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Immobilien in Tland

Erstellt von Mike63, 06.10.2011, 14:31 Uhr · 165 Antworten · 14.221 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Jarga Beitrag anzeigen
    Danke @Sokrates.
    Umgerechnet ergibt dies etwa 50 Rai bestehende Kautschukplantage, a 240'000 Baht p.Rai je nach Landtitel.
    Ist nur so ein Gedankengang, den ich immer zu Grunde lege wegen Investition in unserer Gegend und des generierens des Einkommens auf langfristige Sicht (20+mehr Jahre)
    Ich hab mich auch schon mit dieser Thematik beschäftigt, bin jedoch wieder davon abgekommen. Hier sind mir die bislang nicht versicherbaren Umweltkatastrophen ein zu hohes Risiko. Ich hab versucht bei der Allianz in Thailand die Kosten für eine Versicherung gegen Sturmschäden, Feuer etc. mit Erstattung der Kosten für eine neue Anpflanzung und Verdienstausfall für 7 Jahre zu erfragen, konnte dazu jedoch keine klare Aussage erhalten.

    Grundsätzlich wäre ich sehr daran interessiert, wenn es eine Möglichkeit gäbe, das Risiko zu minimieren.

  2.  
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  3. #112
    Avatar von Jarga

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    "Absicherungen"

    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Hier sind mir die bislang nicht versicherbaren Umweltkatastrophen ein zu hohes Risiko. Ich hab versucht bei der Allianz in Thailand die Kosten für eine Versicherung gegen Sturmschäden, Feuer etc. mit Erstattung der Kosten für eine neue Anpflanzung und Verdienstausfall für 7 Jahre zu erfragen, konnte dazu jedoch keine klare Aussage erhalten.

    wenn es eine Möglichkeit gäbe, das Risiko zu minimieren.
    Dies ist GENAU der Punkt, den ich Anklage. Gerade deshalb kann und wird sich das Finanzmonster immer weiter ausdehnen. Es wird un-erbittlich gefüttert von denjenigen selbst, die danach auf die Strasse gehen. (Muss nicht auf dich bezogen sein, gehörst aber trotzdem auch dazu.)

    Risiko; Wird einem kleinen überschaubbaren Umfeld die Gemeinschaft groß geschrieben, dann decken alle das Risiko ab.
    Klar, Zukunftsmusik.
    Nur in einer regionalen Netzwerartigen Cooperationsgemeinschaft, anstatt eines Staatsmonsters sehe ich sogar den globalen Handel nicht als Widerspruch.
    Dies nur als Denkanstoss zu meinen bisherigen Auslegungen des beschreibens in gewissen Threads, wie Krank und Wirr im Handeln wir uns selbst das Grab schaufeln.

    Woraus besteht denn für die Bewohner der zweit & dritt Länder zum Vergleich der ersten Welt ihre "Absicherungen"?

    Hier in Thailand sieht man doch, dass viele Spenden von privaten Kleinorganisationen für die Flutopfer eingesammelt werden auf solidarischer Basis. Auch hier bei uns im Süden wird kräftig gespendet, alles im Bereich des Möglichen der einzelnen Familien. Aber gegeben wird.

    Uns wurde dasselbe im Frühjahr beim Hochwasser gespendet. Ob mit einem finanziellen Obulos, mit Kleidern, mit Nahrung, Getränken, Wasser, sogar mechanisches Gerät wurde von einigen Selbstlos abgegeben.
    Meine Frau hat mit Nachbarinnen tagelang gekocht für die betroffenen Bewohner von Phunbin. Die Kosten trugen wir selbst.

    In der Landwirtschaft wird dasselbe praktiziert, zumindest dasjenige, wo ich Einblick in Notlage hatte.
    Gummisetzlinge wurden derjenigen Familie organisiert die Sturmschäden zu verzeichnen hatten, gemeinsam diese auch wieder eingepflanzt. Die staatliche regionale landwirtschaftliche Organisation hat sich im Rahmen ebenfalls beteiligt durch vergünstigten Dünger und Rabbat auf Setzlinge. Eine Familie, die warten muss, bis ihre Junge Plantage nachgewachsen ist, sonst über kein Einkommen verfügt, die findet immer eine Arbeit als 'Ritzer' bei einer anderen Familie.

    Deshalb bin ich hier in Thailand, auch wenn einige gierige Schmarotzer die Hochwasser-Notlage zu ihren Gunsten ausnutzen und horrende Preise fordern, wie aktuell geschieht.
    Denen würde ich aber umgehend die Lizens entziehen zum weiteren Geschäftsbetrieb, oder eine saftige Strafsteuer auferlegen.
    Soviel Staat darf dann schon sein. Regeln zur Einhaltung müssen befolgt und kontrolliert werden.

    Etwas OffTopic vom Eingangsthread, kann aber manchmal nicht anders

  4. #113
    Avatar von Chak

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    Jarga, dir ist aber auch klar, dass auch Thailänder durchaus Versicherungen abschließen und Zukunftsvorsorge betreiben?

  5. #114
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Jarga, dir ist aber auch klar, dass auch Thailänder durchaus Versicherungen abschließen und Zukunftsvorsorge betreiben?
    Anscheinend ist ihm das nicht klar, weil er andere als doerfliche Verhaeltnisse nicht zur Kenntnis nimmt.

  6. #115
    Avatar von Jarga

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    Versicherungen vs. Absicherungen

    @Dieter deine Interpretation sei dir frei gestellt. Unterhaltungswert hat sie allemal

    @Chak Stell dir vor, sogar wir Buschbewohner haben Fahrzeug, Kranken & Unfallversicherung.

    Die anderen Absicherungen auf das Alter funktionieren bei einem Jungen doch eh einem Glaubenssystem und Gottesvertrauen dass alle mitziehen und Vertrauen in die Politik-Versprechen auf Garantie.
    Mit dem gleichen Geld könnte auch Edelmetall als sichere Alternative eine Überlegungsrolle spielen, zumal ein Kilo ein Kilo bleibt, nur in der Währung schwankend.

    Ohne ein gewisses Startrisiko ist doch kein Blumentopf zu gewinnen, wen wer Selbstständig sein weiteres Leben in die Hand nehmen will.

    Wen gesehen wird, welche Schadensereignisse mittlerweile von einer Absicherung ausgeschlossen werden, dann frag ich mich, ob das eigene getragene Wagnis dabei nicht kalkulierender wird durch eine flexible Planung und Anpassung an möglich aufkommende Geschehnisse. (gefährdete Zonen. Tropensturm, Wasser, Erdstösse, Eroptionen)
    siehe Aussage von @Sokrates seiner Anfrage.

    Nichts gegen ein eigen genutztes Haus. Bei einem "Unfall" bleibt wenigsten noch das nackte Grundstück, nicht jedoch das Appartement oder das Stockwerkeigentum.
    Inwiefern hier eine Versicherung den Schaden abdeckt und vorallem, wann eine Auszahlung erfolgt, das steht in den Paragraphen, oder muss vor Gericht erkämpft werden.

    Mit eigenem Stück Land und oder Grundstück bin ich sofort wieder Beleihbar (Pfand) zu einer neuen Schuldenkreditaufnahme als Startkapital

  7. #116
    Avatar von Socrates010160

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    @ Jarga

    Als ich mit 16 Jahren von zu Hause ausgezogen war hatte ich nichts und musste mich nicht um Absicherungen kümmern. Ich hatte Selbstvertrauen und genug Kraft für 2 Leben. Nachdem ich mich dann mit 23 Jahren als Kfz-Meister selbstständig gemacht hatte, war keine Kohle da um etwas ab zu sichern... und auch kein werthaltiges Gut, ausser mein Werkzeug. Doch dafür benötigte ich keine Versicherung. Die erste Versicherung die ich abschloss, war eine Firmenhaftpflichtversicherung, nachdem mir ein kleiner Fehler unterlaufen war, der mich mehr kostete, als ich an dieser Reparatur verdiente.

    Als ich heiratete und Kinder in die Welt setzte, musste ich mir Gedanken darüber machen, wie ich meine Familie absichere, wenn ich meine Arbeitskraft verliere. Danach kaufte ich mein erstes Haus und es wurden weitere Versicherungen notwendig.

    Mit zunehmend wachsenden Vermögenswerten, die nicht auf der Bank liegen wurde auch mein Bedürfnis grösser, diese ab zu sichern um sie nicht im Falle eines Unfalls oder Naturkatastrophe zu verlieren. Bei 3 grösseren Schäden hat meine Versicherung auch anstandslos bezahlt.

    Das hat mit Finanzmonster nichts zu tun, sondern mit meinem Bedürfnis mein hart erarbeitetes Eigentum bestmöglich zu schützen.

    Wenn jemand ein Hasardeur ist und im Blindflug durchs Leben steuert, ist das sein Bier. Ich habe im Laufe meiner Selbstständigkeit genug Lehrgeld für Fehler bezahlt, weil ich etwas falsch eingeschätzt oder übersehen habe. Bin ich versichert, muss ich mir über diese möglichen Schäden keine Gedanken mehr machen und kann ruhig schlafen... es gibt genug, das nicht versicherbar ist, wo ich alleine das Risiko trage.

    Machen meine Mitarbeiter einen Fehler, ist dieser nicht so tragisch und meist mit Kleingeld aus zu bügeln... doch mache ich selbst einen Fehler, oder schätze etwas falsch ein, dann geht das meist in die tausende...

    diese Erfahrung läßt mich vorauschauend denken und handeln. Wenn das für Dich abwegig ist, hast Du möglicherweise andere und bessere Erfahrungen gemacht als ich.

    Ich kenne genug Menschen, die heute auf einem Berg von Schulden sitzen, weil sie keine ausreichende Elementarschadenversicherung hatten, nachdem vor 8 Wochen bei einem bisher noch nie dagewesenen Regen ein ganzes Viertel überflutet wurde. Die vorhandene Meinung: wir sind soweit weg vom nächsten Wasser....

    Der Kanal war nicht mehr in der Lage die Wassermengen auf zu nehmen... und so standen ca. 250 Häuser innerhalb weniger Minuten bis zu 1,5 Meter unter Wasser.... die zusätzlichen Kosten für diese Versicherung, zur normalen Hausratversicherung, hätte nur um die 35 € im Jahr betragen.

  8. #117
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Jarga Beitrag anzeigen
    Die anderen Absicherungen auf das Alter funktionieren bei einem Jungen doch eh einem Glaubenssystem und Gottesvertrauen dass alle mitziehen und Vertrauen in die Politik-Versprechen auf Garantie.
    Ich habe den Satz jetzt dreimal gelesen. Könntest du den so umformulieren, dass er verständlich wird?

    Bei dem Rest kann ich ja wenigstens noch halbwegs erahnen, was du meinst. Allerdings bin ich da größtenteils anderer Meinung. Nur kurz zu dem Edelmetall: Natürlich bleibt ein Kilogramm ein Kilogramm. Wenn es aber keiner mehr haben will, ist das Metall eben nur noch edel weil es glänzt. Der vermeintlich sichere Hafen Gold fußt doch auch nur auf einer Massensuggestion. Da haben Aktien einen deutlich nachvollziehbareren Wert, vorausgesetzt, da stehen echte Sachwerte hinter.

  9. #118
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Ich habe den Satz jetzt dreimal gelesen. Könntest du den so umformulieren, dass er verständlich wird?

    Bei dem Rest kann ich ja wenigstens noch halbwegs erahnen, was du meinst. Allerdings bin ich da größtenteils anderer Meinung. Nur kurz zu dem Edelmetall: Natürlich bleibt ein Kilogramm ein Kilogramm. Wenn es aber keiner mehr haben will, ist das Metall eben nur noch edel weil es glänzt. Der vermeintlich sichere Hafen Gold fußt doch auch nur auf einer Massensuggestion. Da haben Aktien einen deutlich nachvollziehbareren Wert, vorausgesetzt, da stehen echte Sachwerte hinter.
    Bei Aktien gibt es aber auch das Problem, dass es zu bestimmten Zeiten keine Nachfrage gibt und der Wert ebenso im Keller ist, wie bei Edelmetallen.

    Es gibt nicht eine einzige Geldanlage ohne Risiko... noch nicht einmal das Kopfkissen... denn da wird es durch die Inflation weniger...

    Bei Immobilien versauen Dir (manche) die Mieter die Rendite... An der Börse die Hedge Fonds, die auch mal über Nacht gesunde Firmen oder ganze Staaten in die Pleite gehen lassen, wenn sie vorher leer verkauft hatten...

    Letztendlich geht es heutzutage nicht mehr um die Renditen von 10 % (die gibt es übrigens noch bei Photovoltaikanlagen auf dem eigenen Dach), sondern dass man so wenig wie möglich seines Vermögens verliert...deshalb setze ich auf Betongold..

  10. #119
    Avatar von Jarga

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    differenzierte Sichtweisen

    von Steuerberater, Unternehmer, Rohstoffbauer.
    Gut so.

    @Chak Den Satz, den Du dreimal gelesen hast, der bezieht sich auf die heutige Lage.
    Staat ist Pleite. Versicherungen haben eine solch knappe Eigenkapitaldecke, dass es nur ein funktionierendes monetäres Finanzsystem am Leben erhält.

    ergo ist Geld eine Frage des Vertrauens und sogar des Glaubens: in denjenigen, der uns bezahlt, in den Staat, der dieses Geld ausgegeben hat, und in die Institutionen, die Schecks oder Überweisungen unseres Geschäftspartners akzeptieren. Geld ist kein Metall, sondern aufgeprägtes Vertrauen.

    Die aufgelaufenen Schulden, von denen IMMER NOCH mehr im Raum stehen, als irgendjemand auf diesem Planeten sich mit seinem normalen Verstand überhaupt vorzustellen vermag, werden mit neuer Verschuldung über rollt.
    Wie lange lässt sich dies verlängern?

    5000 Jahre, wenn nicht mehr hat Gold seine Berechtigung und Tradition. Gold ist nicht beliebig vermehrbar, sondern die globale Menge richtet sich nach Bestand plus möglicher Förderung.

    Vietnam wollte kürzlich den Goldhandel verbieten, doch der aufkommende Protest hatte sie eines anderen belehrt.

    Wer Gold kauft mit nicht benötigtem Geld, der tut dies in der Regel auf langfristiger Sichtweise. Denn bei Gold spekuliert man nicht, sondern Gold dient in erster Linie als Absicherung und als Wertekonservierung.
    Brennt die Hütte ab, hängt das Gold am Hals und am Arm.

    Auch wer Gold hat, hat bekanntlich immer Geld! Uns hat es geholfen eine kurzfristige Notlage zu überbrücken. Es kann aber auch als schnell verfügbares Mittel verwendet werden im Umtausch in Bares, sofern nicht genügend auf dem Konto, sowie um auf ein Angebot einzugehen, dass eine sofortige Zahlung beeinhaltet. z.B. Landkauf.

    Eine Tatsache welche man von anderen Wertanlagen leider nicht behaupten kann, denn egal was wir nehmen, ob Bausparer, Lebensversicherungen, Sparkonto, Staatsanleihen oder Aktien, alle diese Anlagenklasse sind in der Vergangenheit immer wieder wertlos oder insolvent geworden, vorallem sind diese nicht sofort umwandelbar in Bares.

    Gold hingegen behält immer seinen Wert, denn es baut weder auf eine staatliche Währung auf (Papierwerte wie Bausparer, Riester/Rürup, Lebensversicherungen, Sparkonto, Staatsanleihen), noch kann es insolvent gehen (bspw. Aktien). Zudem kann Gold auch nie verfallen (wie bspw. eine Immobilie).

    @Sokrates, deine Sicht der Dinge ist nicht abwegig, kann sie nachvollziehen.
    Bin aber selbst nicht der Typ, der die finanzielle Absicherung und Verantwortung auf andere ablegt und hofft...vorallem nicht mehr Heute.
    Dieses kalkulierende Risiko ist es mir Wert. Taube vs. Spatz.

  11. #120
    Avatar von Socrates010160

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    @ Jarga

    die Taube habe ich... doch das Leben ist voller Risiken.. um dann wenigstens den Spatz zu behalten, möchte ich mich bestmöglich versichern

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