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Immobilien in Tland

Erstellt von Mike63, 06.10.2011, 14:31 Uhr · 165 Antworten · 14.221 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von tira Beitrag anzeigen
    moin,

    .... iss deshalb der rechthaber so versessen auf's eigene kind, das könnte als kon thai auch landtitel erben
    Der "RECHTHABER"... Tira...der war gut... *Bigsmile*..

    unter diesem Aspekt passt sein Pseudonym perfekt !!

    Sein Haus hat er ja schon verloren, in dem seine Ex nichts mehr von ihm wissen will und einen anderen heiratete. Sein Kind ist rechtlich nicht sein Kind. Also hilft ihm das auch nichts.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    So lange die Parternin lebt, kein Problem und beste Möglichkeit, sein investiertes Kapital zu schützen. Doch was wenn die Frau vor dem Farang ablebt und er dann weiter dort leben möchte?.
    Es gibt in Thailand kaum "letzte Sicherheiten". Wenn die Ehefrau vor dem Farang ablebt, dann erben die thail. Erben der Frau. Wer immer das auch sein mag.

    Dann gewährt der usufructus-Vertrag und die Eintragung dieses Rechts in das Grundbuch immer noch das Wohnrecht des Farangs. Aber was ist, wenn es zum Konflikt mit den thail. Erben kommt? Die Polizei kannst Du dann rufen, ob sie überhaupt kommt, wird fraglich sein. Wenn dann auf dem Grundstück die Hunde an Vergiftung sterben, wenn es nachts spukt und was auch immer, dann stellt sich halt die Frage, ob man als Ausländer gegen den Willen von Thais überhaupt ruhig leben kann. Das gilt im übrigen auch für die Konstellation, in der der Farang rechtlicher Eigentümer von max. 1 Rai geworden ist. Auch von eigenem Land kann man weggeekelt werden.
    Was willst Du dann eigentlich dort noch? Am besten, Du verläßt halt nie die sicheren Häfen dieser Welt. Dann kannst Du dort auch Rechtsansprüche ausleben. Ach so, kannst natürlich auch eine Privat-Armee anheuern oder Kampfhunde auf die Thais hetzen. Bist dann aber auch schnell im Unrecht und wirst deportiert.


    Will man unbedingt "Sicherheit für den Rest seines Lebens" (ein Widerspruch in sich für Thailand), dann müßte man ganz anders anfangen zu denken. Unter welchen Bedingungen ist es für jeden thail. Erben ökonmisch attraktiver, einen Farang in einem bestimmten Haus, an dem ein usufructus eingeräumt wurde, wohnen zu lassen? Z.B. weil nur der Farang in der Lage ist, die Maintenance-Kosten zu tragen und somit einem rapiden Wertverlust zu entgehen.
    Was passiert eigentlich, wenn der Farang mit usufructus hohe Bankdarlehen auf das Grundstück/Haus aufnimmt und die thail. Erben sich kein anderes Geld bei einer anderen Bank leihen können, um dieses Bankdarlehen abzulösen? Als usufructus-Inhaber hat man doch zumeist das Recht auf das wirtschaftliche Verwalten. Dort soll es keine praktikablen Lösungen geben, für die ein wenig Kreatitivät erforderlich ist? Nicht konfliktuell denken, in Kategorien von ökonomischen Vorteilen denken.

  4. #63
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Im Falle dass meine Frau das Channot besitzt, ich das Niessbrauchrecht habe und Eigentümer des Hauses bin und wir uns gegenseitig notariell als Erben einsetzen, kann ich im Fall des Ablebens meiner Frau Eigentümer sowohl des Channots als auch der Immobilie sein. Dieter hat meine Information bestätigt, dass ich dann innerhalb 1 Jahres den Grund verkaufen muss.

    Hast Du andere Informationen ?
    Wenn bis zum Verkauf Eigentümer des Grund und Nießbrauchsberechtigter zusamemn fallen, ob dann Konfusion eintritt und der Nießbrauch erlischt oder lediglich ruht, bis ein anderer das Grundstück erwirbt, entzieht sich meiner Kenntnis, würde mich aber auch sehr interessieren. Aber falls der Nießbrauch weiter besteht, nochmal: Wer sollte denn das belastete Grundstück kaufen wollen?

  5. #64
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Was passiert eigentlich, wenn der Farang mit usufructus hohe Bankdarlehen auf das Grundstück/Haus aufnimmt und die thail. Erben sich kein anderes Geld bei einer anderen Bank leihen können, um dieses Bankdarlehen abzulösen? Als usufructus-Inhaber hat man doch zumeist das Recht auf das wirtschaftliche Verwalten. Dort soll es keine praktikablen Lösungen geben, für die ein wenig Kreatitivät erforderlich ist? Nicht konfliktuell denken, in Kategorien von ökonomischen Vorteilen denken.
    Für hohe Darlehen möchte die Bank doch das Grundpapier, Chanot, als Sicherheit haben. ZUm einen ist das aber belastet, zum anderen hat der Nießbrauchberechtigte das doch gar nicht, sondern der Eigentümer.

  6. #65
    Avatar von traveler1000

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    Also den Niessbrauch würde ich mir in jedem Fall im Grundbuch eintragen lassen. Damit kannst du das Haus auch auf Lebzeiten an Dritte vermieten und Du als Niesbnutzer streichst die Miete ein und hast eben nicht nur ein Wohnrecht. Weiterhin könnte ich mir vorstellen, dass du dir darüberhinaus auch noch ne ein hypothetisches Darlehen, welches du deiner Partnerin gegeben hast, absichern lässt, indem du dieseGrundschuld im Chanod eintragen lässt. (Chanod wandert eh zu dir)..sollte deine Partnerin vor dir versterben, hast du die Grundschuld als Forderung an die Erben...damit hast du eine gute Diskussionsgrundlage für eine potentiellen Verkauf.. (kannst den erben ein paar prozente anbieten, die sie beim Verkauf des hauses an dritte einstreichen können. Sollte grundschuld nicht auf deien Namen gehen, dann halt auf ne Firma wo du mit beteiligt bist.
    Und wenn dir jem das Leben zur hölle machen will von den Erben..wieso sollten sie, sie bekomen eh nie was solange du lebst..vermieteste das haus halt an jemanden...oder..oder...oder...es gibt viele varianten..

  7. #66
    Avatar von Chak

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    Also doppelt abgesichert?
    Ich bin mir nicht so sicher, ob hier wirklcih doppelt genäht besser hält oder aufgrund der hypothetischen Eigenschaft des Darlehens nicht stattdessen neue Risiken aufgetan werden.

  8. #67
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Für hohe Darlehen möchte die Bank doch das Grundpapier, Chanot, als Sicherheit haben. ZUm einen ist das aber belastet, zum anderen hat der Nießbrauchberechtigte das doch gar nicht, sondern der Eigentümer.
    Das wird jetzt vielschichtig.
    1. Nicht in jedem Falle kann die Bank den Chanot einziehen, wenn die Bank ad personam Darlehen vergibt. Habe mehrere Eigner von Chanods schon getroffen, die ihr Chanod noch hatten und es war auf der Rückseite nur der Darlehensvermerk gemacht worden.
    2. Ich rede jedoch eigentlich von einem von Farang & Ehefrau gemeinsam gebauten Haus auf dem Grundstück, das notwendigerweise der thail. Ehefrau gehört. Der Ehemann bekommt den usufructus. Warum soll also das Grundstück mit Hypotheken belastet sein?
    3. Hier setzt die weitergehende Überlegung ein. Was ist, wenn man als usufructus-Inhaber ein Darlehen aufnimmt oder seine Frau noch zu Lebzeiten dazu motiviert? Dann wird das Grundstück "künstlich belastet" = künstlich unattraktiv für die Erben gemacht, weil die erst die Hypothek ablösen müßten.
    4. Diese zusätzlich zum usufructus aufgenommenen Hypotheken sollen auch gegen eine andere - leider nicht in allen Einzelfällen und für ewig abweisbare - Bedrohung in Thailand schützen. Oftmals ist es rein empirisch gesehen dazu gekommen, dass usufructus-Inhaber irgendwann einmal von Bank-Hypotheken aufgrund von eingereichten Spielschulden der Erben erfuhren, die - solange kein weiteres Darlehen, sondern eben nur ein lebenslanges Wohnrecht des Farangs - eingetragen war, gerne von den Banken beim Landamt angemeldet wurden. Man muß sich das alles viel bürokratischer und papiergebundener mit RA etc. vorstellen und sich nicht immer vorstellen, da gehen Bank-Direktor aus Bangkok und mia farang gemeinsam aufs Landamt. Jedensfalls bekam der Farang von den Erben auch deren Spielschulden "untergeschoben". Rein rechtlich unerheblich, da er ja nicht Eigner ist. Aber der reale Mitbewerber um das - vielleicht ja inzwischen hoch begehrte - Land ändert sich. Also ist es sinnvoll, auf das unbelastete Grundstück eine Hypothek aufzunehmen, die eine weitere geldliche Belastung des Grundstücks unattraktiv macht. So Grundstücke bzw. durchgezogene Sicherungen kenne ich.

    Danke an @traveller, der wesentlich schneller war als ich.

  9. #68
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Im Falle dass meine Frau das Channot besitzt, ich das Niessbrauchrecht habe und Eigentümer des Hauses bin und wir uns gegenseitig notariell als Erben einsetzen, kann ich im Fall des Ablebens meiner Frau Eigentümer sowohl des Channots als auch der Immobilie sein. Dieter hat meine Information bestätigt, dass ich dann innerhalb 1 Jahres den Grund verkaufen muss. Hast Du andere Informationen ?
    Genau, als Farang hast Du qua Gesetz 12 Monate Zeit, um die "ererbte thail. Scholle" an einen thail. Eigner zu übertragen. Also Verkauf, Vererbung an thail. Kinder etc. etc.
    Schon bis Du nicht mehr Eigner des Grundstücks. Wohl aber noch lebenslang oder bis zum Ablauf von 30 Jahren usufructus-Inhaber. Also kommt die Situation wie vor dem Tod der Ehefrau wieder zurück. Also, was soll das also Neues bedeuten?

  10. #69
    Avatar von wasa

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    Also ist es sinnvoll, auf das unbelastete Grundstück eine Hypothek aufzunehmen, die eine weitere geldliche Belastung des Grundstücks unattraktiv macht. So Grundstücke bzw. durchgezogene Sicherungen kenne ich.
    Zitat
    Warum immer diese Angst,wenn die Frau früher stirbt.
    Ich dachte immer ihr lebt glücklich ohne Streit miteinander im Generationen Haus.
    Nach einem früheren Ableben der treusorgenden Ehefrau tritt doch sofort die "take care of our sponsor function" des Familienclans in Kraft oder was?

  11. #70
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Warum immer diese Angst,wenn die Frau früher stirbt. Ich dachte immer ihr lebt glücklich ohne Streit miteinander im Generationen Haus. Nach einem früheren Ableben der treusorgenden Ehefrau tritt doch sofort die "take care of our sponsor function" des Familienclans in Kraft oder was?
    Sei nicht immer so blauäugig. Erstens reden wir hier nicht immer nur von uns selbst, sondern kategorial über die Vor- und Nachteile von Eigentums-Sicherungsmethoden ganz abstrakt.
    Zweitens ist es bekannt, dass die emotionale Bindung zwischen Farang-Witwer und thail. Erben (weißt Du mit Sicherheit, wer das später genau sein wird?) oftmals weitaus weniger ausgeprägt ist. Wie übrigens auch umgekehrt: Was habe ich schon an peinlichen Geschichten gehört von thail. Witwen in D, die nachdem ihr deutsch. Mann verstorben war, von der Verwandtschaft von dtsch. Mann über den Tisch gezogen wurden.

    Also alles im Normalbereich des vorfindbaren sozialen Lebens in D und TH.

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