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Hobbys in Thailand

Erstellt von thai-rodax, 06.01.2009, 15:43 Uhr · 73 Antworten · 7.699 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Spencer

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    Dr. Martin Bösch (ein Schweizer) hat sehr, sehr viele Kurzwellen-Empfänger getestet - seine Seite :

    w w w - s h o r t w a v e r a d i o . c h

    natürlich auch Deinen Grundig 650 :



    überarbeitet am 24.7.2010
    Webmaster bö
    Beim Grundig Satellit 650 handelt es sich um einen kosmetisch überarbeiten Satellit 600, der nur minime Veränderungen an den Bedienelementen mit Hinzufügen eines abschaltbaren Anschlusses für eine Langwellen- Peilantenne auf der Frontplatte erfuhr, so dass auch dieser Empfänger die begehrte Seefunkzulassung erhielt. Zum Abschluss der Serie grossformatiger Kurzwellenempfänger brachte Grundig den Satellit 650 in einer auf 1000 Stück limitierten Final Edition mit speziellem Schriftzug und Seriennummer auf der Frontplatte und speziellem Zubehör heraus.
    Versionen:
    • Grundig Satellit 650 Professional: Kurzwelle 1'600 - 26'100 kHz (FTZ Einschränkungen)
    • Grundig Satellit 650 International / Professional nach 1990: Kurzwelle 1'600 - 30'000 kHz

    Doppelsuper, ZF 54,5 MHz, 460 / 450 kHz (S 600 / 650)
    Digitalanzeige, UKW, LW, MW / KW 520 kHz - 26,1 / 30 MHz (S650 prof. / 650 intl.)
    AM, SBB, FM-UKW
    Empfindlichkeit AM <2 uV, SSB <1 uV
    Selektivität (-6/-60 dB)
    2,7/ 7 und 4,8/ 13,8 kHz
    S-Meter, Antennentrimmer (S600), AGC, Noise Limiter, 60 Speicher, 32 für KW, Quartzuhr
    Das Gehäuse des in Schwarz gehaltenen Empfängers ist querformatig, mit 50,5 x 24,5 x 20,5 cm und 8,5 kg Gewicht gehört auch der Satellit 650 zu den voluminösen Empfängern aus dem Hause Grundig, es gab ihn in einer grauen Gehäusefarbe mit farbigen Tastenfeldern und in einer schwarzgrau - metallic Version.
    Auf der Frontplatte findet sich links der Lautsprechergrill, hinter dem wie bei den letzten Grundig Satellit-Empfängern zwei Lautsprecher ihren Dienst versehen. Die Skala rechts oben imponiert auf den ersten Blick als Senderskala, entspricht aber de facto nur der rudimentär geeichten Skala des motorisch angetrieben Preselektors, die Frequenz wird im grossen hintergrundbeleuchteten LCD - Feld links darunter angezeigt, alternativ erscheint dort die Zeitangabe der eingebauten Quartzuhr. Gleich daneben liegt das grosse mit der lediglich Grundig- üblichen Zehnereinteilung versehene S-Meter und noch weiter rechts die grossen Bandbereichs-/ Betriebsartentasten.
    Unter diesen liegt der erstmals in der Geschichte der Grundig-Weltempfänger richtig gross ausgefallene Abstimmknopf. Von den zwei Ringen dient der äussere der Frequenzeinstellung, er ist magnetisch gerastet, die Frequenzschrittimpulse werden über Optokoppler erfasst und digital an die Steuerelektronik des Empfängers weitergegeben. Der innere Ring dient zur manuellen Einstellung des Preselektors, mit diesem bewährten schaltungstechnischen Kunstgriff erhält der Satellit 600 ein wesentlich besseres Grosssignalverhalten als sein Vorgänger. Eine Taste in der Mitte des Abstimmknopfes schaltet den Preselektor vom manuellen auf den Automatikbetrieb um, in dem der Empfänger den Mechanismus motorgetrieben bewegt und auf Signalmaximum abstimmt. Unterhalb von S-Meter und Frequenzdisplay sind gruppenweise die Drucktasten zur Frequenz- und Zeiteingabe und für die Speicherverwaltung angeordnet.
    Zuunterst sind die restlichen Bedienelemente in einer Reihe angeordnet, neben dem Netzschalter, der Kopfhörerbuche im üblichen 6,3 mm Klinkensteckerformat die Schalter für den Hochtonlaut- sprecher, die Skalenbeleuchtung und den Störbegrenzer, daneben der Lautstärke- und die beiden Klangregler. Es folgt der dreistufige Bandbreitenumschalter, der RF-Gain-Regler zur automatischen oder manuellen EinStellung der Hochfrequenzverstärkung und der Einseitenbandschalter und BFO-Regler, der die CW-Tonhöhe durch Verschieben des zum SSB-Empfang im Gerät generierten Ersatzträgers verändert.
    Hochfrequenzmässig erfolgt die PLL-Frequenzaufbereitung durch einen Mikroprozessor kontrolliert, digital, die Frequenz kann über eine Zehnertastatur oder mit dem Abstimmknopf mit elektronischem Schwungradeffekt und somit bei schneller Drehung grösseren Schrittweiten eingegeben oder - allerdings nur im entsprechenden Bandbereich - aus einem von 32 Kurzwellen- Speicherplätzen abgerufen werden. Manuell oder automatisch wird ein Variometer-Preselektor auf Durchlass der gewünschten Frequenz eingestellt, beim Automatikbetrieb fährt ein Motor über eine Antriebsschnur den Preselektor in die vorprogrammiert Stellung, wie von Geisterhand bewegt sich dabei begleitet von einem leisen Sirren der Zeiger auf der Preselektorskala an die richtige Stelle. Im LW und MW-Bereich trifft die Automatik das Mximum zuverlässig, auf der Kurzwelle kann das Signal durch minimes Nachstellen des Preselektors von Hand oft noch maximiert werden. Im ersten Mischer wird auf die erste ZF von 54,5 MHZ umgesetzt, dank der hochliegenden ZF und dem Preselektor ist der Satellit 600 übersteuerungsfest und resistent gegenüber Intermodulationen, die zum Auftreten von Geisterstationen führen. Nach einem zweistufigen Quartzfilter wird im nächsten Mischer die zweite Zwischenfrequenz von 460 kHz generiert, danach werden die zwei verschieden breiten ZF-Filter in den Signalweg geschaltet. Auch der Satellit 600 verfügt hochfrequenzmässig nur über zwei Bandbreiten, in Stellung schmal wird der NF-Frequenzgang zusätzlich beschnitten, im Stellung breit eliminiert ein 5 kHz-NF-Filter das lästige Pfeifen, das beim Empfang von zwei im 5 kHz-Raster auseinanderliegenden Kurzwellenstationen auftritt. In Stellung superweit wird das gleiche nicht eben steilflankige ZF-Filter eingesetzt, der NF-Frequenzgang wird hier zudem nicht beschnitten, diese Stellung eignet sich zum Empfang ungestörter starker Kurzwellensender und lokaler Mittelwellenstationen. Zum SSB-Empfang wird ein Hilfsträger von 459 resp. 461 kHz zugemischt. Nach der Demodulation wird das Signal der mit 10 W Sinus / 15 W Musikleistung traditionell grosszügig dimensionierten NF-Stufe übergeben, das Doppellaut- sprechersystem trägt das seine dazu bei, den Empfang starker Stationen mit dem Grundig Satellit 600 fast zum Ohrenschmaus werden zu lassen. Die integrierte Quartzuhr zeigt nicht nur die aktuelle Zeit und das Datum an, sondern ermöglicht mit Timerfunktion und einem Steuerkabel auch nicht überwachte timerkontrollierte Tonbandaufnahmen zu nachtschlafener Zeit.
    Empfangmässig kann der Grundig Satellit 600 im vorderen Mittelfeld mit Stationsempfängern im gleichen Preissegment mithalten, wegen der Ausmasse erscheint er als Reiseempfänger ungeeignet. Internationale Kurzwellendienste lassen sich in guter Qualität aufnehmen. Zum DX kann nur das schmale ZF-Filter eingesetzt werden, damit und mit der BFO-SSB-Empfangslösung lässt sich der Satellit 650 nur beschränkt für den Amateurfunk- und Funkdienstempfang empfehlen. Für den Programmhörer und zum Einstieg ins schwierigere DX ist der letzte grosse Grundig als Gebrauchtgerät sicher eine gute Option. Ein Verdienst dieses Empfängers ist es, aufzuzeigen, dass auch der Kurzwellenempfang bei einigermassen ungestörter Empfangssituation einmal zum (Hör-) Genuss werden kann.
    Ähnlich wie der Satellit 3400 hat auch der 650 seine Stärken im UKW-Bereich und verwöhnt dort mit sehr gutem Klang, wenn auch die Abstimmschritte und Empfindlichkeit des Vorgängers nicht ganz erreicht werden.

    weitere Lektüre:
    d:Die Grundig Satellit - Story, H.-E.Roeder, Siebel-Verlag 1997, ISBN 3-89632-020-3
    d: Grundig Satellit 600 - Trommeltuner ade, © Bernd Ehlers, kurier 1/85

    © Martin Bösch 25.7.1999

  2.  
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  3. #52
    Avatar von MadMac

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    Heutzutage geht sowas doch viel einfacher fuer unter 10$. Stichwort RTLSDR, das sind USB Sticks mit "Software Defined Radios". Damit, dem Laptop den man eh rumschleppt, und der passenden Software (z.B.sdrsharp) laesst sich heutzutage praktisch alles empfangen und fast alles dekodieren.

    Cool ist z.B. ADS-B. Das sind digitale Flugdaten, wie sie von u.a. flightradar24 mit Verzoegerung auch online angezeigt werden.

  4. #53
    Avatar von Spencer

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Heutzutage geht sowas doch viel einfacher fuer unter 10$. Stichwort RTLSDR, das sind USB Sticks mit "Software Defined Radios". Damit, dem Laptop den man eh rumschleppt, und der passenden Software (z.B.sdrsharp) laesst sich heutzutage praktisch alles empfangen und fast alles dekodieren.

    Cool ist z.B. ADS-B. Das sind digitale Flugdaten, wie sie von u.a. flightradar24 mit Verzoegerung auch online angezeigt werden.
    schon klar ........... sehe es halt als Hobby.

  5. #54
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von Spencer Beitrag anzeigen
    schon klar ........... sehe es halt als Hobby.
    Drum ja, so einen Stick kann man immer einstecken und sich dran erfreuen. Alte und grosse Radios sind da eher was fuer zu Hause.

    Ich hab eine Thai-Lizenz und das auch seit letzdem Jahr verstaerkt wieder aktiviert nach vielleicht 20 Jahren Pause. Da gibt es auch heute immer noch Neues zu entdecken. Die neuen weak signal Betriebsarten finde ich spannend, man hoert, was man nicht mehr hoert. Das geht dann wieder nur in Verbindung mit einem Computer. Hab mir aber auch wieder eine Schlackertaste besorgt

  6. #55
    Avatar von Spencer

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    MadMac :

    Leichtgläubige kann man auch prima `reinlegen :

    Mit einem uralten Kofferradio, mitten in der Isaan-Pampa einen deutschen Sender z.B. Bayern1, glasklar zu empfangen macht schon Eindruck !

    ( in Wahrheit den Sender per Nokia N97 in der Gürteltasche empfangen und per integriertem FM-Transmitter auf die Kiste übertragen - merkt kein Mensch)

  7. #56
    Avatar von MadMac

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    Also ich bin gerade am Had Chao Lao bei Chantaburi und schlag mir die Zeit hier am Tablet tot, waehrend Madame Soap Opera schaut. Gibt da keine klare Definition von Hobby . Manche schlagen wohl auch Andere....

  8. #57
    Avatar von Spencer

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Hab mir aber auch wieder eine Schlackertaste besorgt
    mit zunehmenden Alter ( ......zittern ) klappt es auch wieder besser - nicht wahr ? -
    ist auch bei meinem Geigenspiel von Vorteil !

  9. #58
    Avatar von hueher

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    @Spencer........Danke für den Tip! da komme ich ins Träumen, als ich "damals" 1969/70 den deutschen Seefunk abgehört hatte als ich zur See gefahren (TS.Bremen, M.S.Europa ) bin, beim NDL oder später in Berlin(west) die Ostradios bis hinter den Ural hörte, auch der Polizeifunk vor Ort war interessant gewesen......... Muß mal sehen ob ich so einen Grundig noch bekomme?

  10. #59
    Avatar von crazygreg44

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    Amateurfunker?

    Bei wem wollt ihr in Thailand mitlauschen? Die thailändischen Trucker haben keinen CB Funk untereinander, da fährt jeder auf Yaba und Red Bull brav für sich alleine, höchstens abgelenkt vom facebook chat mit der Mia noi.

    Bei Prayut mitlauschen, bringt Euch in den Knast.

    Dem Sowjet-Block als ehemaligem Erzfeind des Kapitalismus' mangelt es an Heimlichtuereien.

    also merschdendeels läuft das darauf hinaus, mit anderen Kurzwellen-Friseuren in Plausch zu treten.

    Da habe ich ein besseres Hobby anzubieten, Lernt LIPPEN-LESEN, am besten in mehreren Sprachen, und setzt Euch in Bangkok, Chiang Mai oder Pattaya in eine von expats gut frequentierte Bar oder Cafe. Garantierte Unterhaltung ohne eigene Einmischung.

    Wer nicht Lippenlesen kann, dem empfehle ich eine Bar oder Cafe in einer Gegend, welche von Thais gut frequentiert wird. Mein hobby besteht nun daraus, das SCHUHWERK der vorbei laufenden Personen kritisch unter dem Aspekt eines Orthopodologen in Augschein zu nehmen. Ich garantiere, dass Ihr spätestens nach der dritten Person ein Grinsen nicht mehr unterdrücken könnt.

    . . .weil fast alle total unpassendes oder platt getretenes Schuhwerk tragen. Lurchi von Salamander würde sich erbrechen.

    Wer Lippen lesen kann, wie ich, folgt dem Ratschlag Nummer eins.

    Ich kenne kein schöneres Hobby, mal abgesehen davon, zu unmöglichen Uhrzeiten im nittaya meine Fresse unsterblich zu machen.

  11. #60
    Avatar von Spencer

    Registriert seit
    09.03.2015
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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    Da habe ich ein besseres Hobby anzubieten ........
    Lernt LIPPEN-LESEN, am besten in mehreren Sprachen ..............
    Ich kenne kein schöneres Hobby
    ----------

    ein LLL-Fortbildungsseminar ( LIPPEN-LESEN-LERNEN )
    und dies, nach meinem erst vor kurzem, mühsam erworbenen Jodel-Diplom

    Länger als ca. 30 Minuten auf die Lippen meines Thai-Tischnachbarn zu starren .............
    könnte jedoch zur Folge haben, das dieser entrüstet seinen Schuh in meine Richtung wirft.

    Lurchi wäre empört - zu Recht
    und meine Lippen dick - zu dumm.

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