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Jetzt wird es langsam ernst!

Erstellt von Detlef, 25.05.2005, 10:07 Uhr · 29 Antworten · 2.619 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Armin

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    Re: Jetzt wird es langsam ernst!

    Zitat Zitat von Detlef",p="247452
    Nur, das Grundstück liegt ziemlich optimal. Knapp 7 km bis zur Autobahn, Kinder sollen/wollen sich dort auch ansiedeln, Industrie/Gewerbeansiedlung in der Nähe (Jobs für die Kinder und Schwiegerkinder), Schule ca. 2 km entfernt (es gibt schon Enkelkinder), [highlight=yellow:571287b5d6]und Ruhe[/highlight:571287b5d6]. Kein Nachbar, der einem seinen Müll über den Zaun kippt (soll es ja alles geben, wie ich hier gelesen habe), ein bisschen Hobby-Landwirtschaft, eventuell noch genug Fläche für die Schwägerin, damit sie sich und ihre Kinder durch Landwirtschaft ernähren kann. Letzteres ist aber nachrangig.
    Ja, Ruhe!

    Und sie kommen alle an den großen Trog des Farang. Ordere schon mal einen Großkühlschrank und Fernseher in Supergröße.

    Nix für ungut. Ich lebe ja auch noch. Allerdings habe ich auch schon 20 Jahre Thailanderfahrung.
    Laß dir Zeit!

    Gruß Armin

  2.  
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  3. #12
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Jetzt wird es langsam ernst!

    @Dieter,

    es wurde bereits vieles gesagt, aber nochmal für dich:

    aus der Ferne geht nix!, gar nix!!

    In Thailand vom Verkäufer zeigen lassen ORIGINAL-CHANOD und du bist dabei. Erst wenn daraus alles ersichtlich ist, Kopie machen und von mir aus kaufen.

    der Preis für 1 Rai hat für mein Dafürhalten schon reichlich Farang-Aufschlag, wenn man bedenkt in welcher Pampa das Gelände liegt, anscheinend ohne natürlichen oder in der nähe gelegenen Wasseranschluß und über die Stromprobleme wurde bereits berichtet.

  4. #13
    Avatar von Detlef

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    92

    Re: Jetzt wird es langsam ernst!

    Hallo Leute!

    Feierabend! Tagwerk vollbracht! Jetzt erst mal 4 Tage frei!

    Also, was den Kaufpreis betrifft, da bin ganz entspannt. Die finale Beurteilung, ob der Preis nun angemessen ist oder nicht, wird dann erfolgen, wenn Om sich von den Gegebenheiten persönlich überzeugt hat. Schwester, Onkel und Tante werden darüber hinaus auch noch ihren Senf dazu geben wollen. Insbesonders die Tante ist eine knochenharte Isaan-Hardcore-Lady. Da bekommt man schon beim bloßen Anblick das fürchten. (verzeih mir, liebe Tante)

    Das mit dem chanod nehme ich allerdings sehr ernst und ich muss sagen, die eine oder andere Aussage von euch diesbezüglich hat mich um einiges sensibler für dieses Thema gemacht. Danke für die Hinweise.

    Tja Armin, was soll ich sagen? Indirekt sind die lieben Kleinen ja schon an den "Trögen", wie du dich artikuliert hast. Das wird auch sicherlich in Zukunft so sein. Aber, ist es denn hier in D anders? Meine Töchter aus 1. Ehe bekommen auch so ihre Zuwendungen. Der Unterschied zwischen den Kindern hier und in TH ist aber der: hier ist es ein angenehmes Zubrot, was für den Lebensunterhalt nicht benötigt wird. Dort, in TH, ist es eine Notwendigkeit, damit, z.B., die Enkeltochter angemessene Nahrung bekommt. Bei 4.000 THB im Monat (mehr bringt der Schwiegersohn ohne Nachtschichten nicht rein) und rund 2.000 THB Miete + Nebenkosten bleibt nicht viel. Da denke ich, macht das Geben einen Sinn und ich mach es in diesem Fall gern.

    Außerdem ist bei uns allen, (Om, Kindern/Schwiegerkindern,mir) der Wunsch vorhanden, zusammen leben zu wollen.

    Ich kann´s gar nicht abwarten.

    Aber, nun mal zurück zum eigentliche Thema. Ich habe die Feststellung gemacht, dass viele Häuser auf höherem Niveau stehen. Warum, ist mir klar. Doch welches Material wird i.d.R. eingesetzt? Ist der Aushub aus dem Grundstück dafür geeignet? Oder muss da Schotter extern rangekarrt werden? Was ist mit Architekt? Vorgeschrieben? Macht der auch die Statik, oder fragt danach niemand? Wie läuft das alles so in der Praxis ab? Kann jemand was dazu sagen?

    Gruß Detlef

  5. #14
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Jetzt wird es langsam ernst!

    Hallo Detlef,

    wir haben bei unserem Hausbau damals auch die Grundfläche aufschütten lassen. Verwendet wurde normales Erdreich, welches dann mit Wasser und einer Walze verdichtet wurde. Und dann ging es los mit dem Hausbau.

    René

  6. #15
    Avatar von Detlef

    Registriert seit
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    92

    Re: Jetzt wird es langsam ernst!

    Hallo Renè,

    danke für den Hinweis. Übrigens hatte ich schon vor ein paar Wochen das Vergnügen, mir eure reichlich bebilderte Geschichte über euren Hausbau einzuverleiben. Es war ein wahres Vergnügen für mich. Sag mal bitte: was hat es eigentlich für eine Bewandnis mit dem Einrammen von Pfeilern? Hängt das mit den örtlichen Bodenverhältnissen zusammen oder gibt es andere Vorteile gegenüber einem Streifenfundament? Wenn ich ehrlich sein soll, mich stören die im Hausinnern sichtbaren Stützen. Meine Vorstellung ist, mit Hebel/Ytong Steinen zu bauen. Wegen der Isolierung. Oder haut das sehr in die Kosten?

    Gruß Detlef

  7. #16
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Jetzt wird es langsam ernst!

    Hallo Detlef,

    Die Stützen, übrigens nicht eingerammt sondern Löcher gebohrt und dann versenkt, sind das eigenliche Skelett des Hauses. Der Trägerrahmen für die untere Bodenplatte und die Unterzüge fürs Obergeschoß und das Dach sowie der Dachstuhl ist mit dem Fletchtwerk der Stützen verschweisst. Rein theoretisch könnte das Erdreich unterm Haus weggeschwemmt werden. Gestört hat mich anfangs nur ein Pfeiler der um unteren Bereich in der Mitte der Fläche steht. War eigentlich anders geplant. Hab mich aber recht schnell dran gewöhnt. Mittlerweile hat sich ja meine Situation leider etwas verändert, so das ich wohl nicht mehr in den Genuss kommen werde mich dort länger aufzuhalten.

    Wie heisst es so schön, ein Kind sollst du zeugen, ein Haus bauen und einen Baum pflanzen.

    Die ersten beiden Punkte habe ich erfüllt. Dem Baum werde ich auch noch pflanzen, vielleicht schon bald in Thailand. :-)

    René

  8. #17
    thurien
    Avatar von thurien

    Re: Jetzt wird es langsam ernst!

    "Weide-/Ackerland"? Im chanoed genau hinsehen, ob Bebauung erlaubt !!! Der Preis ist max. ueberhoeht, Du schreibst von
    einem Vermittler...der kassiert schon einmal die Haelfte! Nach
    der letzten Duerreperiode sind die Preise drastisch gefallen, weil
    die Farmer schlicht bankrott sind (mit der erwarteten, aber aus-
    gefallenen Reisernte schon auf Ziel Saatgut, Duenger, Maehdrescher-
    kapazitaeten gekauft/gebucht...) Diese Laendereien sind sofort an
    die Banken gegangen

    Strom: Min. 15AMP Voraussetzung fuer sorgenfreies Wohnen, guck mal,
    was der Stromleitungs-Nachbar denn so anbietet. Eine Leitung selbst
    ziehen zu lassen ist nicht das Problem, Mast (gebraucht) thb 2500,
    alle 40-50 Meter ein Mast.

    turn-key Unternehmer gibts, im Vertrag so detailliert wie moeglich
    eingeschlossene Leistungen (Typ der Wasserpumpe, Serial No der Warmwasser-Geraete), Ausfuehrung der Elektrik etc. festhalten, genauso wie Qualitaet des Rohbaus (Durchmesser Monierstahl, Ziegel,
    Zement, FensterQualitaet). Wir haben erfolgreich u. zufrieden mit
    einem solchen Unternehmer Naehe Phimai gerade gebaut. Ich habe Grund-
    riss, Elektrik (wieviele Steckdosen wo!), Wasser, Abwasser per EXCEL
    skizziert, der Unternehmer hat fuer die Statik einen Architekten gesucht, der wiederum hat das Ganze baugenehmigungsfaehig gestaltet u. dafuer thb 8000 bekommen / fertig.

  9. #18
    Avatar von Mr_Luk

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    17.02.2005
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    3.114

    Re: Jetzt wird es langsam ernst!

    @Detlef,

    Hausbau in Thailand ist ein "dicker Brocken" und z.T. Glückssache. Es gibt dermassen viel zu beachten und die "Spielregeln" sind lokal sehr verschieden. Beim Hausbau machen alle Bauherren verschiedene Erfahrungen: bei einigen läuft es mehr oder weniger reibungslos ab, bei andern gibt's nur Probleme und Ärger.

    Die Einstellung als Bauherr ist glaube ich sehr wichtig. Man sollte sich sehr gut in die Materie einarbeiten, einige Baustellen besichtigen, sich besondrs mit der doch anderen traditionellen Bauweise vertraut machen und sich ein Minimum an Fachvokabular aneignen. Ich rate von vorherein ab, unkonventionelle Projekte auszuarbeiten und damit in den Klinch mit den vertrauten Bautechniken und "Traditionen" zu geraten.

    Die Geschicklichkeit und die Kenntnisse, Beziehungen und auch die Lernfähigkeit der Frau ist fast noch wichtiger. Ohne die Vermittlung, Übersetzung und gute Zusammenarbeit mit deiner Frau ist es sehr schwierig. Mann und Frau müssen (trotz unausweichlichen Meinungsverschiedenheiten über Qualität, muss und soll) an einem Strang ziehen und als 'Einheit' gegenüber dem Architekten, Unternehmer und nicht zuletzt den Bauarbeitern auftreten.

    Un dennoch "steht und fällt" alles mit dem Unternehmer und den Qualifikationen seiner Vorarbeiter und des gesamten Teams. Am Besten ist es glaube ich einen Unternehmer zu wählen der gleichzeitig auch ein passabler Architekt ist. Somit vermeidet man Missverständnisse und Streitfragen zwischen beiden Parteien bereits an der Basis. Ergo, wenn der Unternehmer den Plan zeichnet, kann er dem Architekt keine Fehler oder Unkenntnis der Praxis in die Schuhe schieben. Man sollte sich am Besten einige der vorigen Projekte des "Teams" ansehen, um einen Eindruck über die angebotenen Qualität, - auch im Detail zu bekommen.

    Am besten sind Unternehmer die nicht alles von ihrem festen Team bewerkstelligen lassen, sondern bei Posten wie Elekrizität, Fenstereinbau (und andere Schreienrarbeiten), eventuell Anstrich und Fliesenverlegen auf spezialisierte (und preisgünstige ) Drittanbieter zurückgreifen. Soweit zumindest meine Erfahrung.

    Das beste Preisleiszungsverhälltnis erziehlt man wenn der Unternehmer nur den Arbeitsaufwand (Labor "Kaläng") verrechnet und man selbst das gesamte Material einkauft und für die Anlieferung sorgt. Dazu muss man aber gewisse Fachkenntnisse besitzen und mindestens über einen Pickup verfügen mit dem man verschiedene Materialien (besonders Teile die sofort benötigt werden) selbst einkaufen, abholen, sprich heranschaffen kann! Unternehmer wollen keinen Zeit durch Unpünktlichkeit bei Materiallieferungen verlieren. Und der Dialog und Informationsaustausch zwischen Unternehmer und Bauherr (bzw. Frau) muss reibungslos funktionieren!

    Last but not least, die Bauaufsicht ist eine recht delikate Angelegenheit: ist man zu grosszügig, nachsichtig und zu nett, leidet die Qualität wegen Nachlässigkeit. Ist man zu genau und penibel, verärgert man die Bauarbeiter sehr schnell und sie bauen im dümmsten Fall absichtlich Mist oder sogar unsichtbare Fallstricke mit ein. Ja, sowas kommt tatsächlich öffters vor!

    Diese Situation ist exemplarisch für das berühmte Gesicht, - nicht aufregen, alles mit einem gewissen Humor sehen und nicht andauernd mit dem Zollstock und der Wasserwage rumrennen und den ersten Spatenstich bereits nachmessen und bemengeln. Besserwisern spielt man am Ende schon mal den einen oder anderen teuren Streich! Die Nerven für wichtige Dinge aufbewahren, wie Fenstermasse, gut verlegtes Sanitär, einigermassen saubere Fliesenarbeiten, etc...Eine Runde 'Kratching Däng' einmal die Woche hebt die Stimmung und verbessert das Verhälltnis. Auch ein paar Kilo Obst zwischendurch werden gern angenommen (es müssen nicht unbedingt Bananen sein!). Bier oder Lao Kao immer erst nach Feierabend spendieren, und sich nicht davor drücken auch einmal einen mitzutrinken und mitzuessen, das steigert das Zusamengehörigkeitsgefühl und erweckt zumindest den Eindruck dass alle an einem Strang ziehen!

  10. #19
    Avatar von Dieter1

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    32.012

    Re: Jetzt wird es langsam ernst!

    Wir haben im Februar 2 Reihenhaeuser in Bangkok kernsaniert und neu vermietet. Ich habe mich da ziemlich im Hintergrund gehalten und es der Kleinen ueberlassen das ganze zu organisieren. Ist ja auch ihre Kohle die sie da reinsteckt und mein Job wars mit dem Pick Up zum Baumarkt zu fahren und das Material zu besorgen. Das ist wie Du schon sagtest die einzige einigermassen verlaessliche Methode von Kostenkontrolle. Ich glaube wenn Du in Thailand wie in Deutschland ueblich einen Generalunternehmer engagierst, dann wirst kraeftig abgezogen, wie auch in Deutschland.

  11. #20
    Avatar von Kurt

    Registriert seit
    23.08.2002
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    1.426

    Re: Jetzt wird es langsam ernst!

    Hallo Dieter!
    Eine ganz bescheidene Frage,könnte es sein, dass du zuviel Geld hast?
    Gruss
    Kurt

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