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Heirat ungültig

Erstellt von PengoX, 28.07.2004, 13:20 Uhr · 33 Antworten · 2.312 Aufrufe

  1. #21
    weedy
    Avatar von weedy

    Re: Heirat ungültig

    @Pengox
    Ich denke ich habe da dann etwas verwechselt, aber ich hatte meine Info von irgendeiner offiziellen Seite, früher wären es sogar 15 Jahre gewesen, hiess es. Was Du in Deinem letzten Posting angegeben hattest, habe ich so noch nicht gewusst, aber es hört sich so an, als ob Du weisst wovon Du sprichst. Für Thaifrauen, die in Deutschland mit Ausländern verheiratet sind, gilt dann aber wohl die 8-Jahresregelung. Gruss

  2.  
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  3. #22
    weedy
    Avatar von weedy

    Re: Heirat ungültig

    @Pengox

    Wenn ich aber jetzt den Faden weiterspinne, dann ist es ja folgendermassen. Falls die Ehe in D. nicht Rechtens wäre, wären ja auch die von Dir erwähnten Vorraussetzungen von 3 Jahren Aufenthalt und 2 Jahren Ehe nicht mehr erfüllt, weil sie ja überhaupt nicht verheiratet war.....Könnte wohl eine schon durchgeführte Einbürgerung rückgängig gemacht werden, falls die ganze Blase später noch platzt? Ich denke nicht, denn in dem Fall wäre der/die Betroffene ja dann staatenlos und das wäre ja dann doch etwas hart. :-) Hat sie denn mittlerweile eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis für D.?

  4. #23
    Avatar von PengoX

    Registriert seit
    17.02.2003
    Beiträge
    1.987

    Re: Heirat ungültig

    Zitat Zitat von weedy",p="155153
    @Pengox

    Wenn ich aber jetzt den Faden weiterspinne, dann ist es ja folgendermassen. Falls die Ehe in D. nicht Rechtens wäre, wären ja auch die von Dir erwähnten Vorraussetzungen von 3 Jahren Aufenthalt und 2 Jahren Ehe nicht mehr erfüllt, weil sie ja überhaupt nicht verheiratet war.....Könnte wohl eine schon durchgeführte Einbürgerung rückgängig gemacht werden, falls die ganze Blase später noch platzt? Ich denke nicht, denn in dem Fall wäre der/die Betroffene ja dann staatenlos und das wäre ja dann doch etwas hart. :-) Hat sie denn mittlerweile eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis für D.?
    Also soviel wie ich jetzt inzwischen weiss kann eine Ehe nicht rückwirkend aufgelöst werden. Sie kann nur ab dem Zeitpunkt eines Urteils aufgelöst werden. Also ists auch nix mit der Steuernachforderung.
    Eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis hat die Frau bereits - aber ich denke sowas ist schnell wieder entzogen.


    PengoX

  5. #24
    Avatar von JT29

    Registriert seit
    05.02.2004
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    8.286

    Re: Heirat ungültig

    Ich habe in einem anderen Zusammenhang gerade dieses gefunden:

    Hier hätten wir so eine Art Paralelle .... muss nicht immer Th sein ..


    -> guggste hier

    Juergen

  6. #25
    weedy
    Avatar von weedy

    Re: Heirat ungültig

    Nun wenn die von der Seite "Ratgeber Recht" (Link von JT29) wirklich wissen wovon sie sprechen, dann ist die Ehe, über die wir hier sprechen, nicht Rechtens und hat somit nie existiert.

  7. #26
    Avatar von Ralph-HF

    Registriert seit
    08.09.2003
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    157

    Re: Heirat ungültig

    @Juergen
    hier gibt es zwar keine Indianer, aber soetwas ähnliches könnte ich mir hier durchaus vorstellen

    Aber danach hätte die zweite Ehe gar nicht existiert, man sollte wirklich in TH prüfen ob wirklich eine Heirat auf dem Ampoe eingetragen ist und wenn ja was dort zu machen ist!

    Meine Frau war auch "verheiratet" aber "nur" buddhistisch, eine Scheidung war nicht nötig. "Er" hatte sich auch aus dem Staub gemacht und in BKK eine andere Frau geheiratet. (Mit allen Papieren)

    Hier würde ich erst mal keine schlafenden Hunde wecken sondern wirklich erst einmal die Fakten und Möglichkeiten in TH prüfen. Wenn dann nichts zu machen ist :???: Anwalt fragen!

    Gruß Ralph-HF

  8. #27
    Avatar von khon jöhraman

    Registriert seit
    18.11.2003
    Beiträge
    1.068

    Re: Heirat ungültig

    Die erste Ehe in Thailand war sicherlich nicht nur buddhistisch. Denn ansonsten hätte der thail. Ehemann nicht die Scheidung gewollt.
    Damit ist die zweite Ehe - die erste besteht ja immer noch - eine bigamische Ehe. Diese ist auf jeden Fall von Anfang an nichtig. Dies muss zwar auch von einem Gericht festgestellt werden, aber dies kann jedes Amtsgericht zu jeder Zeit feststellen. Dazu ist noch nicht mal ein Antrag notwendig. Falls es bekannt wird, dass zweite Ehe bigamisch, muss die Staatsanwaltschaft tätig werden.

    Das Bestehen der ersten Ehe ist von so grundsätzlicher Art, dass das Feheln nicht geheilt werden kann (z:B. durch nachträgliche Scheidung). Und einfach so verschweigen kann auch einiges nach sich ziehen. Wenn dann später festgestellt: Erbschaft im Todesfalle, Rentenansprüche und auch die Steuern. Es ist zwar richtig, dass die Steuerklasse erst nach einem Scheidungsurteil (Rechtskraft) wieder geändert wird (wie bereits hier erwähnt), aber hier handelt es sich um keine Auflösung einer Ehe, sondern um die Feststellung, dass die Ehe überhaupt nie bestanden hat. Es wird auf jeden Fall vieles nach sich ziehen.

    Gruß
    K.J.

  9. #28
    weedy
    Avatar von weedy

    Re: Heirat ungültig

    Es ist auf jeden Fall eine komplizierte und verfahrene Sache und selbst wenn sich in Thailand mit Geld was regeln liesse und der "Ex-Mann" von der Thai, die jetzt mit Farang verheiratet ist, seine Scheidungspapiere bekommt, um danach neu heiraten zu können, bleibt das "Ehepaar" Thai/Farang im Nachhinein trotzdem immer erpressbar.
    Auf jeden Fall eine Situation, in der ich mich nicht befinden möchte. Wenn die Blase platzt, scheinen die Probleme vielfältig zu sein! An der Stelle des "Ehepaars" würde ich momentan aber gar nichts unternehmen, höchstens die Einbürgerung anleiern, wie Pengox ja auch schon erwähnte.

  10. #29
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Heirat ungültig

    Zitat Zitat von khon jöhraman",p="155226
    Die erste Ehe in Thailand war sicherlich nicht nur buddhistisch. Denn ansonsten hätte der thail. Ehemann nicht die Scheidung gewollt.
    Damit ist die zweite Ehe - die erste besteht ja immer noch - eine bigamische Ehe. Diese ist auf jeden Fall von Anfang an nichtig. Dies muss zwar auch von einem Gericht festgestellt werden, aber dies kann jedes Amtsgericht zu jeder Zeit feststellen. Dazu ist noch nicht mal ein Antrag notwendig. Falls es bekannt wird, dass zweite Ehe bigamisch, muss die Staatsanwaltschaft tätig werden.

    Das Bestehen der ersten Ehe ist von so grundsätzlicher Art, dass das Feheln nicht geheilt werden kann (z:B. durch nachträgliche Scheidung). Und einfach so verschweigen kann auch einiges nach sich ziehen. Wenn dann später festgestellt: Erbschaft im Todesfalle, Rentenansprüche und auch die Steuern. Es ist zwar richtig, dass die Steuerklasse erst nach einem Scheidungsurteil (Rechtskraft) wieder geändert wird (wie bereits hier erwähnt), aber hier handelt es sich um keine Auflösung einer Ehe, sondern um die Feststellung, dass die Ehe überhaupt nie bestanden hat. Es wird auf jeden Fall vieles nach sich ziehen.

    Gruß
    K.J.
    Das ist nicht ganz richtig. In dem oben zitierten Link wird von kandischem Recht gesprochen.
    Glaube mir, steuerlich wird sie bis zur gerichtlichen Aufhebung der bigamistischen Ehe, auch wenn diese rückwirkend auf den Eheschließungszeitpunkt erfolgt, als verheiratet behandelt.
    Wie alle anderen angesprochenen Probleme aussehen kann ich nicht beurteilen, das ist was für Juristen, die ich hier aber auch zu Rate ziehen würde anstatt mich auf Laienspekulationen zu verlassen.

  11. #30
    Tel
    Avatar von Tel

    Re: Heirat ungültig

    Zitat Zitat von weedy",p="155241
    Auf jeden Fall eine Situation, in der ich mich nicht befinden möchte. Wenn die Blase platzt, scheinen die Probleme vielfältig zu sein! An der Stelle des "Ehepaars" würde ich momentan aber gar nichts unternehmen, höchstens die Einbürgerung anleiern, wie Pengox ja auch schon erwähnte.
    Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob so etwas dann nicht auch anulliert werden kann. Wenn der bisherige Aufenthaltstitel allein auf 'Ehe' mit deutschem Mann basiert, scheint mir das nicht so abwegig. Bin aber natürlich kein Jurist... Ich nehme an sie hat schon länger eigenständiges Bleiberecht - aber auf welcher Grundlage, wenn schon die Anfangsvoraussetzungen nicht gegeben waren?

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