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Kosten für Zaun im Isaan

Erstellt von Godefroi, 18.02.2011, 11:08 Uhr · 98 Antworten · 12.868 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von waanjai_2

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    Hi,
    vielen Dank für die kleine Lektion zur Unterscheidung der verschiedenen Erdsorten. Was ich immer noch nicht kapiere, warum Schwarzerde gar billiger gewesen sei als Roterde.
    Mir fällt dazu nur ein, dass in der Schwarzerde viel mehr lebende Organismen und andere Dinge - wie Wurzeln etc - drin sind, die noch verrotten werden. Deshalb als Aufschütterde weniger gerne gesehen wird, als der rote Schwemmsand, der sich sehr schnell zu einer knochenharten Erde verdichtet, sofern man ihn nicht künstlich mit Humus-Material auffüllt. Also unter unserem Haus haben wir gerne Roterde zur Aufschüttung genommen, weil wir da keine größeren Schrumpfungen durch Verrottung etc. erleben wollten.
    Vielleicht gibt es noch andere Gründe???

    Jetzt aber, wo wir bei dem Thema: Erdaufschüttung von Grundstücken mit verschiedenen Erd-Sorten angelangt sind: die Gretchenfrage: Wie lange habt ihr eigentlich gewartet nach der Erdaufschüttung bis zum Beginn des Hausbaus?

    Wir hatten ein knappes Jahr vor dem Hausbau das Grundstück ca. 1 m hoch aufschütten lassen und dann eine Regenzeit abgewartet, auf dass sich die Erde verdichten möge. Was sie auch teilweise gemacht hat. Obwohl - als dann die ersten schweren hok-lor anfuhren mit Monniereisen, mit Sand und Hin-Hin, dann sah man mit Schreck die tiefen Spuren, die die erschufen.

    Nun brauchten unsere Säulen ohnehin ein Fundament in 1.65 m Tiefe, also stehen die 32 Säulen unseres Hauses in Alt-Boden, der schon jahrzehnte sich verdichtet hatte. Schütte ich aber mehr als 1.5 m auf, dann stellt sich die Frage nach der Positionierung der Säulenfüße. Frage: Was habt ihr gemacht? Wie lange gewartet, wie tief gegraben?

  2.  
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  3. #42
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von LL_Mike Beitrag anzeigen
    Traumpreis hab letztes Jahr 700 pro Lkw bezahlt.

    Mich hat die nackte mauer die du unten siehst 1000Bath pro Meter gekostet.
    Plus Farbe,Buntsteinputz,und die großen Seinplatten unten alles in allem kommst du so auf
    1400 bis 1600 pro Meter.
    Das ist aber sehr teuer (unsere hat 750 THB/Meter mit Verputzen gekostet), wo die Mauer an sich doch nur 1m hoch ist...und nicht mal schwieriges Terrain, wie Sumpf oder sowas. Unser Nachbar baut gerade - seine 2m- Mauer kostet 550 THB pro Meter - allerdings ohne Putz.

  4. #43
    Avatar von Nokgeo

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    @ Lucky,

    hab keinen Bock, ..mich hier rumzustreiten.

    Siplor- oder was auch immer. In D.- Land passt x mal mehr auf so ein Teil...aus welchen Gründen auch immer..

    Hab in die Grube geschaut...was da rauskommt, wie das abläuft. Ist ne richtig fette Grube, die seit Jahren ausgeschlachtet wird !

    Seit Jahren...!

    Bei uns...nicht soo weit weg.

    Schwarze Erde...lass mal anrollen von BKK nach Chonburi..ha ha.

    Du bist doch in BKK. ?

    Preis ?

  5. #44
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Was ich immer noch nicht kapiere, warum Schwarzerde gar billiger gewesen sei als Roterde.
    Weiß ich ehrlich gesagt auch nicht genau. Ist warscheinlich hier bei uns im Norden sehr selten, ausserdem senkt dich die Roterde nicht so stark wie die Schwarzerde.
    Sicher ist nur, dass "Din Daeng" hier 250 ฿ pro Fuhre kostet, "Din Dam" wie gesagt 120 ฿.

    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Jetzt aber, wo wir bei dem Thema: Erdaufschüttung von Grundstücken mit verschiedenen Erd-Sorten angelangt sind: die Gretchenfrage: Wie lange habt ihr eigentlich gewartet nach der Erdaufschüttung bis zum Beginn des Hausbaus?
    Wir haben im November aufgeschüttet und im darauffolgenden März mit dem Bau angefangen.
    Ich weiß, es war eigentlich fahrlässig, aber es ist alles gutgegangen.

    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Frage: Was habt ihr gemacht? Wie lange gewartet, wie tief gegraben?
    Wir haben ein 2m tiefes Fundament ausgegossen und dann die Säulen obendrauf gestellt und mit L- Schienen befestigt - hält bis heute wunderbar.
    Die Technik ist wohl etwas anders als bei Euch, weil wir Holzsäulen gewählt haben...




  6. #45
    Avatar von lucky2103

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    @Nokgeo

    Wir müssen uns auch gar nicht streiten.

    Ich wohne nicht mehr in bkk, sondern im Norden. Weiter oben hab ich ja schon ne Karte eingestellt.

  7. #46
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    @Nokgeo

    Wir müssen uns auch gar nicht streiten.

    Ich wohne nicht mehr in bkk, sondern im Norden. Weiter oben hab ich ja schon ne Karte eingestellt.
    ________

    Alles klar.

    Was hälst du von der Idee..deinen Standort von BKK auf X zu ändern ? ( Profil )

    Bin selbst Berliner...mit Urlaubswohnsitz...~ 10 Km östlich von Chonburi. :-)

  8. #47
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Das ist aber sehr teuer (unsere hat 750 THB/Meter mit Verputzen gekostet), wo die Mauer an sich doch nur 1m hoch ist...und nicht mal schwieriges Terrain, wie Sumpf oder sowas. Unser Nachbar baut gerade - seine 2m- Mauer kostet 550 THB pro Meter - allerdings ohne Putz.
    Da sieht man einmal wieder, dass der arme Isaan, wenn es ums Bauen geht, nicht auch der billige Isaan ist.
    Vor gut 4 Jahren bei mir:
    Kosten pro lfd. Meter Mauer, 50 cm im Erdreich (alter Boden), insgesamt 2.50 m hoch, endgültige Höhe innen nach Aufschüttungen: 2 m hoch, jede 2. Säule erhielt eine Querverstrebung zum besseren Aushalten des Drucks auf die Mauer bei Unwetter-artigen Regenfällen: 800 Baht.
    In der verdichteten Alterde entlang dem deutlich niedriger liegenden Reisfeld - also Mauernhöhe bis zu 4 m - 2 m hoch nach interner Aufschüttung, jede 2. Säule mit Querverstrebung, die wie Säulen im Boden verankert sind, betrug der Preis für den lfd. Meter 1.600 Baht. Diese Preise ohne Anstrich und Farbkosten für Acryl- Außen-Farben inkl. Primer.

    Daraus sollte ersichtlich werden, warum immer wieder nach Zäunen im Isaan gefragt wird. Aber ist ein Zaun langfristig wirtschaftlich, wenn ohnehin nach ein paar Jahren, eine vernünftige Mauer angesagt ist? Ausgangsfrage dieses Freds. Bei Zeitspannen von bis zu 20 Jahren Überbrückung würde ich dann für die Stacheldraht-Variante votieren.

  9. #48
    Avatar von DisainaM

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    Jede Region hat sein eigenes Preisgefuege,
    und selbst der egionale Einkauf der Materialien kann schwanken.

    Laufende Meter bei einer ca. 2,80 hohen Mauer, 2.000 Bt pro Meter,
    danach 1 Meter Erde aufschuetten lassen,
    jetzt nach 3 Regenzeiten sieht man, wie und wohin der Regen die Erde wegspuelt,
    in metertiefe Erdspalten, die vor der Mauer in die Tiefe gehen.

    Optimal waere es, den aufgeschuetteten Grund 3 Jahre setzen zu lassen,
    aber selbst nach dem Hausbau heisst es warten,
    3 Jahre bis der Setzungsprozess abgeschlossen ist,
    und man sich seine Setzungsrisse in der Hauswand ansehen kann.

    Rechtzeitig die Regenrinnen-Abflusse korriegieren,
    falls sie sich als unguenstig erweisen,
    und zu Faecherpalmen fuehren.

  10. #49
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    jetzt nach 3 Regenzeiten sieht man, wie und wohin der Regen die Erde wegspuelt,
    in metertiefe Erdspalten, die vor der Mauer in die Tiefe gehen.
    Von so etwas habe ich noch nie gehört, geschweige denn so etwas gesehen. Wie kommt denn dies?
    Wenn bei Euch früher mal ein Vulkangebiet gewesen wäre oder es notorisch bekannt wäre als Erdbebengebiet.
    Aber ganz ohne solche Vorgeschichten tektonischer Verschiebungen?

    Im NE scheinen die Bodenformationen wohl weniger komplex zu sein. Bei uns ist überall irgendwie Lehm als untere Schichte vorzufinden, deshalb konnte man ja auch überall - bei Ausgabung der oberen Bodenschichten zu dem Maße, wie für ein Reis-Paddy erforderlich - letztlich Reisfelder anlegen. Und die oberen Erdschichten verdichten sich, wenn man nicht gegensteuert, zu äußerst hartem Boden.

    Von daher hört das Wegspülen unter Mauern nach einiger Zeit auch auf, weil dann die Erde auch entlang dem unterirdischen Teil der Mauer knochenhart geworden ist. Und Unterkante "Badewanne" (=Lehmboden) tut dann noch ihres dazu.

    Oder ist da bei Euch irgendwann ziemlich grober Bauschutt zum Aufschütten verwandt worden, der immer noch riesige Hohlräume aufweist?

  11. #50
    Avatar von lucky2103

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    Warte, wir hatten bei unserem alten Haus in Sarakham auch solche Probleme...da gab es ein Eck, wo bei Regen die Erde regelmässig um 2m abgesackt ist.

    Am Ende hab ich von aussen her Blocksteine unter das Mauerfundament plaziert und nochmals mit viel Beton gefestigt...dauerte insgesamt 4 Monate, um die Stelle abzudichten.

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