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Konvertieren zum Buddhismus

Erstellt von Bajok Tower, 27.09.2010, 21:07 Uhr · 114 Antworten · 10.807 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Bleibt als Frage, wozu und was leite ich daraus für mein Leben ab ?
    Das hängt ja von jedem selber ab. Vielen reicht es ja aus, einfach vor sich hinzuleben. Und wenn man dann stirbt ist es eben aus.
    Für mich klingt das unlogisch, da Energie nirgendwo einfach verpufft. Sie wird umgewandelt oder umgeleitet. Das ist keine Religion, sondern Physik! Aber eben doch auch Religion. Was die Physik unter Energie versteht, definiert die Religion als Seele. Ist für mich identisch. Oder auch Bewusstsein. Und deshalb ist es nahezu logsich, dass jedes Quantum ein Bewusstsein hat. Denn jedes Quantum besitzt ja auch Energie. Physiker haben den Zusammenhang also endlich erkannt. Mancher Priester wird sich schwertun, wenn er erfährt, dass auch ein Kaugummi eine Seele hat. Ist aber demnach so.

    Es wird nicht mehr lange dauern, bis das felsenfest in den Physik- und Religionsbüchern verankert ist.

    So, aber wann ist nun ein Kaugummi tot? Wann stirbt ein Quantum? Schlußfolgend: wann stirbt ein Mensch.
    Nun kann man evtl. sagen, die Energie geht einfach in die erde über. Aber wieviel Energie muss dann die Erde schon besitzen? Täglich "sterben" so viele Menschen, Tiere, Gegenstände, Pflanzen... Was passiert, wenn ein Fernseher zuviel Energie bekommt?
    Die Erde müsste praktisch explodieren (oder war es implodieren - ist ja egal).

    Also muss die Energie irgendwo anders hingehen. Dass es also nach dem "Tod" für alle weitergeht, ist damit praktisch schon sicher. Und entsprechend hat man auch schon vorher gelebt - in irgendeiner Form (nicht unbedingt als Mensch).
    Die Natur hat es aber so eingerichtet, dass man sich normalerweise nicht an sein Vorleben erinnern kann. Es gibt aber Ausnahmen wie Hypnose usw.

    Die Frage ist nun, welchen Einfluß mein irdisches Leben auf das folgende hat. Bringt es wirklich etwas, moralisch korrekt zu leben? Falls ja, wie soll das ermittelt werden? Verändert sich vielleicht die Stärke der Energie? Man spürt es ja schon im irdische Leben. es gibt Dinge, da strotzt man förmlich vor Energie, z.B. wenn man etwas Positives erreicht hat. Hat man dagegen vor etwas Angst, z.B. vor der Polizei, verliert man Power. Das könnte z.B. der physikalisch-biologisch-psychologische Grund sein, warum man religiös und Hölle spricht. Mit mehr Energie kann man halt höhere Ebenen ereichen. Das wäre eine Erklärung für vieles.

    Was wären die höheren Ebenen? Noch ein Leben? Oder ein Leben im Himmel oder im Nirvana (vermutlich dasselbe)? Vielleicht ist es dort so schön, weil man reine Energie ist. Man sondert nichts ab. Man powert nicht aus, weil man arbeiten muss. Man ist reine Energieform. Das könnte vielleicht durchaus schön sein. Vielleicht ist es das Licht, von dem viele Nahtote sprechen.

    Vielleicht.... velleicht... es sind Vermutungen. Theorien. Aber logisch nachvollziehbar.
    Wie lange dauert ein irdisches Leben? 80 Jahre? Und wie lange dauiert das ewige Leben? Ewig. Auf welches "Leben" sollte man also die Priorität setzen?

    Dabei muss man ja nicht auf etwas verzichten, wie es viele im irdischen Leben tun. Mein Ziel ist es, z.B. im Hier und jetzt glücklich zu werden und mich trotzdem auf das Leben danach vorzubereiten. Das geht wunderbar. Und zudem forsche ich halt, ob die Theorien stimmen oder nicht.

  2.  
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  3. #102
    Avatar von rolf2

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    @knarfi

    Deiner Argumentation hab ich nichts mehr entgegenzusetzen, Du genießt bei mir Welpenschutz

  4. #103
    qwei
    Avatar von qwei
    Zitat Zitat von Samuirai Beitrag anzeigen
    Bin konvertiert. Sofern das als "Ungläubiger" möglich ist.
    Meine Frau ist MuslimIn. Um im Süden mit Ihr in Nachbarschaft mit Ihrer Familie ohne Getratsche leben zu können haben wir in Huathenon geheiratet. Mußte dann meinem Gott abschwören und Allah als den Einzigen akzeptieren. Gab auch ne "Urkunde". Ausserdem mußte ich meine Beschneidung versprechen. Hat bis heute keiner nachgeschaut ...
    Ich nehme mir das Recht an die Evolution und meine Familie, inkl. mir selbst, zu glauben. Als ich noch in Köln wohnte bin ich immer mal in den Dom gegangen um eine Kerze für ... anzuzünden. Ist halt ein spiritueller, oder eher meditativer Ort. Nicht mehr, nicht weniger. Ein Gott ist mir dort noch nie begegnet.
    Zur `Institution Kirche` gibts nichts zu sagen. Leute die sowas unterstützen haben in meinen Augen nen großen Knall oder müssen seeehhhr Einsam sein..
    Der Papst? ... Kann mann Den Ernst nehmen?

    Den Buddhismus finde ich noch am erträglichsten. Aber ist halt auch überflüssig, mMn.
    Das Recht zu meinem eigenen Glauben gab ich mir selbst.


    Prediger und Missionare stehen in meiner eigenen "weltlichen Rangordnung" weit unter meinem Köter.

    rolf samui
    glaubender Ungläubiger ... oder so
    So wie du schreibst glaube ich nicht das du konvertiert bist eher hast du dich verirrt aber auch egal jedem das seine.
    bei mir ist es so; ich gehe respektvoll in eine Kirche, respektvoll in einen buddhistischen Tempel, respektvoll in eine Moschee ich akzeptiere leute die zu diesen orten gehen um zu beten irgend etwas erwarten etc. etc. genauso respektvoll verlasse ich solche Institute auch wieder und wenn mir danach ist hinterlasse ich sogar Almosen. Aber aufzwingen oder einen Finger abschneiden würde ich mir nicht lassen.
    Und weil du so gegen die Kirche bist ich war froh das meine Oma zu Ihrem Frauenkreis gehen konnte Sie berichtete immer nur gutes, ich war froh das sie sonntags in die Kirche ging, ich war froh das Sie nie ein Wort verlor das ich austreten bin.
    Es war auch eine schöne zeit in meiner Jugend in der KJG (Katholische Jugend Gemeinschaft) zu sein obwohl ich evangelisch war., oder bin? weil konvertieren kann man ja angeblich nicht.
    es ist nicht alles schlecht was die Kirche macht es sind nur einzelne die schlechtes tun genauso wie nicht jeder Muslim als Taliban bezeichnet werden kann.

  5. #104
    qwei
    Avatar von qwei
    @kcwknarf

    Ich sage dir die ganze Energie ergibt einen Uhrknall und selbst dann ist die Energie nicht verloren es fängt von neuem an bis es wieder knallt.

  6. #105
    Avatar von Samuianer

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    Genau "BAENG!" das meint auch Stephen Hawkins


    Das All bildete sich dabei buchstäblich aus dem Nichts und auch ohne Ursache. Denn der Schöpfungsakt war ein Quanteneffekt, der aus einem raum- und zeitlosen Zustand die Energie sowie alle Massen hervorbrachte, die den Kosmos heute erfüllen. Die Saat für majestätisch im All schwebende Galaxien, die darin funkelnden Sterne, deren Planeten und die Lebewesen, die zumindest einen dieser Trabanten bevölkern, war gelegt.

    Energieschwankungen in der Quantenwelt, so besagt die Theorie der Quantenmechanik, sind zufällig und benötigen keine weitere Erklärung. Deshalb war es eine Schöpfung ohne Schöpfer. Der Weltenbeginn folgte allein den Quantengesetzen, übernatürlicher Mächte bedurfte es dafür nicht.
    .. fuer einfache GEmueter schwer vorstellbar, dieses "Nichts"... was Energie ist....



    n FOCUS-Redakteur Michael Odenwald

    dpa Stephen Hawking geht der Gottesfrage nach


    Das Universum, erklärt der Physiker Stephen Hawking in seinem neuen Buch, wurde nicht erschaffen, sondern entstand aus dem Nichts.
    Zuerst leuchtete ein gleißender Funke auf. Aus dem subatomaren Glutball erwuchs im Bruchteil einer Nanosekunde ein fußballgroßes Gebilde, das danach langsam weiter expandierte. Unser Universum war geboren – hervorgegangen aus dem Feuersturm des Urknalls. In diesem ersten Moment entstanden Raum und Zeit sowie die Materie.

    Das All bildete sich dabei buchstäblich aus dem Nichts und auch ohne Ursache. Denn der Schöpfungsakt war ein Quanteneffekt, der aus einem raum- und zeitlosen Zustand die Energie sowie alle Massen hervorbrachte, die den Kosmos heute erfüllen. Die Saat für majestätisch im All schwebende Galaxien, die darin funkelnden Sterne, deren Planeten und die Lebewesen, die zumindest einen dieser Trabanten bevölkern, war gelegt.

    Energieschwankungen in der Quantenwelt, so besagt die Theorie der Quantenmechanik, sind zufällig und benötigen keine weitere Erklärung. Deshalb war es eine Schöpfung ohne Schöpfer. Der Weltenbeginn folgte allein den Quantengesetzen, übernatürlicher Mächte bedurfte es dafür nicht. Gott wäre demnach bei der kosmischen Urzeugung aus dem Spiel.

    So könnte eine neue Schöpfungsgeschichte lauten, die sich einzig auf die Erkenntnisse der Naturwissenschaft stützt. Tatsächlich glauben viele Forscher, dass das Universum auf diese Art entstand. Zu ihnen zählt der an den Rollstuhl gefesselte britische Physiker Stephen Hawking, der weltweit wohl bekannteste Vertreter seiner Zunft. „Spontane Erzeugung ist der Grund, warum etwas ist und nicht einfach nichts, warum es das Universum gibt, warum es uns gibt“, erklärt er. „Es ist nicht nötig, Gott als den ersten Beweger zu bemühen, der das Licht entzündet und das Universum in Gang gesetzt hat.“ Zwar würden viele Menschen Gott als dessen Schöpfer betrachten. Dann aber sei zu fragen, wer ihn geschaffen hat.



    Ei oder Henne..... Wenn sich das Universum aus dem Nichts schafft, dann brauchts logischerweise keinen der erst geschaffen wird um, ja genau das Licht anzuknipsen.... und hier beginnt der Glaube!

    Und kanraf verweigert sich beider Szenarien weil er glaubt er sei besser!

    Ist auch okay, nur bleibt er ein logische Erklaerung dafuer schuldig, sonder verweigert sich in "ich bin nicht zu definieren"!


    mehr dazu hier: http://www.focus.de/wissen/wissensch...id_556397.html

    Dann mal noch viel Spass...

  7. #106
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    Und kanraf verweigert sich beider Szenarien weil er glaubt er sei besser!
    Quark. Nur du verstehst es nicht.
    Es steht doch dort ganz deutlich, dass es nicht NICHTS war, sondern ein zufälliger Quanteneffekt, der alles entstehen ließ. Das ist ja wohl nicht NICHTS. Es war zumindest ein Effekt. Und aus religiöser Sicht kann man diesen Quanteneffekt eben als Gott bezeichnen.

    Das ist ganz logisch nachvollziehbar. Es fällt dir nur sehr schwer, das zu begreifen, weil du dich schlicht weigerst, in einem wissenschaftliche nachvollziehbaren Effekt etwas Göttliches zu sehen, weil du - wie so viele - es strikst trennst. Und genau das mache ich halt nicht.

    Es gibt ja gerade deshalb sehr viele Anhalltspunkte dafür, dass die wissenschaftlichen und religiösen Erkenntnisse identisch sind, nur anders definiert werden.

    Du hast mir mit deinen Statements aus den Zeitungen erneut den Beleg dafür gegeben, ohne dass du es gemerkt hast.

    Mal ein konkretes Beispiel:
    vor dir steht ein Fahrzeug.
    Nun kommt ein Wissenschaftler aus Deutschland und behauptet: das ist ein Auto.
    Dann kommt ein englischer Priester und behauptet: this is a car.

    Was ist es nun: ein Auto oder ein car? Der Wissenschaftler und Samuianer beharren darauf, dass es ein Auto sei, weil es nachvollziehbar sei. Wer meint, es sei ein car sei ein Fantast und Spinner.

    Und nun kommt der Knarf, der sich mit den Sprachen der Welt befasst hat und teilt mit: Auto und car sind dasselbe. Es ist nur eine andere Bezeichnung für dasselbe Fahrzeug.
    Jetzt verstehen es alle. Nur Samuainer nicht, weil immer noch meint, englisch sei eine Religion, weil es ja so im Lexikon stehe. Mit Sprachen wie deutsch hätte englisch nichts zu tun.

    Anders ausgedrückt:
    hier geht es um die Frage der Schöpfung.
    Wissenschaftler sagen nun, die Schöpfung sei ein Quanteneffekt.
    Andere sagen, die Schöpfung entstand durch Gott.

    Und nun folgt ein einfacher Dreisatz:
    Schöpfung = Quanteneffekt
    Schöpfung = Gott
    daraus folgt: Quanteneffekt = Gott
    Also sogar mathematisch bewiesen.

    Voraussetzung für diese Gleichung ist jedoch, dass die Wissenschaftler mit ihrer Theorie recht haben. Und solange das nicht bewiesen ist, ist auch die Gottesfrage noch offen.
    Fakt ist nach der Gleichung aber: egal, was die Wissenschaftler mal herausstellen sollten, es wird sich bewiesenermaßen um Gott handeln: ob es also nun ein zufälliger Quanteneffekt, Außerirdische, Programmierer, Pilze oder sogar um ein Nichts handelt. Dann ist das große Nichts eben Gott. Auch "Nichts" ist ja ein Wort. Auch "Gott" ist im Grunde erstmal nur ein Wort. Nur waren die Urmenschen der deutschen Sprache und der Beschreibung von Dingen noch nicht so mächtig.

    Ist doch eigentlich nicht schwer zu verstehen. Denn dann wird aus allem ein Schuh draus. Und niemand kann mehr behaupten, die "andere Seite" hätte unrecht.

    Was man daraus dann folgern könnte, wäre z.B. die Frage, ob man einen Urknall anbeten sollte? Das können wir aber in der nächsten Stunden diskutieren.

  8. #107
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen

    Was man daraus dann folgern könnte, wäre z.B. die Frage, ob man einen Urknall anbeten sollte? Das können wir aber in der nächsten Stunden diskutieren.
    daraus könnte man zunächst schlicht folgern, das es keinerlei Auftrag oder Absicht für und an uns Menschen gibt, außer zu entstehen und zu vergehen wie alle Gebilde auch. Damit wären alle Religionen dieser Welt an der Basis zerstört, denn die Basis hat im Kern eine Schöpfung in der der Mensch eine zentrale Rolle spielt und der Mensch nicht aus Zufall enstanden ist.

  9. #108
    Avatar von Pee Niko

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    daraus könnte man zunächst schlicht folgern, das es keinerlei Auftrag oder Absicht für und an uns Menschen gibt, außer zu entstehen und zu vergehen wie alle Gebilde auch. [...]
    Und? Was ist daran falsch oder richtig?

  10. #109
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen
    Und? Was ist daran falsch oder richtig?
    Na, die Frage ist doch leicht zu beantworten:
    Alles und Nichts.

  11. #110
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen
    Und? Was ist daran falsch oder richtig?
    weder noch, es ist wie es ist.

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