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Immer mehr deutsche Penner in Thailand

Erstellt von DisainaM, 17.06.2011, 14:25 Uhr · 354 Antworten · 33.084 Aufrufe

  1. #301
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Absolut nichts. Sie sollten in der Tat fuer jeden erstrebenswert sein. Waeren sie es, dann wuerde es keiner Gefaengnisse und Polizei beduerfen. Es wird mehr gelogen und betrogen aus Eigennutz denn je. Wie soll da ein "ich wuenschte es waere anders" von irgendwelchem Nutzen sein?
    Fuer einen selbst und andere Menschen ist der Wunsch durchaus nuetzlich denn er zeigt doch was ich im "Inneren" fuer ein Mensch bin. Das hat auch seine Wirkung nach ausen und damit auf mein Umfeld, denn Menschen denen man hilft werden sich vielleicht fragen - warum ?

    Am Anfang muss der Wunsch sein helfen zu wollen.

    Der Geist bewegt die Materie - denk mal darueber nach .

    Man kann danach immer fuer sich selbst streben, es sie sich aber fuer andere Menschen herbeizuwuenschen ist unsinnig, da dieser Wunsch nicht wahr werden kann, weil er ausserhalb der Reichweite ist. Schnell verliert man sich dann im Leid, weil es einfach nicht so ist, wie man es sich wuenscht.
    Es geht doch darum ein geeignetes Umfeld zu gestalten - zunaechst fuer sich selbst, dann kann man weiter sehen, ob es Menschen gibt die erkennen (wollen) das es einen Unterschied macht zur Alltags-Welt, in der wenig Harmonie herrscht.

    Was man machen kann ist, Menschen zu unterstuetzen aus ihrer momentanen Situation heraus zu finden.

    Das geht aber nur wenn der Wunsch da ist.

    Wie gesagt ohne den Wunsch nach Veraenderung tut sich nichts - es ist der erste Schritt auf einem (manchmal) langen Weg.

    So wird der Wunsch zur Motivation.

    Wir sind eine grosse Familie mit 4 erwachsenen Kindern - Wunsch und Motivation geht bei meiner lieben Frau und mir "Hand in Hand".

    Es ist immer der Wunsch der am Anfang steht - fuer sich und fuer die anderen.




    Somit versuche ich nur mich selbst zu formen und nicht die anderen, die ja auch alle selbst fuer sich entscheiden muessen. Jeder ist nur seines eigenen "Glueckes" Schmied. Somit kann auch niemand erleuchtet werden, sondern nur immer selbst Erleuchtung finden. Sich selber aendern ist realistisch, Andere aendern zu wollen bestenfalls idealistisch utopisch. Wer hilft mir in der Not sollte unter diesem Aspekt auch nie eine Frage sein? Es gilt nach besten Anstrengungen diese Notlage zu vermeiden. In Eigenverantwortung. Alles andere waere egoistisch.
    Der Wunsch andere aendern zu wollen bringt ueberwiegend Frust.

    Ich setze mehr und mehr darauf meine Ideale, was Ethik und Moral angeht, zu leben. Ich lasse mich durch andere schon einige Zeit nicht mehr irritieren, denn meine Probleme sind weniger geworden und die Probleme einiger anderer nehmen staendig zu.

    Mich bedrueckt es zeitweise sehr, wenn ich sehe was auf dieser Erde schief laeuft, aber das aendert nichts an meinem Wunsch - andern Menschen moege es besser gehen, als jetzt.

    Wie gesagt der Wunsch steht am Anfang - er muss bei sich selbst erstmal Gestalt annehmen, um auf andere in der Familie und bei Freunden und darueber hinaus zu wirken.

    Nun ist es nicht so, das ich der staendige Ausgangspunkt der Wuensche bin - GOTT sei Dank haben wir Freunde die auch uns helfen und uns in unserer Entwicklung unterstuetzt haben und es immernoch tun. Allen ist der Wunsch und die Hoffnung auf eine bessere Welt gemeinsam.

  2.  
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  3. #302
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Mich bedrueckt es zeitweise sehr, wenn ich sehe was auf dieser Erde schief laeuft,...
    Ist es nicht schade, dass Dich etwas bedrueckt, dass Du nicht aendern kannst? Jeder Moment der Bedrueckung ist doch eigentlich ein verschenkter Moment DEINES Lebens. Unwiederbringlich. Wenn DU bedrueckt bist, beeinflusst dies auch schnell die Stimmung von Anderen. Somit tust Du weder Dir noch Andern einen Gefallen. Ergo, erneut geht es darum an DIR zu arbeiten, dass Du nicht mehr bedrueckt bist. Der hiesige Sanuk-Aspekt und dieses oftmals vom Westen verdammte mai pen rai.

    Draussen giesst es in Stroemen und es gewittert. Ich warte seit ca. 1,5 Stunden darauf, dass es nachlaesst, damit ich auf meine Fuetterungsrunde gehen kann. Vorhin im Supermarkt waren manche Stellen im Regal voellig leergeraeumt. Speziell auch im abgepackten Trinkwasserbereich. Niemand weiss, was noch kommen mag, dennoch ist zumindest in unserer Gegend der Sanuk nicht unterzukriegen. Hier und dort Sandsaecke und gewisse Vorkehrungen aber ansonsten ein ausgelassenes "na, ist das Wasser schon bei Euch?". Keinerlei Bedrueckung. Es kommt, wie es kommt und wir werden es nicht aendern koennen. Verantwortungslos? Nein, verantwortungslos waere wenn wir fahrlaessig etwas unterlassen rein aus der Praemisse raus, dass es irgendwer schon richten wird.

    Jetzt faengt es an zu passen. Nicht unnoetig mit dem Schicksal hadern, einfach nur tuen was in der Macht steht. Nicht mehr und nicht weniger. Nicht kopflos herumirren, geleitet von irgendwelchen Bauchgefuehlen oder angeblichen moralischen oder gesellschaftlichen Zwaengen, sondern einfach nur jeden Schritt mit Bedacht lenken. Warum tue ich etwas, was koennte hieraus resultieren, macht es Sinn, ist es realistisch oder doch nur eine idealistische Utopie?

    Meine Frau und ich wuenschen uns, dass wir einmal ueber ein grosses Grundstueck verfuegen und ueber die Moeglichkeiten noch intensiver um die Strassentiere zu kuemmern. Ob sich dies jemals realisieren wird wissen wir nicht, aber es ist kein nagender Wunsch oder kein echtes Beduerfnis. Es kommt einfach wie es kommt. Einfach das Beste aus der derzeitigen Situation machen. Mit dem zufrieden sein was man hat, wer man ist und wie immer es auch kommen mag. Furcht, Sorge, Bedrueckung, Aerger werden nebensaechlich. Hoffnung ebenfalls, denn unerfuellte Hoffnung kann schnell zur Bedrueckung fuehren. Bedrueckung hilft aber niemanden weiter sonder ist ein negativer Zustand... wir drehen uns im Kreis, fuer nichts und wieder nichts. Seiner Emotionen wirklich Herr zu werden ist ein wirklich hartes Brot. Wirklich heisst nicht, sie nach aussen lediglich zu unterdruecken sondern draengende Beduerfnisse einfach zerflissen, sich aufloesen zu lassen. 24/7.

    Wuerde der Fall Michael bei mir Bedrueckung ausloesen, dann wuede ich etwas dagegen unternehmen, denn diese Bedrueckung ist kontraproduktiv. Nicht nur fuer mich sondern auch meine Umwelt. Nein, es bedrueckt mich nicht, dass es mich nicht bedrueckt und ich frage mich nicht ob ich gegebenenfalls voellig verrohrt bin sondern ich finde mich einfach mit dem Ist-Zustand ab. Ich bin, wie ich bin und wenn ich mit mir unzufrieden bin, dann muss ich etwas korrigieren ehe es eskaliert. Somit wanderte ich auch damals nach Thailand aus. Aus einer scheinbaren heilen Welt in eine scheinbare chaotische Welt. Scheinbar fuer viele Andere, nicht aber fuer mich und nur dies darf letztendlich fuer mich wesentlich sein. Egoistisch? Nur vermeintlich, denn unter dem Strich kann nur ein zufriedener Mensch auch ein sozialer Mensch sein.

    Sag Waitong, was glaubst Du wie viele Menschen wirklich zufrieden sind? Schnell kommen jetzt wieder Stimmen hoch, wie kann man zufrieden sein, wenn es doch soviel Leid in der Welt gibt! Das ist egoistisch! Und erneut beginnt der Teufelkreis...

  4. #303
    Antares
    Avatar von Antares
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Danke Antares fuer diesen Post.

    Stellt sich in erster Linie nicht erst einmal die Frage was Menschsen und Menschlichkeit erst einmal ist. Bedeuted dies die Regeln auf diesem Planeten fuer die eigene Spezie zu definieren, zu Lasten anderer Lebwesen und der Natur. Dies ist doch, wohin der derzeitige Fortschritt gegangen ist und wohin er stetig weitergeht. Konflikte aus rassistischen, materialistischen, religioesen Gruenden oder was auch immer. Der Mensch ist in der Konflikt und Problemschaffung weitaus begabter als in den Loesungen. Er faehrt die Karre in den Dreck, repariert notduerftig und bruestet sich dann seines Fortschritts. Ist dies Zivilisation? Ist dieses erstrebenswert? Wenn es das nicht ist, warum haben wir dann so viele Probleme in der modernen Welt? Wenn Menschen "menschlich" waeren wuerde es gar keine Kriege geben und vermutlich noch nicht einmal Naturkatastrophen. Es fehlt der Respekt an der Natuer und am Mitmenschen. Warum? Weil zuviele nicht einfach nach den Regeln spielen wollen. Dies ist die historische Entwicklung des Menschen. Damals wie auch heute noch in der "Zivilisation". Der Mensch ist technischer geworden doch nicht menschlicher.

    Auf welcher rationellen Grundlage mag Herr Ratzinger an Gott glauben? Reines Gefuehl, reine Emotion oder ist es eine Art Hoffnung aus einer Verzweiflung, dass es so waere. Eine Rettung in eine Lichtwelt, weil sonst die Welt menschlich untragbar waere. In ihrer vermeintlichen Rohheit, Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit. Wuerde sehr gerne Herrn Ratzinger selbst diese Frage stellen. Nicht um ihn irgendwie brueskieren zu wollen, sondern weil es mich ehrlich interessiert. Habe schon mehrfach gehoert, dass er ein sehr intelligenter Mensch sein. Wie ist dieses jedoch mit einem Luftschloss-Glaube unter einen Hut zu bringen? Intelligenz stellt fuer mich die Faehigkeit da Faken und Aspekte zu analysieren, abzuwaegen und auf hieraus basierenden Schlussfolgerungen zu kommen. Emotionen haben da keinen Raum, sondern koennen bestenfalls bei den Analysen als menschliche Schwaeche in Beruecksichtigung kommen, was dann aber keine rein intelligenter Verstandesprozess sondern Weisheit basierend auf Erfahrung ware.

    Kann ein junger Mensch weise sein? Wuerde ich persoenlich bezweifeln. Er kann intelligent und brilliant im Denken sein, aber es fehlen die persoenlichen Erfahrungswerte, die fuer Weisheit eine wesentliche Rollen spielen. Der Mensch ist ein sehr emotionales Wesen und dieses macht ihn unkalkulierbar und unkontrollierbar. Er ist somt das schwaechste Glied in dieser Welt und ist nicht im Einklang mit der Natuer sondern im Kampf. Er versucht sie staendig mit emotionalen Verhaltensweisen zu "reparieren" und verstrickt sich dadurch immer mehr in Auswegslosigkeit.
    Lieber Tramaico, aus deiner beinahe eristischen Dialektik entnehme ich ein wenig das Du bei deinen Versuchen die Plausibilität deines Standpunktes zu untermauern argumentativ in einer Sackgasse bist.

    Du fragtest:Auf welcher rationellen Grundlage mag Herr Ratzinger an Gott glauben?

    Der Christliche Glaube beruht auf einem spirituellen Ansatz nicht auf einem rationellen!
    Das Christentum basiert auf dem Erlösungsgedanken, überigens ähnlich wie der Buddhismus.


    M.

  5. #304
    Avatar von Socrates010160

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    @ Tramaico

    Ich sehe keinen Sinn, mich mit Dir weiter in diesem Thema auseinander zu setzen. Du bist Du und willst es bleiben. Dafür habe ich Verständnis. Du stehst sehr einsam und weisst das auch. Dennoch möchtest Du Deine Standpunkte nicht überdenken.

    Dieses Forum ist auch nicht der geeignete Platz um Defizite in der Persönlichkeit eines Menschen zu beurteilen oder zu krisitieren. Du tust Gutes mit Deinen Tieren, schadest mit Deiner Art niemandem und bist ein netter Kerl.

    Ich klinke mich deshalb an dieser Stelle aus dieser Diskussion, um Dich, aus.

  6. #305
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Ist es nicht schade, dass Dich etwas bedrueckt, dass Du nicht aendern kannst? Jeder Moment der Bedrueckung ist doch eigentlich ein verschenkter Moment DEINES Lebens. Unwiederbringlich.
    Wenn ich nicht ueber die Ursachen nachdenken und suchen wuerde, waere es verschwendete Zeit.

    Wenn DU bedrueckt bist, beeinflusst dies auch schnell die Stimmung von Anderen. Somit tust Du weder Dir noch Andern einen Gefallen.
    Das klingt so, also wolltest du mir und anderen nahe legen - ach da setz ich mein Sonntags-Gesicht auf und alles ist bestens.

    Das ist und bleibt fauler Zauber.

    Kosmetik !

    Mich interessiert eine glitzernde falsche Welt nicht, denn sie vertuscht das Leid.



    Ergo, erneut geht es darum an DIR zu arbeiten, dass Du nicht mehr bedrueckt bist. Der hiesige Sanuk-Aspekt und dieses oftmals vom Westen verdammte mai pen rai.
    Richtig !

    Aber in dem Sinn, dass ich die Ursache der Bedrueckung erkenne und sie nicht vertusche - wie du es anraetst.

    Oder habe ich dich falsch verstanden ?

  7. #306
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Nie war es klarer denn je, warum Menschen den Buddhismus mehr und mehr zu einer Religion .......... als ihn als das sehen was er ist, naemlich eine auf Rationalitaet basiererende Philosophie. Somit koennen 99,9999999% der Menschen nie aus dem Kreislauf ausbrechen und das Murmeltier wird weiterhin jeden Morgen gruessen, bis sich die Menschheit mit ihrer vermeintlichen Gutmenschlichkeit von diesem Planet eleminiert hat, was wiederum aber, wie eigentlich nichts auf dieser Welt, weiter tragisch waere.

  8. #307
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Der Christliche Glaube beruht auf einem spirituellen Ansatz nicht auf einem rationellen!
    Das ist zwar menschlich, aber nicht sehr intelligent.

    Das Christentum basiert auf dem Erlösungsgedanken, überigens ähnlich wie der Buddhismus.
    Dennoch unterschiedlich wie Hund und Katze. Das Christentum setzt auf erloest werden waehrend die Philosophie Buddhismus zur Eigenhilfe raet. Wer im Buddhismus auf Erloesung hofft hat den Buddhismus nicht verstanden sondern dem Christentum, Islam, Hinduismus etc. lediglich einen anderen Namen uebergestuelpt um ihn fuer den druchschnittlichen Menschen auf ein verstaendlicheres Niveau zu bringen.

    Das Wesen Mensch findet Erfuellung im Ungluecklichsein. Aus rationeller Sicht bizarr, aber unendlich menschlich.

  9. #308
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nie war es klarer denn je, warum Menschen den Buddhismus mehr und mehr zu einer Religion .......... als ihn als das sehen was er ist, naemlich eine auf Rationalitaet basiererende Philosophie.

    ...warum machen sie das ? (Du weisst es, oder ?)



    Zitat von Antares: Der Christliche Glaube beruht auf einem spirituellen Ansatz nicht auf einem rationellen!
    Zitat von tramaico: Das ist zwar menschlich, aber nicht sehr intelligent.

    Dennoch gibt es sehr intelligente Menschen - die glauben.

    Das steht im Widerspruch zu deiner Vermutung .

    Wer liegt nun falsch ?

  10. #309
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    ...warum machen sie das ? (Du weisst es, oder ?)
    Ich kann in Bezug auf andere Menschen nie etwas wissen, sondern bestenfalls vermuten. Vermute, dass sich in Religionen zu retten eine Sache von Furcht und oftmals der Unfaehigkeit ist, mit der rauhen Welt anders zurechtzukommen. Die Simplizitaet des Seins kann emotional absolut ueberfordernd sein. Was bleibt ist dann um nicht hieran zu zerbrechen die Flucht in eine Traum und Geisterwelt. Das irrationale Hoffen, dass da eine uebermenschliche Macht ueber das Schicksal wacht. Der Buddhismus schult aber gerade, dass es dieses nicht gibt sondern, dass man sich mit der Realitaet abfinden muesse. Zu hart fuer die meisten Menschen. Ein bisschen wie wenn Mutti eines Tages gesteht in Wirklichkeit nicht tatsaechlich Mutti zu sein. Sensible Seelen koennen an so etwas zerbrechen und verdraengen somit lieber, ehe sie sich in Depression und Frust vor einen Zug zu werfen. Gegebenenfalls in der Hoffnung in ein besseres und gerechteres Sein einzugehen. Oftmals ist der Mensch mit dem Leben ueberfordert und ergo schaffte sich Religionen, die aber letztendlich nur der Strauss-Kopf-in-den-Sand-stecken-Menthalitaet gleichkommt. Die Verleugnung der harten und nackten Realitaet.


    Dennoch gibt es sehr intelligente Menschen - die glauben.

    Das steht im Widerspruch zu deiner Vermutung .

    Wer liegt nun falsch ?
    Wie kommst Du darauf, dass diese wirklich intelligent sind, wenn sie zwar ueber die Hardware Komponente der Intelligenz verfuegen, diese aber nicht gezielt einsetzen sondern verweigern? Intelligenzverweigerer sind nicht wirlich intelligent. Ein intelligenter Mensch nutzt seine Intelligenz und laesst sie nicht brach liegen. Eine Hardware ist immer nur so gut wie die hierauf verwendete Software.

    Ich wuerde in der Tat gerne dem Herr Ratzinger die Frage stellen, warum er an einen Gott glaubt, ob er es WIRKLICH tut und auf welcher Grundlage. Macht es wirklich Sinn an den Weihnachtsmann zu glauben, den schwarzen Mann, an Gerechtigkeit, Ufos etc. etc. Einfach nur aus innerem Antrieb (Spiritualitaet) ohne jeglicher rationeller Basis? Wieso. Glaube kann Berge versetzen? Papperlapapp, nur spirituell aber nicht real. Es wurde noch nie ein einziger Berg physisch versetzt, egal wie stark man auch daran glaubt dazu in der Lage zu sein. Lediglich Selbsthypnose, mehr aber nicht.

    Sage Du es mir, warum wirklich intelligente Menschen glauben. Ich kann es ja nicht nachvollziehen. Habe ich ja schon erwaehnt.

  11. #310
    Avatar von Jarga

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    798

    Wer im Buddhismus auf Erloesung hofft...

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Wieder bist Du auf dem falschen Dampfer. Lese meine Posts sehr sehr genau. Jedes Wort wurde aus eingem gewissen Sinn geschrieben. Sie haben ansich nur den Sinn die kleinen grauen Zellen zu aktivieren, wogegen sich aber vehemment gewehrt wird.

    Schau, meine Resourcen sind tatsaechlich begrenzt und hierueber bin ich mir im Klaren. Ergo tue ich fuer die Hunde nur, was in MEINER Macht steht. Dieses ist bereits weitaus mehr als die gewoehnlichen Redenschwinger und WELTverbesserer tuen. Wollen die Welt retten, scheitern aber schon bereits direkt vor der eigenen Haustuer.

    Nein, ich kritisiere nicht denjenigen, der da 5 Euro bezahlt hat und haette es in dieser Situation sicherlich auch getan, aber nicht, wenn da Alkohol gekauft werden sollte oder Schnueffelkleber oder so was. Habe lediglich gepostet, dass dieses jedoch nur eine temporaere Loesung ist.
    (..)
    Ich stehe jetzt hier als der boese Bube da. Warum? Weil ich gegen die Gedankenlosigkeit und vorschnellen Zungen vorgehe. Nicht mehr.
    (..)
    Michael MUSS, SOLLTE geholfen werden!
    (..)
    Gehen wir doch einfach mal zum Ausgangsthema wieder zurueck und befassen uns mit der eigentlichen Fragestellung.

    Nicht muss, sollte sondern KANN Michael geholfen werden? Wenn ja, wie? Jetzt nicht wiede emotional gedankenlos drauflos blubbern sondern ALLE Aspekte abwaegen, ausleuchten und dann zu einem Schluss kommen.
    (..)
    Pit hatte hier schon Ansaetze gemacht und die Fuer und Wider abgewogen, hat sich dann aber meiner Meinung nach in unnoetigen Platitueden fuer eine bessere Welt verstrickt.
    (..)
    Also fuehren wir den Thread einfach in diese Richtung weiter. Was soll mit Michael geschehen, wie und warum? Meinungen?
    Wie befürchtet driftet dieser Faden vom eigentlichen Thema ab, obwohl, irgendwie landet man dann halt doch da wo ihr angelangt seid.

    Möchte mich selbst da aber nicht reinhängen, sondern teile dies nur mit als stiller Mitleser.

    Ich kann ich den Gedankengängen von @Tramaico sehr gut folgen, sehe im Grunde keine Widersprüche zu seinem realen Handeln, so wie in folgenden Beiträgen geschrieben von ihm.
    No. 211 Immer mehr deutsche Penner in Thailand

    No. 81 Immer mehr deutsche Penner in Thailand

    No. 79 Immer mehr deutsche Penner in Thailand


    Die Gefahr besteht in Diskussionen meist, sich zu stark auf die eigene Interpretation des gesagten zu fixieren, fehlt oftmals etwas an Fantasie sich wirklich in das Gegenüber zu versetzen um auch den Sinn dahinter aufnehmen zu können.

    Wer hier in Thailand schon länger lebt, dem erschließen sich durch den Alltag Kultur- bedingt andere Sichtweisen wie nur die westliche Denkweise sei die einzig richtige.

    Zitat Zitat von Tramaico
    Wer im Buddhismus auf Erloesung hofft hat den Buddhismus nicht verstanden
    dazu dies, dem ich mich versuche anzunähern
    "Das Leben ist zwar sinnlos, aber nicht wirkungslos".

    Das erkannte schon der große Atheist Siddharta Gautama, der mit dem Gottes-Wahn der Priestermafia und deren Sinn-Lehre, oder besser gesagt: -Leere, der Gier nach ewigem Leben ein für allemal aufräumte, und das endgültige Verlöschen als das eine grosse Ziel definierte, also das Gegenteil eines ewigen Lebens, welches einem Super-GAU gleichkäme. Und genau dieser Super-GAU ist es, der von den allermeisten Religionen und Priestern aus ihren Prunkpalästen heraus gepredigt wird.
    "Wer an etwas hängt, hat Unruhe; wer an nichts hängt, hat keine Unruhe. Wo keine Unruhe ist, da ist Ruhe; wo Ruhe ist, da ist keine Sinnenlust, wo keine Sinnenlust ist, da gibt es kein Kommen und Gehen; wo kein Kommen und Gehen ist, da gibt es keine Wiedergeburt; wo es keine Wiedergeburt gibt, da ist weder diese noch jene Welt, noch was zwischen beiden liegt. Dies ist das Ende des Leidens."
    Willkommen


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