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Integrationskurs"Deutsch als Fremdsprache"

Erstellt von ROI-ET, 31.07.2011, 20:27 Uhr · 7 Antworten · 1.602 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von ROI-ET

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    Integrationskurs"Deutsch als Fremdsprache"

    Hallo,

    Meine Frau ( Thailänderin) muß ab 05.Sept. in die Schule. Was kann man auf der Ausländerbehörde oder Landratsamt alles angeben um die Kosten ( 650 Euro ) zu umgehen.
    Hab keine außerehelichen Kinder, keine Mietkosten etc. Bräuchte da ein paar Tipps für Notlügen . Wer hat da Erfahrung wie man sich die hohen Kosten sparen kann?
    Vielen Dank

    Gruß Peter

  2.  
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  3. #2
    Avatar von thomas69

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    Zitat Zitat von ROI-ET Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Meine Frau ( Thailänderin) muß ab 05.Sept. in die Schule. Was kann man auf der Ausländerbehörde oder Landratsamt alles angeben um die Kosten ( 650 Euro ) zu umgehen.
    Hab keine außerehelichen Kinder, keine Mietkosten etc. Bräuchte da ein paar Tipps für Notlügen . Wer hat da Erfahrung wie man sich die hohen Kosten sparen kann?
    Vielen Dank

    Gruß Peter
    Dann hast Du auch kein Grund, um die Kosten zu sparen. Viel Erfolg!

  4. #3
    Avatar von sombath

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    meine ab 19. Sept. aber auf solch eine Idee bin ich noch nicht gekommen .
    Evtl bekommst du ja 50% zurück .

    Sombath



    Zitat Zitat von ROI-ET Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Meine Frau ( Thailänderin) muß ab 05.Sept. in die Schule. Was kann man auf der Ausländerbehörde oder Landratsamt alles angeben um die Kosten ( 650 Euro ) zu umgehen.
    Hab keine außerehelichen Kinder, keine Mietkosten etc. Bräuchte da ein paar Tipps für Notlügen . Wer hat da Erfahrung wie man sich die hohen Kosten sparen kann?
    Vielen Dank

    Gruß Peter

  5. #4
    Avatar von paulsson

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    Kosten kannste sparen indem du sie da nicht da hingehen lässt.

  6. #5
    Avatar von Ban Bagau

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    Post

    Tolle Antwort @Thomas69. Seine finanziellen gegebenheiten hat er hier @ROI-ET nicht offen gelegt. Es gibt auch genügend zuschußberechtigte, die über eigenes Wohneigentum verfügen. Also darum erstmal den finanziellen Background prüfen lassen. Im schlimmsten Fall kann nur eine Ablehnung kommen.

    Allgemein gilt, die Kurse werden vom Bundesamt für Migration bezuschusst. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Sozialleistungen nach SGB II oder SGB XII bekommen, können die Kurse nach Antrag kostenlos sein.

    Kostenbeitrag

    Für jede Unterrichtsstunde des Integrationskurses müssen Sie einen Euro zahlen (Kostenbeitrag). Den Rest übernimmt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
    Ein allgemeiner Integrationskurs besteht aus 645 Stunden. Deshalb kostet Sie der gesamte Kurs 645 Euro. Sie müssen diesen Betrag nicht auf einmal zahlen, sondern jeweils 100 Euro zu Beginn der ersten sechs Kursabschnitte und 45 Euro am Anfang des siebten Kursabschnitts. Spezielle Integrationskurse dauern 945 Stunden und kosten für Sie somit 945 Euro.
    Wenn Sie Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe bekommen, werden Sie auf Antrag vom Kostenbeitrag befreit. Sie können auch dann vom Kostenbeitrag befreit werden, wenn Ihnen die Zahlung des Kostenbeitrages besonders schwer fällt.
    Den erforderlichen Antrag finden Sie hier (siehe Link unten). Schicken Sie den Antrag ausgefüllt und unterschrieben an die für Sie zuständige Regionalstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Welche Regionalstelle für Sie zuständig ist, erfahren Sie hier (siehe Link unten).
    http://www.integration-in-deutschland.de/nn_283864/SubSites/Integration/DE/02__Zuwanderer/Integrationskurse/Teilnahme/Nach2004/4__kosten-inhalt.html

    (1) Für die Teilnahme am Integrationskurs haben Teilnahmeberechtigte einen Kostenbeitrag in Höhe von 1 Euro pro Unterrichtsstunde an das Bundesamt zu leisten. Zur Zahlung ist nach § 43 Abs. 3 Satz 4 des Aufenthaltsgesetzes auch derjenige verpflichtet, der dem Teilnahmeberechtigten zur Gewährung des Lebensunterhalts verpflichtet ist.
    (2) Das Bundesamt befreit auf Antrag Teilnahmeberechtigte, die Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch oder Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch beziehen, gegen Vorlage eines aktuellen Nachweises von der Pflicht, einen Kostenbeitrag zu leisten. Das Bundesamt kann Teilnahmeberechtigte auf Antrag von der Kostenbeitragspflicht befreien, wenn diese für den Teilnahmeberechtigten unter Berücksichtigung seiner persönlichen Umstände und wirtschaftlichen Situation eine unzumutbare Härte darstellen würde. Teilnahmeberehtigte, die von der Kostenbeitragspflicht befreit wurden, sind verpflichtet, dem Bundesamt unverzüglich mitzuteilen, wenn ihnen die Leistungen oder Hilfen nach Satz 1 nicht mehr gewährt werden oder die Umstände weggefallen sind, die zur Annahme einer unzumutbaren Härte nach Satz 2 geführt haben.
    (3) Der Kostenbeitrag für einen Kursabschnitt ist über die Träger des Integrationskurses zum Beginn des Kursabschnitts zu entrichten.
    (4) Teilnahmeberechtigte, die einen Kurs innerhalb eines Kursabschnitts abbrechen oder an Unterrichtsterminen nicht teilnehmen, bleiben zur Leistung des Kostenbeitrags für den gesamten Kursabschnitt verpflichtet.
    (5) Eine Kostenbeitragspflicht besteht nicht für Teilnahmeberechtigte nach § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2.
    (6) Das Bundesamt kann Teilnahmeberechtigten, die innerhalb von zwei Jahren nach Ausstellung der Teilnahmeberechtigung nach § 5 Abs. 2 und § 6 Abs. 1 die erfolgreiche Teilnahme (§ 17 Abs. 2) nachweisen, 50 Prozent des Kostenbeitrags nach Absatz 1 erstatten.
    Integrationskursverordnung - IntV • www.aufenthaltstitel.de
    Antragsformulare gibt es hier:
    BAMF - Integrationsportal - Antrag auf Befreiung vom Kostenbeitrag zum Integrationskurs - 630.027b


    Fahrtkosten erstattung

    Werden mir Fahrtkosten zum Integrationskurs erstattet?

    Wenn Sie Arbeitslosengeld II bekommen und vom Träger der Grundsicherung zur Teilnahme am Integrationskurs verpflichtet worden sind, werden Ihnen die notwendigen Fahrtkosten erstattet. Das gleiche gilt, wenn Sie vom Kostenbeitrag für den Integrationskurs befreit wurden.
    Einen Zuschuss zu den notwendigen Fahrtkosten können Sie erhalten, wenn Sie von der Ausländerbehörde zur Teilnahme verpflichtet wurden und kein Arbeitslosengeld II bekommen. Für die Ermittlung des Zuschusses ist eine Einkommensprüfung erforderlich. Zudem erhalten Spätaussiedler unter bestimmten Voraussetzungen einen Fahrtkostenzuschuss.
    Bitte beachten Sie, dass Fahrtkosten nicht erstattet werden, wenn die Entfernung zwischen Ihrem Wohnort und dem Kursort bis zu 3km beträgt. Darüber hinaus werden nur die Fahrtkosten bis zum nächstgelegenen Kursort erstattet.
    Bitte wenden Sie sich an Ihren Integrationskursträger oder an den Bürgerservice des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, wenn Sie Fragen zum Thema Fahrtkosten haben
    BAMF - Integrationsportal - Werden mir Fahrtkosten zum Integrationskurs erstattet?
    Dazu vielleicht noch mal der Forumsinterne Thread.
    Fahrtkostenzuschuß zum Integrationskurs


    ...und zu Fragen allgemein rund um den Integrationskurs hier :
    BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - integrationskurse

  7. #6
    Avatar von michael59

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    kurze Antwort: du musst etwar Harz 4 Niveau nachweisen.
    Schafft sie B1 bekommt ihr 50% zurück.

    Viel Erfolg- es wird dich Nerven kosten wenn sie dich fragt : warum...? und du nur weisst wie es richtig ist aber eben nicht warum!!

  8. #7
    Avatar von thomas69

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Tolle Antwort @Thomas69. Seine finanziellen gegebenheiten hat er hier @ROI-ET nicht offen gelegt. Es gibt auch genügend zuschußberechtigte, die über eigenes Wohneigentum verfügen. Also darum erstmal den finanziellen Background prüfen lassen. Im schlimmsten Fall kann nur eine Ablehnung kommen.
    Hast Du dir einmal richtig seine Frage und Begründung dazu durchgelesen?
    Er hat wohl das Geld, aber will es nicht bezahlen. Sorry, dann soll er doch schreiben, dass er Hartz4 hat und es sich nicht leisten kann. Dann bekommt er auch die passende Antwort zu einem echten Problem. Sich aber vor den Kosten drücken, dabei werde ich sicherlich nicht helfen. Die 650 EURO kann man auch in Raten bezahlen!

    Umgehen und Notlügen sind echt tolle Stichworte, wo mir der Kragen platzt.

    Zitat Zitat von ROI-ET Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Meine Frau ( Thailänderin) muß ab 05.Sept. in die Schule. Was kann man auf der Ausländerbehörde oder Landratsamt alles angeben um die Kosten ( 650 Euro ) zu umgehen.
    Hab keine außerehelichen Kinder, keine Mietkosten etc. Bräuchte da ein paar Tipps für Notlügen . Wer hat da Erfahrung wie man sich die hohen Kosten sparen kann?
    Vielen Dank

    Gruß Peter

  9. #8
    antibes
    Avatar von antibes
    Zitat Zitat von ROI-ET Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Meine Frau ( Thailänderin) muß ab 05.Sept. in die Schule. Was kann man auf der Ausländerbehörde oder Landratsamt alles angeben um die Kosten ( 650 Euro ) zu umgehen.
    Hab keine außerehelichen Kinder, keine Mietkosten etc. Bräuchte da ein paar Tipps für Notlügen . Wer hat da Erfahrung wie man sich die hohen Kosten sparen kann?
    Vielen Dank

    Gruß Peter
    @Peter
    Du möchtest die gesetzlich vorgeschriebenen Kosten für den Integrationskurs umgehen, in dem du absichtlich die Unwahrheit ("Notlügen") über deine tatsächliche finanzielle Situation bei den entsprechenden Stellen angibst. Hierbei erwartest du die Mithilfe der Member. Das könnte den Tatbestand des Betruges und der Beihilfe zum Betrug schon erfüllen.
    Daher schließe ich vorsorglich den Thread.

    Kosteneinsparungen und Ratenzahlungen kann man bei den zuständigen Stellen bestimmt direkt erfahren. Falls ich mich mit deinem Ansinnen getäuscht habe, sende mir eine PN.
    Gruß Antibes
    .

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