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Integration in Thailand?

Erstellt von rolf2, 15.01.2010, 14:25 Uhr · 58 Antworten · 4.857 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von tomtom24

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    Re: Integration in Thailand?

    Danke fuer die Antworten, aber ein einfaches "nein" oder "weiss nicht" haette es auch getan, denn ich versteh jetzt nur noch Bahnhof

  2.  
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  3. #52
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Integration in Thailand?

    Zitat Zitat von tira",p="813434
    meinste mit, die familie aus sachsen, die dort verschleppt wurde, krankenhaushelfer ihres zeichens,
    seit ca. 1 jahr, waren eben net freundlich genug.
    Ich kenne den Fall jetzt zwar nicht im Detail, aber ich denke - wie du ja auch schreibst - dass sie verschleppt worden sind.
    Also nehme ich mal an, die Entführung war geplant. Die Familie schlief, die Gangster überfielen sie. Und es gibt einen Grund, z.B. um Geld oder Sonstiges zu erpressen.
    Das ist ein krimineller Akt, den es weltweit gibt (also Verbrechen im Allgemeinen, unabhängig von Staatsangehörigkeiten).

    Mein Fall bezieht sich auf folgendes. Nehmen wir mal an, die Familie hätte sich gesagt. "Machen wir heute mal einen Ausflug in die Berge und besuchen nach dem Motto "Land & leute" die Taliban."

    Ich glaube kaum, dass die besuchten Einheimischen dann spontan den Beschluss fassen würden, die Gäste zu fesseln.
    Also mal grundsätzlich. Derzeit wären sie natürlich schon mißtrauisch und würden ggf. an Spione denken und die Familie zumindest mal nach Waffen oder Wanzen durchsuchen.

    Die Gefahr, dass die Familie bei einem offensiven Zugang im Gespräch mit Einheimischen auf Verbrecher stößt sollte jedenfalls sehr gering sein. Das meine ich. Denn nicht jeder Ausländer ist ein Verbrecher, genauso wenige wie jeder Deutscher ein .... ist. Das sind halt nur Vorurteule, die durch Medien und am Stammtisch geprägt werden.

    Ich habe das übrigens auch selber schon oft genug ausprobiert. Es gibt z.B. in New York, San Francisco, Kapstadt und Nairobi Hinweise von Reiseführern, dass man in bestimmte Regionen nicht alleine als Tourist hingehen sollte. Das kann ja auch durchaus sein, dass die Kriminalitätsrate dort besonders hoch ist. Und wenn man dann darauf wartet, überfallen zu werden, dann wird man das ggf. auch.

    Aber wenn man ganz selbstbewusst drauf los geht und auch mal direkt einige Leute dort anspricht, dann wird man zwar zunächst erstaunt angeschaut, aber dann herzlich willkommen geheißen. Und daher sind die Bronx, Townships und sonstige düstere Ecken auch kein Problem für mich. Und genauso würde ich es auch in den Bergen von Afghanistan oder im Jemen machen. Einfach direkt drauf los. Nur wer sich zu stark absichert oder sich fürchtet ist natürlich ein gefundes Fressen.

  4. #53
    Avatar von DisainaM

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    Re: Integration in Thailand?

    Integration in Thailand hat 2 Ebenen, die Auslaenderintegration und die Auslands-thai-integration.

    Gerade mit letzterem ist es ein grosses Problem,
    wenn z.B. ein 15 jaehriger Thai, der in Deutschland aufgewachsen ist, nun in Thailand sich integrieren soll.

    Da ist zum einen der grosse Unterschied im Schulsystem, wo ein voellig anderes Unterrichtskonzept herrscht, und mangelnde Unterordnung nur mit Druck und Strafe quitiert wird, weil es keine Toleranz fuer Respektlosigkeit gibt.

    (auch wenn manche Spassvideos eine Aenderung im Bewusstsein vermitteln wollen)


    Klappt die Unterordnung nicht in der Schule, bleibt nur der Weg, den Schueler auf eine Schule zu tun, wo eine allgemeine Gleichgueltigkeit herrscht, dafuer aber auch kaum Lerninhalte vermittelt werden.

    Man denke an die Familie Fueller, die ihr Resort bei Chang Mai errichtete, und ihr Kind am Ende auf einer teuren Auslaenderschule unterbringen musste.
    Hat man die Mittel nicht, ist es eine sehr schwere belastende Zeit fuer den Jugendlichen, wo Eltern drauf achten muessen, dass bei dem Jungen kein kompletter Rueckzug in die virtuelle Spielwelt im Privatleben stattfindet,
    weil er in der Thaiwelt als Thai einfach nicht mehr ankommt.

  5. #54
    Avatar von Samuianer

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    Re: Integration in Thailand?

    Zitat Zitat von DisainaM",p="813894
    Integration in Thailand hat 2 Ebenen, die Auslaenderintegration und die Auslands-thai-integration.

    Gerade mit letzterem ist es ein grosses Problem,
    wenn z.B. ein 15 jaehriger Thai, der in Deutschland aufgewachsen ist, nun in Thailand sich integrieren soll.

    Da ist zum einen der grosse Unterschied im Schulsystem, wo ein voellig anderes Unterrichtskonzept herrscht, und mangelnde Unterordnung nur mit Druck und Strafe quitiert wird, weil es keine Toleranz fuer Respektlosigkeit gibt.

    (auch wenn manche Spassvideos eine Aenderung im Bewusstsein vermitteln wollen)
    [picture]

    [highlight=yellow:516e001937]Klappt die Unterordnung nicht in der Schule, bleibt nur der Weg, den Schueler auf eine Schule zu tun, wo eine allgemeine Gleichgueltigkeit herrscht, dafuer aber auch kaum Lerninhalte vermittelt werden.

    Man denke an die Familie Fueller, die ihr Resort bei Chang Mai errichtete, und ihr Kind am Ende auf einer teuren Auslaenderschule unterbringen musste.
    Hat man die Mittel nicht, ist es eine sehr schwere belastende Zeit[/highlight:516e001937] fuer den Jugendlichen, wo Eltern drauf achten muessen, dass bei dem Jungen kein kompletter Rueckzug in die virtuelle Spielwelt im Privatleben stattfindet,
    weil er in der Thaiwelt als Thai einfach nicht mehr ankommt.



    Ein Grund mehr!

    Hat halt jeder so seine ganz eigenen Ansichten und natuerlich Beweggruende, die auf Lebensumstaende basieren duerften!

    Fuer 200.000 ThB kann man locker so an die 40 Jahre lang ein Jahresvisum beantragen, die meisten Expats waeren dann ueber die durchschnittliche Lebenserwartung weit hinaus!


    Aber heisst denn "Integration" notgedrungen nur Pass, Nationalitaet, oder eher Einfuegen, zusammenwachsen eingewoehnen, aber eben auch akzeptiert werden.

    Akzeptanz einer Gruppe zu erreichen in die Mensch/Familie sich integrieren moechte ist das Ziel, das aber nicht unabhaengig von der Zielgruppe geloest werden kann!

    Weigert sich die Zielgruppe, die neugewaehlte soziale Umwelt - den/die Neuankoemmling/e zu intergrieren, aufzunehmen, duerften alle Anstrengungen der Zuwanderer, der Fremden ohne nahmhafte Ergebnisse bleiben!

    Unterbleibt seitens der Zuwanderer der Schritt zur Integration, Kommunikation mit der und kommt zur "Ghettoorientierung", festhalten an den kulturellen Werten, Denkstrukturen, Verhaltensmustern, Zusammenhalt, festhalten an der kulturellen Herkunfs/Abstammungsgruppe, so ist i.d.R. das Ergebniss das Gleiche wie oben.

    -

    Meiner Ansicht nach wird sich die Frage nach Integration im naechsten bzw. schon in diesem Jahrzehnt, im Hinblick auf die Globalisation ueberholen - dann wird sich die Frage der Faehigkeit zum kosmopolitischen Umgang miteinander stellen - die alten Werteskalen, ueberholen sich schon heute in einer rasant, Grenz-und Kultur uebergreifenden Szenerie die ein voellig neues Zukunftskonzept des Miteinander-Fuereinander erststellen und einfordern wird - siehe "sozial netzwerke" wie Facebook, Hi5, Xing, die heute schon global alle erdenklichen Nationalitaeten miteinander kommunizieren lassen - der globale Campus - das globale Dorf.

  6. #55
    Avatar von x-pat

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    Re: Integration in Thailand?

    Zitat Zitat von Samuianer",p="813900
    Fuer 200.000 ThB kann man locker so an die 40 jahre lang ein Jahresvisum beantragen, die meisten expats waeren dann ueber die druchschnittliche Lebenserwartung weit hinaus!
    Das ist zwar korrekt, aber diese Rechnung berücksichtigt nur die Gebühren. Wenn man für jeden Behördengang einen verlorenen Arbeitstag im Wert vom 10k einrechnet, dann lohnt es sich "schon" in 20 Jahren.

    Ich finde die Resident Visa Option auch eher unattraktiv. Sie hat eigentlich nur zwei "handfeste" Vorteile: man braucht das Geld für einen Kondo-Kauf nicht mehr aus dem Ausland überweisen und man kann Direktor einer PLC werden. Allerdings muss ich zugeben, dass die Anzahl der mir bekannten Farang-Direktoren einer Public Company gleich null ist. Die Zielgruppe ist damit auch recht klein.

    Cheers, X-Pat

  7. #56
    Avatar von Samuianer

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    Re: Integration in Thailand?

    Zitat Zitat von x-pat",p="813902
    Zitat Zitat von Samuianer",p="813900
    Fuer 200.000 ThB kann man locker so an die 40 jahre lang ein Jahresvisum beantragen, die meisten expats waeren dann ueber die druchschnittliche Lebenserwartung weit hinaus!
    Das ist zwar korrekt, aber diese Rechnung berücksichtigt nur die Gebühren. Wenn man für jeden Behördengang einen verlorenen Arbeitstag im Wert vom 10k einrechnet, dann lohnt es sich "schon" in 20 Jahren.

    Ich finde die Resident Visa Option auch eher unattraktiv. Sie hat eigentlich nur zwei "handfeste" Vorteile: man braucht das Geld für einen Kondo-Kauf nicht mehr aus dem Ausland überweisen und man kann Direktor einer PLC werden. Allerdings muss ich zugeben, dass die Anzahl der mir bekannten Farang-Direktoren einer Public Company gleich null ist. Die Zielgruppe ist damit auch recht klein.

    Cheers, X-Pat
    ;-D Das liesse sich mit einer gewissen Sicherheit noch weiter hochrechnen!


    Klar fuer den Arbeitnehmmer, Firmenbetreiber/Geschaeftsmann kommen da noch weit hoehrere Kosten hinzu, die nach einer "Permanent Residenz" aber auch nicht mal eben so, flach fallen!

  8. #57
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Integration in Thailand?

    Warum sollte man sich als Farang eigentlich in Thailand integrieren, wenn selbst die deutschen Politiker mit EU-Aspirationen kein richtiges Englisch koennen?

    http://video.web.de/watch/7278335

    TiT = Tuerke in Thailand

  9. #58
    Avatar von franky_23

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    Re: Integration in Thailand?

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="817558
    Warum sollte man sich als Farang eigentlich in Thailand integrieren, wenn selbst die deutschen Politiker mit EU-Aspirationen kein richtiges Englisch koennen?

    http://video.web.de/watch/7278335

    TiT = Tuerke in Thailand
    Wirst von der Realität im ISAAN eingeholt?

  10. #59
    Avatar von Thairene

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    Re: Integration in Thailand?

    Richtig Armin,sehe es genauso wie Du..............!!!




    Leben und leben lassen.

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