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Konvertieren zum Buddhismus

Erstellt von Bajok Tower, 27.09.2010, 21:07 Uhr · 114 Antworten · 10.791 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von expatpeter Beitrag anzeigen
    Warum eigentlich wollen Gläubige Ungläubigen ständig beweisen, dass Unglaube dasselbe sei wie Glaube? Haben sie ein schlechtes Gewissen wegen ihrer irrationalen Überzeugungen?
    Aus Vorsichtsmaßnahemn. Man weiß doch, wie das heutzutage ist. Wenn man nicht politisch korrekt denkt oder wie es Politiker wollen, kommt man ganz schnell ins die Klappsmühle. Sehr leicht wird man in unserer Gesellschaft als verrückt und unmündig erklärt. Das liegt natürlich daran, weil die "reale" Welt engstirnig denkt. Sie liegt gefesselt da. Das kommt bestimmten Leuten natürlich ganz recht und daher werden frei denkende Menschen bekämpft.
    Daher ist es wichtig zu sagen, dass es nicht sicher ist, was die reale Welt überhaupt ist. Bzw. eben, dass auch Ungläubige glauben. Und das eben das Reale eher irrational ist, bzw. eine starke Eingrenzung der kompletten Welt.

  2.  
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  3. #52
    expatpeter
    Avatar von expatpeter
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Daher ist es wichtig zu sagen, dass es nicht sicher ist, was die reale Welt überhaupt ist. Bzw. eben, dass auch Ungläubige glauben. Und das eben das Reale eher irrational ist, bzw. eine starke Eingrenzung der kompletten Welt.
    Die reale Welt ist da, ob wir sie erkennen oder nicht. Natürlich ist das Reale nicht irreal, aber das, was wir für Erkenntnis halten, könnte unter Umständen dem zugerechnet werden. Letzlich ist das Absolute oder das Reale für uns nicht wichtig. Für uns ist lediglich wichtig, dass wir so zurechtkommen, dass wir einen großen Genuss aus allem ziehen. Sicherlich ein Genuss, der den der lieben Mitmenschen mit einbezieht. Im Glauben wird das Irrelale in gewisser Weise für den Gäubigen real. Da spielt das Absolute dann keine Rolle mehr.

  4. #53
    Avatar von rolf2

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    Ein Übel am Glauben ist halt, das sich Menschen dafür die Köpfe einschlagen (andererseits würden die Menschen natürlich auch andere Gründe finden sich gegenseitig, im Sinne der Auslese, zu bekämpfen.

    Ein weiteres Übel ist die verschwendete Lebenszeit und die Einengung oder sogar Negierung des Spaßfaktors am Leben. Meistens durch Verzicht auf 5exuelles Erleben oder ausleben, durch den Glauben gestützter Moralvorstellungen.

    Eigentlich müsste man über diesen Quark lachen, wenn es real nicht so traurig wäre, das Menschen sich derart verleugnen müssen oder aktuell immer noch leiden durch den durch den Glauben getrübten Blick auf die Welt. Buddha, Gott, Allah oder das heilige Krokodil, was für ein Blödsinn...............

  5. #54
    Avatar von muddy

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Sehe ich anders. Auch das "Höhere" lässt sich messen.
    Tut mir leid, aber hier mag ich dir nicht mehr folgen. Vielleicht wird der menschliche Geist ja irgendwann so weit sein, dass er sich das Unendliche vorstellen kann, doch auch dahin wirds ein weiter Weg sein. Was ich mir jedoch absolut nicht vorstellen kann ist, dass das Goettliche jemals wissenschaftlich festzuhalten sein wird. Schliesslich beruht jede spirituelle Erkenntniss auf individueller Erfahrung und wird niemals ganz in Worten auszudruecken geschweige denn in Zahlen messen zu sein. Deine Anfuehrung von Pyramidenbau, Sternkarten ist aus Kontext gerissen, denn das sind "banale" weltliche, menschliche Leistungen. Von mir aus mag man hier auch noch die Kraeuterhexen aus dem Mittelalter oder das in Vergessenheit geratene Schamanenwissen anfuehren, aber das sind alles nur Versatzstuecke eines grossen- definitiv nicht messbaren- Ganzen. Du schreibst der Glaube ist die Behauptung eines Wissenschafters der den Beweis mangels vorhandener Geraete nicht erbringen kann. Ich sage Glaube ist nicht in einem Satz mit Wissenschaft, Beweis und Geraete zu nennen. Das ergibt meiner Meinung nach nicht mal als Metapher Sinn.

    Gruss muddy

  6. #55
    Avatar von rolf2

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    @muddy

    knarfi war noch nie gut mit Logik, oder sinnvollen Diskussionen, scheint etwas verwirrt zu sein

  7. #56
    expatpeter
    Avatar von expatpeter
    Da die Existenz des "Höheren" reine Fiktion ist, lässt sich nur diese Fiktion vielleicht mal messen. Heraus käme dann aber lediglich die Stärke des Glaubens. Von dem meisten, was exisitiert, können wir uns eine Vorstellung machen. Das bedeutet aber nicht, dass tatsächlich auch alles existiert, von dem wir eine Vorstellung haben.

  8. #57
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von muddy Beitrag anzeigen
    Tut mir leid, aber hier mag ich dir nicht mehr folgen. Vielleicht wird der menschliche Geist ja irgendwann so weit sein, dass er sich das Unendliche vorstellen kann, doch auch dahin wirds ein weiter Weg sein. Was ich mir jedoch absolut nicht vorstellen kann ist, dass das Goettliche jemals wissenschaftlich festzuhalten sein wird. Schliesslich beruht jede spirituelle Erkenntniss auf individueller Erfahrung und wird niemals ganz in Worten auszudruecken geschweige denn in Zahlen messen zu sein.
    Das kommt drauf an.
    Es kann ja sein, dass all der Glaube an Gott mehr als real ist. Es gibt ja z.B. nicht wenige Tesen dafür, dass die Götter nichts anderes als Außerirdische waren, die die Basis für unsere heutiges Leben geschaffen haben - weil sie halt von ihrer fortschrittlichen Intelligenz in der Lage waren. Da seiner Zeit die Menschheit das noch nicht begreifen konnte, gaben sie diesen Schöpfern halt die Bezeichnung "Götter". Das könnte eine Erklärung dafür sein, dass der Glauben an Götter weltweit - scheinbar völlig unabhängig entstand. Aus den Ur-Religionen sind dann durch menschliche Machterhaltung mehrere Glaubensströmungen entstanden, die aber bewusst immer mehr von der Ur-Religion abwichen.

    Dies These lässt sich eines Tages wunderbar wissenschaftlich bestätigen, indem diese Außerirdischen einfach wiederkommen und das damalige Geschehen dokumentieren.

    Eine weitere These ist, dass die Welt ähnlcih der Matrix aufgebaut ist. Es sitzt einfach irgendwo ein "Programmierer" und über der auch wieder etc. Auch das ist im Prinzip nachweisbar, wenn es der Programmierer zulässt.

    Auch andere "esoterische" Dinge wie Geister, Leben nach dem Tod, Parallelwelten usw. sind im Prinzip nachweisbar, wenn sich die Menchen darauf einließen würden. Die große Skepsis jedoch verhindert das ja. Hinter jedem gelungenen Ergebnis, wenn es das denn geben sollte, würde ja gleich ein Trick vermutet werden.

    Man stelle sich nur mal vor, Jesus würde - wie ja angekündigt wird - wiederkommen. Er würde dann über das Meer laufen, Wasser in Wein verwandeln etc. Und sagen: "sehet, es stimmt". Jeder würde glauben, dass seien Tricks a la Uri Geller. ist doch so! D.h. es wäre sicherlich vieles in Zukunft messbar und beweisbar. Doch das würde die geistige Aufnahmekraft der meisten heute lebenden Menschen überfordern. Doch ich gehe davon aus, dass es auch Ausnahmen geben wird. Und das würde ja reichen. Einstein war ja auch eine Ausnahme seiner Zeit.

    Es ist somit alles vorstell- und erklärbar. Auch das Unendliche. Man muss halt nur seinen eigenen Horizont so erweitern, dass es es erklärbar wird. Ich denke, früher konnten die Menschen das - zumindest auf ihre Weise der Interpretation (Götter). Und eines Tages werden die Menschen das auch wieder können. Evtl. muss dafür aber auch eine richtige Notsituation her, z.B. das Ende der Menschheit kurz bevorstehen, um sich dann auf das Wesentliche zu konzentrieren und nicht, was man heute abend kocht.

  9. #58
    expatpeter
    Avatar von expatpeter
    Die Antwort darauf steht gleich über dienem Beitrag.

  10. #59
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Man stelle sich nur mal vor, Jesus würde - wie ja angekündigt wird - wiederkommen. Er würde dann über das Meer laufen, Wasser in Wein verwandeln etc. Und sagen: "sehet, es stimmt". Jeder würde glauben, dass seien Tricks a la Uri Geller. ist doch so! .
    mit solch billigen Taschenspielertricks konnte man den Leuten früher eben kommen.............naja heute auch noch, laufen ja genug davon herum.

    Gott scheint ein zynischer ...... zu sein, so wie er mit der Schöpfung umgeht. Ich habe meine Tochter gezeugt, jetzt muss sie mit all dem Mist der sie umgibt klarkommen, Aids, Tuberkulose, Krebs,
    Gewalt, .............., Krieg, Hunger, Erdbeben, Erdrutsche, Blitzschläge, Überschwemmungen, Diebstahl, Mord, Lüge, Hass, Dummheit..................

    Wenn ich könnte, hätte ich mir bei der Schöpfung mehr Mühe gegeben, wenn ich die Menschen lieben würde, würde ich das zeigen. Wenn mir die Menschen irgendwie wichtiger wären als all der Rest hätte ich sie besser gestellt.

    Gott scheint uns nicht zu lieben oder er/sie/es waren einfach unfähig. Für mich bricht schon hier alles auseinander, aus der Sicht des Menschen gibt es keinerlei Bevorzugung durch irgendeinen Schöpfer, uns gehts in keinster Weise besser als ner Ratte, oder einer Feldmaus, oder eines Grashalms. In 10000 Jahren sind wir wieder verschwunden nichts wird bleiben, nicht mal ne Frage

  11. #60
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Gott scheint ein zynischer ...... zu sein, so wie er mit der Schöpfung umgeht. Ich habe meine Tochter gezeugt, jetzt muss sie mit all dem Mist der sie umgibt klarkommen, Aids, Tuberkulose, Krebs,
    Gewalt, .............., Krieg, Hunger, Erdbeben, Erdrutsche, Blitzschläge, Überschwemmungen, Diebstahl, Mord, Lüge, Hass, Dummheit..................

    Wenn ich könnte, hätte ich mir bei der Schöpfung mehr Mühe gegeben, wenn ich die Menschen lieben würde, würde ich das zeigen. Wenn mir die Menschen irgendwie wichtiger wären als all der Rest hätte ich sie besser gestellt.
    Das ist eine völlig falsche Denkweise, die ich allerdings häufig bei Christen sehe.
    Wie oft hört man "Wie konnte Gott das zulassen?", wenn mal wieder ein Kind stirbt oder ein Erdbeben Dörfer verwüstet hat.
    Dass Gott ein ganz Lieber sei, der die Menschen behütet, ist doch das, was man kleinen Kindern erzählt. Aber das hat doch nichts mit der Religion zu tun.

    Im Christentum ist ja der "Himmel" das Endziel. Das irdische Leben ist also kein Ort der Freude, sondern nur ein Weg zum Ziel.
    Wenn nun also ein Kind ohne eigenes Zutun (also ohne Selbstmord) stirbt, sollte wahre Christen sich doch freuen, dass das Kind schon früh zu Gott kommen darf. Das ist Religion! Da aber kaum ein Christ so positiv bei einem Tod denkt, glauben sie halt nur oberflächlich. Und dadurch kommt es natürlich dann auch zu Wut und Abkehr von Gott.

    Im Christentum ist jedenfalls nichts darüber bekannt, dass Gott ein tolles irdisches Leben für alle geplant hat. Dafür sind die Menschen schon selber zuständig. Und hat man es gut gemacht ehält man als Belohnung ein tolles Leben nach dem Tod - mal ganz simpel ausgedrückt. Und im Prinzip ist das nichts anderes als im Buddhimus, Islam etc., Ja sogar die irdischen Gesetze richten sich danach. Wenn du moralisch korrekt lebst, kommt du nicht ins Gefängnis (analog Hölle).

    Insofern unterscheiden sich Religion und das "reale" Leben überhaupt nicht. Im Hier und Jetzt ist halt der Staat der Gott, der die Gesetze festlegt und im Ernstfall einem dann doch im Stich läßt, weil man sich eben auf sich selbst verlassen muss. So oder so. Womit eigentlich schon bewiesen wäre: ich selbst bin Gott. Also jeder Einzelne für sich! Wäre logisch. Und damit ist auch klar, wer Schuld an Krankheiten und Katatrophen ist, bzw. die Welt nicht davor bewahrt: Gott, bzw. du selbst. Glaubst du deshalb nicht mehr an dich?

    Man sieht daran, dass Religion sehr komplex ist. Oft wurde ich schon gefragt: Glaubst du an Gott? Meine Antwort lautet: die Frage ist falsch gestellt. Sie müsste lauten: Was denkst du, wer oder was Gott ist? Sicherlich kein Graubart, der irgendwo auf einer Wolke sitzt, die Welt einmalig geschaffen hat und sich danach abends alle Gebete anhört. Ist sicherlich zu simpel gedacht und führt daher auch zu Mißverständnissen.

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