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Ist Thailands Ruf noch zu retten?

Erstellt von Antares, 20.02.2012, 17:42 Uhr · 155 Antworten · 9.020 Aufrufe

  1. #81
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Du willst wohl das er der Dr.Doolittle von Leipzig wird.
    Wenn es der leipschiger Tierwelt vom Nutzen ist, durchaus. Dann wuerde ich mir tatsaechlich gerne die Zeit mit ihm fuer eine abendliche Runde durch die Gemeinde nehmen.

  2.  
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  3. #82
    Avatar von Micha

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    Normalerweise habe ich nichts gegen Hunde und diverse andere Tiere.

    Es ist schon fast 20 Jahr her. Hatte nachts in CNX im Star-Six eine kleine Burmesin ausgelöst und war um zwei Uhr (morgens) mit ihr auf dem Weg ins Hotel. Ausnahmsweise hatte ich nur ein sogenanntes "Lady-Motorbike" zur Verfügung. Hatte das Mistding nicht mal 24 Stunden aber ...

    Fuhr also mit meiner Begleiterin durch die Straßen der Innenstadt von CNX. Es war Winter und die Temperatur dürfte gerade mal 10 Grad C. betragen haben. Na ja, ich hatte es nicht allzu weit. Auf diversen Bürgersteigen und an Straßenrändern hatten Leute Lagerfeuer angezündet.
    Schließlich passierte ich eine Gruppe von miteinander herumbalgenden und herum knurrenden Straßenhunden.

    Plötzlich löste sich ein größerer der Beißer aus der Gruppe und rannte Schnurstraks auf uns zu.
    Der Hund versuchte tatsächlich mir während der Fahrt ins Bein zu beißen. So etwas hatte ich weder zuvor noch danach jemals wieder erlebt.

    Während der Hund also versuchte mich während der Fahrt zu beißen - was ihm nicht gelang, versuchte ich ihn zu treten, was mir ebenfalls nicht gelang.

    Natürlich hatte ich den Gashahn des Mopeds mittlerweile voll aufgedreht, was der kleine Viertaktmotor allerdings nur mit einem erbärmlichen Brummen, statt mit erhöhtem Vortrieb quittierte.

    Dummerweise hatte ich während dieser "Interaktion" mit dem beißwütigen Hund die in jener Straße relativ hohen Bürgersteige ein wenig aus den Augen verloren.
    Und so schrappte ich mit der Motorschutzplatte über einen der hohen Bordsteine am Straßenrand.
    Dabei fiel das Moped nicht einmal um. Aber das Hinterrad hob vom Boden ab wobei meine kleine Begleiterin durch die Luft geschleudert wurde.

    Hatte ich noch einen Sekundenbruchteil vorher Angst gebissen zu werden, packte mich bei Anblick der stürzenden kleinen Frau eine riesen Wut.
    Ich stürzte dem Hund hinterher so schnell ich nur konnte. Und der Hund, der vorher noch fest entschlossen war mich zu beißen, rannte um sein Leben.

  4. #83
    Avatar von xander1977

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Ich lese da in den ersten Seiten hauptsaechlich was von Rothweilern und Kampfhunden und erschrecke mich schon lange nicht mehr ueber irgendetwas. Sind Rottweiler und Kampfhunde naturgeschaffen oder aus menschlicher Hand? .... Ist der Vergleich zwischen Rothweiler und Schosshund. Apfel mit Birne.
    Öhm, sorry.... da muss ich mich einbringen.... ich bin mit Rottweilern aufgewachsen und ich kenne sehr viele Rottweiler. Der Rottweiler ist ein Familienhund, sehr kinderlieb! Es kommt eher darauf an, was der Besitzer aus dem Tier macht, also wie er ihn erzieht.... und dabei stehen mir meistens die Haare zu Berge....
    Warum vergleichst Du Rottweiler mit Kampfhunden? Ein Rottweiler ist kein Kampfhund - der Mensch macht ihn dazu. Rottweiler sind wie z.B. Schäferhunde oder Sennenhunde zum Viehhüten gezüchtet worden!



    Quelle Wikipedia:
    Die FCI beschreibt im Rassestandard den Charakter des idealen Rottweilers folgendermaßen: „Von freundlicher und friedlicher Grundstimmung, kinderliebend, ist er sehr anhänglich, gehorsam, führig und arbeitsfreudig. Seine Erscheinung verrät Urwüchsigkeit; sein Verhalten ist selbstsicher, nervenfest und unerschrocken. Er reagiert mit hoher Aufmerksamkeit gegenüber seiner Umwelt

  5. #84
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Mal Lust eines Abends mit mir auf Fuettungsrunde durch Bangkholaem zu gehen und so ca. 30 Hunde ohne Leine kennenzulernen? Es wird Dir nichts passieren. Versprochen.
    Ja logisch, weil sie gefüttert werden, wie ich gerade bemerkte.
    Du meinst herrenlose, aber keine wilden Hunde.

    Wilde Hunde kannste z. B. auf dem Balkan, in Rudeln, außerhalb von Ortschaften kennenlernen. Ich hatte mal ein solches Zusammentreffen in Griechenland. Da kommt das Wölfische wieder durch. Ganz selbstverständlich, weil die nicht gefüttert werden.

  6. #85
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von xander1977 Beitrag anzeigen
    Ein Rottweiler ist kein Kampfhund - der Mensch macht ihn dazu.
    Deshalb bezeichne ich ihn auch als Kampfhund, weil es meines Wissens naturgemaess keine Kampfhunde gibt. Also logische Schlussfolgerung, keine Menschen, keine Kampfhunde. Sicherlich kann jeder Hund und Mensch zur Aggressivitaet trainiert werden. Ein Rottweiler verleitet natuerlich auch dazu, allein durch seine Groesse, Staerke und imposanen Gebiss. Er wird somit sicherlich auch nicht als Schosshund sondern als Wachhund angeschafft. Welcher Rottweilerbesitzer moechte schon einen Hund mit Wussie-Charakter haben, der winselnd davonlaeuft, wenn er getreten wird. Geht es sogar soweit wie beim fahrbaren Untersatz, also je geringer das menschliche Selbstvertrauen, je imposanter der Hund. Rottweiler hatte ich nur erwaehnt, weil da gleich mehrmals diese Bezeichnung bei Angriffen auf Kinder unter dem Google-Link genannt wurde.

    Von Hundezucht halte ich im uebrigen genausowenig wie vom Arierwahn bestimmter Lobbies.

    Rottweiler koennen aber sicherlich schnell in Auseinandersetzungen verwickelt werden, rein bedingt durch ihre Staerke (...sein Verhalten ist selbstsicher, nervenfest und unerschrocken...). Falsches Verhalten ihnen gegenueber, gegebenenfalls auch falsch verstandes Spiel durch Kinder, koennen da schnell zu einer unerwuenschten Echo fuehren. Rangordnung sind ja bei Hunden von einiger Bedeutung, was ich auch in meiner eigenen Truppe beobachten kann. Wird ein Hund durch ein niedriger in der Rangordnung angesiedeltes Wesen genervt, dann wird er sich dies sicherlich nicht gefallen lassen. Warum sollter er auch?

  7. #86
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Ja logisch, weil sie gefüttert werden, wie ich gerade bemerkte.
    Du meinst herrenlose, aber keine wilden Hunde.

    Wilde Hunde kannste z. B. auf dem Balkan, in Rudeln, außerhalb von Ortschaften kennenlernen. Ich hatte mal ein solches Zusammentreffen in Griechenland. Da kommt das Wölfische wieder durch. Ganz selbstverständlich, weil die nicht gefüttert werden.
    Geht es hier aber nicht mehr um urbane Hunde, die mit dem Menschen mehr oder weniger zusammenleben echte Wildhunde Irrtümer aufgeklärt: Der Dingo ein Wildhund? oder verwilderte Hunde, die voellig ausserhalb des Dunstkreises der Menschen leben. Gar Hunde, fuer die Menschen praktisch unbekannte Lebewesen sind, weil sie eben nichts mit ihnen zu tun haben. Fuer einen Wolf oder in freier Natur geborenen Hund mag ein Mensch nichts anderes darstellen als moeglicherweise ein Beutetier, wenn er z. B. Hunger hat, nicht anderes als z. B. eine Hirschkuh. Solch ein Hund wird in einem Menschen nicht das Ueberwesen und den Herrn und Meister dieses Planeten sehen, speziell dann nicht, wenn dieser Mensch einzeln und unbewaffent auftritt. So wie eben eine Hirschkuh.

    Also im besagten Fall von Dir der Mensch reines Beutetier um zu ueberleben. In Staedten oder menschlichen Siedlungen wird dieses aber eher nicht so sein, da hier Fressen leichter besorgt werden kann, als sich z. B. mit einem grossen Beutetier anzulegen. Sicherlich wird ein einzelner Wolf sich auch ueberlegen, welches Beutetier er angeht, aber die Gemeinschaft gibt im Staerke. Erstaunlich nicht wahr, wie beim Menschen. Einzeln sind sie meist weniger aggressiv als in Gruppen Gleichgesinnter. Hier in Thailand werden Jugendgangs auch als Hunderudel bezeichnet, weil die Verhaltenskodexe sehr aehnlich sind.

    Somit gilt sicherlich auch immer zu unterscheiden worum es eigentlich geht? Reines Ueberleben wie bei wilden oder verwilderten Hunden oder Imponiergehabe und Bullytum in der Gruppe. Ist der Mensch letztendlich gar nicht mal unterschiedlich vom Hund. Sind ja letztendlich beides Rudeltiere.

    Angenommen Du waerst irgendwo am Arsch des Balkans oder Griechenland auf eine Gruppe ausgelassener einheimischer Jugendliche getroffen. Kommst da alleine als Aussenseiter dahergewandert und dringst da ungebeten in ein fremdes Biotop ein. Gehe mal durch manche Biotope in manchen Grossstaedten. Da sind sicherlich Angriffe von wilden Hunden die geringste Gefahr. Selbst in sicheren Stadtteilen kann man durchaus zur falschen Zeit am falschen Ort sein, wobei meiner Ansicht nach Angriffe durch Strassenhunde das geringere Uebel sind. Von Menschen in Gruppen in Ausgelassenheit und mit Drogen und/oder Alkhohol im Spiel geht sicherlich eine weitaus groessere Gefahr aus. Wie sieht es mit dem einsamen Waldweg in Abenddaemmerung aus. Egal ob nun in deutschen, griechischen oder thailaendischen Landen. Groessere Gefahr durch Mensch oder Tier? Meidet eine sagen wir junge Frau diesen Ort wegen moeglicher wilder Hunde oder wilder Mitmenschen?

    Selbst hier in Bangkok hat man mir abgeraten im Dunkeln um 5.00 Uhr morgens auf der Rama 3 allein und zu Fuss unterwegs zu sein. Nein, nicht wegen der zahlreichen Strassenhunde sondern moeglicher Jugendmopedgangs. In all meiner Zeit mir hat mich noch nie ein Einheimischer angeraten mich vor den Hunden Bangkoks vorzusehen. Warum nicht?

  8. #87
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Wird ein Hund durch ein niedriger in der Rangordnung angesiedeltes Wesen genervt, dann wird er sich dies sicherlich nicht gefallen lassen. Warum sollter er auch?
    Unsere 'Jungs' haben NULL-Toleranz wenn sie von z.B. Katzen genervt werden.

    Unser 'Kleiner' hat mitlerweile ueber ein Dutzend Katzen auf seinem Kerbholz.

    Manchmal frage ich mich von wem er das hat ?

    Zu seiner Entschuldigung muss ich sagen, er mag auch keine Schlangen und Echsen.

    Voegel laesst er mittlerweile unbehelligt...

  9. #88
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Voegel laesst er mittlerweile unbehelligt...
    Aber nur, weil er nicht hinterher fliegen kann.

  10. #89
    Avatar von xander1977

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Rottweiler koennen aber sicherlich schnell in Auseinandersetzungen verwickelt werden, rein bedingt durch ihre Staerke (...sein Verhalten ist selbstsicher, nervenfest und unerschrocken...). Falsches Verhalten ihnen gegenueber, gegebenenfalls auch falsch verstandes Spiel durch Kinder, koennen da schnell zu einer unerwuenschten Echo fuehren.
    Hmmm, also ich habe davon nicht's bemerkt. Wie obern schon erwähnt bin ich mit Rottweilern aufgewachsen, bin auf Ihnen geritten, hab gerauft mit ihnen, gebadet, auch mal am Schwanz gezogen (ja, auch wenn es nur ein Stummel war), ect.
    Es gab nie auch nur annähernd eine gefährliche Situation... Es kommt allein darauf an wie der Hund erzogen wurde (unabhängig von der Rasse)!

  11. #90
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von xander1977 Beitrag anzeigen
    Hmmm, also ich habe davon nicht's bemerkt. Wie obern schon erwähnt bin ich mit Rottweilern aufgewachsen, bin auf Ihnen geritten, hab gerauft mit ihnen, gebadet, auch mal am Schwanz gezogen (ja, auch wenn es nur ein Stummel war)
    Hilfe, ich kann nicht mehr.......

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