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Immer mehr deutsche Penner in Thailand

Erstellt von DisainaM, 17.06.2011, 14:25 Uhr · 354 Antworten · 33.083 Aufrufe

  1. #251
    Avatar von Karina

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    1
    Oh mein Gott das ist ja schrecklich sowas :-(

  2.  
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  3. #252
    Avatar von Socrates010160

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    @ Karina

    Was ist schrecklich ? Die asoziale Einstellung von Tramaico oder die Ritterlichkeit von Pit ?

    Mein Comment dazu: jeder von uns hat eine soziale Verwantwortung im Leben. Diese entsteht aus der Natur. Wir erleben diese soziale Verantwortung i.d.R. als Säuglinge von der Mutter, später im Kindergarten, dann in der Schule und in der Ausbildung.

    Würde jeder nur an sich denken, wäre das Elend auf der Welt noch ein Stück grösser.

    In einem Punkt jedoch stimme ich mit Tramaico überein. Das Wichtigste ist man selbst im Leben und erst wenn man sein eigenes Leben im Griff hat, kann/ sollte man daran denken, andere zu unterstützen. Viele machen es genau anders herum: sie bringen ihr eigenes Leben nicht auf die Reihe, spielen aber dann Samariter bei anderen, um nicht ihre eigene Unzulänglichkeit ansehen zu müssen.

    Wenn Tramaico schreibt, dass er sein eigenes Leben nicht handeln könnte, wenn er sich auch noch um andere kümmern müsste, ist das eine weise Entscheidung.

    Die Aussage, in einer Problemsituation andere nicht behelligen zu wollen ist jedoch Dummheit.

    An diesem Stolz, der daraus zum Vorschein kommt, sind schon viele zugrunde gegangen.

  4. #253
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Pitmacli Beitrag anzeigen
    ...habe nur ausgedrückt, dass ein bisschen Mitmenschlichkeit und Solidarität untereinander nicht schaden könnte...
    Menschlichkeit und Solidaritaet sind sehr schwammige Begriffe und sehr unterschiedlich interpretierbar.

    Schau, mein Streben geht dahin, dass ich meine Mitmenschen mit meinen Problemen nicht belasten moechte. Es ist mir in der Tat eher unangenehm um Hilfe zu bitten und meiner Philosophie nach ist es leichter Hilfe zu geben als Hilfe zu bekommen. In mir schlummert noch so bisschen was von Ehre, was mehr und mehr in den modernen Zeiten aus der Mode zu kommen scheint. Rechte, Ansprueche, Forderungen etc., die Gesellschaft und mein Naechster muss mir einfach helfen. Schliesslich bin ich ja Mensch und meine "Wuerde" ist gesetzlich manifestiert. Hierauf wollte ich hinaus und hier reflektiert sich, wohin die Gesellschaft hindriftet. Die Entbindung von der eigenen Verantwortung, da mir ja mein Naechster helfen muss.

    Im Grunde erwarte ich nichts von meinen Mitmenschen, obwohl ich mit der absolute Majoritaet sehr gut auskomme. Trotz meiner vermeintlich krassen Worte sagt man mir grosse Hilfsbereitschaft nach und unser nachbarschaftliches Verhaeltnis hier in Thailand ist gut. Ganz im Gegensatz zum Hausbesitzer, der hier frueher gewohnt hatte. Man draengt uns sogar dahin das Haus zu verkaufen, denn bei Mietung besteht ja immer die Gefahr, dass wir eines Tages unsere Wege gehen. So, wie wir vor ca. 1,5 Jahren hier einzogen, mit unseren derzeit 22 Hunden und 26 Katzen.

    "Tragoedien" gibt es nach allgemein interpretierte humanitaerer Sicht unendlich viele. Hilfe fuer Afrika, Hilfe fuer die Welt, Hilfe fuer den Mond. Kommt tugendhaft rueber und hiermit produziert sich natuerlich ein schoenes Gutmenschansehen, aber letztendlich ist es doch nur Fassade. Wie gross ist die Hilfsbereits denn nun wirklich. Die meisten leisten sich teuren und unnoetigen Schickimicki und verkuenden die frohe "Botschaft" MAN sollte dort und da helfen. Man, immer nur man und immer nur die Anderen. Wie waere es den unnoetigen Schickimick einfach zu verkloppen und mit dem Zaster unter dem Arm auf Hilfeleistung gehen. Zum Beispiel in das nicht ferne Pattaya reisen und einem voellig verluderten Michael Hilfe zu gewaehen. Ohne wenn und aber.

    Hier driften jetzt unsere Ansichten auseinander. Natuerlich koennte ICH dieser Mann sein, der diesen Job uebernimmt. Aber warum sollte ich dieses tun, waehrend hier in unmittelbarer Nachbarschaft ebenfalls Hilfe erforderlich ist. Hat Michael eine groessere Wertigkeit als die Strassentiere, um die ich mich taeglich kuemmere? Soll ich ihre Hilfe beschneiden und stattdessen Michael gewaehren? Warum? Weil er ein Mensch ist und gar ein Deutscher? Hm, eigenartige Ansicht und kommt fuer mich wie eine Fehlinterpretation von Menschlichkeit rueber. Ist es vielleicht Egoismus, der hier reinspielt. ICH koennte ja mal eines Tages dieser Deutsche sein. Das waere dann aber kein aufrichtiges Tambuhn sondern erneut dieser vermaledeite Egoismus. MAN sollte helfen, da ICH ja eines Tages auch viele benoetigen koennte und auf Hilfe angewiesen bin. Ups, korrumpierte Wohltaetigkeit.

    Nicht durch unsere Worte sondern durch unsere Taten nimmt letztendlich jeder seinen Platz in der Gesellschaft ein. Bin mir sicher, dass man mir in einer Notlage Hilfestellung geben wird wie z. B. in der von Dir oben beschriebenen Situationen und zwar ohne, dass darum gebeten werden muesste. Meine Sorgenkinder muessen mich auch nicht erst gross um etwas bitten, sondern ich agiere dann, wenn ich meine, dass einfach Not am Mann ist. Mehrere Thais haben mir mal gesagt "soviel Djai Buhn wie Du hat keiner hier". Ja mir, den mit unmenschlichen uns asozialen Einstellung. Der Kreis schliesst sich einfach von selbst. Ohne jegliche Erwartungen und Hoffnung auf eine Hilfestellung in eigener Notlage.

    Was interessieren uns "man sollte Hilfe geben"? Sind wir nicht Herr unserer eigenen Taten? Warum Andere warum nicht selbst. Warum muss sich ein Beispiel an einem St. Martin genommen werden? Um den selben Ruf als guter und barmherziger Samariter zu ernten? Ist dies nicht egoistisch und rein Mittel zum Zweck? In der Forenwelt wurde ich gelegentlich schon wegen meiner Philosophien als "Unmensch" betitelt, was ich aber nicht als schlimm empfinde, weil ich auf vermeintlich Menschlichkeit alles andere als stolz bin. Zuviel Fassade, zuviel Mittel zum Zweck, menschlich fehlbar.

    Werde meinen Weg gehen unbeirrt von dem was 99,99% der anderen Menschen auch tuen. Sie sind mir im Grunde egal, ich kenne sie ja noch nicht einmal. Meine ICH, dass in einer bestimmten Situation meine Hiilfe benoetigt wird und angebracht ist, dann werde ich sie sicherlich gewaehren. War eigentlich auch immer so. Meine eigene Hilfsbereitsschaft hat jedoch einige Federn gelassen. Nein, nicht weil ich einfach egoistischer und verrohrter wurde sondern durch EIGENE Erfahrungen. Meine Erfahrungen haben mich zu dem gemacht, der ich heute bin, mit all seiner asozialen uns unmenschlichen Weltanschauung. Bin fuer den Jesus Christus Job nicht gut geeignet, fuer die Maertyrer Nummer. Wer sollte sich bei meinem Ausscheiden aus dem Spiel um meine Schuetzlinge kuemmern? Meine Frau ermahnt mich diesbezueglich immer wieder, wenn ich mal wieder im Uebermut der vermeintlichen Gerechtigkeit auf Teufel komm meine dienen zu muessen.

    Fazit: Menschlichkeit und Solidaritaet ist in dieser Welt nur utopische Traumtaenzerei. Die Natur aus menschlicher Sicht hart und sozialdarwinistisch, eine schlechte Mutter. Aber nur vermeintlich, aus fehlerhafter menschlicher Sicht. Der Mensch versucht in seiner Ueberheblichkeit etwas zu reparieren wo nichts zu reparieren ist und bringt sich letztendlich immer mehr in den Schlamassel. Das mag zwar aus humaner Perspektive gut rueberkommen, aber ob dies wirklich klug ist.

    Sag, ist Deine Aussage Wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es durchaus Situationen geben könnte, in welchen selbst überzeugteste in eine Richtung Denkende ihre Meinung ändern können, wenn sie in eine echte und verweifelte Notsituation hineingeraten nicht sehr egoistisch und traegt im wesentlichen zur Problemstellung bei? Wer hilft MIR, wenn ich in einer Notlage bin? Fuer mich persoenlich ist nichts so wuerdelos wie Selbstmitleid, aber das muss nichts heissen, da ich im Grunde ja nur ein Unmensch bin.

  5. #254
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    An diesem Stolz, der daraus zum Vorschein kommt, sind schon viele zugrunde gegangen.
    Sind wir im Grunde nicht alle entbehrlich und zwar schon in dem Augenblick unserer Geburt? Machen wir die Lichter zu, dann geht diese Welt nicht unter und wenn sie es taete und dies ausserhalb unserer eigenen Kraft waere, wo ist dann das Problem? Ich bin schon so viele Mal abgelebt, dass das definitive in meinem Leben angefangen hat kaum noch Relevanz zu haben. Dies ermoeglicht mir aus jeglicher Situation das Beste zu machen. Mehr ist nicht drin und wenn ich dabei auf der Strecke bleibe, so be it.

    Scheinbar eine fatalistische Philosophie aber nicht wirklich. Sie hat mich letztendlich wirklich frei und furchtlos gemacht, selbst in dieser "harten und ungerechten" Welt. Leben ist fuer mich nur noch so etwas wie eine Partie Mensch-aergere-Dich nicht. Anders als fuer Karina, die einen imaginaeren Gott anruft, weil das Dasein so schrecklich ist. Aber ob sie von oben Hilfestellung bekommt und hierdurch eine Aenderung erfolgt, halte ich persoenlich aber fuer fraglich. Sehen wir es doch nuechtern. Karina kann in ihrem Emotionsschock nur eine Person helfen. Sie sich selbst. Durch Akzeptanz, dass es so ist, wie es ist. Diese Welt ist "unmenschlich" und nun ja, somit bin dann natuerlich auch ein Unmensch,weil ich dies nicht in Frage stelle.

  6. #255
    Avatar von Socrates010160

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    @ Tramaico

    Du spielst hier eine sehr überzeugende Rolle. Doch hinter der Fassade scheint ganz jemand anderer zu stecken. Wärst Du fatalistisch, was kümmerten Dich die Tiere ?

    Was ich bei all dem empfinde, was Du schreibst:

    Du wurdest in Deinem Leben von vielen oder massgeblichen Menschen sehr enttäuscht. Dadurch hast Du kein Vertrauen mehr zu ihnen. Um Deine Gefühle und Liebe dennoch schenken zu können, kümmerst Du Dich um Deine Tiere. Auf sie projezierst Du Deine positiven Emotionen, weil sie Dich nicht enttäuschen können.

    Ein Strassenhund wird immer wieder zu Dir kommen, weil er weiss, dass er dort einen Fressnapf erhält. Sein Wiederkommen ist jedoch keine Dankbarkeit sondern nur Instinkt.

    All das spricht dafür, dass Du aufgrund Deiner negativen Erfahrungen Angst vor weiteren Enttäuschungen hast.

    Es deckt sich vieles mit meinem Leben. Doch ich habe noch etwas Kraft an das Gute in den Menschen zu glauben und daran, dass all das, was ich positives gebe, in irgendeiner Form wieder zurück kommt.

  7. #256
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Nein, ich habe keine Angst vor Enttaeuschungen (mehr) und erwarte einfach nicht allzu viel vom Wesen Mensch.

    Fuer mich ist der Mensch auch absolut nicht das primaere Wesen auf diesem Planeten, sondern nennen wir es beim Namen, mit Sicherheit das unfairste. Der Mensch macht die Regeln und nun ja, da bleiben dann eben andere Wesen schnell auf der Strecke. Wie zum Beispiel ausgesetzte Strassentiere, die absolut nicht's fuer ihre Misere koennen. Beim Menschen Michael, Ausloeser dieses Threads bin ich mir da aber nicht sicher.

    Uns geht es nicht um Dankbarkeit seitens der Tiere, sondern wir erfeuen uns ganz einfach, wenn sie sich freuen oder nun ein verbessertes Leben haben.

    Weisst Du was das Erstaunliche ist? Es geht vielen der Strassenhunden gar nicht alleine um das Fressen sondern auch die Zuwendung, die man ihnen gibt. Es gibt ein paar Kameraden, die ich erst vor dem Fressen streicheln und massieren muss, auch wenn das Futter bereits ausgelegt ist. Eine intensive Begruessung erfolgt auch dann, wenn eine Begegnung ausserhalb der Fresszeit stattfindet und ich ganz klar nix Fressbares dabeihabe.

    Bei unseren eigenen Tieren ist die Freude riesengross, wenn es morgens zu ihnen in den Garten geht (ohne Fressen) oder zu der Gruppe vor dem Haus. Jeder moechte als erster begruesst werden. Er wird ausgelassen fuer ca. 10 Minuten getollt und dann kehrt allmaehlich wieder Ruhe ein. Jeden Tag das selbe Spiel.

    Hat einer irgendwelchen Mist gebaut wie z. B. eine Beisserei angefangen und er wird zurechtgestutzt, dann ist die Trauer riesengross, spziell bei den am laengsten bei uns verweilenden Hunden. Buhnmie unser erster Hund ueberhaupt und dann Mali, die beide eben in sehr jungen Altern von der Strasse zu uns kamen. Bekommt Buhnmie von mir eine eine geklebt, dann ist es nicht der koerperliche Schmerz sondern der seelische, der ihn belastet. Er ist erst einmal klein mit Hut, kommt dann ein paar Minuten spaeter angetrottet und testet mit Handlecken die Lage aus. Bekommt er "Vergeben" signalisiert ist aller Trauer dahin und er springt herum wie ein junges Reh. Mali, die Huendin, ist in diesem Bezug noch sensibler. Wurde sie zurechtgestutzt verkriecht sie sich mit feuchten Augen und kommt manchmal fuer Stunden nicht mehr aus dem Versteck.

    Also da steckt weitaus mehr dahinter als reiner Opportunismus in Bezug auf den willkommenen Futtergeber. Wir sind praktisch Familie und kennen unsere Macken.

    Vor ein paar Jahren war ich mit Panda an der Leine unterwegs. Ansich ein sehr friedvolles Exemplar. Schwarzweiss und extrem moppelig von Geburt an. Friesst nicht mehr als die anderen, bringt aber zwischenzeitlich gute 40kg auf die Waage. Ein Wonneproppen. Also, sass auf einer Bank in der Charoen Rat Road und Panda neben mir. Durch einen Strommasten aber verdeckt. Eine junge Thailaenderin sichtete mich und steuerte laechelnd auch mich zu. Panda sah sie und bellte kurz warnend auf und es kam zu keinerlei Liason. Panda weiss sehr wohl, wer Familie ist und nun ja, die Schnecke war ganz klar nicht meine Ehefrau.

    Familie ist fuer mich sehr wichtig, bin ja absoluter Familienmensch. Immer schon, auch als Kind. Absolut kein Partygaenger, Teamsportler, Teamworker oder so. Eigentlich das, was ein Psychologe als asozial bezeichnen wuerde. Dennoch mit den meisten Menschen keinerlei Probleme. Warum? Weil ich weder etwas von Ihnen erwarte, noch sie was von mir erwarten koennen. Zumindest nicht grundsaetzlich, sondern immer rein situationsabhaengig.

    Bei Tieren bin ich dagegen nicht so knauserig und meist kann ich an ihrem Gebahren schon erkennen, was von ihnen zu erwarten ist. Dies kann ich bei den meisten Menschen nicht. Menschen sind fuer mich oftmals ein Raetsel, weil sie nur selten mit offenen Karten spielen. Oftmals auch in den Foren.

    Es wird einfach zu viel geschaupielert, aus welchem Grund auch immer. Nicht meine Welt. Nenne einfach einen Spaten einen Spaten. Nichts weiteres, auch wenn ich dafuer manchmal Unverstaendnis ernte. Ist nicht schlimm, denn ich verstehe ja die meisten Menschen auch nicht. Passt. Anders die Tiere. Sie kommen und sie gehen. Zu stark anhaengen kann ich mich nicht an sie, denn dafuer habe ich schon zuviele von ihnen beerdigen muessen, was ebenfalls zu meinen heutigen Ansichten und Philosophien stark beigetragen hat.

    Wuerde ich um meinen guten, alten Buddy Buhnmie weinen, wenn er das Zeitliche segnet? Nein, es besteht keinerlei Grund hierfuer. Wir hatten eine gute Zeit zusammen und das zaehlt. Tod ist lediglich eine anderer Zustand des Seins. Ein Zustand der Leidlosigkeit und frei von jeder Bedruecktheit. Ein Sein, wie ich es auch im Leben anstrebe, denn hieraus wird das Leben erst lebenswert und besteht nicht aus einer langen Berg- und Talfahrt. Somit bin ich wie ich bin und koennte auch anders nicht sein. Auch wenn es fuer den einen oder anderen Menschen manchmal sonderlich oder gar unmenschlich herueberkommt. Dies jedoch ist nicht mein Problem. Warum sollte ich mich verbiegen um Anderen lediglich zu Gefallen sein? Sorry, dieses macht absolut keinen Sinn fuer mich.

    Bin ich eigentlich gerne Mensch? Bin mir da nicht sicher, ist aber ansich auch egal. Bin einfach was ich bin und mache das Beste daraus. Nicht mehr und nicht weniger, egal was meine Mitmenschen auch von mir denken moegen. Wuerden mich meine Tiere aber einmal links liegen lassen, dann wuerde ich mir doch Gedanken machen, denn wenn das passiert, dann habe ICH mit Sicherheit einen Fehler begangenm, der nicht in meiner Absicht stand.

  8. #257
    Antares
    Avatar von Antares
    Tja what can I say? Irgendwie schon beklemmend deine Ausführungen Tramaico. Du suchst und findest deine Anerkennung bei 22 Hunden und 25 Katzen
    und fragst dich gleichzeitig ob Du gerne Mensch bist. Was deine Mitmenschen von dir denken ist dir auch schon egal. Reflektiere bitte mal deine eigenen
    Ausführungen. Du sprichst von deinen Tieren wie andere von ihren Freunden. Projezierst Du noch oder spiegelst Du schon? Halt mal inne, Du brauchst Menschen,
    für deine Tiere bist Du nur der Mensch der die Futterdose öffnet!

    Menschen brauchen Menschen, gerade der Mann auf den Fotos braucht andere Menschen welche ihm helfen. Er ist wohl psychisch erkrankt und bedarf besonderer Betreuung und Behandlung.

    Es geht wohl besonder rau und roh zu in Pattaya, Gohok City.



    M.

  9. #258
    Avatar von Socrates010160

    Registriert seit
    05.04.2011
    Beiträge
    8.370
    @ Tramaico

    Auch ich bin absoluter Einzelgänger und kein Teamplayer... das geht so weit, dass ich das Weite suche, sobald mir jemand zu nahe kommt. Ich habe eine Hand voll Freunde über die Welt verteilt und mehr wäre mir zuviel.

    In meiner Stadt kennt mich jeder Mensch und ich mag schon nicht mehr durch die Fussgängerzone gehen, weil mir jeder einen Schwatz anhängt und mir seine Lebensgeschichte erzählt... in der Hoffnung, ich könnte ihm helfen... muss ich dann doch mal durch die Strassen laufen, weil meine Liebste mal bummeln will, gehe ich mit gesenktem Kopf... um nur ja niemanden dazu auf zu fordern, mich an zu sprechen.

    Das mit Deinen Tieren finde ich völlig übertrieben und Du kannst sagen, was Du willst: Du kompensierst damit irgendeine Sehnsucht... die Dir von Menschen nicht erfüllt wird. Darf ich mal indiskret fragen, wie alt Du bist ?

    Von niemandem etwas zu erwarten ist die beste Voraussetzung um nicht enttäuscht zu werden...

  10. #259
    Avatar von Pitmacli

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    01.04.2010
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    569

    Exclamation Guten Morgen Tramaico

    "Sag, ist Deine Aussage Wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es durchaus Situationen geben könnte, in welchen selbst überzeugteste in eine Richtung Denkende ihre Meinung ändern können, wenn sie in eine echte und verweifelte Notsituation hineingeraten nicht sehr egoistisch und traegt im wesentlichen zur Problemstellung bei? Wer hilft MIR, wenn ich in einer Notlage bin? Fuer mich persoenlich ist nichts so wuerdelos wie Selbstmitleid, aber das muss nichts heissen, da ich im Grunde ja nur ein Unmensch bin."

    Möchte Dich bitten, meine Beiträe nochmals genauer durchzulesen. Du schreibst einiges, was ich ja keineswegs verlange, erwarte oder fordere - was willst Du damit bezwecken???

    Du kannst doch nicht mit Verdrehungen und falsche Darlegungen meine Aussagen derart verzerren - oder gehört das ebenfalls zu Deinem Weltbild, es so zu sehen, wie Du es willst?

    Bleibe sachlich, lese genau, von was ich spreche, dann relativiert sich alles...

    Habe ich nicht deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ich keinesfalls dem Samaritertum zustrebe??? Habe ich nicht deutlich geschrieben, dass es unmöglich ist, jedem Menschen, der um Hilfe bittet, helfen zu können???

    Und Du kommst mit Afrika uns weiteren eigentlich anhand meiner Worte sehr blöden Beispielen...

    Ich muss deutlicher werden, weil Du immer mehr Zeugs hineinlegst von Dargelegtem, um das es gar nicht geht. Mag Dir auch 50 Katzen und Hunde gönnen - um das gehts doch überhaupt nicht.

    Ich spreche von klaren Notsituationen und wenigstens bringst Du nun ehrlich und deutlich zum Ausdruck, dass Du in schlimmster Notsituation lieber krepierst, als um Hilfe zu bitten. Wer weiss - vielleicht kannst Du dies tatsächlich mal unter Beweis stellen...

    Weisst Du, Du bist ja nicht der einzige auf dieser Welt. Auch ich habe schon unzählige Hammerschläge auf den Kopf gekriegt - wurde bestohlen, betrogen, verleumdet und vieles, was man sich so vorstellen kann. Und trotzdem sind wir Menschen nun einmal angewiesen aufeinander. Du wohnst ja auch in einem Haus... Glaubst Du, das hätte sich allein aufgestellt. Woher glaubst Du, kommen Deine Esswaren, welche Du mit totaler Selbstverständlichkeit einkaufen gehst?
    Der Mensch als Einzelwesen ist in der Regel absolut verloren, womit ich die Menschheit insgesamt absolut nicht glorifiziere...

    Hatte hier mal intensiven Kontakt mit einem Deutschen. Dauerte so ca. 1 Jahr lang. Ganz am Anfang vertrat er noch viel extremere Thesen wie Du... Da ging es ihm auch noch relativ gut. Und verdammte die Thais in die letzten Winkel der Welt.
    Er besuchte uns so alle paar Wochen mit seiner thailändischen Freundin (lebte im Scheidungskrieg von seiner ersten Thaifrau...). Von Monat zu Monat wurde er kleinlauter - bis er schlussendlich beinahe auf den Knien um Beistand bat - dabei ging es weniger um Geld.

    Ich bin kein Prediger, kein Heilsbringer und kein frömmelnder Psychopath - nur komme ich tatsächlich zu anderen Schlussfolgerungen wir Du. Du beginnst bereits damit, Dich zu loben mit dem, was Nachbarn von Dir sagen. Immerhin - scheint Deine Theorie doch ebenfalls nicht ganz so stur zu sein, wie Deine Handlungsweisen.

    Und auch noch einmal und noch einmal - weil Du das einfach nicht wahrnehmen willst in meinen Einstellungen. Wir können keine heiligen Martins sein, die teilen und teilen, helfen und helfen. Jedoch - manchmal ist es angebracht, sofern man in der Lage ist dazu, Not etwas zu lindern. Und habe ja selber deutlich zum Ausdruck, dass jeder zuerst vor allem sich selber verantwortlich und verantwortlich dafür, dass er vorerst mal selber existieren kann. Hasse es einfach - wenn Ausgedrücktes ignoriert oder gar verdreht wird.

    Bitte um mehr Sachlichkeit bei Antworten - jeder hat das Recht, und das schreibe ich ja ebenfalls deutlich, seine Meinung und Einstllung zu haben und sie zum Ausdruck zu bringen. Und Du liegst in einem Punkt daneben - die Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit hat alles andere als zugenommen - der Egoismus dafür weitet sich immer mehr aus.

    Zwischendurch jedoch wird er unterbrochen, wie Thailand zur Zeit beweist. Es bedarf halt immer einer extremen Situation, bis wenigsten einige in die Realität zurückkehren. Die Welt ist nicht eine heile Welt und war sie noch nie. Doch da, wo wir uns bewegen und im Umfeld, wo wir wohnen manchmal die Hand zu reichen in sichtbarer Not eines Mitmenschen, kann beim besten Willen nicht schaden. Hat dann absolut nichts mit Samaritertum zu tun, sondern ganz einfach mit selbstverständlicher Hilfsbereitschaft, die meistens auch nichts oder nur sehr wenig kostet.

    Sei mir nicht böse - aber Klarheit muss sein und Transparenz ebenfalls Pit

  11. #260
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Es geht wohl besonder rau und roh zu in Pattaya, Gohok City.
    M.
    Nicht nur in Pattaya, sondern in den meisten Schwellenlaendern. Zumindest aus Sicht von den meisten Sozialstaatenbuergern. Nenne wir es beim Namen. Menschen wie besagter Michael sind in einem Schwellenland einfach fehl am Platz. Sie werden ausgelutscht und dann einfach liegengelassen. Brauchen solche Menschen Hilfe? Ja, vor sich selbst. Am besten gleich an der Landesgrenze abweisen. Damit wuerde man Ihnen den grossten Gefallen tuen.

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