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Hauskauf / Grundstückskauf....

Erstellt von joerg, 16.05.2004, 09:35 Uhr · 86 Antworten · 7.586 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von gregor200

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    Re: Hauskauf / Grundstückskauf....

    danke für die Info,
    dann braucht sie nichts unternehmen...

  2.  
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  3. #62
    Avatar von joerg

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    Re: Hauskauf / Grundstückskauf....

    @Ralf goes isaan

    du tip von mir, die typen da unten die erzählen so viel mist , las es dir immer schriftlich geben...

    sonst passiert es dir das es hinterher keiner mehr gesagt haben will... haben die beim freund von mir auch mit dem Visa gemacht, ohne was schriftliches machst du nase...

  4. #63
    schiene
    Avatar von schiene

    Re: Hauskauf / Grundstückskauf....

    Vielleicht kannst du mal in den Büros welche auf dem Link sind nachfragen.Denke die können dir vielleicht Rat geben.Ein Versuch wäre es Wert.
    http://www.thailand-immobilien.ch/Recht.html

  5. #64
    Avatar von Dieter1

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    Re: Hauskauf / Grundstückskauf....

    Zitat Zitat von joerg",p="134512
    hat einer hier ahnung , ob ich in thailand ein grundstück auf dem namen meines sohnes kaufen kann...
    der kleine (deutsche & thai staatsangehörigkeit ) wird allerdings erst 1 jahr , kann er dort offiziel was kaufen... :???: :???:
    Ich selber darf es nicht ( zu 100 % )....
    bevor ich hier irgendwelchen mist lese , bin habe über 15 jahre thailand erfahrung und bin jedes jahr mindestens 2 x 2 monate dort... ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D
    Sobald er 18 ist.

  6. #65
    Avatar von Netandy

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    Re: Hauskauf / Grundstückskauf....

    Schon wieder so ein verquerer "Landerwerb-Thread". :-)

    Das Ausländer kein Land erwerben können hatten wir ja bis zum Exzess im anderen Thread schon durchgekaut. Doch leider taucht hier immer wieder einer auf, der "zumindest glaubt", Land als Eigentümer erworben zu haben, oder dies tun zu können.

    Und das die jahrelang relativ gut funktionierende (Schein)Company-Loesung heutzutage absolut unsicher geworden ist, sollte sich ja inzwischen auch herumgesprochen haben!

    Da ich nicht daran glaube das es sich bei denjenigen um "Grossinvestoren" handelt (den nur für diese gibt es bei entsprechendem Kapitaleinsatz eine einzige Ausnahmeregelung zum Landeigentum), wurde wohl Einigen mal wieder (wie so oft), etwas vom Pferd erzählt... :-)

    Doch die Frage war ja ursprünglich, ob ein thailändisches Kind Land kaufen kann. Ist sehr einfach zu beantworten:

    "Ja kann es, und zwar unbeschränkt!"

    Hierbei spielt es keine Rolle, ob es in Thailand lebt, wo es geboren wurde, ob der Vater Ausländer ist, oder ähnliches. Einziges Kriterium ist, das es die thailändische Staatsbürgerschaft besitzt. Übrigends gibt es nach thailändischen Gesetz gar keine doppelte Staatsbürgerschaft, sondern nur "additive zusätzliche Staatsbürgerschaften" (ähnlich wie in den USA).

    Das heisst im Klartext, ein thailändischer Staatsbürger kann weitere zusätzliche "Staatsbürgerschaften" (also auch mehr als eine weitere) besitzen. Hierdurch werden jedoch seine Rechte als thailändischer Staatsbürger in keiner Weise eingeschränkt. Das heisst, er hat absolut die gleichen Rechte und Pflichten wie jeder andere thailändische Staatsbürger auch.

    Für ein noch minderjähriges thailändisches Kind können deshalb die Sorgeberechtigten Rechtsgeschäfte abschliessen. Da unterscheidet sich thailändisches Recht (das ja auf dem anglikanischen Rechtssystem aufbaut) kaum von deutschem Recht.

    Um es nicht unnötig kompliziert zu machen, gehe ich mal jetzt davon aus, das es sich um ein innerhalb der Ehe geborenes Kind handelt, von dem der Ausländer die Vaterschaft anerkannt hat.

    Innerhalb einer THAILÄNDISCHEN (also in Thailand!! eingetragenen Ehe) sind immer beide Elternteile zu gleichen Teilen sorgeberechtigt. Für das Kind können also problemlos Rechtsgeschäfte getätigt werden wenn zwischen den Sorgeberechtigten eine Einigkeit besteht.

    Beide Elternteile können deshalb dem Kind formal Geld schenken, von dem es dann (von den Eltern vertreten), unbeschränkt Land in Thailand auf seinen Namen erwerben kann.

    War in früheren Zeiten der Vater des Kindes "Ausländer" (also nicht thailändischer Staatsbürger), so musste von diesem eine zusätzliche Verzichtserkllärung (Erbverzicht, Verfügungsverzicht) für das auf das Kind einzutragende Grundstück abgegeben werden. Dies war deshalb der Fall, da damals innerhalb einer thailändischen Ehe nur der Mann das Verfügungsrecht für Grundstücke hatte. Der thailändische Staat wollte dadurch verhindern, das ein Ausländer "Einflussnahme" auf thailändischen Boden erlangt.

    Dies ist heutzutage nicht mehr so!!

    Inzwischen herscht in Thailand gesetzlich absolute Gleichberechtigung. Sowohl in Vermögensbelangen, wie auch bei der Sorge für das Kind treffen die Eheleute die Entscheidungen gemeinschaftlich. Der ausländische Ehemann kann deshalb heutzutage nicht mehr (wie früher) über Grundstüke seines thailändischen Kindes allein entscheiden, sondern heutzutage eben nur beide Elternteile gemeinsam. Dadurch kann der thailändische Elternteil jede etwaige ungünstige Entscheidung für das thailändische Kind verhindern.

    Dies ist auch der Grund, weshalb heutzutage keinerlei Verzichtserklärung des ausländischen Ehemanns gefordert wird, wenn dessen thailändisches Kind Grundstücke erwirbt. Ausnahme: Er ist allein Sorgeberechtigter. Dies wird in diesem Fall dann bei der Behörde registriert, und er muss jede Grundstückstransaktion im Namen seines Kindes "genehmigen" lassen.


    Ich persönlich rate aber absolut niemand, Grundstücke auf thailändische Kinder zu überschreiben. Im Trennungsfall wird nämlich in den meisten Fällen die Mutter "das alleinige Sorgerecht" erhalten (wenn beide in Thailand leben).

    Besonders kitzlig wird es aber erst, wenn das Paar in Deutschland lebt und es da dann zur Trennung kommt. Etwaige deutsche "Sorgerechtsurteile" (bei denen es fast immer ein gemeinsames Sorgerecht gibt) sind in Thailand nämlich abolut gegenstandslos. Eine im Ausland geschiedene thailändische Staatsbürgerin erhält in Thailand nämlich erst einmal grundsätzlich das Sorgerecht für das Kind. Das ist nur eine Formsache.

    Besitzt das Kind also Grundstücke in Thailand, so ist natürlich auch dann die alleinige "Sorgeberechtigte" auch allein "vertretungsberechtigt". Das heisst, sie verfügt ab diesem Zeitpunkt über die Grundstücke ihres Kindes. Das kann ganz übel werden.... :-)

    Zwar kann der Ausländer dann versuchen ebenfalls in Thailand ein gemeinsames Sorgerecht einzuklagen (mit Hinweis auf das bereits in Deutschland gesprochene Urteil), aber eine Erfolgsgarantie ist hierbei kaum gegeben. Besonders wichtig, dann sofort eine "Verfügung" der vorgesetzten Verwaltungsbehörde in Thailand erstellen lassen, um Grundstücksgeschäfte der Mutter bis zur Klärung unmöglich zu machen. Sonst wird das Land in der Verwandtschaft verschoben... :-)

    In so einen Fall war ich übigends persönlich verwickelt. Ein Freund von mir hatte sein Hausgrundstück auf sein thailändisches Kind eingetragen. Die Mutter hat sich dann nach Trennung natürlich "schwuppdiwupp" das alleinige Sorgerecht in Thailand
    geholt.

    Es war also erforderlich zumindest das gemeiname Sorgerecht in Thailand zu erstreiten, bzw. das alleinige Sorgerecht um auch das Grundstück (auf dem ja das Haus meines Freundes steht von dem er alleiniger Eigentümer ist) wieder zu 100% unter Kontrolle zu haben. Dies ist dann gelungen, indem wir der Mutter (die inzwischen wieder an der Bar arbeitete) einen unmoralischen Lebenswandel (mit ungesichertem Einkommen) nachweisen konnten.

    Und da mein Freund sein Kind in Deutschland bei der Oma haben wollte, konnte auch die bessere Ausbildungsmöglichkeit in Deutschland in die Waagschale geworfen werden. So wurde ihr das alleinige Sorgerecht aberkannt und ihm zugesprochen.

    Ich schreibe dies nur, um zu zeigen welch komplizierte Sachverhalte sich aus so etwas ergeben können. Also absolut Finger weg, von Grundstückseintragungen auf die Kinder!!!

    Gruss an alle von

    Netandy

  7. #66
    Avatar von Armin

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    1.415

    Re: Hauskauf / Grundstückskauf....

    @Netandy

    Endlich mal einer der klares Deutsch spricht und von der Sache etwas versteht. Ich habe mit meiner Th. Frau einiges an Land und damit überhaupt keine Probleme. Ich besitze kein Land!

    Eine Kleinigkeit würde mich jedoch noch interessieren. Im Falle meine Frau verstirbt vor mir. Wieviel Zeit wird mir gewährt um meine Erbschaft (Landtitel) an Thais zu veräußern. Da gibt es doch sicher in der Th Rechtsprechung Erfahrungen!???
    Danke!

    Gruß Armin

  8. #67
    woody
    Avatar von woody

    Re: Hauskauf / Grundstückskauf....

    Zitat Zitat von Armin",p="376645
    .........Eine Kleinigkeit würde mich jedoch noch interessieren. Im Falle meine Frau verstirbt vor mir. Wieviel Zeit wird mir gewährt um meine Erbschaft (Landtitel) an Thais zu veräußern. Da gibt es doch sicher in der Th Rechtsprechung Erfahrungen!???
    @Hallo Netandy,

    schön dass du dich mal wieder blicken lässt, habe deine Aufsätze
    schon vermisst ;-D

    @Armin

    Ist es nicht so, dass ein Farang der mit einer Thailänderin verheiratet ist, auf die Erbschaft von Grundstücken,
    die die Frau erwirbt, verzichten muss?

    gruss woody

  9. #68
    Avatar von Dieter1

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    Re: Hauskauf / Grundstückskauf....

    Bevor er nicht seinen Verzicht erklaert, kann sie gar nicht kaufen.

  10. #69
    woody
    Avatar von woody

    Re: Hauskauf / Grundstückskauf....

    Zitat Zitat von Dieter1",p="376661
    Bevor er nicht seinen Verzicht erklaert, kann sie gar nicht kaufen.
    Ja, das meinte ich.

    Aber Armin geht es vielleicht um eine andere Variante. Seine Frau
    könnte ja auch durch Erbschaft, Eigentümerin von Grundstücken
    geworden sein, die sie im Falle ihres Ablebens an ihren Mann vererben würde.

  11. #70
    Avatar von Dieter1

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    Re: Hauskauf / Grundstückskauf....

    Auch fuer den Fall gilt logischerweise das Gleiche. Wenn er nicht seinen Verzicht erklaert, kann sie ihr Erbe nicht antreten.

    Was sie dann tun muss ist, innerhalb Jahresfrist verkaufen.

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