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Katastrophen-Journalismus

Erstellt von MartinR, 11.01.2005, 09:40 Uhr · 11 Antworten · 989 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von MartinR

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    Katastrophen-Journalismus

    Ein Bericht aus PhiPhi sicher mal interessant zu lesen:
    TP-Bericht

  2.  
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  3. #2
    Avatar von UweFFM

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    Re: Katastrophen-Journalismus

    oder ?
    Sowas in der Art habe ich befürchtet. Da fehlen Schröders 1 Euro Experten aber noch, Farangs ohne Kohle, die den "Wilden" Expertenwissen und Zivilisation beibringen.
    Wenn ich daran denke, das Spenden ähnlich sinnig verballert werden (Horrorpreise)
    Gruß Uwe

  4. #3
    Avatar von MadMac

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    Re: Katastrophen-Journalismus

    Ziemliche Sauerei. Bei solchen Berichten fragt man sich, wieviel vom Geld tatsaechlich noch bei Betroffenen ankommt. Losgeschickt werden ja schon nur 60% (wenn ueberhaupt) nach Abzuegen fuer den "Verwaltungsaufwand" der Hilfsorganisationen.

    Wahrscheinlich macht eine Geldspende ueber unabhaengige Medien oder z.B. in Thailand direkt ueber die Foundation des Koenigs am meisten Sinn. Da ist man wenigstens sicher, dass das Geld mangels fettem Overheads auch am Bestimmungsort ankommt. Auch im Zusammenhang mit der Absage Indiens und Thailand an Hilfszahlungen aus dem Ausland.

    Gruss,
    Mac

  5. #4
    Avatar von DisainaM

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    Re: Katastrophen-Journalismus

    Man muß auch etwas Verständnis für manche Hilfsorganisationen aufbringen,

    da haben sie das Geld, was sie verbraten müssen, also was tun ?

    Kriegt man die alten Decken aus dem Lager noch los ?
    Burma erlaubt keine Helfer im Land, egal, liefert man 12.000 Decken nach Burma, dort liegen sie wahrscheinlich in einem Lager, weil das Militär sie auch nicht verteilt, egal, hauptsache hier sind sie weg, und damit haben wir wieder einen Verwendungsnachweis für Spendengelder.

  6. #5
    Avatar von Jinjok

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    Re: Katastrophen-Journalismus

    Zitat Zitat von MadMac",p="205870
    Losgeschickt werden ja schon nur 60% (wenn ueberhaupt) nach Abzuegen fuer den "Verwaltungsaufwand" der Hilfsorganisationen.
    Hallo MadMac
    Hier tust Du zumindest den deutschen großen und kleinen Hilforganisationen unrecht, die DZI zertifiziert sind. Von denen gesammelte Hilfgelder gehen zu durchschnittlich 85% direkt zum Empfänger.
    Viele Grüße
    Jinjok

    http://www.dzi.de/hinweise.htm

  7. #6
    Tel
    Avatar von Tel

    Re: Katastrophen-Journalismus

    Zitat Zitat von Jinjok",p="205926
    Hier tust Du zumindest den deutschen großen und kleinen Hilforganisationen unrecht, die DZI zertifiziert sind. Von denen gesammelte Hilfgelder gehen zu durchschnittlich 85% direkt zum Empfänger.
    Nur welchen Empfänger, das bestimmen die Organisationen dann doch selbst. So ist es nicht verwunderlich, dass von zweckgebundenen Spenden derzeit abgesehen werden soll...

  8. #7
    Avatar von MadMac

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    Re: Katastrophen-Journalismus

    Zitat Zitat von Jinjok",p="205926
    Hier tust Du zumindest den deutschen großen und kleinen Hilforganisationen unrecht, die DZI zertifiziert sind. Von denen gesammelte Hilfgelder gehen zu durchschnittlich 85% direkt zum Empfänger.
    @Steffen

    Ich les da was Anderes beim "DZI":

    "Mitteleffizienz. (1) Die wirksame Mittelverwendung
    verlangt, dass die Werbe- und Verwaltungsausgaben
    der Organisation ein vertretbares
    Maß nicht übersteigen dürfen.2Als
    Richtlinie hierfür gilt, dass Werbe- und Verwaltungsausgaben
    von mehr als 35% der Gesamtausgaben
    nicht vertretbar sind."

    Zuzueglich Gebuehren fuer die Erteilung des "Pruefsiegels" durch DZI. Sowas ist fuer mich nicht akzeptabel.

    Gruss,
    Mac

  9. #8
    Avatar von Jinjok

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    Re: Katastrophen-Journalismus

    Mac, die 65% Efektiv an den Empfänger ist der unterste Schwellwert, bei dem das Siegel noch vergeben wird. Leider habe ich den Bezug nicht mehr gefunden, der aussagt, daß es im Mittel aller 187 zertifizierten Organisationen 85% Effizienz sind.

    Jinjok

  10. #9
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Katastrophen-Journalismus

    Zumal, wie ich an anderer Stelle schon sagte, diese maximal 35% im Durchschnitt gelten. Bei den jetztigen Spenden sinkt der Verwaltungskostenanteil, weil die Fixkosten (Gebäudemieten, fest angestelltes Personal) ja nicht steigen und weil auch keine Werbung notwendig ist.

  11. #10
    Avatar von DisainaM

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    Re: Katastrophen-Journalismus

    Es stimmt zwar, daß es sich bei den Helfern um fest angestelltes Personal handelt,
    aber es ist usus, daß bei Hilfseinsetzen im Ausland,
    die Gehaltskosten aus dem Spendentopf bezahlt werden.

    Außerdem, wie auf der gestriegen Pressekonferenz DRK-Vertreter erklärten,
    beginnt nun das Programm - Hilfe für die Helfer -
    weil viele zurückgekehrte Helfer mit den Bildern nicht klar kommen,
    müssen sie nun betreut werden.

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