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Ist Thailands Ruf noch zu retten?

Erstellt von Antares, 20.02.2012, 17:42 Uhr · 155 Antworten · 9.035 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von franki

    Registriert seit
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    2.434
    Dieter hat Recht, Hunde können schon gefährlich werden, vor allem in solchen Ländern, in denen sie in Rudeln frei herumlaufen. Eine ehemalige Arbeitskollegin ist mal in Thailand durch einen Hund schwer verletzt worden, sie lag ein paar Wochen im Krankenhaus und trotz der hochentwickelten Schönheitschirurgie konnte man noch die Narben im Gesicht sehen. Beim Abendspaziergang in Thailand bin ich auch schon ab und zu mal umgekehrt, wenn ich in eine Soi eingebogen bin und dort gleich von einem ganzen Rudel Hunde angeknurrt wurde. Ich würde denken, die Gefahr von Hunden gebissen zu werden ist in Thailand weitaus höher, als die Gefahr überfallen zu werden. Noch schlimmer ist's in Indien, dort laufen ja noch weitaus mehr Tieren auf den Straßen rum als in Thailand. Habe dort mal beobachtet, wie ein Rudel von vielleicht 10 bis 15 Hunden ein Schwein gejagt hat! Das Schwein ist in einem wahren 'Schweinsgalopp' gerast und hat gequiekt wie am Spieß, gegen die vielen Hunde hat ihm das aber nichts genutzt!

  2.  
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  3. #72
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    .... Das Schwein ist in einem wahren 'Schweinsgalopp' gerast und hat gequiekt wie am Spieß, gegen die vielen Hunde hat ihm das aber nichts genutzt!
    Darf ich raten: die Hunde haben das Schwein dann geschlachtet.

  4. #73
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    ......Hunde toeten Hunde, andere Tiere, sogar Menschen und Hunde wuerden Dich auch anluegen, wenn sie koennten .

    Ich frag mal bescheiden, haste ne Macke?
    Die schlechten Eigentschaften wurden dem Hund vom Meschen angezuechtet und anerzogen.

  5. #74
    Avatar von Micha L

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    9.309
    Ohne Mensch und "Chappi" müssen sie sich selbst ernähren, d.h. töten.

    Wer anderswo schon wilden Hunden begegnet ist, der kennt die Gefahr.

    Harmlose Hunde sind, wenn überhaupt, nur die Schoßhunde des Menschen - mit Leine und gefülltem Futternapf.

  6. #75
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Strassenhunde werden im Regelfall von vielen Menschen misshandelt. Je armseliger und "raeudiger" ihr Erscheinungsbild ist, umso mehr werden sie gehasst. Mit Steinen beworfen, getreten, geschlagen was zwangslaeufig zur Agressivitat fuehrt. Im Regelfall ist ein Hund aber von Natur aus nicht aggressiv. Es dauert oftmals Monate, bis mancher geschasster Strassenhund anfaengt Vertrauen zu fassen. Eine Gruppe von Strassenhunde, die ich seit mehr als einem Jahr fuettere kennen mich zwischenzeitlich gut und begruessen mich erwartungsvoll, waehrend andere Passanten verbellt werden, so dass ich manchmal schlichten muss. Trotz allem lassen sich diese Hunde immer noch nicht von mir anfassen, sondern schnueffeln bestenfalls an der hingstreckten Hand. Bei schnellen unverhofften Bewegungen zucken sie zusammen und gehen auf Abstand. Schlechte Erfahrungswerte.

    Oftmals kommt es zu Angriffen, Fehlverhalten und Bissen, weil sich Menschen gegenueber einem Tier falsch verhalten. Wenn es sich angegriffen fuehlt, wird es entsprechend reagieren. Ja, in einer Gruppe fuehlen sich Hunde natuerlich sicherer und staerker und dann kann es natuerlich auch zu "paybacks" an Menschen kommen. Interessant ist auch zu beobachten, dass mancher mir bekannter Strassenhund in meinem Beisein an Selbstvertrauen gewinnt. Er wird mutiger und selbstsicherer in seinem Wesen und seiner Gangart, wobei er aber immer wieder mal zurueckschaut, ob ich ihm auch immer noch folge. Falls nicht, dann bekommt er schnell ein P fuer Panik in die Augen und das Selbstvertrauen schwindet, wie es gekommen ist.

    Als ich frueher noch regelmaessig Gassi mit Buhnmie, der erste Strassenhund, den wir aufgenommen hatten, ging, und er in Ausgelassenheit so ca. 20 Meter vorweglief, wenn ich ihn von der Leine liess, dann machte ich mir manchmal einen Spass daraus und versteckte mich. Er dreht sich um, sieht mich nicht mehr, Riesenschreck, schau rechts, links und faengt an zu suchen und findet mich schliesslich in meinem Versteck. Die Freude und Ausgelassenheit ist riesengross. Buhnmie kam in erbaermlichen Zustand zu uns und seine Geschichte ist ja auch hier im Forum zu lesen.

    Kurzum, einfach versuchen die Tiere zu verstehen und sich in ihre Situation hineinzuversetzen und sich entsprechend verhalten. Aggressives Verhalten schafft oftmals aggressive Reaktionen. Dieses meine eigenen Erfahrungen und oftmals sehe ich, dass Menschen zu Steinen etc. greifen, wenn sie von einem Strassenhund lediglich angebellt werden. Komme ich dann dazu, dann rate ich demjenigen im eigenen Interesse lieber diesen Stein nicht zu werfen, was auch im Regelfall nicht notwendig ist, da bellende Hunde oftmals nicht beissen. Gefaehlich wird es, wenn sich beim Hund die Ohren zuruecklegen, er die Augen zusammenzieht und das Gebiss entbloesst. Angst zeigen in dieser Situation auch nicht die richtige Reaktion, da dies auch einen Angriff ausloesen koennte, genauso wie uebermaessig aggresives Verhalten. Ruhig bleiben und uninteressiert erscheinen und oftmals verliert der Hund dann auch sein Interesse.

    Letztendlich gilt niemals zu vergessen, dass ein Tier seien Instinkten folgt und intuitiv und nicht verstandesgemaess handelt. Reaktion auf Aktion basierend auf Erfahrungswerten. Menschen sind manchmal schlecht kann ein Erfahrungwert sein, denn auch ich durchaus nachvollziehen kann und somit vertraue auch ich eher einem Tier als einem Menschen. Es ist meist besser einzuschaetzen und nach meinen eignen Erfahrungen weitaus weniger heuchlerisch. Fuer mich zaehlen im Regelfall sowieso nur meine eigenen Erfahrungen aus denen ich meine Schluesse gezogen habe und die mich letztendlich zu dem gemacht haben, der ich heute bin. Fazit: Tiere sind fuer mich durchschaubarer als die meisten Menschen und somit ziehe ich dann eben auch oftmals ihre Gegenwart vor. Anstatt auf eine Pary zu gehen, tolle ich lieber mit einem Rudel Strassenhunden. Das is unnormal, fanatisch, asozial und ich habe deshalb aus menschlicher Sicht einen Dachschaden. Okay, gekauft und akzeptiert, aber Vorsicht, natuerlich beisse ich auch manchmal, so wie meine vierbeinigen Kumpanen. Ein Schrink koennte nicht austreiben, was sich da in Jahrzehnten evolutioniert hat, denn dann muesste ich einem Dritten mehr glauben und vertrauen als mir selbst. Dann haette ich mener Meinung nach tatsaechlich ein psychisches Problem.

    Im uebrigen hatte meine Frau frueher ein sehr gestoertes Verhaeltnis zu Hunden, weil sie als Kind im Dorf mehrmals gebissen worden ist und auch noch heute Narbe von damals aufzeigt. Erinnere mich noch als wir vor mehr als 12 Jahren au Koh Chang waren und da sass so ein kleines schmudeliges Hundebaby auf dem Weg. Meine Frau schob es angewidert mit dem Fuss zur Seite, was mich in der Tat damals doch ein wenig irritierte. Heute ziehe ich sie manchmal noch damit auf.

    Ca. 6 Jahre spaeter kam dann der erste Kater zu uns in's Haus, dann der zweite und schliesslich kroch ein extrem haessliches und raeudiges Hundekind unter dem Tor auf unseren damaligen Vorhof und versteckte sich hinter einer Palette, wo wir es schliesslich fanden. Dann wurde alles anders und meine Frau fing an die Tiere mit anderen Augen zu sehen. Sie fing an sie zu verstehen und heute sie die Mutter der Tiere hier in unserer Gegend. Uebrigens nicht die einzige, es gibt hier in Bangkholaem noch ein paar andere, die aehnlich wie wir sind. Die Doolittles von Bangkok.

    P.S.: Bin im uebrigens selbst schon sieben Mal in meinen Anfangszeiten mit Hunden gebissen worden, meist wenn ich in Unerfahrenheit sich beissende Hunde trennen wollte. Buhnmie ist drei dieser Bisse der Spitzenreiter. Waren aber alles unbeabsichtige Bisse im Affekt und basierten auf falsche Verhaltensweisen meinerseits. Schwamm drueber, habe zwischenzeitlich laengst dazugelernt und bin so ca. seit vier Jahren bisswundenfrei, obwohl ich praktisch unter den "Bestien" lebe.

  7. #76
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Harmlose Hunde sind, wenn überhaupt, nur die Schoßhunde des Menschen - mit Leine und gefülltem Futternapf.
    Mal Lust eines Abends mit mir auf Fuettungsrunde durch Bangkholaem zu gehen und so ca. 30 Hunde ohne Leine kennenzulernen? Es wird Dir nichts passieren. Versprochen.

  8. #77
    Avatar von wasa

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    Du willst wohl das er der Dr.Doolittle von Leipzig wird.

  9. #78
    Avatar von waltee

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    2.832
    Google mal nach 'Hund Kind tot' - und erschrick ob der unzaehligen Faelle.

    Du hast recht: letztendlich gilt niemals zu vergessen, dass ein Tier seinen Instinkten folgt und intuitiv und nicht verstandesgemaess handelt.

  10. #79
    woody
    Avatar von woody
    Google mal Mutter bringt ihr Kind um, und dann reden wird weiter.

    Hunde die Menschen angreifen wurden von Menschen dafuer ausgebildet oder umissbraucht.

  11. #80
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Google mal nach 'Hund Kind tot' - und erschrick ob der unzaehligen Faelle.

    Du hast recht: letztendlich gilt niemals zu vergessen, dass ein Tier seinen Instinkten folgt und intuitiv und nicht verstandesgemaess handelt.

    Ich lese da in den ersten Seiten hauptsaechlich was von Rothweilern und Kampfhunden und erschrecke mich schon lange nicht mehr ueber irgendetwas. Sind Rottweiler und Kampfhunde naturgeschaffen oder aus menschlicher Hand? Sie wurden von Menschen zu dem gezuechtet was sie sind. Ergo, sind wir wieder in der typischen Som Nam Nah Situation. Wer mit dem Feuer spielt kommt darin um und hieran ist dann wohl kaum das Feuer schuld.

    Ziehe Dir doch mal eine ordentliche Dosis Testosteron in den Balg und schaue, was dann passiert. Am besten Du kostest dann den Kick bei einem Treffen mit ihm hier aus. Kann mir vorstellen, dass bei ihm die Toleranzschwelle in Sachen impertinenten Verhaltens von Mitmenschen relativ gering ist. Warum? Nun ja, warum sollte sich ein Loewe von einem Kanninchen anpinkeln lassen?

    Was mag wohl passieren, wenn man einen Menschen bewusst zum Killer trainiert, auf aehnliche Weise wie einen Kampfhund? Sehe es realistisch, lieber Waltee, der Mensch ist nur ein Tier unter vielen. Nicht mehr und nicht weniger. Nicht der Mensch stellt die Regeln auf, sondern die Natur und in Extremsituationen kommen die tierischen Instinkte dann zum Vorschein. Ist alles immer nur eine Frage der individuellen Hemmschwelle, die bei einem MMA-Fighter sicherlich niedriger ist, als bei einem Zeugen Jehovas. Ist der Vergleich zwischen Rothweiler und Schosshund. Apfel mit Birne.

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