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Ist Thailands Ruf noch zu retten?

Erstellt von Antares, 20.02.2012, 17:42 Uhr · 155 Antworten · 9.045 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von waltee

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    Viele Hunde sind des Hasen Tod (da liegt der Hase im Pfeffer!):



    @Tramaico

    Mal ernsthaft, ich mag manche Hunde aber keine Hundefanatiker! Schon gar nicht wenn sie das Leben eines Menschen höher werten als das eines Tiers. Und nur weil der Mensch körperlich ein Tier ist ihn deshalb auf die gleiche Stufe oder darunter zu stellen ist gefühlsduseliger Schwachsinn.

    Ich bin gegen die Todesstrafe weil auch Unschuldige betroffen sind. Man soll einen Schwerverbrecher lebenslang einsperren. Er weiss dann weshalb er im Käfig sitzt. Die Katze im Hühnerkäfig hat aber nichts Böses gemacht und deshalb finde ich diese Art der Tierliebe grundfalsch.

    Hingegen wenn ein Hund ein Kleinkind auf dem Weg in den Kindergarten zerfleischt dann muss man den Hund töten. Ein (schlechter) Mensch kann sich ändern, eine Bestie nicht. In der Schweiz wurde deshalb der Versuch unternommen Kampfhunde zu verbieten. Aber die Grenze zum Kampfhund ist fliessend und es liegt wie erwähnt meist am Tierhalter. Aber nicht immer, manchmal ist es unerklärlich weshalb ein bislang ach so guter Hund zum Killer wird.

    Allerdings, trotz der alles vergebenden Lehre Buddhas und Jesus', bin ich der Meinung dass z. B. ...... (Inbegriff des schlechten Menschen) weniger Wert war als ein bissiger Strassenköter in Thailand. Generell zu behaupten dass ein guter Hund mehr wert ist als ein schlechter Mensch halte ich allerdings für verblendet.

  2.  
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  3. #112
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Scheuklappen, Scheuklappen, Scheuklappen, so wie es zu erwarten ist.

    Nein, ich ernaehre mich nicht vegetarisch und auch meine Hunde und Katzen nicht. Bin sogar der Meinung, dass ein reine vegetarische Ernaehrung problembehaftet und auch nicht naturgemaess ist, jedenfalls fuer die Lebewesen, die die entsprechenden Gebisse und Stoffwechselsysteme aufweisen. Schrieb ja auch schon, dass ich durchaus das Konsumieren von Hunden und anderen sonderbaren "Spezialitaeten" toleriere solange es keine perversen Hintergruende hat. Hatte ich uebrigens schon geschrieben, wurde aber sicherlich einfach ueberlesen, weil dann die bereits schwache Argumentationskette noch schwaecher wird. Hundefanatiker? Okay, Menschfanatiker. Weiss gar nicht was ihr an dem Homo Sapiens so toll findet, ausser dass ihr selbst welche seid. Hat sicherlich psychologische Hintergruende, wie eben auch typisch bei den Gegnern von schweren Strafen bis hin zur Todesstrafe. Lebensangst, man koennte ja mal selbst betroffen sein. Soviel zum Thema Psychologie, die ja auch hier im Thread angesprochen wurde.

    Fidjis, die Hunde konsumieren weil es den Libido foerdert und oder Glueck bringen soll sind schlichtweg fuer mich eins Schwachmaten, zu bleed fuer die Realtitaet. Hoffentlich kriegen die ihren Libido nicht in den Griff, denn dass sich solche Idioten auch noch vermehren muss ja nicht sein. Haette sie ein bisschen Hirn in der Birne, soviel wie mein Hund Buhnmie reicht schon, dann wuesste sie warum sie Problem mit dem 5exleben haben. Zigaretten, Suff ungesunde Lebensweise. Bingo, der Schwachmat ist sein eigenes groesstes Problem.

    Sehen wir es einmal rein objetiv. Auf diesem Planeten ist der Mensch von Natur aus kein primaeres Wesen, sondern erklaert sich lediglich selber dazu. Ein schlechter Mensch kann sich aendern, aber ein Tier nicht. Ein Mensch ist letztendlich von der Grundbasis nicht anders als ein Tier. Der einzige Unterschied, der ihn vom Tier unterscheiden "koennte' ist die Faehigkeit denken zu koennen, wovon aber nach Ansicht anderer Member hier im Forum nicht viel Gebrauch gemacht wird.

    Also noch einmal die Frage, warum grundsaetzlich ein Menschenleben mehr wert sein soll als das von einem Tier? Diese Frage ist meiner Ansicht nach sehr leicht zu beantworten, weil eben die Wertigkeitsregelung von Menschen kommt. Sonst nichts. Objektiv gibt es keine. Ein schlechter Mensch kann sich aendern, ein Tier aber nicht ist nur eins. Hahnebuechen. Ich bin ja auch ein Mensch, aber es ist zweifelhaft, dass ich meine schlechten Ansichten zum Menschen aendern werden. Im Gegenteil, je aelter ich werde um so unsympathischer wird mir diesen Wesen Mensch.

    Für mich kommt zuerst der Mensch. Dann das Tier. Fanatische Worte, viel fanatischer als meine, speziell weil sie unbegruendet dahergeplappert werden. Selbst Herr ...... hat also mehr Wert als z. B. ein Blindenhund obwohl dies von einem anderen Opponenten wiederum ausgeklammert wird.

    Bei "lieber ein guter Hund als ein schlechter Mensch" ist nur eines ansich diskutierbar. Die Adjektive, naemlich was denn nun "gut" und "schlecht" fuer den Einzelnen bedeutet. Fuer den einen hier ist "schlecht" etwas vom Kaliber eines Adolf ......, der sicherlich in seinem Wesen sehr einzigartig war. Was ist aber mit der Vielzahl von Kinderschaendern, dem Abschau unter dem Abschaum selbst bei den harten Jungs in den Gefaengnissen. Die koennen sich aendern? Hogwash. Genau das selbe gilt fuer kaltbluetige Moerder. Hier rede ich nicht von Mord im Affekt oder 2. oder 3. Grades sondern eiskalten Mord. Planung und dann kaltbluetige und gnadenlose Umsetzung. Wenn einmal so agiert, dann hat sich das mit sehr groesser Wahrscheinlichkeit manifestiert. Die zweite Missetat wird leichter fallen.

    Ich bin der Meinung, dass das Gesetz sicherstellen muss, dass ein potentieller Straftaeter keine Gefahr mehr fuer den unbescholtenen Buerger darstellt. Resozialisierung darf hier nur eine untergeordnete Rolle spielen. Wenn Schrinks, der Meinung sind, dass ein Schwerverbrecher wieder auf die Mensch- und Tierheit losgelassen werden kann und es kommt zu einer erneuten Straftat wie z. B. Mord oder Kinderschaendung, dann ist meine Ansicht, dass sie sich zur Beihilfe an der Straftat gemacht haben und angeklagt werden sollten. Ohne wenn und aber. Also kein Tierfanatiker und Menschenhasser wie mir hier versucht wird zu unterstellen, sondern auch das Wohlergehen des unbescholtenen Buergers liegt mir am Herzen. Das von Luegnern, Betruegern, Gaunern, Gangstern, Moerdern, Drogendealern, .............n etc. aber absolut nicht. Warum sollte es auch? Weil es Menschen sind? Muhahahaha... was koennen Menschen doch fuer Betonkoepfe sein.

    Betrachten wir es doch einmal ganz nuechtern. Ein schlechter Mensch ist in jedem Fall schlechter als ein wildes Tier. Letzteres handelt nicht verstandesmaessig sondern instinktiv, intuitiv, es folgt seinem Naturell. Der Mensch jedoch ist jedoch in der Lage sein Handeln zu bewerten, zu analysieren, abzuwaegen und dann eine Entscheidung zu treffen, ausser er ist schwachsinnig oder auf andere Weise nicht Herr seiner Sinne. Wer sich sinnlos betrinkt und im Rausch eine Straftat begeht, verdient meiner Meinung nach die volle Haerte des Gesetzes, da er sich bewusst "um den Verstand" getrunken hat. Kurzum, der Mensch ist in der Lage bewusst zu handeln und wer bewusst "falsch" handelt, ist in der Tat schlechter als ein Tier. Affekthandlungen oder widergesetzliches Handeln in Notlagen wie z. B. Mundraub etc. klammere ich hierbei aus. Wer in einer Notlage nicht mehr Herr seiner Sinne ist und nicht mehr ein und aus weiss, ist kein schlechter Mensch, selbst dann nicht wenn er eine Bank ausraubt. Wenn er jedoch bewusst einem anderen Lebewesen Leid zufuegt um sein eigenes Leid zu lindern, dessen Motivation ist sicherlich fragwuerdig.

    So, jetzt warte ich eigentlich nur noch auf eines, warum denn nun ein schlechter Mensch besser als ein gutes Tier sein soll. Vermisse immer noch die Butter bei den Fischen, waehrend ich schon kiloweise Butter dazugegeben habe. Ein schlechter Mensch kann sich aender ist kurzum nicht nur eine naive Einstellung sondern ist potentiell gefaehrlich, speziell wenn sie von Entscheidungstraegern in Schluesselrollen vertreten wird. Lieber 10 tote schlechte Menschen als ein einziger guter ist meine persoenliche Meinung. Also wenn eine Jugendbande einen unbescholtenen Buerger attackieren, dann ist sicherlich besser das ich mich nicht in unmittelbarer Naehe befinde und dazu noch eine Waffe griffbereit habe. So ist sie einfach meine Philosophie, die natuerlich auch wesentlich davon gepraegt ist, dass fuer mich als Buddhisten das Leben generell keinen grossen Wert hat. Ein Leben ist rein objektiv doch nur eine winzigkleine Episode in der Ewigkeit, es ist also unlogisch, also lediglich menschlich, so einen grossen Humbuck darum zu machen. Das gilt fuer Mensch und Tier. Waere ich ein tumber Tierfanatiker, dann muesste ich doch die Tiere hier ausklammern oder nicht. Wie sieht es bei der Opposition der Menschfanatiker aus? Das gilt nur fuer Tiere, nicht aber nicht fuer Menschen? Ja, das nenne ich jetzt wiederum Fanatismus oder ist es nur klaegliche Furcht vor der Wirklichkeit. Gewoehnt Euch an die Fakten, liebe Menschlein, ihr fresst, kackt, bumst und sterbt wie jedes andere Tier auch. Nur wird zum Unterschied gedacht. Viel gedacht, doch wenig nachgedacht. "Ich hatte aber gedacht..." richtig, aber nicht nachgedacht. Das ist menschlich und da koennen manche Tiere dann nur noch mit dem Kopf schuetteln ueber diesen Antihelden, der sich selbst Mensch schimpft.

    Jetzt laeuten bei den Psychatern die Alamglocken? Nur zu, das aendert aber trotzdem nichts an der Realtitaet, wie unmenschlich sie manchmal auch erscheinen mag.

  4. #113
    Avatar von waltee

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    Hallo Tramaico

    Danke für deine exzessive Antwort. Ich hoffe ich halte dich nicht von der Hundepflege ab.

    Deshalb nur kurz und weil wir schon Bezug zum Buddhismus genommen haben: Der Mensch ist der Erleuchtung fähig, ein Tier hingegen nicht. Wiedergeboren zu werden als z. B. ein Hund ist ein Rückschritt.

  5. #114
    Avatar von waltee

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    OK Tramaico, du hast mich durchschaut und schweigst: Meine obigen Behauptungen sind natürlich Nonsense da auch ein Tier im Buddhismus gleichwertig zum Menschen ist, da es in einem früheren Leben ein (sogar verwandter) Mensch gewesen sein kann. Und selbstverständlich sind deshalb auch Tiere zur Erleuchtung fähig.

    Also gleichwertig, einigen wir uns darauf (und jetzt gehe ich meine zwei Hunde füttern).

  6. #115
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    ...da auch ein Tier im Buddhismus gleichwertig zum Menschen ist, da es in einem früheren Leben ein (sogar verwandter) Mensch gewesen sein kann. Und selbstverständlich sind deshalb auch Tiere zur Erleuchtung fähig.

    Also gleichwertig, einigen wir uns darauf (und jetzt gehe ich meine zwei Hunde füttern).
    Also mein Abt im Wat hat mir damals zum Thema totschlagen von Moskitos gesagt, dass es im Prinzip nicht erlaubt sei, aber die Tierchen in einem früheren Leben schon schwer gesündigt haben müssen, wenn sie als Moskito wiedergeboren wurden.

    Daraus folgere ich, dass Tiere doch nicht gleichwertig sind.

  7. #116
    Antares
    Avatar von Antares
    Tja was soll ich zu Tramaicos Einlassungen sagen, da ist sicher viel Verbitterung und Enttäuschung zwischen den Zeilen zu erkennen. Allerdings wenig Erkentniss.
    Solche Menschen machen mir Angst. Mehr noch als große Hunde.



    M.

  8. #117
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    In der echten sinnvollen buddhistischen Lehre kann es keine physische Widergeburt geben, da es keine Seele gibt. Damit etwas ueberhaupt ein come back machen kann, muss es ja wohl erst einmal existieren. Somit ist eine Seele so existent wie ein Windhauch. Ein Windhauch kann auch nicht reinkarnieren. Er kommt und verschwindet. So wie das Leben. Erleuchtung heisst lediglich die eigene Befreiung im eigenen Leben. Nicht mehr und nicht weniger. Dies ist zwar sehr simpel aber wiederum zu komplex um verstandesmaessig erfasst zu werden und hier ist dann der Punkt wo der Buddhismus zur Scharlatanie verzerrt wird. Ein Individuum ist ein Individuum. Es ist einzigartig. Im Leben wie im physischen Tod. Wie ein Windhauch.

    Somit gilt lediglich, gemaess der buddhistischen Lehre keinem anderen Lebewesen vermeidbares Leid anzutun, da es einen selbst vom Weg abbringen koennte, der da ist, sich im Leben vom Leid zu befreien. Nicht mehr und nicht weniger. Hat mit Hokuspokus wie after life oder so absolut nichts zu tun. Karma ist nur im Leben von Wert, nicht aber nach dem physischen Tod. Dieses zu erfassen bedarf einigen sehr intensiven Nachdenkens, wozu aber die wenigsten Menschen anscheinend in der Lage sind (copyright Waitong).

    Nun das letztendliche Schach und Matt:

    Taeglich wird ein jeder hier im Forum von Menschen bedroht. Ja, von Menschen nicht von Tieren. Die groesste Bedrohung auf diesem Planeten geht von Menschen aus. Somit hat der Mensch Gesetze geschaffen um sich und seine Umwelt vor sich selbst zu schuetzen. Jeden Morgen wenn ich meine E-Mail oeffne, werde ich von Betruegerpost eingedeckt. Menschen schliessen nacht ihre Haeuser ab, installieren Alarmanlagen, schaffen eine Polizei und Millitaer. Alles um sich von schlechten Mitmenschen zu schuetzen. Die meisten Member hier posten in Anonymitaet und beharren strikt auf Privatsphere und Datenschutz. Alles aus einem Grund, sich vor schlechten oder boesen Mitmenschen zu schuetzen. In jeder Grossstadt dieser Welt geht weitaus groessere Gefahr von Mitmenschen aus, als von Tieren. Dies ist ein unverleugbarer Fakt. Wieviel Menschen moegen in Bangkok durch Menschen zu Schaden gekommen sein im Verleich zu Tieren.

    Meine Aussage war, "lieber ein guter Hund als ein schlechter Mensch". Die Adjektive sind wesentlich. Ich habe niemals behauptet, "lieber ein Hund als ein Mensch", noch "lieber ein schlechter Hund als ein Mensch", noch "lieber ein Hund als ein guter Mensch" und schon gar nicht "lieber ein schlechter Hund als ein Mensch" oder gar "lieber ein schlechter Hund als ein guter Mensch". Haette ich es, dann waere ich in der Tat ein tumber Tierfanatiker oder spezieller Hundefanatiker. Unverleugbar. Da ich dies aber nicht behauptet habe bin ich es nicht, sondern meine Aussage besteht auf reinem Nachdenken und Verstand anstatt an oberflaechlicher Pauschalitaet, wie sie den meisten Menschen eigen ist.

    Das kuemmerliche Gegenargument, dass ein schlechter Mensch sich aendern koenne ein Tier aber nicht und somit meine Aussage "lieber ein guter Hund als ein schlechter Mensch" aushebeln koennte ist hahnebuechen und wieder einmal absolut nicht durchdacht. Wenn sich ein schlechter Mensch aendert ist er kein schlechter Mensch mehr sondern ein guter udn somit ist dann mein Leitsatz nicht mehr auf diesen Menschen nicht mehr anwendbar. Solange er jedoch weiterhin Schlechtes tut, ist er ein schlechter Mensch und weniger wert als ein guter Hund, bis er eben seinen Lebenswandel aendert.

    Aktive Luegner, Betrueger, Gangster, Verbrecher, ............., Tierquaeler, Scammer etc. etc. sind menschlicher Abschaum und diese hoeher zu bewerten als ein Blindenhund, einen Wachhund, einen Lawinensuchhund, einen Drogenschnueffelhund, einen Polizeihund ist nicht nur voreingenommen sondern auch ungerecht. Noch mal zur Erinnerung, es geht um den Vergleich von schlechtem Menschen zum guten Hund. Wer dieses in Frage stellt kann nur eines sein. Selbst ein schlechter Mensch oder ein Dummkopf oder auch eine Kombination aus beidem. Vor solchen Menschen sollte man sich hueten.

    Meine Lebensphilosophie basiert auf knapp 51 Jahren Erfahrungen und intensivstem Nachdenken und einer weit ueberdurchschnittlichen Intelligenz. Dies ist ein Fakt und es kann nicht daran geruettelt werden. Hat absolut nichts mi Enttaeuschung oder Verbitterung zu tun. Ich toleriere die Menschheit einfach so wie sie ist und versuche meine Wertungen so objektiv zu halten wie moeglich, obwohl ich eigentlich zur Lobby Mensch gehoere. Was unterscheidet mich aber von den meisten Mitmenschen? Ich bin kein Menschfanatiker. Genausowenig wie ich ein Tierfanatiker, wie ich ja obenstehend logisch veranschaulicht habe.

    Dies war jetzt mein Schlussplaedoyer. Alles ist gesagt. Hatte ich schon erwaehnt, Schach und Matt. Gibt mir dies jetzt so etwas wie Genugtuung? Nein, warum sollte es, da es sowieso nichts an den Gegebenheiten aendert. Es ist wie es ist und es ist gut so. Wie sollte man sich sonst je vom Leid im Leben befreien koennen in dieser menschlichen unperfekten aber natuerlich perfekten Welt. Der Mensch ist Bestandteil von ihr und dies ist eben so. Mit den Menschen zu hadern ist daemlich und eine emotionale naive Resonanz auf Enttaeuschung und Verbitterung. Ein Eigentor. Zu Tolerien ist der Schluessel. Zu tolerien, dass der Mensch das daemlichste Lebewesen auf diesem Plaenten ist und bleiben wird, bis er sich letztendlich in seiner Daemtlichkeit selbst ausgerottet hat, was aber dieser Planet und natuerlich Universum erst recht problemlos verschmerzen koennte. Es haette lediglich die Wertigkeit einer dieser zerplatzenden Faulgasblasen, die manchmal vom Grund eines schlammigen modernendes Sees emporsteigt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Wuensche allen meinen guten Mitmenschen und Mittieren noch einen schoenen Tag. Die schlechten mag meinetwegen der Schlag auf der Stelle treffen. Wenn nicht, auch egal, solange sie mir nicht in's Gehege kommen. Das Leben ist sehr sehr simpel, speziell wenn man es so sieht wie es ist und nicht in bizarre Utopien stilisiert. An dieser Stelle habe ich jetzt ein zufriedenes Baeuerchen abgelassen, waehrend Dang, der grosse schwarzweisse Hund links neben mir auf dem Boden liegt und ein Nickerchen haelt, die Fenster im Buero offenstehe, draussen herrlichster Sonnenschein und strahlendblauer Himmel herrscht und meinem Hund und mir ein Ventilator ein kuehlendes Lueftchen herueberblaest. Keinerlei Anlass ueber etwas verbittert oder von etwas enttaeuscht zu sein. Schon gar nicht von einer daemlichen, egoistischen und sich grenzelos selbstueberschaetzenden Menschheit, die ja objektiv gesehen nur eine kleine Faeulnisblase im grenzlosen Universum ist.

  9. #118
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    OK Tramaico, du hast mich durchschaut und schweigst:
    Nein, lieber Waltee. Um 19.18 Uhr sitze ich einfach nicht mehr vor dem Computer weil ich besseres zu tun habe. Z. B. Strasenhunde fuettern gehen. Darum das temporaere Schweigen und eine verspaetete Resonanz.

  10. #119
    Avatar von waltee

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    Tramaico, ich hoffe aber doch sehr dass du meine Argumente nicht als Bedrohung erfahren hast. Drum lass uns jetzt einen Schlussstrich ziehen, obschon noch nicht Matt (aber matt, d.h. der Diskussion müde). Ich schätze dein Wissen, v.a. betreffs Thailand, und deine Ansicht über Tiere VS Menschen ist deine Privatsache.

    Ich wünsch dir und deinen Hunden Zufriedenheit und Gesundheit.

  11. #120
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Ich wünsch dir und deinen Hunden Zufriedenheit und Gesundheit.
    Danke und nein, warum soll eine Forumsplauderei und Meinungsaustausch eine Bedrohung sein. Im Gegenteil, jeder kontraere Austausch bringt mich selbst ein wenig weiter.

    Somit ebenfalls Zufriedenheit und Gesundheit und

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