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Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

Erstellt von petpet, 11.12.2009, 14:15 Uhr · 92 Antworten · 5.941 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Silom

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    Re: Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

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  3. #22
    Avatar von Dieter1

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    Re: Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

    Zitat Zitat von Silom",p="803091
    Und wer es geschafft hat wird in Thailand nicht verarscht? Vielleicht will es am Anfang keiner registrieren, da das Umfeld für den Ausgleich sorgt.
    Ich weiss nicht was Dir hier so uebles wiederfahren ist, aber man wird nicht verarscht solange man sich nicht verarschen laesst.

    Das ist nach meinen Erfahrungen ueberall so und hat mit Thailand im speziellen nichts zu tun.

    Die Auswanderungswelle aus D wundert mich ansonsten nicht. Sollte es fuer mich nochmal eng werden im Leben, Deutschland ist keine Option. Dann eher Australien.

  4. #23
    Avatar von Silom

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    Re: Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

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  5. #24
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

    Zitat Zitat von Silom",p="803097
    Ein Auswandern nach Thailand kann sich nicht jeder leisten und zieht er am Ende die A-Karte, kann er um keinerlei Unterstützung seines Paradieses erhoffen.
    Darum geht es doch in dem Artikel. Es wandern diejenigen aus, die es sich leisten können, d.h. z.B. die Hochgebildeten und die Besserverdienenden.

    Es bleiben diejenigen, die auf Staatshilfe angewiesen sind. Und die bleiben natürlich auch gerne, weil sie nichts verdienen müssen. Und kostenlos lebt es sich auch in Deutschland noch einigermassen erträglich.

    Also ein gerechte Aufteilung.
    Übrigens ist nicht jeder darauf angewiesen in einer der 3 aufgezählten Gruppen zu verweilen. Wem z.B. das nötige Kleingeld fehlt, um in Gruppe 3 zu kommen, der muss es sich eben vorher verdienen. Und wer keinen ortsunabhängigen Arbeitsplatz hat, der muss eben einen suchen. Das ist ja kein Ding der Unmöglichkeit.

    Es ist ja immer ein Irrglauben, dass Menschen aus dem Ghetto dort auf ewig bleiben müssen oder auch, dass Kindern von reichen Eltern auf ewig reich bleiben. Schwachsinn! Jeder kann sein Leben selber bestimmen. Und dazu zählt auch eine Verbesserung seiner Lebenssituation durch Auswanderung. Was natürlich auch schief gehen kann. Aber das liegt dann meistens auch an einem selber, gerade wenn die Rahmenbedingungen besser geworden sind.

  6. #25
    Avatar von Silom

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    Re: Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="803099

    Darum geht es doch in dem Artikel. Es wandern diejenigen aus, die es sich leisten können, d.h. z.B. die [highlight=yellow:f10627c8d3]Hochgebildeten und die Besserverdienenden.[/highlight:f10627c8d3]

    [highlight=yellow:f10627c8d3]Es bleiben diejenigen, die auf Staatshilfe angewiesen sind. [/highlight:f10627c8d3]Und die bleiben natürlich auch gerne, weil sie nichts verdienen müssen. Und kostenlos lebt es sich auch in Deutschland noch einigermassen erträglich.

    Also ein gerechte Aufteilung.
    [highlight=yellow:f10627c8d3]Übrigens ist nicht jeder darauf angewiesen in einer der 3 aufgezählten Gruppen zu verweilen. Wem z.B. das nötige Kleingeld fehlt, um in Gruppe 3 zu kommen, der muss es sich eben vorher verdienen.[/highlight:f10627c8d3] Und wer keinen ortsunabhängigen Arbeitsplatz hat, der muss eben einen suchen. Das ist ja kein Ding der Unmöglichkeit.

    ...
    Merkst Du eigentlich welchen Unsinn Du von Dir gibst?

    Wie kann ein Hochgebildeter auswandern, wenn sein Arbeitsplatz nun mal in D lokalisiert ist? Spart sich ein z.B. 35 jähriger Ingenieur eine sattliche Summe (150.000 €)an. Mit welcher Grundlage und Sicherheit ist es ihm möglich nach THA auszuwandern?

  7. #26
    Avatar von Dieter1

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    Re: Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

    Zitat Zitat von Silom",p="803100
    Wie kann ein Hochgebildeter auswandern, wenn sein Arbeitsplatz nun mal in D lokalisiert ist?
    Einfach in dem er sich dort, wohin er auswandern will, einen neuen Arbeitsplatz sucht.

  8. #27
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

    Zitat Zitat von Silom",p="803100
    Wie kann ein Hochgebildeter auswandern, wenn sein Arbeitsplatz nun mal in D lokalisiert ist? Spart sich ein z.B. 35 jähriger Ingenieur eine sattliche Summe (150.000 €)an. Mit welcher Grundlage und Sicherheit ist es ihm möglich nach THA auszuwandern?
    Du solltes mal den Bericht vom Handelsblatt (Beginn und Thema des Threas) lesen. Hier der entscheidende Part:

    Der Migrationsforscher Klaus Bade warnt unmissverständlich: "Wir befinden uns in einer migratorisch suizidalen Situation." Während unser Sozialstaat hunderttausende Unqualifizierter aus den Randzonen Europas anzieht, fühlen sich die jungen Vertreter des Leistungsmittelstands hierzulande immer fremder. Der Handwerksmeister, der in Australien nicht vom Bürokratenstaat bedrängt wird, der Arzt, der in Norwegen nicht zum Krankenhausbeamten degradiert wird, der Wissenschaftler, der in den USA bessere Forschungsbedingungen hat, die Hotelfachfrau, die in der Schweiz das Doppelte verdient aber weniger Steuern zahlt, der Bauingenieur, der in Arabien oder China sein Können vergoldet bekommt - die Motive wechseln. Aber eines eint sie alle: Anderswo geht es ihnen besser als daheim.

    Es geht also nicht spezifisch um Thailand. Es gibt ja auch noch einige andere Länder. Aber es gibt natürlich auch in Thailand durchaus gut bezahlte Jobs - insbesondere in bezug auf die geringen Lebenshaltungskosten. Oder eben Jobs, bei denen man weltweit verdienen kann (Internet, Handel, Dienstleistungen). Dann kann man sich den Ort seiner Kunden aussuchen (vorzugsweise reiche Länder wie USA, Japan, Australien und Mitteleuropa) und sich günstige und schöne Länder zum Leben (z.B. Thailand) zum Leben und Geld ausgeben aussuchen. Und von den Jobs wird es immer mehr geben. Man muss sie einfach nur finden oder selber schaffen. Wer aber meint, er habe Bäcker gelernt und sei unfähig, etwas anderes lernen, der muss halt weiter in seiner Bäckerstube bleiben. Aber das sind ja auch nicht gerade diejenigen, die Deutschland vermissen würde (laut des Handelsblattes).

  9. #28
    Avatar von strike

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    Re: Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

    Zitat Zitat von Dieter1",p="803104
    Einfach in dem er sich dort, wohin er auswandern will, einen neuen Arbeitsplatz sucht.
    Mit 150.000 Euro im Rücken hat er sogar mehr als 2 Tage Zeit dafür

  10. #29
    Avatar von divedaus

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    Re: Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

    Oh wie mir dieser Artikel aus der Seele spricht. Leider kann ich zur Zeit aus diesem Abzockerstaat nicht weg. Muss noch ein paar Euronen verdienen, aber dann geht´s ab.
    Kleine Episode zum Thema breitgesessene Beamtenärsche.
    Ich brauche für meine Heirat eine Anerkennung der Scheidung meiner zukünftigen Frau durch die Senatsverwaltung in Berlin. Das ganze dauert gute 6 Wochen. Ich also alles in Kopie hingeschickt , um es prüfen zu lassen.
    Antwort nach 3 Wochen: Er bräuchte die Originale aus der dt. Botschaft in Bangkok. Okay, warten-hinschicken-warten. Nach 2 Wochen nachgefragt, wie lange es denn dauern würde, da ich doch nun nach Bangkok fliegen möchte, um zu heiraten.
    Antwort: Er wäre zu beschäftigt nachzuschauen und ich würde schon einen Bescheid bekommen. Hab ich auch bekommen, und zwar einen Bescheid ich solle erstmal 60 Euro auf die Landeskasse einzahlen und dann!!! würde ich wenn alles in Ordnung sei, nach 2 bis 3 Wochen seinen Stempel bekommen. In der Zwischenzeit solle ich weder nachfragen oder anrufen, denn das würde nur stören.
    Zitat: Die Entscheidung über den gestellten Antrag kann erst getroffen werden, wenn die Landeskasse den Eingang der Gebühr mitgeteilt hat. Diese MItteilung gelang erfahrungsgemäß innerhalb eines Zeitraums von zwei bis drei Wochen hierher. Nachfragen wären deshalb zwecklos und hinderlich. Zitat Ende
    Verdammte Scheiße, ich zahl hier Steuern und bestimmt auch den sein Beamtengehalt und der brauch im Zeitalter der PC und des Internet 3 Wochen um zu kontollieren, ob meine 60 Euro auf seinem Konto gelandet sind.
    Der ganze Vorgang dauert jetzt schon 2 Monate und das Ende ist nicht absehbar.
    Und dann wundern sich diese Lakaien das die Leute sich vom Acker machen.
    Ich habe fertig!

  11. #30
    Avatar von sleepwalker

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    Re: Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf

    Zitat Zitat von petpet",p="802970
    ...Was die Angelegenheit so heikel macht: Es sind die Besten und Jüngsten, die genug haben und gehen. Im Gegensatz zu den Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verlassen nicht etwa Analphabeten, Bauern und verzweifelte Arbeiter das Land. Wir erleben keine Elendsflucht, sondern einen Exodus des gebildeten Mittelstands...
    Was mich an dem sehr informativen Bericht etwas stört, ist ein Unterton, der in einigen Passagen die Botschaft impliziert, dass nur die besten und jüngsten Akademiker das Land verlassen, weil sie es WOLLEN.

    Es sollte vielleicht etwas mehr betont werden, dass sie die einzigen sind, die es sich auch leisten KÖNNEN zu gehen, da nur Fachkräfte dieser Art im Ausland auch realistische Chancen auf eine bessere Anstellung haben.
    Somit hinkt der Vergleich zu den Analphabeten, Bauern und verzweifelten Arbeitern des 19. Jahrhunderts vielleicht ein wenig, denn sicherlich hapert es z.B. bei einem Zeitarbeiter bzw. Hilfsarbeiter in Deutschland weniger am Auswanderungswunsch als an der Möglichkeit, diesen in die Tat umzusetzen.

    Gäbe es heute noch irgendwo auf der Welt die Möglichkeit als einfacher (event. sogar ungelernter) ausländischer Arbeitnehmer zu nur ANNÄHERND gleichen Bedingungen wie im Deutschland der 50er/60er Jahre zu arbeiten, dann hätte Deutschland wohl recht schnell ein Problem der ganz anderen Art, da nicht nur die Akademiker scharenweise abwandern würdern.

    Doch da der "Marktwert einfacher Arbeiter" heute wohl eher gesunken ist, macht es für Deutsche ohne spezielle Fähigkeiten — bzw. ohne ein finanzielles Standbein zur Überbrückung der ersten Jahre — wenig Sinn, heutzutage jobmäßig im Ausland ihr Glück zu versuchen. Die Konkurrenz der Arbeitnehmer aus wesentlich ärmeren Ländern, die bereit sind für einen Hungerlohn 8-10 Stunden zu schuften, und sich mit 20 Mann ein Zimmer neben der Baustelle zu teilen, ist inzwischen zu groß.
    Die burmesischen Arbeiter in Thailand (...auch die, die auf legalem Wege hier sind) sind da nur eins von vielen weltweiten Beispielen.

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