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Ist Thailands Ruf noch zu retten?

Erstellt von Antares, 20.02.2012, 17:42 Uhr · 155 Antworten · 9.031 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von siamthai1

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    moin

    dann frage ich mich warum alle noch nach thailand fliegen ? sollen doch zu hause bleiben, wenn aus der mücke ein elefant gemacht wird.

  2.  
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  3. #42
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Genau, da gibts ganz andere Sachen, wogegen Hund verblasst . Aufregen? Warum? Ich finde sowas eher interessant und probier auch wenn es sich anbietet...
    Ich rege mich nicht auf, denn wuerde ich es tun, dann wuerde ich an den Ort des Geschehens fahren und mich um das Problem kuemmern. 100%. Da ich aber keiner dieser traumtaenzerischen Aktivisten bin, konzentriere ich mich auf meine Gegend in Bangkholaem, Bangkok und schaue was ich fuer die geschassten Tiere hier tuen kann. Ist praktisch fuer uns schon fast so etwas wie der Lebensmittelpunkt bei 24 eigenen ehemaligen Strassenhunden und 25 eigenen Strassenkatzen und um die 50 weiteren Schuetzlinge auf der Strasse.

    Kurzum, laesst sich hier ein Dog Trader hier blicken, dann wird er mit den hiesigen Gegebenheiten ganz neue Erfahrungen sammeln. Versprochen, dass er fuer immer aus dem Geschaeft aussteigen wird. Was die irgendwo in Nakhon Leck mich am Arsch treiben ist mir aber im Grunde egal. Hier in Bangkholaem wird sich jedesfalls nicht an Hunden vergriffen. Warum nicht? Nun ja, die Leben meiner Schuetzlinge haben fuer mich mehr Relevanz als die von irgendwelchen Dog Tradern. Damit ist fuer mich dann auch schon bereits alles gesagt.

    Gibt es nicht die These, dass es zu AIDS durch den Konsum vom Fleisch der gruenen Meerkatze in Afrika gekommen ist? Wenn ja, dann ist meine Antwort hierauf som nam nah. Hartherzig und unmenschlich. Mitnichten, realistisch. Guten Appetit.

  4. #43
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von siamthai1 Beitrag anzeigen
    moin

    dann frage ich mich warum alle noch nach thailand fliegen ?
    Zum Glück ist die Macht der Medien nicht unbegrenzt. Aber Auswirkungen hat das jahrzehnte andauernde Gesäge schon. Immerhin trifft man immer wieder auf Menschen die sich für ihre Vorliebe für Thailand regelmäßíg rechtfertigen, so dass man den Eindruck gewinnen könnte, sie würden sich (ein wenig?) schämen. Manche trauen sich gar nicht erst hinzufliegen.

    Wer ins Ausland reist, importiert volkswirtschaftlich gesehen Dienstleistung und schmälert damit die für die BRD so wichtige (Außen-)Handelsbilanz.

  5. #44
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von RAR Beitrag anzeigen
    Amnesty International ist ein von den Illuminaten generiertes Konstrukt um von der Versklavung der Menscheit abzulenken
    Selber schuld, denn kein Wesen ist so bloed wie der Homo Sapiens sich selbst zu versklaven und sich abzuschaffen. Interessant ist hierbei, dass manche Menschen so lebensuntauglich oder auch phlegmatisch sind, dass sie in einem anderen Dasein als Sklave gar nicht existieren koennten. Ja, hier ist dann AI dann gut geeignet von diesem Umstand abzulenken und den Menschen als primaeres Wesen anstatt des tumben, das er eigentlich auf diesem Planeten ist, hochzustilisieren.

    Leider verursacht dieses Homo Dummbax bei seinem Tuen nicht nur sein eigenes wohlverdientes Leid, sondern zieht auch noch andere Lebewesen in seine Idiotie mit ein. Und nun ja, hier greife ich dann selber ein, soweit es in meinen Moeglichkeiten steht. Nein, kein Traumtaenzer wie der gemeine Aktivist Gott und die Welt retten zu wollen, sondern einfach nur Begradigungen in meinem eigenen Dunstkreis. Kurzum, wer sich in Thailand an einem Tier nach meiner Ansicht grundlos vergreift, der sollte darauf achten, dass ich nicht zufaellig hinter ihm stehe. Egal wer er auch ist oder was er auch ist. 12 Jahre Thailand haben ihre Spuren hinterlassen.

  6. #45
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    ...bei 24 eigenen ehemaligen Strassenhunden und 25 eigenen Strassenkatzen und um die 50 weiteren Schuetzlinge auf der Strasse....
    Ist natuerlich deine Sache und dein Anliegen das ich absolut akzeptiere. Aber wie du selbst schreibst sind das 100 +- Strassentiere auf kleinstem Raum in der Grossstadt.

    Ist in jeder Soi so, und wenn ich sehe wie die Soidogs hier abends den Muell umwuehlen, um was zu fressen zu finden, dann wird klar, dass hier die Stadt Bangkok viel mehr tun muesste. Das ganze verwahrloste Getier wird nicht nur zur Gesundheitsgefahr, ich wuerde mich auch nicht wundern wenn z.B. kleine Kinder angefallen wuerden aus einfacher Hungersnot. Daher wuerde ich es durchaus begruessen, wenn man ein paar hundert Hundefaenger mehr engagieren wuerde um streunende Tiere unter Kontrolle zu bekommen und danach sollte durch gezielte Massnahmen diese Kontrolle beibehalten werden wie in jeder anderen Grossstadt. Damit waere dann auch deine Aufgabe und Engagement unnoetig. Wird natuerlich hier alles so nicht passieren, brauchen wir uns auch nichts vormachen.

  7. #46
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Hey, wer ist denn das Uebel der ganzen Misere? Nennen wir es beim Namen. Der Mensch. Er hat die Tiere in der Stadt ausgesetzt und bei manchen unserer eigenen Tiere handelt es sich um ehemalige Haustiere, die aus welchem Grund auch immer zur Last geworden sind. Menschen, die ihre Tiere nicht .......... und dazu dann einfach noch auf der Strasse herumlaufen lassen. Don't blame the dogs blame the humans. Also hier waere dann meiner Meinung nach der erste Ansatz. Wer ein Tier aussetzt bzw. nicht krastriert in der Stadt herumlaufen laesst, 10 Hiebe mit der Gerte, wie es ja bei Euch in Singapore Usus ist.

    Danach im zweiten Schritt dann Angehung des Problems der Strassenhunde, was teilweise bereits schon praktiziert wird. Es wird eingefangen, kastriert und dann wieder ausgesetzt bzw. groessere Hundegruppen werden in ein Hunde-Asyl umgesiedelt. Regelmaessig finden auch in oertlichen Tempeln kostenfreie von der Stadtverwaltung organisierte ..........en ab, doch oftmals werden diese Moeglichkeiten aus allenmoeglichen Idiotiegruenden nicht genutzt. Entweder irgendwelchem religioesen Ansichtsscheiss oder man bringt die Zeit nicht auf, weil man sich lieber anderen idiotischen Spirenzien widmet, sei es sich in irgendwelchen Deli-Restaurants dumm und daemlich zu fressen, den Tag des Kindes zu praktizieren oder sich eine Soap Opera im Fernsehen hereinzuziehen oder auch einen Moench bezueglich der naechsten Lotteriezahlen anzubetteln.

    Du siehst, die Idiotie meiner Mitmenschen kostet mich an die THB 30.000 im Monat. Einmal mussten wir THB 20.000+ fuer einen Hund aufbringen, dem ein Homo durch einen Steinwurf einen Splitterbruch zugefuegt hat, der in einer mehrstuendigen Operation operiert werden musste. Nein, dieser Hund war nicht agressiv sondern eher aengstlich und absolut zurueckhaltend. Auch absolut kein Klaeffer. Vermutlich hat da nur eine .......... seine schlechte Laune und sein eigenes Versagen an einem Tier ausgelassen. Besagter Hund ist zwischenzeitlich laengst Mitglied in unserer Gruppe und nichts ist mehr von der wochenlange Misere zu erkennen. Damals hatte ich herumgefragt, wer der Steinwerfer war und das man ausrichten sollte, dieses lieber nicht noch einmmal zu tuen. Es kommt mich naemlich weitaus billiger ihm eine unmissverstaendliche Lektion fuer's Leben zu erteilen, als nochmals in solch eine Operation zu investieren.

    Vor ca. 2 Wochen kam ein drei Monte alter Hundewelpe auch zu uns. Man hatte ihn fuer ein teures Geld gekauft, doch dann stellte sich heraus das die eigene menschliche Brut allergisch gegen Hunde war. Kurzum, der Hund musste weg. Wenn sich kein Abnehmer findet, dann Aussetzen im Wat. So kam er dann zu uns.

    Du verstehst meine Philosophie? ALLE Probleme sind menschgemacht und nun sollen es andere Lebewesen ausbaden? Sorry, da sagt mein individueller Gerechtigkeitsinn ganz klar "nein". Bangkok hat nicht zuviele Hunde sondern zuviele depperte Menschen, wie oben beschrieben. Somit waeren doch eigentlich ein paar hundert Menschenfaenger angebrachter als Hundefaenger um die eigentliche Wurzel des Uebels zukorrigieren, damit das Problem nicht zu einem Fass ohne Boden wird.

    Schau, noch ein Beispiel. Vor ein paar Jahren gab es diesen Film ueber die 8 treuen Huskies am Polarkreis. Eight Below. Antarctica - Gefangen im Eis (2006) - IMDb Mussten vom Wissenschaftlerteam wegen immenser Wetterprobleme zurueck und sich selbst ueberlassen werden. So richtig was fuer's Herz. Das Resultat war dann wohl, dass massenweise Deppen in Hong Kong meinten, sich so einen treuen und intelligenten Husky anschaffen zu muessen. Schnell realisierte man dann jedoch, was fuer eine Belastung doch so ein Tier ist in Bezug auf Hege und Pflege und natuerlich auch Kosten und kurz darauf gab es jede Menge ausgesetze Huskies auf den Strassen der statt. So, wer ist nun an der Misere schuld, da die Hunde natuerlich verwildern, um ihr Leben kaempfen muessen. Selbst wenn sie irgendein Balg beissen, das ihnen zu nahe gekommen ist oder meint einen Hund aergern zu muessen, wer ist letztendlich der Ausloeser?

    Hatten wir vor einiger Zeit auch eine aehnliche Szene auf dem nahen Markt auf dem Watgelaende, wie mir meine Frau schilderte. Eine ansich pflegleichte Huendin hatte Welpen und ein dummes, verzogenes Balg von einem Haendlerehepaar meinte, doch den Welpen zu nahe kommen zu muessen. Die Eltern war naturlich wie immer egal, was das Balg so trieb, sollte ja seine Kindlichkeit frei ausleben. Kurzum, es wurde gebissen. Mums und Pams tobten und forderten Kohle von irgendjemanden, der auch nur sich um die Huendin kuemmerte und sei es auch nur ihr ab und zu Futter zusteckte. Pams hatte das grosse Maul und schwor der Huendin den Graus zu machen. Nein, ich war nicht dabei und meine Frau sagt auch immer, dass ich besser nicht auf diesen Markt gehen sollte. Sie kennt mich und solche Typen wie der starke Pams koennten sehr leicht Schaden nehmen. Bedeutet natuerlich dann wieder jede Menge Aerger, denn obwohl wir hier in der Gegend bekannt wie die bunten Hunde sind und einen guten Draht zu den Uniformierten haben, ist es natuerlich immer etwas verfahren, wenn ein Auslaender einem Thailaender die Fresse poliert. Natuerlich koennte ich von meinen thailaendischen Kumpels polieren lassen, aber nun ja, Aerger ist eben vorprogrammiert. Also besser den Rat der Frau befolgen und nicht zum Markt gehen, ausser sie tickt selbst einmal in so einer besagten Situation aus und braucht dann Beistand. Dann ist das natuerlich eine ganz andere Basis. Da hat einer die Ehefrau attackiert und nun ja, da ist es natuerlich normales Leben in Thailand, dass der Ehemann das nicht einfach so hinnimmt.

    Anyway, verliere mich. Generelle Botschaft ist eben die nicht den Messenger (Hund) zu erschiessen, da dies das Problem sicher nicht loesen wuerde. Die vielen Strassenhunde sind lediglich nur ein Hinweis, eine Reaktion auf eine Aktion, naemlich Versagen aus menschlicher Hand. Somit ist dann auch ganz klar, fuer wenn ich Partei begreife.

    Wird Euer (Botschaft an die Menschen allgemein) daemliches Balg von einem Hund erledigt, weil ihr nicht in der Lage seid der elterlichen Sorgepflicht nachzukommen, nun ja dann produziert einfach ein neues. Dazu ist doch jeder Daemlack in der Lage. Aber andererseits ist es natuerlich besser sich sterilisieren zu lassen, denn dann besteht zumindest eine Basis der zunehmendem menschlichen Verbloedung ein wenig Einhalt zu gebieten.

  8. #47
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Generelle Botschaft ist eben die nicht den Messenger (Hund) zu erschiessen, da dies das Problem sicher nicht loesen wuerde. Die vielen Strassenhunde sind lediglich nur ein Hinweis, eine Reaktion auf eine Aktion, naemlich Versagen aus menschlicher Hand. Somit ist dann auch ganz klar, fuer wenn ich Partei begreife.
    Ja, volle Zustimmung. Und wie ich (und auch du) schrieb, ist da leider kein Ende abzusehen.

  9. #48
    Avatar von waltee

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    ... so etwas wie der Lebensmittelpunkt bei 24 eigenen ehemaligen Strassenhunden und 25 eigenen Strassenkatzen und um die 50 weiteren Schuetzlinge auf der Strasse.
    Erinnert mich an den Tuk-Tuk Driver den ich kenne, ein guter Mensch: Er kuemmert sich um ausgesetzte Katzen, er hat an die 60 davon. Er haelt sie in Huehnerkaefigen damit sie nicht ausbuechsen. Aber er ist ueberzeugt dass er was Gutes (Karma) tut. Da ist ja der Kochtopf der bessere Ausweg als dieses eingeengtes Leben auf engem Maschendraht!

    Oder die Omas aus den Messi-Sendungen im TV welche mit 80 Katzen in der geschlossenen 2 Zimmer Wohnung vegetieren, und die Scheisse steht schon einen halben Meter hoch.

    Die Tierliebe geht schon eigenartige Wege. Manche Tierfanatiker wuerden sogar einen Menschen toeten um das Leben eines Tieres zu retten.

  10. #49
    Avatar von AndyLao

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    Katze im Hühnerkäfig, Hund in der Stadtwohnung oder Elefant im Zoo, allesamt elende Tierquälerei! Da ist ja das Aufessen definitiv "humaner".

  11. #50
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Manche Tierfanatiker wuerden sogar einen Menschen toeten um das Leben eines Tieres zu retten.
    Der Mensch ist doch auch nur ein Tier, nur dass er eben die Regeln macht, sonst nichts. Denke einmal ueber dieses Satz gut nach.

    Es gibt meiner Ansicht nach weitaus mehr Menschfanatiker als Tierfanatiker, was aber objektiv betrachtet verstaendlich ist. Der Mensch neigt dazu manch Tierarten auszurotten und doch stilisiert er sich selbst zum Premiumwesen. Dann ist er bekanntlich dazu auch noch so vermessen, sich als primaere Schoepfung von vermeintlichen Gottern darzustellen als Herr ueber alle Dinge auf diesem Planeten. Unverschaemt, net wahr, was sich dieses Warmduschlebewesen so alles anmasst.

    Sag, ist fuer manche Menschen der Tod nicht auch der bessere Ausweg? Ich meine, einfach "einschlaefern" um einem miserablen und aussichtslosen Dasein zu entkommen? Oh, Tabuthema, ich weiss, von Menschen natuerlich hierzu erklaert. Aber rein objektiv gesehen. Wie stehtst Du zur Todesstrafe? Ein Mensch eingesperrt in einer engen Zelle. Waere da die Todesstrafe nicht die bessere Wahl? Vergiss einfach mal die von Menschen gemachten Regeln und dass Du selbst ein Mensch und somit natuerlich voreingenommen bist. Wie antwortest Du nun mit Deiner Philosophie auf meine Fragestellungen? Der Tod ist besser als ein miserables Leben war doch Deine Aussage. Was glaubst Du, wie die von Dir als Beispiel angefuehrten Katzen wohl die Sache sehen oder ein lebenslaenglich Verurteilter?

    Tierliebe ist fuer mich ein wenig eigenartiges Wort. Da kommt leicht so ein Geschmack von "Gutmensch" auf. Schau, ich sehe die Sache eher nuechtern und respektiere Tiere anstatt sie zu lieben. Ich kuemmere mich um sie aus dem primaeren Grund, weil sie nicht an ihrer Misere schuld sind. Je geschundener, haesslicher und "verachtenswerter" sie eigentlich erscheinen, desto mehr beduerfen sie einer helfenden Hand. Ist das eigentlich nicht das, was so gerne als "menschlich" bezeichnet wird, obwohl mir selbst dieses Adjektiv eher suspekt ist. Zu egoistisch, zu voreingenommen und meist nur reiner Selbstzweck.

    Schau, bei uns leben keine Tiere in Kaefigen, sondern sie bewegen sich frei im Haus und auf dem Grundstueck. Somit haben dann 13 Hunde eine Art Abenteuerspielplatz im hinteren Garten, acht leben im vorderen Garten und im vorderen Teil des Hauses. Zwei von Ihnen haben praktisch mein Buero zu ihrem Heim erklaert. Machen wir das Tor auf, dann wird nur hinausgeschaut und es besteht kein Interesse, das Heim zu verlassen. Die drei kleinsten Hunde, gerade mal katzengross, leben im inneren Teil des Hauses zusammen mit neun der Katzen. Diese neun Katzen halten sich meist im Erdgeschoss auf, besuchen aber auch mal ganz gerne die 1. Etage. Schlafzimmer, Waeschezimmer und Badezimmer, eigentlich das Heim von drei Katzen (Mutter mit zwei ihrer von ehemals fuenf Kindern). Dann sind dann aber noch zwei Tueren, die staendig geschlossen sind und weiter in den Innenbereich der zweiten Etage fuehren. Hier leben die restlichen dreizehn Katzen unter sich, in zwei Raeumen von je ca. 15 oder 20m2 plus einem angrenzenden Badezimmer. Die Fenster sind offen, aber in der Tat mit Maschendraht versehen. Aber eigentlich auch gar nicht noetig, weil die Katzen extrem haeuslich sind. Ist schon mal vorgekommen, dass sie ausgebuext und zum Nachbarn rueber auf den Balkon sind und einfach draussen warteten, dass man ihnen die Tuer aufmachte. Draussen ist aber nicht gut, da sich in unserer Soi (Sackgasse) auch noch ein halbes Dutzend freilebender Strassenhunde befinden, die zwar ohne Besitzer anerkannte Mitglieder der Gemeinschaft sind. Einen von diesen ist gesundheitlich ein echtes Sorgenkind und benoetigte intensivste Pflege, bei der sich zu unserem Erstaunen dann viele unserer Mitbewohner hier beteiligt haben.

    Anyway, sage mal, hast Du schon mal mit Katzen und Hunden wirklich zusammengelebt und kennst Dich ein wenig mit Ihnen aus? Sind letztendlich nicht anders als der Nachwuchs von Homo Sapiens. Jedes hat seinen eigenen Charakter, seine eigenen Spleens, seine Staerken und seine Malaessen. Tiere sind somit auch nicht viel anders als Menschen, nur meist eben nicht so tumb und "unmenschlich". Oftmals ist ja nichts so "unmenschlich" wie der Mensch. Wie schon erwaehnt, ein ausgesprochen doofes Adjektiv, nun ja, weil menschgemacht. Da kann nicht viel vernuenftiges bei rauskommen. Schau, wie dieser Homo Sapiens die Welt versaut hat. Weitaus mehr als die Omi mit ihrem Katzendreck. Einfach mal eine Muellhalde besuchen oder den Ort des Geschehens nach z. B. einer Love Parade-Auffuehrung.

    Im Grunde ist der Homo Sapiens doch ein Dreckschwein obwohl dies natuerlich irgendwie ungerecht gegen die Grunzer ist, denn so unzivilisiert ist im Grunde kein Schwein.

    Objektiv gesehen ist der Mensch doch auch nur Nahrung und nichts mehr und nicht weniger. Einfach mal einen Menschen in ein Raubtier- oder Krokodilgehege schmeissen oder mit hungrigen Haien schwimmen lassen. Hat lediglich das Glueck, dass er sich mit seiner Technik an die Spitze der Nahrungskette katapultiert hat. Ansonsten ist er rein nackt wie er geboren wurde in der Natur nichts als ein Loser, viel mehr als jedes andere Lebewesen. Das hat jetzt nichts mit Tierliebe oder so zu tun sondern es sind die tatsaechlichen Gegebenheiten. Da wo Bangkok steht waere doch eigentlich viel besser reine Natur, denn dies wuerde diesem Planeten sicherlich weitaus besser tun. Mache jetzt mal hier den Knarfi-Frank. Der unmenschliche Mensch hat sich hier in seinem Bullytum lediglich etwas unter den Nagel gerissen, was ihm gar nicht gehoert. Wie ein Heuschreckenschwarm, der ueber ein Feld herfaellt. Es ist gut der Bully auf dieser Welt zu sein, net wahr und entscheiden zu koennen was gut und richtig ist? Voellig normal und im Grunde im voelligen Einklang mit der Natur. Nicht menschlich sondern tierisch, was dann wiederum meine These untermauert, dass der Mensch doch auch nur ein Tier unter vielen ist und sich lediglich durch seine Technik unterscheidet.

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