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Jemanden in Thailand anschwärzen- wie realistisch?

Erstellt von alder, 01.05.2011, 12:39 Uhr · 50 Antworten · 6.275 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Hitori

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    Zitat Zitat von Nokgeo Beitrag anzeigen
    sorry..was ich schrieb,war z.T. fictiv.
    Noch Fragen..?
    Ja, war tatsächlich etwas nicht-fiktiv?

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Wenn die Anschuldigungen frei erfunden sind, würde mich das wenig kratzen - hier in D. Ich glaube auch kaum, dass Aufgrund einer anonymen, vagen Beschuldigung eine Hausdurchsuchung angeordnet wird.
    Wer schrieb was von anonym? Und als Ehefrau ist sie durchaus in der Lage, detailierte Angaben zu machen - auch wenn der eigentlche Tatvorwurf haltlos ist.

  4. #33
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Wer schrieb was von anonym? Und als Ehefrau ist sie durchaus in der Lage, detailierte Angaben zu machen - auch wenn der eigentlche Tatvorwurf haltlos ist.
    In diesem Fall handelt es sich aber nicht um eine gerissene Person, die in der Lage ist, ein wasserdichtes Komplott zu konstruieren. Ihre Anschuldigungen wären genauso plump, wie sie selbst ist und würden sich - HIER IN D - recht schnell aufklären und sogar wahrscheinlich nach hinten losgehen.
    Bevor hier sowas anläuft, wird schon genauer geguckt und auch genauer nachgefragt. Und dann würde sich schnell as Lüge rausstellen.

    Eine Hausdurchsuchung muss von einem Staatsanwalt abgesegnet werden - es sei denn es ist " Gefahr im Verzug". Es reicht nicht, wenn jemand sagt, der hat ein paar Knarren und Drogen im Schrank.
    Vor Jahren wohnte ich mit einer Frau zusammen, deren Exmann ein mit Haftbefehl gesuchter Straftäter war. Sie verdächtigten sie, ebenfalls bei einigen Straftraten mit gewirkt zu haben.
    Die haben zwar ein paar mal bei uns geklingelt und Fragen gestellt, zu einer Hausdurchsuchung hat es aber nicht gereicht, obwohl die es gerne gehabt hätten, wie mir einer der Beamten unmissverständlich zu verstehen gab.

  5. #34
    Avatar von Micha

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    Jedenfalls hatte sie mit ihrer Aktion einen gewissen Erfolg. Sie weiß sich in Deutschland durchaus zu helfen. Überdies sieht sie gut aus und kann mit Männern umgehen.
    Und wer sagt dass bei einem richtigen Ehekrach immer logisch und vernünftig vorgegangen wird?

  6. #35
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    In diesem Fall handelt es sich aber nicht um eine gerissene Person, die in der Lage ist, ein wasserdichtes Komplott zu konstruieren. Ihre Anschuldigungen wären genauso plump, wie sie selbst ist und würden sich - HIER IN D - recht schnell aufklären und sogar wahrscheinlich nach hinten losgehen.

    ---> SIE braucht nur einen durchschnittlich, schlaues Helferlein.

    Bevor hier sowas anläuft, wird schon genauer geguckt und auch genauer nachgefragt. Und dann würde sich schnell als Lüge rausstellen.

    Eine Hausdurchsuchung muss von einem Staatsanwalt abgesegnet werden - es sei denn es ist " Gefahr im Verzug". Es reicht nicht, wenn jemand sagt, der hat ein paar Knarren und Drogen im Schrank.
    Big sorry..schrieb vorher.." Gefahr bei Verdacht ". Ist natürlich Schwachsinn..

    Richtig ist..wie du schriebst.. " Gefahr im Verzug ".

    Bei Gefahr im Verzug..sollte sehr schnell entschieden und auch gehandelt werden. ( z.B. bei Verdacht.. auf Menschenleben in Gefahr )

    Mein Bsp. war ne anonyme deutsche Sim-Card, heisst nicht auf den jeweiligen actl. Nutzer registriert.

    Sowas kauf ich z.B. actl. seit ner Weile, von O2 zur Internetnutzung für 8 Euro..IN BERLIN, im Shop,ohne ID- Card vorzeigen zu müssen, ohne Prepaidvertrag und Unterschrift.

    Damit, lässt sich natürlich auch telefonieren.In dem Fall.. anonym.

    Mein fictives Fallbsp. war...jemand nutzt so eine Sim - Card.

    Ruft die 110 damit an, behauptet, Nachbar von XY zu sein, wo aus Nachbars XY Whg. Schüsse und Schreie zu hören sind.

    Den " eigenen Nachbarsnamen, " zuvor recherchiert.. beim Anruf ( Handyanruf ) zur 110, angegeben.

    Rufnummenübertragung ist natürlich eingeschaltet..
    Rückruf darauf kein Problem. Ein wenig Fantasie darf sein..?

    Und weiter ??

    Schreib das aus Berliner Sicht.Da hab ich gestern nicht dran gedacht,
    ist ja auch etwas komplex..

    Denke..in Berlin, gibts da ein richtiges Problem, für den, an den das Problem gedacht ist, wenn das überzeugend am Telefon (110 )vorgetragen wird.

    Dazu..passiert zuviel in der Hauptstadt, dass sich unsere Polizei, ne Schlappe erlauben kann,z.B. nicht reagiert, bzw.zu zögerlich reagiert.

    @Alder, mag dort..wo deine " Story " spielt..natürlich ganz anders sein.
    _____________________________

    Ermittlungen - Polizei findet Kriegswaffen in Berliner Versteck - Berlin - Berliner Morgenpost - Berlin

    Waffenlager: Berliner hortete über 70 scharfe Waffen - B.Z. Berlin - Polizei, Waffen, Razzia, Festnahme


    Polizeinews.ch - Handgranate in Restaurant

    BVerfG, 20.02.2001 - 2 BvR 1444/00

    1. a) Der Begriff "Gefahr im Verzug" in Art. 13 Abs. 2 GG ist eng auszulegen; die richterliche Anordnung einer Durchsuchung ist die Regel, die nichtrichterliche die Ausnahme.

    b) "Gefahr im Verzug" muss mit Tatsachen begründet werden, die auf den Einzelfall bezogen sind. Reine Spekulationen, hypothetische Erwägungen oder lediglich auf kriminalistische Alltagserfahrung gestützte, fallunabhängige Vermutungen reichen nicht aus.

    2. Gerichte und Strafverfolgungsbehörden haben im Rahmen des Möglichen tatsächliche und rechtliche Vorkehrungen zu treffen, damit die in der Verfassung vorgesehene Regelzuständigkeit des Richters auch in der Masse der Alltagsfälle gewahrt bleibt.

    3. a) Auslegung und Anwendung des Begriffs "Gefahr im Verzug" unterliegen einer unbeschränkten gerichtlichen Kontrolle.

    Die Gerichte sind allerdings gehalten, der besonderen Entscheidungssituation der nichtrichterlichen Organe mit ihren situationsbedingten Grenzen von Erkenntnismöglichkeiten Rechnung zu tragen.


    b) Eine wirksame gerichtliche Nachprüfung der Annahme von "Gefahr im
    Verzug" setzt voraus, dass sowohl das Ergebnis als auch die Grundlagen der Entscheidung in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Durchsuchungsmaßnahme in den Ermittlungsakten dargelegt werden.

    Volltext bei lexetius.com

    __________________

    Ist eh, nur meine bescheidene Sicht der Dinge. :-) Bin da kein Fachmann.
    Eher.. Jerry Cotton Leser.

  7. #36
    Avatar von Hitori

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    Zitat Zitat von Nokgeo Beitrag anzeigen
    Big sorry..schrieb vorher.." Gefahr bei Verdacht ". Ist natürlich Schwachsinn..

    Richtig ist..wie du schriebst.. " Gefahr im Verzug ".

    Bei Gefahr im Verzug..sollte sehr schnell entschieden und auch gehandelt werden. ( z.B. bei Verdacht.. auf Menschenleben in Gefahr )

    Mein Bsp. war ne anonyme deutsche Sim-Card, heisst nicht auf den jeweiligen actl. Nutzer registriert.

    Sowas kauf ich z.B. actl. seit ner Weile, von O2 zur Internetnutzung für 8 Euro..IN BERLIN, im Shop,ohne ID- Card vorzeigen zu müssen, ohne Prepaidvertrag und Unterschrift.

    Damit, lässt sich natürlich auch telefonieren.In dem Fall.. anonym.

    Mein fictives Fallbsp. war...jemand nutzt so eine Sim - Card.

    Ruft die 110 damit an, behauptet, Nachbar von XY zu sein, wo aus Nachbars XY Whg. Schüsse und Schreie zu hören sind.

    Den " eigenen Nachbarsnamen, " zuvor recherchiert.. beim Anruf ( Handyanruf ) zur 110, angegeben.

    Rufnummenübertragung ist natürlich eingeschaltet..
    Rückruf darauf kein Problem. Ein wenig Fantasie darf sein..?

    Und weiter ??

    Schreib das aus Berliner Sicht.Da hab ich gestern nicht dran gedacht,
    ist ja auch etwas komplex..

    Denke..in Berlin, gibts da ein richtiges Problem, für den, an den das Problem gedacht ist, wenn das überzeugend am Telefon (110 )vorgetragen wird.

    Dazu..passiert zuviel in der Hauptstadt, dass sich unsere Polizei, ne Schlappe erlauben kann,z.B. nicht reagiert, bzw.zu zögerlich reagiert.

    @Alder, mag dort..wo deine " Story " spielt..natürlich ganz anders sein.
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    Waffenlager: Berliner hortete über 70 scharfe Waffen - B.Z. Berlin - Polizei, Waffen, Razzia, Festnahme


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    BVerfG, 20.02.2001 - 2 BvR 1444/00

    1. a) Der Begriff "Gefahr im Verzug" in Art. 13 Abs. 2 GG ist eng auszulegen; die richterliche Anordnung einer Durchsuchung ist die Regel, die nichtrichterliche die Ausnahme.

    b) "Gefahr im Verzug" muss mit Tatsachen begründet werden, die auf den Einzelfall bezogen sind. Reine Spekulationen, hypothetische Erwägungen oder lediglich auf kriminalistische Alltagserfahrung gestützte, fallunabhängige Vermutungen reichen nicht aus.

    2. Gerichte und Strafverfolgungsbehörden haben im Rahmen des Möglichen tatsächliche und rechtliche Vorkehrungen zu treffen, damit die in der Verfassung vorgesehene Regelzuständigkeit des Richters auch in der Masse der Alltagsfälle gewahrt bleibt.

    3. a) Auslegung und Anwendung des Begriffs "Gefahr im Verzug" unterliegen einer unbeschränkten gerichtlichen Kontrolle.

    Die Gerichte sind allerdings gehalten, der besonderen Entscheidungssituation der nichtrichterlichen Organe mit ihren situationsbedingten Grenzen von Erkenntnismöglichkeiten Rechnung zu tragen.


    b) Eine wirksame gerichtliche Nachprüfung der Annahme von "Gefahr im
    Verzug" setzt voraus, dass sowohl das Ergebnis als auch die Grundlagen der Entscheidung in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Durchsuchungsmaßnahme in den Ermittlungsakten dargelegt werden.

    Volltext bei lexetius.com

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    Ist eh, nur meine bescheidene Sicht der Dinge. :-) Bin da kein Fachmann.
    Eher.. Jerry Cotton Leser.
    Meinst Du dass Deine Auslassungen durch den Gebrauch von Fettschrift und riesiger Schriftgrößen einen Mehrwert erhalten? Es sieht eher so aus als wolltest Du die Nittayaner anschreien.

  8. #37
    Avatar von Nokgeo

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    Fettschrifft dient der Kenntlichmachung. Da hättest du selbst drauf kommen können. Bei über 1300 Aufrufen dieses Threads, in einem sooo grossem Forum,..gibts ja evtl. 1 ne Person, die ne concrete Info, evtl. sogar aus 1 ster Hand einstellen kann, ...wie was anläuft, bzw.abläuft im Fall X..... :-)

  9. #38
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Sie wurde dann wohl auch deutlicher und faselte was von "ihn den Knast gehen".
    Das dürfte in Thailand nicht möglich sein. Dagegen sollte man solche Drohung in einem Polizei-und Überwachungsstaat wie Kuba sehr ernst nehmen.
    In Thailand kann ihm jedoch passieren, dass ihm von einem vorbei fahrenden Motorradfahrer eine Eisenstange auf den Kopf geschlagen wird. Solche Vorkommnisse sind in Thailand eher denkbar.
    Der Betroffene sollte der "FURIE" mitteilen, dass er sowieso nicht mehr nach Thailand fahren will.

  10. #39
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Das dürfte in Thailand nicht möglich sein.
    Vor etlichen Jahren hatte mal ein Member im alten Nittaya-Forum ausführlich über seinen Gefängnisaufenthalt in Thailand berichtet. So weit ich mich erinnern kann, war es ebenfalls die Freundin die ihn in diese missliche Lage gebracht hat.
    Verallgemeinern lässt sich so was gewiss nicht. Was jeweils passiert hängt von der jeweiligen Situation und von den beteiligten Personen ab. Definitiv aussschließen würde ich in Thailand nichts.
    Einen wohlhabenden Thai-Chinesen mit den entsprechenden Beziehungen kostet so was im Bedarfsfall gerade mal einen Telefonanruf.

  11. #40
    Avatar von alder

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    Das glaube ich allerdings auch, dass es sehr wohl möglich ist.
    Man sollte sich die Tochter des Polizeichefs von Bangkok nach Möglichkeit nicht zum Feind machen.

    Mein Thread behandelt aber die Frage, ob das ein Normal(Thai)bürger einfach so anzetteln könnte.

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