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Heutzutage kann es auch so rum gehen

Erstellt von Iffi, 04.10.2003, 23:17 Uhr · 79 Antworten · 4.287 Aufrufe

  1. #31
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Heutzutage kann es auch so rum gehen

    Ja, ja , der kleine Prinz, Originalversion "Le petit prince" von Saint Exupéry, ein Kinderbuch für Erwachsene...

    Aber gibt es auch eine Passage die auf die Situation eingeht wo man sich verantwortlich für eine Vertrautheit fühlt und dennoch "machtlos" ist....?

    Eine "harte" Situation für Kinder und später immer noch für Erwachsene....
    Das ist für mich der Knackpunkt von Iffi's Fall...

  2.  
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  3. #32
    Iffi
    Avatar von Iffi

    Re: Heutzutage kann es auch so rum gehen

    @MrLuk,
    ich weiss, dass du den Verstand dafür hast.

    Jetzt sach mir mal, wie wir die Kurve auf das Mädel kriegen.

    Denn es ist jetzt das letzte mal in diesen Hallen, dass ich sage: es geht nicht um mich.

    Oder seid ihr alle dermassen an das Bauchpinseln der Thais so gewöhnt, dass ihr euch nicht mehr vorstellen könnt, dass es ein Universum neben euch Göttern gibt?

  4. #33
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Heutzutage kann es auch so rum gehen

    @Iffi,
    Ich sag' ja nicht im Geringsten daß es um dich geht!
    Du willst wohl nicht verstehen was ich die ganze Zeit zu sagen versuche. Du willst, oder denkst du mußt ihr helfen, kannst es aber nicht...

    Sie kann sich nur alleine helfen!

    Das ist ja das Problem, das wir oft bei geliebten Menschen haben, wir möchten ihnen so gerne etwas klar machen, können aber nicht verstehen-, und schlußendlich nicht akzeptieren daß wir rein garnichts bewirken können. Auch zu denken daß manchmal, einer auf uns hört, ist eine ganz rafinierte Illusion. Wenn das zutrifft, wenn es den Anschein hat, jemand würde auf uns hören, dann macht der andere das weil er/sie es "eh" getan hätte

    Das wird zwar rein philosphisch eine Gradwanderung, denn das glaubt jetzt keiner, - man wird sagen daß es doch Situationen gibt wo doch "einer auf den anderen hört"... und wieder hat es nur den Anschein, denn man kann es auch so sehen daß dann beider Schicksale syncronisiert sind - so wie in dem Spruch, "daß man sich stets für etwas Vertrautes verantwortlich fühlt". Aber so als ob man ahnt daß der Andere diese Entscheidung trifft und es ihm somit anrät!!!
    Und auch das trifft es wieder nicht ganz.

    Manche Kinder hören z.B. sehr gut auf ihre Eltern, andere sind schlichtweg schwer- bis unerziehbar...wieso wohl? Ganz einfach weil sie dazu bestimmt sind einen anderen Weg zu gehen, weil ihr Schicksal ihnen keine andere Wahl läßt, als bereits im Kindesalter in den "Widerstand" zu gehen...wobei andere wiederum dazu bestimmt sind, sich von vorneherein dem kollektiven Schicksal ihrer Familie zu fügen, sozusagen in die Fußstapfen der Eltern zu steigen.

    Mir ist klar daß diese Meinung auf Unverständnis und auf Widerstand stoßen wird. Ich schreibe das auch nicht um Zustimmung zu erhalten.
    Die Dinge sind aber dennoch nie so wie sie zu sein scheinen. Man versteht etwas, und muß feststellen daß es den Kern anscheinend immer noch nicht trifft, und immer fort geht es.

    Auch zu glauben Gutes tun und verantwortlich handeln, auch ohne jegliches Interesse an Eigennütz und Gewinn, ist noch nicht des Rätsels Lösung. Es ist auch nur eine Stufe, sie führt eventuell zur Erkenntnis, daß wir falls wir uns der "Natur" der DINGE fügen, gar nichts anderes tun können als Gutes! Daß "nichttun" eigentlich des Rätsels Lösung ist, und somit tun wollen nur zum Irrtum führen kann. Aber natürlich ist es schwer zu akzeptieren, daß wir "gelebt werden sollen", wo wir doch von klein auf von "der ganzen Menschheit" (ich könnte auch sagen von 99,9%) das genaue Gegenteil eingebläut- , manchmal eingeprügelt bekommen.

    Du weißt doch sicher noch was "Là illàhà il Allah" heißt, oder?
    Eigentlich heißt es ja "grob" aus dem arabischen übersetzt: "keine Götter ausser Gott"!

    Man könnte es aber auch mit "An den elektrischen Strom angeschloßen sein" übersetzen....auch wenn das mir besser gefällt, es stammt nicht von mir :-)

    Passt das dir jetzt besser, oder trifft es deinen Punkt immer noch nicht im entferntesten?

  5. #34
    onnut
    Avatar von onnut

    Re: Heutzutage kann es auch so rum gehen

    wadee iffi,
    tut mir leid,aber sie wird das tun,was ihr richtig erscheint.
    du kannst sie nur auffangen.
    leider.
    onnut

  6. #35
    Avatar von phimax

    Registriert seit
    03.12.2002
    Beiträge
    14.274

    Re: Heutzutage kann es auch so rum gehen

    @Luk, Iffi und Interessierte

    Ist schon lange her mit kleinen Prinzen...
    Vielleicht sollte ich mir abends mal das Hörbuch gönnen.

    Luk,
    du wirst ja von Iffi für deinen philosophischen Sachverstand gelobt. Ich bin da leider in den Anfängen steckengeblieben. Falls ich jetzt schon beantwortete Fragen stelle oder Dinge falsch verstehe: Sorry, nicht alles von dir gelesen.

    Vieleicht bin ich jetzt auf der falschen Schiene...
    Du schreibst, das Menschen gelebt werden und von syncronisierten Schicksalen. Muß ich das so verstehen, das alles was passiert vorbestimmt ist? Ob es der Mensch nun wahr haben will oder nicht, er hat keinerlei Einfluß auf die Dinge die geschehen?

    Nicht das es schwer zu verstehen wäre, nur erscheint es mir zu einfach und zu gefährlich. Ich hatte mich viel mit Rhetorik, Führungstheorien, Mikrospielen, Transaktionsanalyse und damit direkt oder indirekt mit Manipulation beschäftigt. Von daher habe ich meine Probleme mit der Vorbestimmtheit.

    Die guten Ratschläge werden oft nicht angenommen, kennt wohl jeder von sich selbst. Abhilfe schafft manchmal der Weg, das der Sender sie so verpackt, das der Empfänger glaubt, er wäre von sich aus darauf gekommen und sie so als seine eigenen betrachtet. Und was ist schon besser, als eigene Ideen? Klar, könnte es im Erfolgsfall wieder dem Schicksal/der Vorbestimmtheit zuschreiben... Und gerade darin liegt für mich imo die große Gefahr: Es führt zum nichttun...


    Iffi,
    onnut hat vielleicht gar nicht mal so Unrecht...
    ...und vielleicht ist das ihr Ziel?
    Habe da noch schwach ein Post aus einem anderen Thread im Hinterkopf.

    Vielleicht kennt sie dich besser als du dich selbst?

    Es ist verdammt schwer bis unmöglich, ihr aus der Ferne und durch Worte zu helfen. Ich denke da kriegen wir nicht die Kurve, da kriegen wir einen Kreisverkehr. Wie du sie beschreibst, ist sie einiges gewöhnt. Sie scheint aber eine Katze zu sein; die fallen immer auf die Füße... Aber, so hart wie es klingt, nach 9 (oder sind es nur 7?) Leben ist Sense...

    Michael

  7. #36
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Heutzutage kann es auch so rum gehen

    @iffi,
    ohne jetzt auf Deine zarten Hinweise auf die ´Gottheiten´ in diesen heiligen Hallen eingehen zu wollen, denke ich, dass mr.luk die Sache auf den Punkt gebracht hat - trotz seines intellektuell überstrapazierten Hirns.

    Zitat Zitat von MrLuk
    Sie kann sich nur alleine helfen!

    Das ist ja das Problem, das wir oft bei geliebten Menschen haben, wir möchten ihnen so gerne etwas klar machen...
    ...genau das ist der Punkt: klar machen wollen, was wollen wir einem Menschen klar machen, dazu noch einem, bei dem wir gefühlsmässig involviert sind ?

    Natürlich gibt´s didaktische Inhalte, die wir mithilfe geeigneter Methoden an den Mann bzw. an die Frau bringen könnten, doch das würde letztendlich nur dem eigenen quasi-therapeutischen Anspruch genügen - und letztendlich keinem helfen.

    Ich hatte bereits vorher geschrieben, das die einzige Hilfe, die Du ihr geben könntest, die Schilderung Deiner eigenen gefühlsmässigen Anteilnahme sein könnte - ohne Anspruch darauf, letztendlich ein Erfolgserlebnis zu haben.

    Iffi, mach´s Dir nicht selbst so kompliziert, es sei denn, Du brauchst das...

  8. #37
    Iffi
    Avatar von Iffi

    Re: Heutzutage kann es auch so rum gehen

    Ohne jetzt auf ein einzelnes Statement einzugehen, möchte ich mich bedanken.

    Die Summe der zum Teil sehr verschiedenen Postings haben mir gerade eines klar gemacht.

    Ich bin hilfslos.

    Oh Mann, wie ich das Gefühl hasse. Aber auch an der Akzeptanz dieses selben werde ich noch arbeiten.

    Noch ein Wort an Kali,
    Ja, du hast es glaube ich gut erkannt. Ich brauche meistens beide Schienen. Die ala MrLuk und die ala z.B. Onnut und deine und auch anderer.

    Wenn sich dann diese ergänzen, zu einem für mich langsam vervollständigendem Puzzle fügen, kommt eine Art Durchblick zustande, mit dem zumindest ich mich zufrieden geben kann.

    P.S.Kein Grund, MrLuk als jemanden sich vielleicht übertrieben ausdrückenden Menschen hinzustellen. Er hat ja auf MEINE Anfrage geantwortet, die allerdings zugegebenermassen öffentlich ist. Auf Grund ähnlicher spiritueller Studien verstehen wir uns (meistens). Und der für manche verborgene Inhalt seiner Postings macht mir kein Kopfzerbrechen. Im Gegenteil.

    Also danke noch mal an alle.

  9. #38
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Heutzutage kann es auch so rum gehen

    @Phimax, Iffi und interessierte,

    Du schreibst, das Menschen gelebt werden und von syncronisierten Schicksalen. Muß ich das so verstehen, das alles was passiert vorbestimmt ist? Ob es der Mensch nun wahr haben will oder nicht, er hat keinerlei Einfluß auf die Dinge die geschehen?
    Ja, das ist eben nicht so einfach, keiner weiß es mit Sicherheit, aber eines ist klar, die Fatalität der verschiedenen Schicksale (wie auch in diesem Fall) zeigt uns daß vieles einfach vorbestimmt ist!

    Von wem, das ist eine andere Frage, da scheiden sich die Geister eben! In manchen Philosophien (auch Religionen genannt) wird der Schwerpunkt mehr nach außen verlagert, zu einem höheren Wesen, einem Gott, der für alles verantwortlich sein soll und manchmal ohne Umwege für die Vorbestimmung sorgt - und bei andern wird ddas betroffene Individum als "Schmied seines eigenen Schicksals" eingesetzt.

    Logik ist ja auch nie ganz frei von Spekulation, und so kann man eiegentlich nur beobachten, und wiederum beobachten bevor man irgendwas schlußfolgern kann...

    Im Buddhismus heißt es z.B., daß man mit jedem Wimpernschlag sein Schicksal vorbestimmt. Die Tatsache daß ein einziger Wimpernschlag tatsächlich eine gewissen Teil Luft verwirbelt, und daß das irgendwelche Konsequenzen haben könnte, ist eigentlich nur philosophisch gesehen interessant. Dennoch ist das Ursache-Wirkungs Prinzip nicht immer so leicht zu verstehen und manchmal kommt es wirklich auf einen "Wimpernschlag" mehr oder weniger, den man abwartet bevor man sich eine Meinung oder gar ein Urteil bildet, die dann den fortlauf der Geschichte bestimmen.

    Manche Wirkungen (Geschehnisse) stehen nun mal nicht immer im direkten Zusammenhang mit den Ursachen, und es kann enorme Zeit-Raum-Sinn-Verschiebungen geben. Das ist das Geheimnis, glaube ich! Und die Wahrheit hat unendlich viel Geduld im Gegensatz zu einem Individum!

    Die "Idee" der Reinkarnation beispielweise ist ja in diesem Sinne keine "Glaubensfrage" sondern eine logische Konsequenz der Ursache-Wirkung Theorie. Und das höhere Wesen ist dann nur ein Naturgesetzt, wenn man so will, nachdem jedes Wesen seine Verantwortung für sein SCHICKSAL alleine trägt, bishin ins nächste Leben! Eigentlich wieder ein Paradox: "etwas" das bestimmt, daß wir selbst bestimmen müßen!!! ;-D

    Nochmal zurück auf die praktische Ebene: Vieles ist vorbestimmt, weil wir es so bestimmt haben. Und praktisch gesehen können wir verschiedene Dinge die passieren werden nicht mehr aufhalten, weil wir sie eigenverantwortlich bereits in der Vergangenheit (manchmal definitiv) vorbestimmt haben. Zähne zersetzen sich nun mal, wenn man sie längere Zeit "äzenden Substanzen" aussetzt und nicht regelmäßig putzt, an einem gewissen Punkt kann man diesen (und andere) Prozesse einfach nicht mehr aufhalten.

    Rosen die man regelmäßig pflegt, gießt und zuweilen auch schneidet, blühen irgendwann in voller Pracht, auch dies ist unumgänglich. :-)

    Was wir aber tun können, und das ist hier die wilkommene Antithese der Fatalität: wir können aber jeden Augenblick der Zukunft neubestimmen, indem wir sie positiv gestalten WOLLEN, auch wenn wir verschiedene andere Dinge nicht mehr aufhalten können!

    Sagen wir einmal so: es ist immer noch besser einen schönen Rosenstrauch neben einem .......... stehen zu haben, als gar keine Rosen und einen noch größeren ..........!
    Genausogut können wir einen kranken Zahn behandeln lassen - und mit ein bisschen Glück behalten wir ihn bis er nicht mehr gebraucht wird ;-D

    Die anschaulichen Beispiele sind leicht zu verstehen und zu akzeptieren, der sportliche Teil beginnt aber erst da, wo es einen selbst betrifft, und wo die Logik nicht mehr haften will...

    Oder wie versteht man z.B. die von dir angesprochene Manipulation? Eigentlich ganz logisch, daß wenn man sich unverantwortlich verhält, unwissend ist und bleibt, und so ein leichtes Opfer für "Manipulatoren" wird. Und somit wird man nicht manipuliert, sondern läßt sich paradoxerweise manipulieren. Derjenige der andere manipuliert, wird damit seinem Schicksal auf seine Weise gerecht, und es wird ganz sicher irgendeine diesbezügliche folgende Auswirkung geben.

    Was aber weitaus wichtiger ist, ist die Frage was da manipuliert wird, in etwa nach dem Motto daß die Mittel den Zweck rechtfertigen, -oder halt nicht. Nicht zu vergessen daß immer irgendwer etwas zu manipulieren sucht, und sei es nur der eigene Partner, der seinen Bedürfnissen nachzukommen sucht. Aber es wird auch hier Auswirkungen geben, auch dann wenn beide nicht in den Klinch treten, und es scheinbar keine direkten Auswirkungen - und somit nicht einmal die Hoffnug auf "Gerechtigkeit" zu geben scheint, oder braucht.
    Gerechtigkeit ist ja auch oft eher eine Frage des moralischen BEDARFS, als der Konsequenz ;-D

    Und was man sich ebenfalls fragen sollte: ist Manipulation zum Positiven immer noch manipulation? Viele Wörter scheinen seltsamerweise ein rein negativen Stellenwert zu haben, da man sich die positive Variante gar nicht (mehr) vorstellen kann? Oder heißt positive Manipulation etwa "einen guten Ratschlag geben"?

    "Die Wege des Herrn sind unergründlich" kann genausogut als billige Entschuldigung angesehen werden, für einen ungerechten Gott - wie auch als richtige Erklärung, für den sagen wir einmal "schwerergründlichen Teil" der Ursache-Wirkungs Kontinuität.

    Aber an einen personifizierten Gott, der das Schicksal der Menschheit eigenständig leitet und "autoritär" bestimmt, wer, wo, was auszulöffeln hat, und andersrum in den Genuß von Diesem und Jenem treten darf, an den glaube ich einfach nicht, denn hier liegt tatsächlich ein schwerwigender Wiederspruch vor, und zwar hinsichtlich der moralischen Logik. Welcher allmächtige, gütige, allesverzeihende Gott läßt wohl Mord und Totschlag, Folter, .............. und Weltkriege zu, oder läßt Kinder die gerade einmal 2 Monate alt sind an unheilbaren Krankheiten sterben, und wozu "um Himmelswillen"? - um nur einige Beispiel zu nennen!

    Ich glaube eher daß das Gottesbild der monotheistischen Religionen als "politisches Manifest" umgemodelt wurde, das den Mächtigen eine rauhe Menge an moralsicher Flexibilität einräumt...

    So oder so, wenn man dem Sinn, oder der "Gerechtigkeit" oder der Logik, die hinter der Kausalität steckt auf die Spur kommen will, dann muß man sich etwas intensiver und länger damit auseinandersetzen - und vor allem auf konequente Weise!

    Es bleibt keine Luft für Glaube und Hoffnung, das kann man sich für den "desperado"- und moralischen Teil aufsparen, denn die Disziplin in dieser Sparte hat nur Raum für Wahrheitssuche. :-)

  10. #39
    Avatar von Samuianer

    Registriert seit
    04.09.2003
    Beiträge
    17.303

    Re: Heutzutage kann es auch so rum gehen

    Hallo,
    wusste garnicht das wir richtig ernsthafte Denker hier an Bord haben!

    Zitat Zitat von MrLuk
    Die "Idee" der Reinkarnation beispielweise ist ja in diesem Sinne keine "Glaubensfrage" sondern eine logische Konsequenz der Ursache-Wirkung Theorie. .... ein Paradox: "etwas" das bestimmt, daß wir selbst bestimmen müßen!!! ;-D
    Ja, ja die verdammte Reinkarnationsmaschine! Und kein ´Paradox´ sondern genauso zwingende Notwendigkeit, so wie auf ganz fest ganz lose folgt.

    Zitat Zitat von MrLuk
    Vieles ist vorbestimmt, weil wir es so bestimmt haben.
    Unabaenderlich, von kleinen Patzern die man selbst schnell wieder durch entschuldigen z.B. wieder in die soziale Reihe kriegt mal abbgesehen, aber um derlei geht es scheinbar nicht. Es geht wohl um die vielen kleinen Bausteine die jedes Individium aufwendet um das "grosse Bild", das er von seinem Leben hat zu komplettieren.

    Zitat Zitat von MrLuk
    Rosen die man regelmäßig pflegt, gießt und zuweilen auch schneidet, blühen irgendwann in voller Pracht...
    Auch Wildrosen gedeihen am richtigen Ort ohne weiteres hinzutun! ..Wie die Lilien auf dem Felde...hier meine ich geht es nicht um die Plege des Objekts/Individiums sondern darum wie sehr sich ein anderes Individium daran bindet/festfrisst.

    Zitat Zitat von MrLuk
    wir können aber jeden Augenblick der Zukunft neubestimmen.
    Ohne Frage, nur leider sind die wenigsten dazu in der Lage oder willens loszulassen und was Neues zu beginnen - Anhaften kommt hier zum tragen und das erzeugt unweigerlich Leiden weil sich das Individium weigert "mit dem Strom" zu gehen. Die einzige Bestaendigkeit ist ewiger Wandel.

    Zitat Zitat von MrLuk
    .. leichtes Opfer für "Manipulatoren" wird..
    Ob Manipulierter oder Manipulierer beide sitzen im gleichen Kahn nur eben scheinbar in verschieden wertbaren Positionen - tatsaechlich sitzen beide im gleichen Kaefig. Der Eine als Taeter der Andere als Opfer. Kein Opfer ohne Taeter, kein Taeter ohne Opfer. Beide sind voellig in Anhaftung befangen.

    Zitat Zitat von MrLuk
    ...Manipulation zum Positiven immer noch manipulation?
    In erster Linie kommt es dabei auf den Zweck darauf an - Rosen giessen und trimmen ist auch Manipulation nur mit einem anderen Ergebniss als der Versuch einen Partner zu trainieren.

    Zitat Zitat von MrLuk
    ´Die Wege des Herrn sind unergründlich" kann als billige Entschuldigung - wie auch als richtige Erklärung, für "schwerergründliche Teile" der Ursache-Wirkungs Kontinuität.
    Wer hat schon vor 200 Jahren schreiben, lesen, rechnen koennen also eine entsprechenden Standard an Ausbildung gehabt um komplexe Theorien wie diese uberhaupt zu verstehen?

    Zitat Zitat von MrLuk
    Aber an einen personifizierten Gott,allesverzeihende Gott läßt wohl Mord und Totschlag, Folter, .............. und Weltkriege zu, oder läßt Kinder die gerade einmal 2 Monate alt sind an unheilbaren Krankheiten sterben, und wozu "um Himmelswillen"?
    Eben, dies ist das ´kranke´ Resultat dieses Absolutheitsanspruches (s.Kausalnexus*). Das eine ´unabdingbar absolute´ muss dann ungefragt das Andere ausschliessen! Ist aber, meine ich, auf eine Missinterpretation des ´Problems´ zurueck zu fuehren.

    Der Allguetige, der Allumfassende, der Wasweissichnichtnochalles, schliesst halt die andere Seite, die fuer die natuerliche Regulierung des Gleichgewichtes (s.T´ai chi Chuan - Yin Yang) unabdingbar noetig ist, aus - und das geht nicht - Konflikt ist da mit eingebaut!

    Siehe die Konflikte in monotheistischen Glaubenskreisen!

    Gott ohne Teufel, Licht ohne Schatten, Tag ohne Nacht, Kaelte ohne Waerme, Suess ohne salzig, bitter ohne sauer, Leid ohne Freude das waere wie ein Fahrrad ohne Raeder.

    Zitat Zitat von MrLuk
    ..der Logik, die hinter der Kausalität steckt auf die Spur kommen will, dann muß man sich etwas intensiver und länger damit auseinandersetzen - und vor allem auf konequente Weise!
    Kann ich nur zustimmen!

    Zitat Zitat von MrLuk
    Es bleibt keine Luft für Glaube und Hoffnung denn die Disziplin in dieser Sparte hat nur Raum für Wahrheitssuche.
    Und diese Wahrheit ist immer ein Substrat oder besser das Destillat der Wirklichkeit so wie es ist - as is! was das auch immer fuer jeden, wo und zu jedem gegebenen Zeitpunkt ist dafuer ist und bleibt ein jeder unumgaenglich selbstverantwortlich!

    Wie war das noch mit: "Unwissenheit schuetzt vor Schaden nicht!" Wer wuerde guten Geistes eine blinde Kurve mit Hoechstgeschwindigkeit schneiden?

    Da war noch was: "Jeder ist seines Glueckes Schmied." Mal ist es als laeuft das Leben durch dicke mit Honig gezuckerte Sahne und ein anders Mal wie durch gluehenden Eisenbrei - wenn diese Erfahrung dann nur als Erfahrenes erfahren wird, so genommen und aktzeptiert wird wie es IST -
    Dann hat das Individium eine riesen Schritt in Richtung Nicht-Anhaften getan und das ist ein riesen Schritt in Richtung!

    (Kausalnexus*):Ursache-Wirkung-Beziehung, Kausalitätsverhältnis, Kausalitätsbeziehung nennt man die Verbindung zwischen Ursache und Wirkung.

    Hume z.B. ist jedoch nicht der Auffassung, daß zwischen Ursache und Wirkung ein notwendiger Zusammenhang besteht. Der einzige Zusammenhang, der zwischen Ursache und Wirkung besteht, beruht nach Hume allein auf einem psychischen Mechanismus in der menschlichen Wahrnehmung, der Gewohnheit. Diese begründet keinen notwendigen Kausalzusammenhang, d. h. beschreibt nichts Objektives, sondern resultiert aus der subjektiven Erwartung und begründet daher bloß eine Wahrscheinlichkeit. Man bezeichnet solche Theorien als Regularitätstheorien.

    Das ist eine interessante These, nur ´psychisch´. Das hiesse im Klartext das es eine unmittelbare Auswirkung der ´philosophischen´ Auffassung von Ursache und Wirkung, Wiedergeburt etc. nur in der immateriellen Welt unsereres Denkens, Empfindens und Wahrnehmens gibt. In der materiellen Welt jedoch nur eine bio-chemisch-physikalisch Reaktion bleibt!

    Also ist vieles von dem was uns als vermeintliches ´Schicksal´ wiederfaehrt nur der Eindruck dem was wir uns als Person, als Einzelindividuum von den Geschehnissen um uns herum erlauben zu verstehen, zu erfassen b.z.w. uns zu einer bestimmten Form der Wahrnehmung ´unserer Welt´ selbst konditionieren.

    :"The so-called being is like a flash of lightning that is resolved into a succession of sparks that follow upon one another with such rapidity that the human retina cannot perceive them separately, nor can the uninstructed conceive of such succession of separate sparks."[13] As the wheel of a cart rests on the ground at one point, so does the being live only for one thought-moment. It is always in the present, and is ever slipping into the irrevocable past. What we shall become is determined by this present thought-moment.

    If there is no soul, what is it that is reborn, one might ask.

    Well, there is nothing to be reborn.

  11. #40
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Heutzutage kann es auch so rum gehen

    @samuianer,

    Ich kopiere nur einige (mir) relevanten Passagen...

    Hume z.B. ist jedoch nicht der Auffassung, daß zwischen Ursache und Wirkung ein notwendiger Zusammenhang besteht. Der einzige Zusammenhang, der zwischen Ursache und Wirkung besteht, beruht nach Hume allein auf einem psychischen Mechanismus in der menschlichen Wahrnehmung, der Gewohnheit. Diese begründet keinen notwendigen Kausalzusammenhang, d. h. beschreibt nichts Objektives, sondern resultiert aus der subjektiven Erwartung und begründet daher bloß eine Wahrscheinlichkeit. Man bezeichnet solche Theorien als Regularitätstheorien.
    Da ist Hume wohl nicht der Erste, das steht bereits in den Buddhistischen Texten (weiß jetzt nicht in welchem, da ich es aus "the Diamond cutter" habe).

    Ich denke, es gibt in diesen "Erklärungen der Philosophie" nicht nur mehrere Sprachen, sondern mehrere Hürden zu nehmen, die man auf keinen Fall überspringen darf. Ich wollte eh darauf eingehen, falls sich jemand damit auseinander setzen will.

    Wir nehmen die Welt demnach durch Eindrücke wahr - und das Wort ist ja bereits selbsterklärend, wenn man den Sinn richtig versteht. Es wurde/wird etwas eingedrückt, ein "imprint". Das erklärt ja auch weshalb verschiedene Menschen verschiedener Meinung sind, verschiedene (konditionierte, oder vorher bereits "gestanzte" Eindrücke haben), auch wenn etwas eindeutig scheint. Aber das will trotzdem nicht unbedingt heißen daß nur die Eindrücke einer Kausalität unterliegen....denn wie erklärt man beispielweise daß oftmals viele Menschen (scheinbar) der gleichen Meinung sind???

    Das ist eine interessante These, nur ´psychisch´. Das hiesse im Klartext das es eine unmittelbare Auswirkung der ´philosophischen´ Auffassung von Ursache und Wirkung, Wiedergeburt etc. nur in der immateriellen Welt unsereres Denkens, Empfindens und Wahrnehmens gibt. In der materiellen Welt jedoch nur eine bio-chemisch-physikalisch Reaktion bleibt!
    Kann ich so zwar nicht nachvollziehen....ich würde das dann doch eher umgekehrt und eventuell noch ganz anders sehen: nämlich, daß es eine unmittelbare Auswirkung der ´philosophischen´ Auffassung von Ursache und Wirkung, Wiedergeburt etc. nur in der materiellen Welt unsereres Daseins, Empfindens und Wahrnehmens gibt, inclusive der bio-chemisch-physikalischen Reaktionen.

    In der anderen Dimension, jenseits von Materie, Gedankengebilden und Leiden, das gleiche nochmal im Grünen, also nur in Form von reiner Energie gibt, - aber mit exakt den gleichen kausalen Gesetzmäßigkeiten, die sich aber selbst neutralisieren, bzw. keine außer einer energetischen Auswirkung haben. Eigentlich das Original, wenn man so will....von unserer Illusion.

    Diese einfachen energetischen Gesetze des Originals werden "in dieser Welt" ja erst so kompliziert und unverständlich, da sie ja durch unsere Menschliche "eingeprägte und konditionierte" Wahrnehmung verzerrt werden. Den "Charakter", also die Kausalität der sie unterliegen, verlieren sie aber nicht, weshalb unsere Welt nicht "anarchisch" werden- und somit nicht aus den Fugen geraten kann! Eine andere Form von "Regularitätstheorie" wie ich meine...

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