, als Farang, dort auch nur vorübergehend lebst,
    werden grosse Reichtümer vermutet,
    bring die Menschen, die in eurer Abwesendheit dort leben, nicht unnötig in Gefahr.

  4. #63
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Funktionen von Mauern, von Grenzen allgemein in Thailand, wie oft hier schon geschrieben.
    Rechtssicherheit durch "Endgültigkeit"
    Gut ist dann, wenn sich die Nachbarn beim Mauernbau einvernehmlich auf die Position der Grenzsteine geeinigt haben. Worauf dann später die Mauer steht.
    vorallem, wenn die Chanot Steine durch die Aufschüttung verschwinden,

    deswegen ist es wichtig, beim Mauerbau jemanden schriftlich zu beauftragen, der selbständig mit den Nachbarn Einigkeit über den Mauerverlauf erzielt, damit ein für allemal Ruhe ist.

  5. #64
    Avatar von johjoh

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Leute, die wissen wollen, warum sie welche Arten von Grundstücksbegrenzungen in die engere Wahl ziehen wollen, sollten sich einmal aufgeschüttetes Land nach einer Regenzeit anschauen. Insbesondere nach der aufgeschütteten Erde Ausschau halten.
    Das ist natürlich ein Argument. Würde da eine kleine Mauer, sagen wir mal 80cm hoch, reichen gegen Erdverlust?
    Den Rest dann per Drahtzaun und Bepflanzung, also die eigentliche Abgrenzung von außen.

  6. #65
    Avatar von Franky53

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    denke nicht ,du mußt den Niveuunterschied zum niedrigeren Grundstück miteinrechnen.

  7. #66
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von johjoh Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich ein Argument. Würde da eine kleine Mauer, sagen wir mal 80cm hoch, reichen gegen Erdverlust?
    Den Rest dann per Drahtzaun und Bepflanzung, also die eigentliche Abgrenzung von außen.
    Wird auch oft so gemácht. Man denkt in Etagen und ist für gemauerte Mauern in Kombi mit oberirdischen Abgrenzungen. Dann stellt sich sozusagen auf der 2. Etage die Frage: Sollen die Säulenfüsse nur 10 cm ins Erdreich oder gleich lieber als Verlängerung der Säulen in gemauerten Mauern angelegt werden. Ist man so weit, dann kommen typischer Weise die Fragen auf, wo, and welchen Seiten man Besucher frühzeitig sehen will (also z.B. Autos und LKWs). Dann die Frage nach Stacheldraht oder Gitterstäbe. Auf welchen Grundstücksseiten will man keinen einblicken lassen, also Besucher fernhalten? Dort wo vielleicht die Außenküche sein wird?
    Dann denkt man zumeist über die Sicherung gegen welches Getier nach? Wenn Ratten und Schlangen gerne gesehen sind, dann sind auch Stacheldrahtzäune ok. Insbesondere, wenn man sowieso keine kleinen spielenden Kinder hat. Denkt man an Sicherung durch Hunde? Welche? In Abhängigkeit davon, sollen die Hunde selbst auch jederzeit das eigene Grundstück verlassen koennen - mal kurz durch den Stachelldraht, ohne Stechuhr?

    Überhaupt stellt sich dann irgendwann die Frage, was der Stacheldraht-Zaun eigentlich soll? So eine Art Schengen-Gebiet zwischen den befreundeten Hunden verschiedener Herrchen herzustellen? Auch wenn man nicht weiß, ob die alle den gleichen Impf-Prozeduren unterworfen werden?

    Das Beste ist, nicht alles am grünen Tisch zu entscheiden, sondern sich einfach einmal anschauen, wie es die Nachbarn gemacht haben. Zur Not auch mal nachfragen.

  8. #67
    Avatar von johjoh

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Wird auch oft so gemácht. Man denkt in Etagen und ist für gemauerte Mauern in Kombi mit oberirdischen Abgrenzungen. Dann stellt sich sozusagen auf der 2. Etage die Frage: Sollen die Säulenfüsse nur 10 cm ins Erdreich oder gleich lieber als Verlängerung der Säulen in gemauerten Mauern angelegt werden. Ist man so weit, dann kommen typischer Weise die Fragen auf, wo, and welchen Seiten man Besucher frühzeitig sehen will (also z.B. Autos und LKWs). Dann die Frage nach Stacheldraht oder Gitterstäbe. Auf welchen Grundstücksseiten will man keinen einblicken lassen, also Besucher fernhalten? Dort wo vielleicht die Außenküche sein wird?
    Dann denkt man zumeist über die Sicherung gegen welches Getier nach? Wenn Ratten und Schlangen gerne gesehen sind, dann sind auch Stacheldrahtzäune ok. Insbesondere, wenn man sowieso keine kleinen spielenden Kinder hat. Denkt man an Sicherung durch Hunde? Welche? In Abhängigkeit davon, sollen die Hunde selbst auch jederzeit das eigene Grundstück verlassen koennen - mal kurz durch den Stachelldraht, ohne Stechuhr?

    Das Beste ist, nicht alles am grünen Tisch zu entscheiden, sondern sich einfach einmal anschauen, wie es die Nachbarn gemacht haben. Zur Not auch mal nachfragen.
    Danke für die Antwort. Deswegen übrigens habe ich ja nachgefragt, weil ich eben nichts am grünen Tisch entscheiden will. Übrigens war bei mir nie die Rede von Stacheldraht, ich habe nichts anderes als harmlosen Maschendraht in meiner jetzigen 'Planung'

  9. #68
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Leute, die wissen wollen, warum sie welche Arten von Grundstücksbegrenzungen in die engere Wahl ziehen wollen, sollten sich einmal aufgeschüttetes Land nach einer Regenzeit anschauen. Insbesondere nach der aufgeschütteten Erde Ausschau halten.
    Sah bei uns vor 2 Jahren so aus.

    k-072.jpg

    k-Juni 2010-3.jpg

  10. #69
    Avatar von johjoh

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    denke nicht ,du mußt den Niveuunterschied zum niedrigeren Grundstück miteinrechnen.
    Ja, Du hast recht.

  11. #70
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Sah bei uns vor 2 Jahren so aus.
    Leute, die meterhoch aufschütten müssen - evtl. auch erst mit billigsten Bauschutt beginnnen - werden sicherlich lieber massive Verluste hinnehmen und halt auch "nachschütten" - bevor sie irgendetwas anderes, kostenintensiveres beginnen.
    Ich würde bei einer solchen Ausgngssituation lieber 5 Regenzeiten überstehen wollen und hoffen, dass die Verdichtung einsetzt.
    Hatte mal ein Grundstück im Angebot, da hätten wir gut 3 m aufschütten müssen. Das war mir hinsichtlich aller langfristigen Konsequenzen zu viel.

    Man kann dann eigentlich nur hoffen, dass man selbst derjenige war, der die Erde damals abtragen ließ - zur Erstellung des Reis-Paddys - und die Erde damals selbst verkauft hat.
    Habe mal mit anderen einen Extremfall durchgesprochen. Der Eigner hatte das Land bis zu einem großen Teich ausbaggern lassen und verkauft. Das Grundstück hatte keinen eigenen Zugang zur Straße.
    Was zahlt man dann für so einen quadratischen See als evtl. einzugemeindetes Grundstück?

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