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Konvertieren zum Buddhismus

Erstellt von Bajok Tower, 27.09.2010, 21:07 Uhr · 114 Antworten · 10.786 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von rolf2

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    Knarfi

    es geht um das woher /wohin und Anfang ohne Anfang, nicht um das was sich das menschlich unzulängliche Gehirn als Möglichkeiten ausdenkt.

    Ob du nun Gott in irgendeiner Gestalt siehst, oder sie ätherisch, oder als bloße Energieform bezeichnest ändert daran garnichts. Das was wir nicht sehen können bezeichnen wir als Schwarz, tatsächlich handelt es sich nur um das Ende unseres Sehvermögens. Hier kommen wir ja noch mit Technik weiter, das ist nur ein Beispiel für Blindheit und Eingeschränktheit.

    Kein Mensch weiß was nach unserem irdischen Leben kommt und deshalb wird irgendwas vermutet bzw geglaubt, der Glaube beruht also auf Ungewissheit und glauben kannst du eben an alles oder nichts. Jedoch im Sinne der Religionen zu glauben ist schon reichlich blöd, da muss man ja schon sehr naiv sein.

    Kurzum jede Vorstellung vom Jenseits oder von Gott oder einer Schöfpfung scheitert an unserer Beschränktheit und ist deswegen schlicht Quark, wer das also ernst nimmt, vertraut schlicht seiner eigenen oder der Beschränktheit Anderer.

    Der Versuch der Interpretation ist legitim, das Ergebnis jedoch nicht.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Im Christentum ist ja der "Himmel" das Endziel. Das irdische Leben ist also kein Ort der Freude, sondern nur ein Weg zum Ziel.
    Wenn nun also ein Kind ohne eigenes Zutun (also ohne Selbstmord) stirbt, sollte wahre Christen sich doch freuen, dass das Kind schon früh zu Gott kommen darf. Das ist Religion! Da aber kaum ein Christ so positiv bei einem Tod denkt, glauben sie halt nur oberflächlich. Und dadurch kommt es natürlich dann auch zu Wut und Abkehr von Gott.
    Religionen stehen immer für ein Interpretation der Antwort nach der Sinnfrage unseres Daseins. Damit einher gehen immer auch Anweisungen was zu tun oder zu lassen ist um dieser Interpretation zu genügen, je nach Religion werden sich also Menschen Verhaltensweisen zu unterwerfen haben die im Grunde genommen nur die Phantasie als Grundlage haben. Die eigenen Phantasien werden jedoch auch immer durch Konditionierung seit frühester Kindheit geprägt.

    Was also ist dann die eigene Religion, warum ist ein Moslem ein Moslem und warum ein Christ ein Christ. Ich kann keinen Sinn darin erkennen mich zu freuen möglichst bald zu sterben um in irgendeiner weise dem "Göttlichen" nahezukommen, etwas besseres als diese Welt kenne ich nicht, also beschränke ich mich doch lieber auf diese Welt und mein irdisches Leben.

  4. #63
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Kein Mensch weiß was nach unserem irdischen Leben kommt und deshalb wird irgendwas vermutet bzw geglaubt, der Glaube beruht also auf Ungewissheit und glauben kannst du eben an alles oder nichts. Jedoch im Sinne der Religionen zu glauben ist schon reichlich blöd, da muss man ja schon sehr naiv sein.

    Kurzum jede Vorstellung vom Jenseits oder von Gott oder einer Schöfpfung scheitert an unserer Beschränktheit und ist deswegen schlicht Quark, wer das also ernst nimmt, vertraut schlicht seiner eigenen oder der Beschränktheit Anderer.
    Das ist aber nur deine Ansicht, eben dein "Glaube". Du glaubst praktisch nur an das, was du sehen und verstehen kannst.
    Wir haben uns mal als Jugendliche in einer Gruppe lange Zeit den Spaß gemacht, zu sagen: "Kenn ich nicht - gibt's nicht".
    Wenn also jemand von einer tollen neuen Musikband sprach, sagte ich zu ihm: kenne ich nicht, also gibt's die auch nicht.

    Das war damals natürlich Spaß, weil es ja Blödisnn ist. Aber deine Argumentation klingt ja ähnlich.
    Nur weil du Gott nicht kennst, kannst du doch nicht schlußfolgern, dass es "ihn" nicht gibt.

    Einige Zeit später habe ich die Musikband dann auch mal gehört. Da kannte ich sie dann und seitdem gibt's die auch.
    Wer weiß, vielleicht lernst du ja Gott mal kennen. Religion ist also nur eine Frage der Zeit, wann auch die bislang Ungläubigen alles sehen können.

    Nun könnte man natürlich sagen: wenn ich etwas nicht kenne, vermisse ich ja auch nichts. Warum danach forschen?
    Wen mir aber jemand von einer tollen Musikband vorschwärmt, dann sete ich dann schon alles daran, mal etwas von ihnen zu hören - und danach zu forschen. Und so ist es auch mit Religion. Wenn praktisch alle Menschen unabhängig voneinander in sehr alter Zeit von diversen Religionen begeistert waren, dann muss ja doch irgendetwas dran sein. Man muss es ja nicht mögen, was man man herausfindet.

    Es gibt viele wissenschaftliche Thesen, die erst Jahrzehnte später nachgewiesen werden konnten. Wenn jeder die Einstellung nach dem "Nur hier und jetzt" gehabt hätte, könnten sich alle Wissenschaftler zur Ruhe setzen und das Forschen aufgeben, Denn es reicht doch die jetzige Welt. Sind doch alle glücklich genug. Hätten alle Menschen diese Einstellung gehabt, könnten wir heute weder Auto fahren noch flegen. Die Welt wäre in der Steinzeit stehen geblieben.

    Wer hätte mal gedacht dass Menschen mal auf den Mond fliegen können. Der Gedanke wurde bestimmt noch im Jahr 1000 zu den Hirngespinsten gezählt oder wie du es ausdrücken würdest "Kurzum jede Vorstellung vom Fliegen zum Mond scheitert an unserer Beschränktheit und ist deswegen schlicht Quark, wer das also ernst nimmt, vertraut schlicht seiner eigenen oder der Beschränktheit Anderer."

    Wie gesagt: es ist alles eine Frage der Zeit. Und das betrifft insbesondere auch die Frage der Religionen. Spätestens am Ende der Unendlichkeit wissen wir oder unsere Nachfahren, wann sie endet. Eine gewagte, aber logische These.

  5. #64
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Was also ist dann die eigene Religion, warum ist ein Moslem ein Moslem und warum ein Christ ein Christ. Ich kann keinen Sinn darin erkennen mich zu freuen möglichst bald zu sterben um in irgendeiner weise dem "Göttlichen" nahezukommen, etwas besseres als diese Welt kenne ich nicht, also beschränke ich mich doch lieber auf diese Welt und mein irdisches Leben.
    Gut, machen wir uns nichts vor. Heutzutage ist ein Christ ein Christ, weil es die Eltern so gewollt haben. Bei den Moslems gilt das umso mehr. Die allerwenigstens Christen, Juden, Moslems und Buddhisten glauben aus Überzeugung, sondern wegen der Erziehung. Von diesem anerzogenen Glauben spreche ich auch gar nicht. Das ist eher Tradition und eine negative Randerscheinung von Religionen. Es geht um mehr. Es geht, was jeder selbst bewusst herausfindet und um die Ur-Entstehung.
    All die ganzen Regeln sind doch menschliche Erfindungen, um Macht auszuüben. Hat mit echter Religion aber nur sehr oberflächlich etwas zu tun. Wenn du das verurteilst gebe ich dir natürlich recht.

  6. #65
    Avatar von Yogi

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    Ihr seid doch ganz Nahe beieinander.
    Im Laufer der Menschheitsgeschichte gab es so viele Gottheiten, die kamen und gingen.
    Die Griechen hatten Zeus, die Römer hatten Jupiter, die Ägypter glaube ich Raa,die Wikinger Odin, die Indianer Manitu.
    Inkas, Atzteken, jede südamerikanische Indio Gruppierung hatte bzw. hat eine Gottheit.
    Jeder glaubt aber,seine ist die Richtige. Na und, soll doch jeder damit glücklich werden.
    Ich nehm mir aber auch das Recht heraus, das ich glaube, nach meinem irdischen Tod, steh ich wieder auf, oder aber nicht.

  7. #66
    expatpeter
    Avatar von expatpeter
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ich nehm mir aber auch das Recht heraus, das ich glaube, nach meinem irdischen Tod, steh ich wieder auf, oder aber nicht.
    Das Recht hast du. Und so wird es auch bestimmt kommen.

  8. #67
    Avatar von rolf2

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    @Knarf

    kannst Du Gedanken so weit extrahieren und verdichten, das Du daraus mit einem oder vieleicht zwei Sätzen erklärst warum man an einen Gott glauben sollte ?
    Nicht im Sinne von einem besseren Wohlgefühl heraus, sondern wenn man um die Beschränktheit der menschlicher Wahrnehmung und des menschlichen Gehirns weiß.

    Dann können wir weiter diskutieren, Du springst mir zuviel herum, von daher ist es sehr mühselig zu antworten.

    Das man jatzt zum Mond fliegen kann und weiß das die Erde keine Scheibe mehr ist, sehe ich vielmehr als Beweis für die Nichtexistenz Gottes (im sinne der Religion) als das ich darin den Beweis sehen könnte, das es nur Zeit braucht bis man alles versteht.

  9. #68
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    @Knarf
    kannst Du Gedanken so weit extrahieren und verdichten, das Du daraus mit einem oder vieleicht zwei Sätzen erklärst warum man an einen Gott glauben sollte ?
    Ich möchte hier doch niemanden überzeugen. Ich bin ja nur der Meinung, dass es sein irdisches Leben durchaus bereichern kann, auch mal über Dinge nachzudenken, die man mit derzeitigen Mitteln möglicherweise nicht beantworten kann.
    Und wie ich schon sagte: bevor man überlegt, an einen Gott zu glauben, sollte man herausfinden, wer oder was oft überhaupt ist.
    Kommt man zum Ergebnis, dass Gott ich selber bin, dann wäre es sehr naheliegend, wenn du an dich selber glauben würdest. Das erleichtert deine nächste Tätigkeit. Wenn du nämlich gleich aufgibst, weil du nicht an deine göttlichen Fähigkeiten glaubst, dann wirst du es schwer im realen fassbaren Leben haben. War das Erklärung genug?

    Als ich z.B. die These aufstellte, ich sei Gott, begann erst das richtige Leben für mich. Denn mir gelang seitdem alles. Einfach, weil ich daran geglaubt habe. Ich habe die beste Frau der Welt, den besten Job, die beste Tochter, die beste Freizeit... habe praktisch alles erreicht, was ich mir als Kind gewünscht habe. Allein, durch den Glauben an mich, an das göttliche Mich.

    Nichtsdetotrotz bin ich aber der Meinung, dass es noch mehr Götter geben muss - auf anderer Ebene. Das könnten eben die Außerirdischen sein (die uns das ja vielleicht 2012 erklären werden) oder ein Matrix-Programmierer. Nicht umsonst sagte mir jemand im Kino nach de Film: "das war schon sehr dicht an der Wahrheit". Das war genau das, was ich in mir fühlte. Hört sich natürlich alle wie Quatsch an. Ist es vielleicht auch. Aber ich bin auf der Suche, das herauszufinden. Ohne Zwang. Einfach, weil ich es hochspannend finde. Andere lösen Sudokos und ich halt die Fragen der Menschheit.

    Mit Religionen, wie man sie von Eltern überliefert bekommt, hat das natürlich nur am Rande zu tun. Zumindest meint man das. Aber am Ende schmiegt sich alles zusammen. Denn ob Manitou, Zeus, Allah oder Gott. Es streiten sich zwar alle, um den einen Wahren. Dabei sind es nur sprachliche Unterschiede. Sie meinen alle dasselbe. Davon bin ich überzeugt. Nur was ist es?

    Was ich damit nur ausdrücken will: Religionen sind nicht nur Regeln, unumstößliche Glaubensrituale, Ammenmärchen, Glaubenskriege... Sie können viel mehr sein, wenn man mal unter diese Kruste schaut. Und dann unterscheiden sich Religionen auch nicht mehr so viel von Wissenschaften.

  10. #69
    Avatar von rolf2

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    @Knarf

    Du bist und bleibst Phantast, mit Logik hat das alles nichts zu tun.

    Ich sehe in mir und in dir einen Menschen, wer will mag darin auch irgendwas göttliches erkennen. Wenn Du an dich selbst glaubst auch ok. Aussagen jedoch wie "ich habe die beste Frau, den besten Job, die beste Tochter usw. müssten Dir allerdings wieder beweisen das Du vom "göttlichen" noch weit entfernt bist, es hat nur dazu gereicht Dein eigenes Leben für den Moment wuderbar zu finden und weiter um dich selbst zu kreisen.

    Was solls aber auch, ich bin ich und du bist du, diese Gespräche führen zu nichts und nach thaiverständnis ohnehin nur zu "Boad hua". Diskussionen waren und sind mit dir einfach unbefriedigend.

  11. #70
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Diskussionen waren und sind mit dir einfach unbefriedigend.
    Siehst du, das könnte der Unterschied sein. Ich sehe in den Meinungen anderer stets eine übersinnliche Magie, eine Art göttliche Botschaft, die mein Bewusstsein stets erweitert. Das betrifft auch diese Diskussion. Sei es auch nur, dass mein Glauben dadurch gestärkt wurde. Das Leben ist halt ein Mosaik.

    Und was "es hat nur dazu gereicht Dein eigenes Leben für den Moment wuderbar zu finden und weiter um dich selbst zu kreisen" betrifft: schau dir einfach nur mal den christlichen Glauben an. Wo ist dort das Endziel: im Himmel bei Gott. Wäre ich Gott, dann ist das Kreisen um mich das große Ziel, sozusagen der Himmel. Wenn das nicht Beweis genug ist.

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