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Konvertieren zum Buddhismus

Erstellt von Bajok Tower, 27.09.2010, 21:07 Uhr · 114 Antworten · 10.788 Aufrufe

  1. #91
    qwei
    Avatar von qwei
    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Gibt's Konvertiten hier im Forum? Wie mach man das?
    Machen musst da gar nichts; du musst nur danach leben. Es steht jedem frei.

  2.  
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  3. #92
    Avatar von Puumat

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    ..., hat ja jedes Quantum ein Bewusstsein. So natürlich auch die Knetmasse.
    ...Irgendwie hatte Ich das immer befuerchtet...



    Puumat

  4. #93
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen


    ..........a.d.g.g............ Das, was du Wissenschaft und Realität nennst, nenne ich halt Religion. Weil: wenn es eine Art Planer geben sollte dann ist ja alles mit integriert, auch die Wissenschaft. Und dann würde es keinen Unterschied machen.

    Auch der Urknall oder die Evolution kann ja Gott sein. Entscheidend ist doch, dass hochinteressante Denkmodelle rauskommen, wenn man von dieser Definition ausgeht. .

    Fuer Dich aus dem Wiki:


    Als Religion (lat: religio, zurückgeführt auf religere = immer wieder lesen; oder religare = zurückbinden) bezeichnet man eine Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene, die menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen und Wertvorstellungen normativ beeinflussen. Es gibt keine wissenschaftlich allgemein anerkannte Definition des Begriffs Religion.
    Ich wuerde nicht nur "zurueckgefuehrt", sondern "zurueck geblieben" sagen, aber das ist halt so in meinem Blickwinkel begruendet!

    Was Urknall, Evolution und Gottes Rolle dabei angeht, wird gerade an Hand dieser zwei Begriffe versucht einen Schoepfungsakt zu wiederlegen, aber das scheint dir entgangen oder verwirfst es schlichtweg weil es dir nicht in deine Argumentation passt!

    Das Problem ist das es weder tatsaechlich wiederlegt noch hieb-und stichfest belegt werden kann das es einen Schoepfer in dem Sinne gibt!

    Somit ist auch jede Diskussion darueber sinn-wie zwecklos, Mensch GLAUBT halt dran oder er GLAUBT nicht dran.

    Mensch ist NICHT durch "Zufall" entstanden, er hat sich, wie ALLES andere mehr oder weniger aus einer Grundkombination von Kohlenstoffdioxid, Wasserstoff und Kohlenstoffmonoxid , Phosphor, Schwefel, Magnesium, Kalium, Natrium und Calcium wie einige andere essentielle Spurenelementen entwickelt, ausserdem waren die damals noch heissen Ozeane sehr reich an Eisen, Nickel und es war weit, weit mehr CO2 gebunden. 4.6-3.5 Mrd. Jahre sind ein gigantischer Zeitraum, weil gleich so "fix-und fertig" mit Flora und Fauna war der Planet ja nicht!

    Dagegen ist der 6 taegige Schoepfungakt eher ein kindlich naiv anmutender Versuch einer haenderingenden Erklaerung das "Wie" zu erklaeren.

    Heute weiss Mensch das es noch immer aehnliche Bedingungen in der Umgebung von hydrothermalen Schloten, die in plattentektonischen Stoerzonen auf dem Meeresgrund gibt. In der Umgebung solcher als "Schwarze Raucher" bezeichneten Schlote gedeihen thermophile methanogene Archaeen auf der Grundlage der Oxidation von Wasserstoff und der Reduktion von Kohlenstoffdioxid zu Methan. Dieses extreme Biotop zeigt, dass Leben unabhaengig von Sonnenlicht als Energiequelle gedeihen kann, eine grundlegende Voraussetzung für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Leben vor dem Aufkommen der Photosynthese.

    So und hier haben WISSEN und GLAUBEN - ganz deutlich ihre Grenzen! Viele, meist demokratische Staatsformen, raeumen per Gesetz dem Buerger "Religionsfreiheit" ein, es darf jeder glauben was er moechte, keiner muss!

    Und jeder darf mit einer These versuchen bestehendens Wissen in Frage zu stellen, nur MUSS ein Jeder der das will, Beweise vorlegen die von Dritten nachvollzogen werden koennen, ist das nicht der Fall ist es Scharlatanerie!

    Mit wem hatte Darwin die groessten Schwierigkeiten bei der Darlegungem seiner Evolutionstheorie und warum?

    Da mir PERSOENLICH wissenschaftliche, wie nachvollziehbare Erkenntnisse aus Forschung weit mehr sagen als das Gebrabbel eines Gewoelbekomikers oder dieses zusammmenhanglose Zeugs in einem Buch das eine Sammlung von ueber Jahrhunderten zusammengetragenen Briefen, Berichten und vor allem ueberlieferten Geschichten darstellt, die sich fast alle auf die Verherrlichung eines kleinen Personenkreises beziehen, allein die Spaltung der abrhamischen Religion in die drei Buchreligionen und die daraus resultierenden Fehden unterstreichen die Vermutung das es sich um fruehe Politik, um Einflussnahme und Macht der Priesterschaft handelt - um sonst NICHTS!

    Wenn dieser Weltenschoepfer nicht in der Lage war/ist seine Schoepfung in Frieden miteinander leben zu lassen, dann soll dieser Schoepfer in der Lage sein das Universum zu erschaffen, den Bauplan fuer den Kern des Universums, samt Entstehung des Lebens zu ersinnen, zu planen und dann in Gang zu setzen?

    Warum ist in der buddhistischen Heilslehre/Weltanschauung die Genesis d.h. die Gottesfrage nebesaechlich?


    Zur Verdeutlichung existiert ein bekanntes Gleichnis: Es schildert die Situation eines Mannes, der bei einem unerwarteten Attentat von einem vergifteten Pfeil getroffen wird. Der herbeigerufene Arzt fragt zunaechst wer den Pfeil abgeschossen hat (Gottesbeweis), aus welcher Richtung der Pfeil kam (Herkunft der Welt), warum der Schuetze geschossen hat (aus welchem Grund wurde die Welt erschaffen?) und so weiter.



    Aus buddhistischer Sicht liegt die Gefahr aber darin, dass ueber all diesen Fragen und Erklaerungen das Herausziehen des Pfeils versaeumt wird und der Angeschossene stirbt, bevor er sein Leben oder das Anderer retten kann.


    Eine Frage die schon Denker der Antike bis hin zu denSumerern beschaeftigte, die Grundfrage war, die Frage nach dem Leid und dem Uebel, der angenommenen "Allmacht" Gottes und den Bereich des Boesen (Teufel, Hoelle) die die Allmacht Gottes beschneidet!



    Skeptische Philosophen der griechischen Antike argumentierten, dass Gott (wenn er existierte) in der Tat Uebel verhindern muesste, und fuehren teils weitere Argumente zugunsten des Agnostizismus oder Atheismus an.




    Die Hindumythologie benennt ein "Brahman" was letztendlich formlos, unbenennbar, unfassbar ist und sich somit jeder Begrifflichkeit entzieht, das als Schoepfer und Schoepfung gilt und in einer Trinitaet als schoepfende, erhaltende und zerstoerende Kraefte (Brahma, Vishnu, Shiva) gesehen und auch verehrt werden.





    Religioeser Glaube, glauben an einen personifizierten Gott, eines allmaechtigen Schoepfers ist wohl etwas fuer die Einfaeltigen, die nicht lesen koennen und nicht gelernt haben selbststaendig zu denken und unbedingt einen Fuehrer, eine Vaterfigur brauchen!

    Religion und Esoterik sind nun mal "absurd" alldieweil sich nicht belegen, beweisen oder sonstwie messen laesst, das unterscheidet die Wissenschaften eben grundlegend von anderem Humbug!

    Der Stand der Dinge, also die Tatsache das es Uebel, Kriege, Morde, Verbrechen, Unfaelle, Krankheiten, Siechtum, Naturkatastrophen etc. im Leben gibt, machen die "goettlichen" Attribute "Allmacht, Allwissen, Allguete" die einem "Gott" angedichtet wurden, logisch betrachtet hinfaellig und eine gruendlich-wissenschaftliche Analyse der "Allmacht" Gottes stellt diesem "Gott" ein Bein.... und verbannt die "Allmacht Gottes" in Kirchen und Tempel!

  5. #94
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Wer hat den Duden erstellt? Gott oder ein stinknormaler Mensch. Na??? Ich lasse mir doch nicht vorschreiben, wie ich einen Glauben zu definieren habe. Dann brauche ich nicht zu glauben, sondern muss nur Ja und Amen sagen.
    Deine Religion ist also was?

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Aber ich sagte ja: wenn du Religion so siehst, wie es allgemein gesehen wird, dann brauchen wir nicht weiter zu diskutieren. Das ist indiskutabel. Das ist doch nichts anderes als vorgeschriebene traditionelle Weitergabe von Regelwerken. Vorgeschriebener Glauben sozusagen.
    Doch ich möchte ja ausdrücken: das hinter solchen Zwangs-Religionen mehr steckt, als der äußere Anschein hergibt.
    Was also steckt dahinter ? was ist allen Religinen gemein?

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Natürlich brauchen wir diese Scheinwelt von Religionen nicht. Aber doch nur, weil sie einfach zu real sind, denn sie entspringen ja den sehr realen menschlichen Bedürfnissen nach Macht. Diese Art von Religion sind also eher ein Spiegel der Gesellschaft.
    Die Religionen entspringen dem menschlichen Bedürfnissen nach Macht? nöh, ganz sicher nicht, aber zunächst mal lssen sich Menschen dadurch separieren und lenken.

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Aber laß dich doch davon nicht beirren. Das ist im Prinzip wie das C in der CDU. Das Christliche ist vielleicht das Schein-Christliche, aber Jesus und Gott würden sich doch im Grabe umdrehen, wenn sie sehen, was diese Partei in dessen Namen so treiben. Also: nicht überall wo C draufsteht, steckt auch Christentum drin. Und nicht jede Religion ist eine Religion, die ihren Namen verdient hat. Also deshalb muss man doch nicht gleich zum Teufel konvertieren (um es mal sinnbildlich auszudrücken). Filtern ist das Zauberwort.
    Im Sinne einer Überhöhung Gottes in den Religionen ist der Mensch an sich schlecht mit all seinen Bedürfnissen und Trieben und somit fehlbar und immer nur lediglich so gut wie er kann, gemessen an religiösen Dogmen, praktisch zum scheitern verurteilt und somit immer wieder angreifbar und formbar. Zunächst mal ist einen Religion eine Religion sofern Sie denn eigenständig ist und einen Namen hat, über deren Inhalt kann man ja diskutieren.

    Mal ein Beispiel für Dich damit Du verstehst. Es gibt zunächst mal Fortbewegungsmittel. Nehmen wir nur mal 4 heraus : Autos, Fahrräder, Schiffe, Flugzeuge.

    Alle haben zu eigen von A nach B zu kommen, aber auf verschiedene Art und in unterschiedlich gut angepasster Weise für die jeweils vorgefundene Umgebung. Jetzt kommst Du und behauptest einfach mal so das ein Auto auch schwimmen kann, Schiffe fliegen können, Fahrräder auch Motoren haben können, (dann jedoch Mofas oder Mopeds genannt werden) .

    Wie soll man mit dir diskutieren, wenn alle Begriffe von Dir nicht akzeptiert werden. Komm mir jetzt nicht damit, das es Autos gibt die schwimmen können, die gibt es, das weiß ich. Aber wenn Leute von Autos reden, meinen sie damit keine schwimmfähigen Autos.

  6. #95
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen


    Wie soll man mit dir diskutieren, wenn alle Begriffe von Dir nicht akzeptiert werden.


    .


    Tja, vielleicht vergebens... ist halt das "fleissige Helferlein" von Daniel Duesentrieb..

  7. #96
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Deine Religion ist also was?
    Meine Religion ist nicht definierbar.

    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Wie soll man mit dir diskutieren, wenn alle Begriffe von Dir nicht akzeptiert werden.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, lehnst du doch Religionen u.a. aus dem Grunde ab, weil sie zu viele Dogmen und Regeln haben, an die sich die Mitglieder richten müssen. Du lehnst Religionen ferner ab, weil es Glaubenskriege, weil laut ihrer Regelbücher weil Bibel oder Koran nur ihr Glauben der einzig Wahre ist. Ferner lehnst du Religionen ab, weil man nicht nachweisen kann, dass es einen Gott oder ein Leben danach gibt, sowie kein einwöchige Schaffensphase, wie es ja in der Bibel schwarz auf weiß steht.

    Siehst du, aus diesen Gründen lehne ich die allgemeine Defintion der Religionen ab. Denn das ist doch auch wieder Zwang. Was ist denn das für ein Glauben, wenn dir jemand vorschreibt, was du glauben sollst? Denn das ist ja dann nichts andereres als die Wissenschaftler, die einem sagen, was man wissen hat - selbst wenn deren Thesen Jahre später wieder über den Haufen geworfen werden müssen.

    Wie bezeichnest du denn Leute wie mich, die nicht glauben, sondern nach dem Weg forschen? Bin ich nun religiös oder ein Wissenschaftler? Oder ein Idiot? Nein, mich kann man nicht definieren. Und davon gibt es durchaus viele. Die kann man weder in Bibeln wiederfinden noch im Lexikon. Allerdings lässt du diese Form der Religion der Wissenschaft ja völlig aßen vor. Und genau das prangere ich ja an. Aber genau das ist doch das Spannende - das Verbindende der scheinbar unterschiedlichen Arten.

    Was wäre denn, wenn die Geschichte von Adam und Eva und der Schöpfungswoche nur symbolisch gemeint ist.
    Nehmen wir doch mal an, der Urknall und die Evolution sind tatsächlich das, was die Urheber der Bibel sinnbildlich mit Gottes Schöpfung meinten. Dann würde es ja schon längst den Beweis von Gott geben. Nur dass man mit "Urknall" eben noch eine weitere Wortschöpfung für Gott gefunden hat.

    Im Grunde ist es ganz einfach: man muss nur entdeecken, an was genau die Urmenschen geglaubt haben. Und wenn man verfogt, was die Forscher mitlerweile alles so entdeckt haben (den ältesten Schädel, die vermeintliche Fundstelle der Arche etc.), dann könnten Archäologen vielleicht auch entschlüsseln, was ursprünglich mit Gott bezeichnet wurde. Und man wird vielleicht entdecken, dass mit Gott etwas sehr Natürliches beschrieben wurde. Dann würden Religion und Wissenschaft auf wundersame Weise zusammenschmelzen. Wer sagt denn, dass Gott der alte Mann mit Bart im Himmel ist? Niemand! Nur diejenigen, die versuchen, Religion zwangsweise im Lexikon zu beschreiben.

    Wie schon gesagt: würde ich die Definition von Religion, bräuchten wir hier nicht zu diskutieren. Doch in diese vereinfachte Form der Religion lasse ich mich nicht einbinden. Dazu ist die Programmierung "Leben" aus Sicht eines Informatikers einfach zu faszinierend.

  8. #97
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Meine Religion ist nicht definierbar.



    Wenn ich das richtig verstanden habe, lehnst du doch Religionen u.a. aus dem Grunde ab, weil sie zu viele Dogmen und Regeln haben, an die sich die Mitglieder richten müssen. Du lehnst Religionen ferner ab, weil es Glaubenskriege, weil laut ihrer Regelbücher weil Bibel oder Koran nur ihr Glauben der einzig Wahre ist. Ferner lehnst du Religionen ab, weil man nicht nachweisen kann, dass es einen Gott oder ein Leben danach gibt, sowie kein einwöchige Schaffensphase, wie es ja in der Bibel schwarz auf weiß steht.
    korrekt

    S
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    iehst du, aus diesen Gründen lehne ich die allgemeine Defintion der Religionen ab. Denn das ist doch auch wieder Zwang. Was ist denn das für ein Glauben, wenn dir jemand vorschreibt, was du glauben sollst? Denn das ist ja dann nichts andereres als die Wissenschaftler, die einem sagen, was man wissen hat - selbst wenn deren Thesen Jahre später wieder über den Haufen geworfen werden müssen.
    Du kannst nicht allgemein die Definition ablehnen, Du kannst dazu Stellung beziehen und dir daraus Dein eigenes Glaubensbekenntnis oder das Verständnis dieser definierten Religion für dich selbst anders interpretieren. Wie gesagt ein Auto bleibt begrifflich ein Auto, auch wenn Deine Autos fliegen schwimmen und tauchen können.

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Wie bezeichnest du denn Leute wie mich, die nicht glauben, sondern nach dem Weg forschen? Bin ich nun religiös oder ein Wissenschaftler? Oder ein Idiot? Nein, mich kann man nicht definieren. Und davon gibt es durchaus viele. Die kann man weder in Bibeln wiederfinden noch im Lexikon. Allerdings lässt du diese Form der Religion der Wissenschaft ja völlig aßen vor. Und genau das prangere ich ja an. Aber genau das ist doch das Spannende - das Verbindende der scheinbar unterschiedlichen Arten.
    am ehesten würde ich dich als verwirrten Menschen betrachten, der die Spielregeln der Vernunft und Logik beim denken nicht anwendet.

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Was wäre denn, wenn die Geschichte von Adam und Eva und der Schöpfungswoche nur symbolisch gemeint ist.
    Nehmen wir doch mal an, der Urknall und die Evolution sind tatsächlich das, was die Urheber der Bibel sinnbildlich mit Gottes Schöpfung meinten. Dann würde es ja schon längst den Beweis von Gott geben. Nur dass man mit "Urknall" eben noch eine weitere Wortschöpfung für Gott gefunden hat.
    wenn der Begriff Gott oder göttlich nichts weiter zum Inhalt hätte als die Begriffsdefinition der menschlichen Unzulänglichkeit im Verstehen einverstanden.

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Im Grunde ist es ganz einfach: man muss nur entdeecken, an was genau die Urmenschen geglaubt haben. Und wenn man verfogt, was die Forscher mitlerweile alles so entdeckt haben (den ältesten Schädel, die vermeintliche Fundstelle der Arche etc.), dann könnten Archäologen vielleicht auch entschlüsseln, was ursprünglich mit Gott bezeichnet wurde. Und man wird vielleicht entdecken, dass mit Gott etwas sehr Natürliches beschrieben wurde. Dann würden Religion und Wissenschaft auf wundersame Weise zusammenschmelzen. Wer sagt denn, dass Gott der alte Mann mit Bart im Himmel ist? Niemand! Nur diejenigen, die versuchen, Religion zwangsweise im Lexikon zu beschreiben.

    Wie schon gesagt: würde ich die Definition von Religion, bräuchten wir hier nicht zu diskutieren. Doch in diese vereinfachte Form der Religion lasse ich mich nicht einbinden. Dazu ist die Programmierung "Leben" aus Sicht eines Informatikers einfach zu faszinierend.
    nochmal: als der Mensch über sein woher und wohin nachzudenken begann, entwickelte er unterschiedlichste Ideen davon, daraus resultierten unterschiedlichste Varianten von Religionen oder mindestens von Spiritualität. Archäologen und Geologen haben längst gefunden an was einzelne Völker irgendwann glaubten, neue Erkenntnisse kommen immer wieder hinzu, na und ? Ein Wissenschaftler der gelernt hat zu begründen und methodische vorgeht wird auch die Frage nach dem woher und wohin nicht beantworten können. Stichwort lineares Denken.
    Es bleibt als beim Glauben und den kann jeder so interpretieren wie er will, so er denn will.

    Bleibt als Frage, wozu und was leite ich daraus für mein Leben ab ?

    ethische Normen kann man auch ohne Religiosität für sich und andere Menschen entwickeln, dazu braucht es keinen übergeordneten Begriff wie Gott oder göttliche Gesetze. Auch keine Belohnung im Leben danach. Dazu gerne nochmal:


  9. #98
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Meine Religion ist nicht definierbar.






    Nehmen wir doch mal an, der Urknall und die Evolution sind tatsächlich das, was die Urheber der Bibel sinnbildlich mit Gottes Schöpfung meinten. Dann würde es ja schon längst den Beweis von Gott geben.

    .

    Von "Urkanll" konnten die Urheber der Bibel nichts wissen, sie wussten .i.d.R. damals nicht mal etwas, bis auf wenige Ausnahmen, voneinander!

    Wissenschaftler und die Kirche Weltkugel-Scheibe!?

    Unterdrueckung jeden Fortschritts, siehe den gerade im 21. Jahrhundert von der katholischen Kirche gefehmten Mann, dem Entdecker der kuestlichen Befruchtung, die Verabscheuung von Kondomen, Familienplanung!

    Wo bitteschoen liegt der "Gottes-Beweis" in Urknalltheorie und Evolutionstheorie?

    Welche wissenschafltichen Erkenntnisse wurden "wieder verworfen"?

    Z.B. hat seit Galileo und Newton hat niemand auch nur ein Fitzelchen an der Gravitation geruettlet da diese EXISTIERT und man genau weiss warum!


    So halt auch an unzaehligen anderen Gesetzmaessigkeiten, die Heute als die Norm fuer weitere unzaehlige Wissenschaften dienen, aber den Gottesbgeriff ist man, wenn ueberhaupt, immer nur theologisch-philosophisch angegangen, weil das Ganze auch eher ein theologisch-philosophoisches Problem darstellt!

  10. #99
    Avatar von Samuirai

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    Zitat von Bajok Tower
    Gibt's Konvertiten hier im Forum? Wie mach man das?
    Machen musst da gar nichts; du musst nur danach leben. Es steht jedem frei.
    Bin konvertiert. Sofern das als "Ungläubiger" möglich ist.
    Meine Frau ist MuslimIn. Um im Süden mit Ihr in Nachbarschaft mit Ihrer Familie ohne Getratsche leben zu können haben wir in Huathenon geheiratet. Mußte dann meinem Gott abschwören und Allah als den Einzigen akzeptieren. Gab auch ne "Urkunde". Ausserdem mußte ich meine Beschneidung versprechen. Hat bis heute keiner nachgeschaut ...
    Ich nehme mir das Recht an die Evolution und meine Familie, inkl. mir selbst, zu glauben. Als ich noch in Köln wohnte bin ich immer mal in den Dom gegangen um eine Kerze für ... anzuzünden. Ist halt ein spiritueller, oder eher meditativer Ort. Nicht mehr, nicht weniger. Ein Gott ist mir dort noch nie begegnet.
    Zur `Institution Kirche` gibts nichts zu sagen. Leute die sowas unterstützen haben in meinen Augen nen großen Knall oder müssen seeehhhr Einsam sein..
    Der Papst? ... Kann mann Den Ernst nehmen?

    Den Buddhismus finde ich noch am erträglichsten. Aber ist halt auch überflüssig, mMn.
    Das Recht zu meinem eigenen Glauben gab ich mir selbst.


    Prediger und Missionare stehen in meiner eigenen "weltlichen Rangordnung" weit unter meinem Köter.

    rolf samui
    glaubender Ungläubiger ... oder so

  11. #100
    Avatar von kcwknarf

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    10.249
    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    Von "Urkanll" konnten die Urheber der Bibel nichts wissen, sie wussten .i.d.R. damals nicht mal etwas, bis auf wenige Ausnahmen, voneinander!
    Das meinst du. Wenn es damals schon Leute gab, die exakte Sternkarten zeichnen konnten, kann es auch durchaus sein, dass man auch den Urknall kannte, z.B. durch Erzählungen von Außerirdischen.

    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    Wissenschaftler und die Kirche Weltkugel-Scheibe!?
    Die Thematik "Scheibe" hat nichts mit Religion zu tun. Zur Machterhaltung zählt auch, dass man die Menschheit als das Allerwichtigste ansah. Daher der Mittelpunkt der Welt und daher auch die Scheibe. In keinem Ur-Schriftstsück steht, dass die Welt eine Scheibe ist.

    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    Unterdrueckung jeden Fortschritts, siehe den gerade im 21. Jahrhundert von der katholischen Kirche gefehmten Mann, dem Entdecker
    der kuestlichen Befruchtung, die Verabscheuung von Kondomen, Familienplanung!
    Nicht jeder Fortschritt ist moralisch korrekt. Das sind aber auch Dinge, die erst später kamen. Jesus kannte noch keine Kondome. Der papst geht nur davon aus, dass er gegen Kondome gewesen wäre. Ist halt eine Fehlinterpretation. Wem soll man das nun an hängen. Dem Gründer der Religion oder seinen "Nachkommen"?

    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    Wo bitteschoen liegt der "Gottes-Beweis" in Urknalltheorie und Evolutionstheorie?
    Das habe ich schon mehrmals gesagt. Wenn man den Urknall und die Evolution als Gott bezeichnet ist das der Beweis, dass Gott existiert, sofern die Theorie des Urknalls korrekt ist.
    Gott ist doch eine reine Definitionsache. Niemand weiß wirklich, wer oder was Gott ist. Daher kann Gott ALLES sein. Theoretisch auch mein Fernseher. Und da mein TV-Gerät exisistiert, würde dann auch Gott existieren.

    Die Frage ist also nicht, ob Gott exisitiert, sondern was sich die Urmenschen unter Gott vorgestellt oder es bewusst erlebt haben. erst wenn diese Frage beantwortet wird, kann man sagen, ob Gott ein Gehirngespenst ist oder Gott real ist und nur eine Bezeichnung für ein unter einem anderen Namen bekanntes Phänomen ist - sei es nun Urknall, Außerirdische, Pilze, externer Programmierer, jedes Quantum der Welt (also auch jeder Mensch). Die Schriftstücke sind voneinander zu genau, um ein Gehirngespinst ableiten zu können.
    In vielen alten Büchern wird von Flugkörpern gesprochen, aus denen die Götter gestiegen sind. Doch Flugkörper mit lautem Getöse (also Flugzeuge, Raketen etv.) konnten die Menschen in der Urzeit ja eigentlich nicht kennen. Und zwar sowohl in Südamerika als auch in Asien, obwohl diese Menschen voneinander nichts wussten.

    Soviel Science Fiction-Fantasie zu jener Zeit? So wichtig, dass es für die Nachwelt aufgeschrieben wurde? Tut mir leid. Aber da steckt mehr hinter als zufällige Gehirngespinste, die über die Herkunft grübelten. Und auch in der Bibel (altes Testament) stecken derart viele Botschaften, die man durchaus unterschiedlich interpretieren kann.

    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    Welche wissenschafltichen Erkenntnisse wurden "wieder verworfen"?

    Z.B. hat seit Galileo und Newton hat niemand auch nur ein Fitzelchen an der Gravitation geruettlet da diese EXISTIERT und man genau weiss warum!
    Na, dann lies mal das:

    Ein starkes Argument dafür, die Suche nach Beweisen für eine Theorie aufzugeben, ist die Ablösung der Gravitationstheorie von Isaac Newton durch die von Albert Einstein. Newtons Theorie war nach ihrer Entdeckung 200 Jahre lang durch Beobachtung immer wieder ausnahmslos bestätigt worden. Hätte man also überhaupt von einer bewiesenen naturwissenschaftlichen Theorie sprechen können, dann wäre es mit großem Abstand die newtonische gewesen. Dennoch ließ sich Einstein nicht davon abhalten, die Richtigkeit dieser Theorie anzuzweifeln und ihr eine eigene Theorie gegenüberzustellen. Newton hatte dieser neuen Theorie zufolge zwar auf einem beschränkten Bereich näherungsweise recht gehabt, außerhalb dieses Bereichs war seine Theorie aber fehlerhaft und verbesserungsbedürftig. Sie wäre dann also nicht mehr als Beispiel für eine sichere Theorie zu sehen, sondern eher als Beispiel für die grundsätzliche Fehlbarkeit auch des am sichersten geglaubten menschlichen Wissens. Statt seinerseits nun zu behaupten, Verfahren zum Beweis der eigenen Theorie angeben zu können, schlug Einstein anspruchsvolle Experimente zur ihrer Überprüfung vor und gab an, unter welchen Gegebenheiten er sich gezwungen sehen würde, sie wieder zu verwerfen.

    Das stammt übrigens aus Wikipedia zum Thema Kritischer Rationalismus Kritischer Rationalismus

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