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I love you

Erstellt von sunnyboy, 29.12.2001, 02:38 Uhr · 33 Antworten · 2.244 Aufrufe

  1. #11
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: I love you

    Dann schnallt euch mal an....

    Es ist interessant wie solche Fragen, - wenn sie nur kurz philosophisch angestrahlt werden, plötzlich zu unerwartetem Leben erwachen. So habe ich beschloßen dieses Thema selber mal kurz durch den Wolf zu drehen, bevor ihr es ganz in Stücke reißt.

    Also was ist Liebe (erst einmal außerhalb des Kontextes) überhaupt?

    Liebe funktioniert in unserer Gesellschaft (und auch in jeder anderen Gesellschaft und Kultur) seltsamerweise als ein umgekehrtes Prinzip. Ja, komischerweise sehen wir Liebe als etwas ganz besonderes und seltenes an, und damit Liebe entstehen kann müßen mehrere äußerst wichtige Dinge (die individuell anders ausgelegt werden) zusammentreffen....
    Es ist aber genau umgekehrt: Liebe ist allgegenwärtig und eigentlich liebt jeder jeden, nur setzen wir fast immer etwas dazwischen was die Liebe behindert oder verhindert. Das mögen allzu anspruchsvolle Schönheitsideale, nicht erfüllte Vorlieben oder bestehende Vorurteile sein, verschiedene Ängste oder Bedenken - alles mögliche ist dazu geignet was ein gutes Gegenargument zur Liebe darstellt.
    Dann plötzlich sind die Umstände so günstig daß wir nichts dazwischen zu setzen haben (oder können) und das Wunder geschieht - Liebe ist endlich möglich. Die Gefahr ist natürlich nicht gebannt, denn entweder urplötzlich oder aber schleichend werden wir wieder etwas zwischen uns und unsere Liebe stellen. Aber kein Problem, wir können es später ja wieder wegräumen, vergessen, oder auch ignorieren und schon erblüht die Liebe in neuer Schönheit! Wir können natürlich auch warten bis sich dieser Vorgang mit einem anderen Menschen bei einer anderen Gelegenheit, und wieso nicht in einem anderen Erdteil wiederholt.

    Wer etwas Übung in diesem Wechselpiel der Gefühle hat, aber achtung, Gefühle und Liebe sind nun wirklich nicht dasselbe, glaubt tatsächlich er hätte einen gewissen Einfluß auf den Entstehungsprozess. Nur stimmt das leider nicht, weil er ja nicht verstanden hat daß das Prinzip der Liebe eben genau umgekehrt funktioniert wie er vermutet.

    Herman Hesse hat diesen Zustand sehr trefflich beschrieben: "etwas lieben können, welche Erlösung"! Der "unwissende" Mensch verfällt lediglich der Illusion in einem besonderen Bewustseins- und Gefühlszustand zu sein, wo es sich doch lediglich um das Zurückfinden in den ursprünglichen seelischen Normalzustand handelt. Welch ein Trugschluß, was für ein Dilemma...

    In der Phylosophie des Buddhismus ist das Gestern und Heute, das Hier und Dort,. (Thailand und Europa), du und ich ....ja dasselbe! Nur eine Emanation ein- und derselben Energie die durch die Geburt und anschließend durch den Aufbau des Egos zersplittert und in ein individuelles wenn auch verzerrtes Individum projeziert wird.

    Alles was wir tun und denken, was wir zu sein glauben, wo immer wir uns aufzuhalten scheinen, all das ist Maya, Illusion. Zugegben, es ist recht unterhaltend wenn zuweilen auch anstrengend und allzuoft leider auch sehr schmerzlich in dieser Illusion zu leben - aber so oder so sind wir bis auf weiteres darin gefangen.

    Und hier bekommt unsere neugewonnene Erklärung der umgekehrten Liebe auch einen Sinn. Liebe ist das unterschwellige Gefühl der Wiedervereinigung mit dem Ganzen, das Ende der Absplitterung und der Trennung von der Unendlichkeit. Einfacher ausgedrückt:. die zeitweilige Auflösung der Differenzen und Unterschiede zwischen zwei Menschen. Aber die Liebe ist noch nicht der Endzweck, nicht das entgültige Ziel!

    Denn der Verdacht liegt nahe, auch Liebe wäre lediglich eine Illusion und zwar die der Wiedervereinigung! Eine Illusion deshalb, weil man sich mit einem geliebten Menschen nicht tatsächlich vereinigen kann - total geht das weder körperlich, geistig noch seelisch. Und so ist die Liebe eigentlich und lediglich eine Boje die uns den Weg zum offenen und unendlichen Ozean der Unendlichkeit zeigt. Das zu wissen ist ja schon mal nicht schlecht denke ich.... aber falls wir noch nicht reif und bereit für die Unendlichkeit "dort draußen" sind, bekommen wir von der Liebe lediglich unseren Zustand von Begrenzung und Gefangenschaft angezeigt. Dann werden wir mit unserer eigentlichen Unfähigkeit, Unreife und unserer Machtlosigkeit konfrontiert - und das kann bekanntlicherweise verdammt schmerzhaft sein. All die Freude des so reinen verlorenen Tropfen der den Weg zum Mutterwasser, zum Ozean zurückgefunden zu haben glaubt - steht dann im Kampf mit dem schäbigen, arroganten, eingebilteten und aufgeblasenen Ego. Und Dieses muß dann einsehen daß es nur ein winzig kleines Zahnrädchen im Uhrwerk des Lebens ist, wo es doch immer geglaubt hat es wäre die Rolex selber - ach du Scheiße!
    Ginge es nicht um "unendlich mehr" , dann würden wir uns wohl kaum immer wieder auf "die Liebe" einlaßen!!!

    Der Buddhismus lehrt den Weg der Mitte. Von der Mitte aus ist man geistig am wendigsten, am flexibelsten und auch weniger verwundbar. Nur im Zustand von Gleichmut kann man die Geheimnisse und den Sinn der Liebe und des Lebens verstehen und annehmen. Von der Mitte aus richtet man übrigens auch am wenigsten Schaden an (der leider nicht zu vermeiden ist wenn man als Mensch geboren wird), und läd sich ebenfalls weniger Schulden für dieses oder das darauffolgende Leben auf.

    Der Kreislauf- und der wahre Sinn des Lebens sind das Einzige (außer vielleicht Dummheit) was man als global bezeichnen kann und diese essenziellen Dinge unterliegen ganz sicher keinen geografischen-, kulturellen-, sozialen- oder religiösen- Unterschieden. Die hat der Mensch selber geschaffen und darübergeschoben.

    Also, wie kann man "exotische" oder fremde Kulturen, Religionen, Sitten und Gebräuche, Verhaltensweisen und das was man dort unter LIEBE versteht, je begreifen -, wenn man das WESENTLICHE und den SINN DES LEBENS noch nicht mal ansatzweise verstanden hat, bzw. in aller Bescheidenheit hinter all diesen Dingen vermuten kann???

    Jedes Handeln oder Verhalten, jedes Tun und Denken steht immer in direkter Verbindung zum tiefen Sinn des Lebens. Manchmal (aber seltener) ist der Zusammenhang logisch verknüpft. Ein andermal ist die Verbindung äußerst kompliziert oder sogar Wiedersprüchlich und manchmal auch extrem verstrickt, aber die Verbindung besteht immer!

    Wenn man um diese unumstößlichen Wahrheiten- und um die damit verbundenen Zusammenhänge weiß, dann läßt man sich nicht so leicht durch aufgesetzte und anerzogene Dinge wie "fremde Kultur", seltsame Höflichkeitsformen, Sitten, Gebräuche. oder andere Denkweisen iritieren.

    Tiefergehende Kommunikation ergibt auch nur mit solchen Menschen Sinn die sich von all diesen Tarnkappen befreien- und zumindest teil- und zeitweise zu lösen wissen. So gesehen verliert das Problem der obenbeschriebenen kulturellen Unterschiede noch mehr an Bedeutung. Natürlich kann man Fakten nicht wegreden oder zuphilosophieren. Und unserer gesellschaftliches Leben spielt sich ja doch auf einer viel trivialeren Ebene ab. Verschiedene Hindernisse wie die Sprachbarriere und andere Differenzen sind ein reales Problem und nicht zu unterschätzen. Aber, und das wollte ich eigentlich ausdrücken: die wirklichen Probleme des Verstehens der LIEBE liegen eigentlich ganz woanders!

    Eine fremde Kultur kann sehr wohl eine Berreicherung oder aber eine Verwirrung sein ohne daß man sie ganz verstehen muß. Denn man kann sich ja nur an der "Form" bereichern (oder sich durch sie irritieren laßen), sie ist ja lediglich eine andere Verpackung mit gleichem Inhalt.

    Dessen Kern, also das Geheimnis des Lebens und der Liebe, ist ja das einzige was sich auf lange Sicht zu verstehen lohnt, und dieser Kern is eben nur scheinbar ein anderer...oder glaubt ihr etwa tatsächlich Thais würden anders lieben??????:-)



  2.  
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  3. #12
    Avatar von DisainaM

    Registriert seit
    15.11.2000
    Beiträge
    26.871

    Re: I love you

    Jeder setzt sich wohl auf seine Art damit auseinander,
    entweder auf Mr. Luks Art, oder in Form eines Einsatzplanes.

  4. #13
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: I love you

    Stimme Dir zu, Herr Luk...
    Mit einem Satz:Die wahren Gefängnisse sind in uns selbst !!
    Habe mir gerade den Einsatzplan angesehen. So etwas ähnliches hatten wir bei der Marine auch. Nur das es sich dabei um Manöverrollen auf einem Schiff handelte.
    Ehrlich gesagt, ich werde langsam wirklich alt.

    [move:ed1520b8b1] . [/move:ed1520b8b1]

    Letzte Änderung: Kali am 30.12.01, 01:20

  5. #14
    Avatar von sunnyboy

    Registriert seit
    10.09.2001
    Beiträge
    5.838

    Re: I love you

    @ Bruno
    Uniform, double wage. El Paso Texas/Juarez the party was mine.
    Never thought aboút love.

    @ Mr. Luk
    Ausschweifend wie immer, dennoch interessant.

    @ DiansaM den Einsatzplan konnte ich leider nicht aufrufen.

    Ergo, mir ging es nur um eine Begriffsdefinition. Von welcher Personengruppe der jetzt getroffen wurde, will ich. mal dahin gestellt sein lassen.

    Ich habe lediglich den Eindruck gewonnen, dass bei „I love you“ lediglich das Körperliche gemeint war (beziehe mich dabei nicht nur auf die üblichen Bumsnester).

    Wie bereits vorher erwähnt, mir geht nur um die Begriffsdefinition.
    Über Abhandlungen. Liebe, 5ex. und Handlungsgebaren in Pattaya, Patpong und Patong sind wir doch wohl alle aufgeklärt.

    Gruß Sunnyboy

  6. #15
    Nelson
    Avatar von Nelson

    Re: I love you

    Zum Thema "Thai und Liebe" zitiere ich mal Günther Ruffert:

    Meine Frau hat mir diesen Sachverhalt einmal auf ihre Art klar gemacht. Als ich sie fragte, warum sie denn nun gerade bei mir hängen geblieben ist, ob wegen meines Geldes oder weil sie mich liebt, bekam ich die Antwort "Das ist doch eine ganz dumme und überflüssige Frage. Wenn du kein Geld hättest, könnte ich dich nicht lieben, denn wer würde dann für mich und meine Kinder sorgen. Aber wenn ich dich nicht lieben würde, dann könntest du soviel Geld haben wie du willst, dann würde ich nicht so lange mit dir zusammenleben."

    Gruß, Nelson

  7. #16
    Chainat-Bruno
    Avatar von Chainat-Bruno

    Re: I love you

    siehst du nelson (und die anderen auch)
    das ist ein grund, warum ich diese bücher für nicht gut halte und froh bin, dass es vor vielen jahren die noch nicht gegeben hat. wegen diesen büchern kommen die verd..... verallgemeinerungen über die thais auf.
    möchte nochmals betonen, dass ich nichts gegen ruffert habe, doch gegen solche artikel habe ich was.

    c-b

  8. #17
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: I love you

    @ sunnyboy

    Ich wolte nochmal auf eine "andere Art" antworten...denn wie du sagst ist die Begriffsdefinition - oder das was man unter dem Ausspruch "I love you" so in Thailand "verstehen könnte" ebenfalls interessant.

    Wenn du erlaubst, hole ich nochmal etwas weiter aus, denn wenn man einen ordentlichen Sprung machen will dann braucht man halt ein bischen Anlauf.

    In unseren Breitengraden ist es bereits interessant "I love you" in den verschiedenen Sprachen zu analisieren.

    In den lateinischen Sprachen (ti amo, te amo, je t´aime), wird sich jeweils auf die lateinische Wurzel Amore berufen. Im Spanischen gibt es eine interessante Ausnahme!
    Te quiérro - "ich will dich", welche eine leidenschaftliche Steigerung bedeutet und dennoch ganz klar als "I love you" zu übersetzen ist. Wollen kann aber auch bedeuten daß ich jemanden "ganz will - oder vielleicht für immer".
    Im niederländischen heißt es seltsamerweise "Ik gou van you" (Orthographie möglicherweise falsch)...phonetisch klingt es " Ik chau van Iau",
    ICH HALTE VON DIR! ich halte (viel) von dir, ich "behalte" dich etc...

    Im Thailändischen "Rak" (Lrak) was meiner Kenntnis nach genauso mögen wie lieben bedeutet... "Schan (oder Phom) rak khun tiau" bringt die Sache schon eher auf den Punkt: " ich liebe (möge) nur DICH!

    Es gibt übrigens ein Buch "Thai for Lovers" in dem angeblich alle diese Formulierungen und noch mehr romantisches, und seifiges Zeug zu finden ist:-) Habe das allerdings nie in Händen gehabt und auch keine Referenz...

    Aber wann und bei welcher Gelegenheit der Ausspruch "I love you" jemandem über die Lippen kommt, das ist eine sehr individuelle Sache und steht sicher nicht unbedingt im Zusammenhang mit seinen wahren Gefühlen. Da kann man glaube ich auch keine Analyse anstellen wie oft, schnell oder leicht eine Frau das in Thailand tut....
    Meine (thailändische) Freundin beispielweise tut sich schwerer damit als ich! Aber ich muß dann wieder zugeben daß mir diese Wörter bis etwa zu meinem 35sten Lebensjahr SEHR schwer über die Lippen gekommen sind:-)

    Ich denke daß die Menschen viel mehr "gleich fühlen" als uns das bewußt. (oder manchmal lieb) ist, nur drückt Jeder es halt anders aus. Hinsichtlich meiner Analyse von vorhin über das umgekehrte Prinzip der Liebe, - könnte man es ja eigentlich (und mit gutem Gewissen) viel öfters aussprechen als man es tut:-)




  9. #18
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: I love you

    @ Bruno,

    Ich stimme mit dir überein über den schlechten Einfluß vieler Bücher über Thailand (wobei ich nur 3 gelesen habe).
    Allerdings kann ich mit dem Ausspruch von G. Ruffert ganz gut leben:-) Ich glaube nämlich daß viele Frauen so oder so ähnlich denken bzw. so antworten würden wenn sie sich ehrlich äußern würden!

    Allerdings übersiehst du da was - ich glaube nämlich daß durch die Foren nicht nur Veralgemeinerungen aufkommen, sondern viele, viele weitere Vorurteile und Ängste. Zumal wenn man gerade den falschen Artikel zur richtigen Zeit liest:-)

    Der einzige Vorteil den die Foren bieten, ist daß sie Interaktiv sind - und daß man seine Meinung und sein Pfefferkorn dazu geben kann. Allerdings hängt der ganze Blödsinn der im Allgemeinen so (links und rechts) gepostet. wird dann immer noch in den "Analen" herum...

    Manchmal wünschte ich es gäbe die Foren nicht:-)

  10. #19
    Nelson
    Avatar von Nelson

    Re: I love you

    Hallo Chainat,

    ICH wollte mit dem Zitat von Gruffert ( den ich sehr schätze ) keine Verallgemeinerung bringen.

    Und Gruffert wollte sicher auch nicht verallgemeinern, sondern ganz einfach einen Teil seiner ureigenen persönlichen Erfahrungen wiedergeben.

    Im übrigen: Dass "Liebe" auch etwas mit finanzieller Versorgung zu tun hat, ist ja auch in unserer westlichen Kultur nicht so fremd.

    Im Alter von 16 bis etwa 20 Jahren denkt natürlich jeder/jede an die wahre, reine und unverfälschte Liebe. ...smile!

    Vielleicht auch noch einige Jahre länger, wenn man romantisch veranlagt ist. Aber irgendwann holt einen das Leben, sprich: die Realität ein.

    Und warum denken die Thai-Frauen/Mädchen schon sehr früh sehr "realistisch" ???

    Ganz einfach: Sie sind in der Regel nicht in einer westlichen Wohlstandsgesellschaft aufgewachsen. Sie haben deshalb ( altersmässig ) schon viel früher gelernt, dass man ums Leben/Überleben kämpfen muss.

    Fazit: "Liebe" ist in einem Alter, in dem man die Realität des Lebens kennengelernt hat, eher selten. Ein Glücksfall!

    Gruß, Nelson


  11. #20
    Avatar von Jinjok

    Registriert seit
    05.07.2001
    Beiträge
    5.556

    Re: I love you

    @Nelson
    In einem Punkt möchte ich Dir zustimmen. Günther Ruffert (und meines Wissens auch nicht die anderen Referenzen zum Thema Thailand Krack und Segaller) haben an keiner Stelle geschrieben, sie haben eine allgemeingültige Beschreibung der Thais verfaßt haben.

    Keiner erhebt den Anspruch auf Objektivität, wissenschaftliche Grundlagen oder die alleinige Wahrheit zu besitzen. Alle verweisen darauf, daß es sich dabei auf ihre persönlichen Erlebnisse und Meinungen handelt. Das gerade macht die Bücher so lesenswert. Sie sind Mosaiksteinchen. Jeder kann selbst eine Anzahl dieser Steinchen sammeln, aus Büchern und vor Ort und sich daraus sein eigenes Bild machen.

    Bekanntlich nimmt ein Mosaik mit der Menge an Steinchen an Detailtreue zu. Allerderding muß derjenige, welcher das Bild aus den Steinchen zusammensetzt auch eine Vorstellung davon haben, wie das Bild im Groben aussehen muß, sonst entsteht vielleicht ein Zerrbild. Auf jeden Fall wird jeder Mosaikkünstler aus den selben Steinchen leicht voneinander abweichende Mosaike erschaffen. Das ist unsere Subjektivität/Kreativität, eine Qualität und positive Fähigkeit des Menschen, kein Makel.

    Jetzt aber Bücher abzulehnen, weil sie Wissen vermitteln, daß nicht alle Facetten Lebens wiedergeben (kann) ist mir dann doch etwas zu weltfremd. Das würde bedeuten, nur wissenschaftliche Abhandlungen zuzulassen und auch die wäre nach kurzer Zeit schon wieder vom Leben überholt.

    Also Bücherfreunde und Leseratten: Laßt Euch nicht Bange machen, lesen bildet nach wie vor und jeder kann sich zu den so gewonnenen Informationen seine eigenen Gedanken machen. Keine hat sich bisher über die in den Foren veröffentlichten persönlichen Erfahrungen aufgeregt. Manchen Webseiten erziehlen nicht zuletzt damit erstaunliche Webhits.

    Die angespochenen Bücher sind nichts anderes, als das Teilen persönlicher Erfahrungen mit einer breiten Masse Interessierter. Das trifft auch auf unsere Forenlandschaft zu. Jeder der die hier veröffentlichten Informationen liest, kann sich selbst seine Meinung bilden und muß nicht die hier geschrieben Erlebnisse als Gesetz und Dogma begreifen. Jeder kann hinterfragen oder andere Seiten der Geschichte bringen. Ich verstehe sowohl die Foren als auch die Bücher als ein Gewinn und Vorteil für alle Beteiligten (Schreiber wie Leser). Wer daraus Verallgemeinungen ableiten will, soll es von mir aus tun, aber zwingen wird ihn dazu keiner.
    mfg jinjok

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