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Hausbau in Udon Thani

Erstellt von waanjai_2, 28.05.2008, 17:48 Uhr · 250 Antworten · 68.009 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Zitat Zitat von x-pat",p="695489
    Eins wundert mich jedoch: die doppelten Porenbetonwände. Das ist eigentlich nicht notwendig bei Porenbetonsteinen (AAC), oder gab´s einen speziellen Grund?
    Wie bekannt, bin ich nicht aus der Baubranche. Mußte mir mein Wissen über Zeit anlesen und erfragen. Denen, sofern sie hier mitlesen, sei nochmals Dank.

    Im Sommer 2006 während wir in Thailand waren, fiel die Entscheidung in Thailand, insbesondere in Udon, zu bauen.
    Im Jahre 2007 sollte das Grundstück gesucht und gekauft werden als auch - wie selbstverständlich für meine Frau - aufgeschüttet und deshalb auch umfaßt werden. Danach Ruhe, auf dass die Erde sich verdichten könne.
    Im Jahre 2008 sollte das Haus gebaut werden und möglichst noch begrünt werden. Also der Teil, der nicht schon 2007 begrünt werden könnte.

    Also fing es im Jahre 2006 an, mit der Planung, mit der Vorbereitung. Natürlich wurden die Spezial-Foren wie Coolthai-House besucht, aber auch die Regionalforen (Udonmap.com) der Angelsachsen, die schon länger in Udon Thani bauen als wir Deutsche.

    Praktische materialkundliche Fragen konnten nicht geklärt werden. Erst als ich 2007 vor Ort war - also während der Baumonate für die Mauer.

    In 2006 gab es eine website zu einem Produkt namens Q-Con.
    Aus einem noch erhaltenen historischen Prospekt kann man entnehmen, dass Q-CON a License of Hebel Germany war. Wie dem auch sei, der konkrete Link den es damals gab, gibt es heute nicht mehr. Aber ich hatte mir den Text herauskopiert:

    "Q-CON block is 200 mm hight and 600 mm long, the thickness may vary between 75 mm and 375 mm in 25 mm increments. Avariety of Walling System is possible , however the standard Q-CON buildings has 200 mm thick external walls and 100 or 125 internal non load bearing walls.

    Q-CON" AAC block is an excellent heat insulator due to the fact that there are small bubbles spread thoroughly within the blocks. So, it blocks heat from getting into building 4-8 times better than clay brick. Lightweight concrete block will not hold heat in the blocks themselves, so that it reduces heat transference from outside to inside for whole buildings and houses. Consequently, you can save up to 30% on your electric bill for your air conditioning system, and the capacity of your air conditioning systems can be reduced.
    It is an excellent acoustic insulator. It reduces the level of noise transference from room to room, so that it´s perfect for meeting rooms, theaters, hotels, hospitals, office buildings and houses.
    "Q-CON" AAC block is tested for fire resistance. It can block fire for up to 4 hours without getting destroyed; and it can resist the heat transference of up to 1,100?C from one side of the wall to the other. Therefore, it helps to save your life and your assets. Furthermore, it will eliminate the mold problem that occurs from humidity because it absorbs water slower than some other materials. It also reduces any leaking problems and is really easy to take care of. It is absolutely non-toxic product because it is made from natural material.

    Q-CON is 4-8 times more energy-efficient than solid clay brick. It will reduce the transference of heat from the outside to the inside of buildings and houses. Your air conditioner will run less often. You will save up to 30% on your electric bill.

    The structure of Q-CON provides superior constic applications. It can help to reduce all the noise from outside to inside the buildings and houses better than solid clay brick.

    Q-CON is fire resistance. It can resist fire 2-4 times longer than solid clay brick, so that it will help reduce all injuries and damages to you and your assets."


    Weil da halt stand, dass die Standard-Wand bei denen halt aus 20 cm dicken Steinen bestehen würde, habe ich eigentlich vorgehabt, einen 20 cm dicken Q-Con Block zu verwenden. Schön passend zur 20 cm - Säulenstärke. Diese Vorstellung war in 2006 auch schon weit verbreitet, bis halt die ersten Amis vermeldeten, dass es den Q-CON im ganzen Isaan nur in der Stärke von 7.5 cm geben würde. Was sich auch für mich in Udon bestätigte, als ich dann 2007 in die Baumärkte ging, um meine zukünftigen Quellen zu erkunden.

    Aufgrund der Tatsache, dass es nur 7.5 starke Blöcke geben würde, kamen die ersten auf die Idee, mehrschalig zu bauen. Denn es gab damals schon bei Global House 8 cm starke Styropur-Platten im Angebot. Dann fiel noch der Hinweis, dass in Udon die nächst-stabilere Variante die Säulenstärkte 25x25 cm sei. Man kann auch sagen: Es wurde aus der Not eine Tugend gemacht.

    Als wir 2007 in Udon mit dem Mauerbau beschäftigt waren, wurden im Fernsehen Filme über den Superblock, wie er inzwischen hieß, gezeigt. Und es wurde den Thais verklickert, dass so ein 7.5 cm dicker Stein insgesamt eine fast kostenneutrale Alternative zu ihren alten Baumaterialien sei. Aha, etwas für die dünnen thail. Häuserwände.
    Also fiel im Jahre 2007 die Entscheidung zwei Typen von Außenmauern zu bauen: Für das Haupthaus ein System von 4 Schichten, wie beschrieben. Und für das Nebenhaus halt nur 1 x 7.5 cm Superblock. War man ja der späteren vergleichenden Diskussion in Foren irgendwie schuldig.

    Schon damals - bei der Geburt der 4-Schichten Idee - gab es Leute, die ähnliches schrieben wie z.B. der hier selten schreibende

    Zitat Zitat von juehoe",p="594147
    Die Mauern haben einen U-Wert von ca. 0.25 W/m2K, was fast dem Niedrigenergiehaus-Standard entspricht und ca. 10 Mal besser als die in Thailand üblichen Hohlblockwände ist. Die durchgehenden Betonpfeiler, die Bausausführung (und die Fenster) verschlechtern diesen theoretischen U-Wert natürlich.
    Diese Mauern sind sehr effizient; eine reine SuperBlock-Wand müsste über 70 cm dick sein. Der Aufbau ist aber sehr aufwändig und ich bin über das Langzeitverhalten gespannt: Insektenbefall, Kondenswasser.
    Zwischenzeitlich wurde einmal eine Software zu diesen Berechnungen angeboten. Habe aber darauf verzichtet, weil ich nicht mehr mit dem Gedanken spiele, bald neue Berechnungen selbst anstellen zu wollen.

    Als wir im Jahre 2008 mit dem Bau des Hauses begannen, da gab es den Superblock inzwischen schon von 3 verschiedenen Firmen. Den originalen Q-Con, den Smart Block beim Global House und den CPAC-Superblock bei Cement Thai - Home Mart. Preise schwankend zwischen 19 und 21 Baht der Block. Aber ALLE nur in der Stärke 7.5 cm.

    Wenn ich Thai-Fachchinesisch lesen könnte oder meine Frau Ahnung von relevanten Kennziffern von thail. Baumaterialien hätte, dann hätten wir aus den uns gegebenen Leaflets vielleicht ja noch irgendwie Honig saugen können. So wird das jetzt die Chance für Spezialisten, die irgendwann einmal über diesen thread stolpern. Habe nämlich soeben die beiden Leaflets mit ihren relevanten Seiten eingescannt.

    Zunächst Q-CON



    Dann Smart Block



    Ich selbst habe den von CPAC hergestellten gekauft. Als Großabnehmer bekam ich den auch über den lokalen Material-Store mit einem kleinen Diskount und man hatte auch den richtigen Kleber in genügenden Mengen auf Vorrat. Vermutlich gab es auch so etwas wie Einführungen von denen für die lokalen Chefs von Baufirmen.

    Heute, in 2009, gibt es auch wieder die website von Q-CON

    http://phuketvalley.com/product01.html
    Da steht übrigens der Satz drin:
    "Q-CON AAC can be sawn, drilled, worked and machined using normal wood working tools."

    Das hat unsere Bauarbeiter übrigens am meisten beeindruckt. Wie die dann gerne wieder mit dem Fuchsschwanz sägen durften. :-)


    Mache eine kurze Pause und schreibe dann gleich weiter zum Thema: Praktische Erfahrungen seit Februar 2008 bis heute.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Nach den Erfahrungen mit der Wärme-Dämmung in den beiden Häusern seit Februar 2008 - unterbrochen durch einen 5-monatigen Deutschland-Aufenthalt, sind dies gerade mal 7 Monate - kann folgendes gesagt werden:

    Die Außentemperaturen für beide Häuser schwanken zwischen Tag und Nacht und ja nach kalter oder warmer/heißer Saison ganz enorm. Das brauche ich hier keinem lange zu erzählen.

    Die Wärmedämmung des Haupthauses bewirkt, dass die Innentemperaturen im Haupthaus im Winter durchweg niedriger sind als im Sommer. Kommt schon allein daher, dass jeder 5 Satz, den ich auspreche halt: "Bitte Türe zumachen" lautet. Ein Thai scheint von Geburt an eigentlich nicht den Unterschied zwischen Zimmertemperatur und Außentemperatur zu kennen. Geschieht halt auf dem 2. Bildungsweg.

    Es gibt auch Schwankungen im Verlaufe eines Tag-Nacht-Zyklus. Aber die sind nicht mehr so bedeutend bzw. können leicht durch Import von kälterer Außenluft nachts ins Haus ausgeglichen werden. Letztlich kann man meine 2-Wege-Wand-Ventilatoren auch als eine Art von A/C betrachten. Nur halt ohne Kühlaggregat.

    Um das Haus für die Nacht innen schön kühl zu erhalten, müssen tagsüber die Zimmer verdunkelt werden (ich schrieb bereits über die doppelseitigen Vorhänge) und die Fenster dürfen nur früh morgens geöffnet werden, so ab 6 Uhr morgens. Dann bitte auch die Hauseingänge immer wieder sofort schließen. Türe zu. Türe zu! TÜRE ZU. TÜRE ZU!

    Die Wärmedämmung des Nebenhauses bewirkt weder eine flachere Kurve zwischen den Saisons. Im Winter ist es dort halt wesentlich kälter als im Sommer. Und während des Tag-Nacht-Zyklus kommt es auch zu wesentlich größeren Ausschlägen.

    Es gibt ja Fans von sog. natürlichen Baustoffen, die zugleich auch noch den wesentlichsten Beitrag zur nächtlichen Auskühlung durch die Außenwände selbst kommen sehen. Für die müßten eigentlich Bambusstangen die besten Außenmauern sein.

    Die eine - nur 7.5 cm dicke Schicht Superblock - bewirkt jedoch eine bestimmte Wärmedämmung im Innenraum. Oder umgekehrt, wenn sich nachts die Temperaturen draußen abkühlen - ab Eintritt der Dunkelheit und dem Aufkommen eines frischen Lüftchens - dann dauert es doch einige Stunden Zeitverzögerung, bis es auch in den Zimmern im Nebenhaus kühler geworden sind. Die Verzögerung beträgt verdienstvoller Weise einige Stunden und nicht etwa wie bei Bambusstangen wenige Minuten.

    Würde man also im Nebenhaus einzig und allein auf die Außenmauern für die Wärmeisolation setzen - und Deckenventilatoren, spezielle Fensterverdunkelungen, Durchzug etc. außen vor lassen - dann könnte man dort als Isaaner kaum lange wohnen. Erst recht nicht als Farang.
    In den Zimmern wird es erst nach Mitternacht so kühl, dass ich dort einschlafen könnte. Aber mit so ca. 5 Stunden Schlaf käme auch der Isaaner auf Dauer nicht hin.

    Deshalb für beide Häuser: Ohne zusätzliche Maßnahmen der Kühlung kommt man auch trotz extra hoher Räume, Dachüberhänge, Dach- und Deckenisolation, Begrünung etc. nicht aus. Im Winter reicht jedoch die Wärmedämmng aus, ohne Anzünden eines Holz- oder Holzkohlefeuers in den Zimmern selbst gut schlafen zu können.

    [hr:eb85474215]

    Noch ein kleiner Nachtrag zur Größe des Hauses, so wie es von Anfang an geplant wurde. Bekannt ist, dass die Zimmerhöhe beinahe 4 m ist. Wegen der besseren Luftzirkulalation. Aber für mich nichts wesentlich Neues, weil ich auch in Köln, im modernisierten Altbau, 3.50 habe. Gut, das Elternschlafzimmer ist 4x8 m groß plus 4x1 Einbauschrank. Das Wohnzimmer ist 4x8m plus 3x3 Erker. Mein Arbeitszimmer 4x5m, das Badezimmer zum Elternschlafzimmer 3x4m. Ist in meinem Falle medizinisch indiziert. Leide in kleineren Räumen schnell an Klaustophobie.

    Die anderen Zimmer: 4x7m für die Großeltern, 4x5m und 4x4m für die Stiefkinder sind auch nicht gerade klein, aber wir sind halt ein 3-Generationen-Haushalt bzw. 4, wenn mein Stief-Enkelkind zu Besuch kommt. Der Rest sind halt Service-Bereiche: wie 4x4 Innen-Küche, 2x4 Gäste-WC, 2x3x2.5m WCs mit Direktzugang von den Schlafzimmern, 2x4 Waschmaschinen- /Bügelzimmer, 4x5.5m Werkstatt/Arbeitsraum, 4x5.5m abschließbare Garage. Unsere Gäste - sofern die nicht auf Strohmatten im Wohnzimmer nächtigen wollen - müssen wir im Hotel unterbringen.

    Ich kann den Mehrbetrag an Material und Arbeit, der durch die größeren Zimmer entstanden ist, garnicht mal so richtig quantifizieren. Aber es haben in den Thailand-Foren sehr viele darüber geschrieben, dass durch günstigere Materialpreise und inbesondere durch die doch vegleichsweise geringeren Arbeitskosten "man sich so etwas in Thailand halt erlauben könne".

    Habe dann den Bau so durchgezogen, ohne Kredite aufzunehmen.

  4. #63
    Avatar von Armin

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="695508
    Wie bekannt, bin ich nicht aus der Baubranche. Mußte mir mein Wissen über Zeit anlesen und erfragen. Denen, sofern sie hier mitlesen, sei nochmals Dank.
    Dafür hast du aber einen sehr anschaulichen und guten Baubericht hier abgeliefert!

    Zur Wärmedämmung, oder zum Klima allgemein:
    Bei euch sind die Schwankungen zwischen kalter Jahreszeit und Sommer wesentlicfh größer wie hier im Süden.

    Grundsätzlich habe ich das Klima hier so empfunden, daß man keine spezielle Vorsorge bedarf. Ich habe mir die Mönche angeschaut die bei jedem Wetter mit einfacher Kleidung klarkommen.
    Für mein erstes Haus in Samui war eine große Saala mit großem Dach Vorbild. Also viel Veranda, viel offen und aus Holz und athmungsaktiven Dachziegeln und alter Baumbestand ums Haus herum.
    Heute kann man das Holz kaum mehr bezahlen und auch den Garten. Ich habe nie AC gebraucht und selten Fan.

    Heute habe ich ein mehr thaiangepasstes Steinhaus, aber mit zwei großen Terassen und auf allen Seiten Fenstern. Das Dach ist abisoliert und steht einigermaßen über.
    Im Haus ist es den ganzen Tag kühl weil alles offen ist.
    Ich habe natürlich volle Natur ums Haus, mit gemischten Bäumen und Wasserbecken. Es ist eine Wohltat wenn ich aus der Stadt komme, aber ich habe mich auch an das Klima gewöhnt.

  5. #64
    Avatar von Renato

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Hallo waanjai_2

    Hier bin ich nun und habe 2 Fragen?

    Wo hast du in Bangkok das Styrophor bestellt? Wie teuer war es, sowie die Transportkosten?

    Die zweite Frage habe ich zu deinen Fenster? Hast du Alu- oder Plastikfenster genommen?

    Und wie hast du dich entschieden? Preis? Qualität? Lieferbarkeit --> Bezugort?

    Viele Fragen?

  6. #65
    Avatar von tira

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Zitat Zitat von Renato",p="696676
    ....Frage habe ich zu deinen Fenster? Hast du Alu- oder Plastikfenster genommen?....
    moin,

    kunststoff habe ich hier in d, nie wieder und im isaan wird es einiges wärmer.

    im isaan haben wir alu, war in thailand zu holz und kunststoff (vor 3 Jahren)
    net der riesen preis unterschied.


  7. #66
    Avatar von franky_23

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="594047
    Punktlich am 1.12. kamen die Dachziegel. Cpac-Monnier.

    Sickergruben gehören auch im Issan schon längst der Vergangenheit an. Hier unsere 3 (1.600 Liter) ........-Behälter für die 4 Toiletten im Haus. Die werden in unregelmäßigen Abständen für wenig Geld von einem Spezial-LKW mit langem Rüssel abgesaugt.

    [picture]

    - wird fortgesetzt -
    Wird da auch das ganze Wasser abgepumpt, wie ineinem geschlossenen System? Oder ist es einfach so. Jedes Becken hat überlauf und im letzten versichert dann das Wasser? (klassische Sickergrube)

  8. #67
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Von mir ne Frage zum Thema Rasen.
    Hast Du Rollrasen verlegen lassen bzw. welchen?
    Was hat die Fa für den qm bekommen?

    Hast Du Dir mal Gedanken über autom. Bewässerung gemacht?
    Nicht nur Rasen sondern auch Pflanzen?

    Thema steht bei mir aktuell an.

    Im übrigen, super Haus und danke das Du deine Erfahrungen hier so offen reinstellst.

    Gruß

  9. #68
    Avatar von franky_23

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    Re: Hausbau in Udon Thani


    3. In jedem Zimmer haben wir 1 - 2 Decken-Ventilatoren (padloms)

    4. In den für mich zentralen Räumen haben wir zusätzliche Wand-Ventilatoren (alles im genannten Gesamtpreis enthalten), die in beide Richtungen arbeiten können (also Nachts kalte Luft rein, oder verbrauchte Luft raus transportieren können)
    mit Wärmetauscher(Wärmerückgewinnung) ? so dass die kühle Luft innen bleibt und warme Luft von aussen abgekühlt wird und umgekehrt?


    2. Dach-Isolierung: Styropur-Platten unter den Dachziegeln
    3. Decken-Isolierung: Die gebräuchliche Aluminium-Foil, so ca. 1 cm dick, die über den eingebauten Decken-Lampen sich befindet. Alu-Schicht weist nach oben.
    vernünftig wäre für das Dach Ventilatoren anzuschaffen um die Temperaturen bei Sonneneinstrahlung von 60° C durch kühlere Aussenluft zu ersetzen.

    Keine Isolierung zwischen Dach und Wohraum (EG)
    Investiere in 5 cm oder mehr Foam.


    8. Ganz - ganz wichtig: Die Fenster!
    Unsere Fenster haben Vorhänge, die aus 2 Schichten/Stoffen bestehen. Nach innen, sozusagen wie Thai Silk (oder Ket, wie wir es im Isaan nennen) und nach außen: sonnen-reflektierende Alu-Schicht. Haben uns das in den Hotels in Udon abgeguckt. Dient dort ja insbesondere zur Vermeidung von Zimmerbränden wegen zu starker Sonnen-Einstrahlung
    warum lässt du die Strahlungsenergie erst in das Zimmer?? Jalousie oder dergleichen von Aussen wäre viel wirkungsvoller. Was hast denn für Fenster?


    9. Schulung der thailändischen Bewohner des Hauses. Tagsüber - so etwa ab 10 Uhr - gehören die Vorhänge geschlossen. Die Zimmer werden also - wie wir dies ja als Europäer aus den mediterranen Ländern kennen - verdunkelt. Fenster werden erst nach Anbrechen der Dunkelheit geöffnet. Da alle Fenster auch eingebaute Maleng-Gitter haben, ist dies unproblematisch.
    mit lamellenartigen Verdunklungen aussen kannst auch beides haben.


    10. Wir brauchten so schnell wie möglich, schattenspendende Bäume. Dies war garnicht so einfach zu realisieren, weil meine Frau nur Obstbäume haben wollte. Inzwischen haben wir aber so einige 4 - 5 M hohe Mango- bzw. Chompuu-Bäume.
    Auf die schnelle sofortmaßnahmen könnten es auch ein paar Designorientierte Sonnensegel tun, als

    Das Haus auf Stelzen mit Unterlüftung wäre auch eine sehr wirksame zusätzliche Option gewesen.

  10. #69
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Zitat Zitat von Renato",p="696676
    Wo hast du in Bangkok das Styrophor bestellt? Wie teuer war es, sowie die Transportkosten?
    Ich hatte geschrieben, dass wir im Jahr des Mauerbaus bei Global House Styropur-Platten gesehen hatten. Aus meiner Kladde Mauerbau kann ich entnehmen, dass die damals die folgenden Maße hatten: 36,5 cm x 240 cm x8,5 cm dick zum Preis von je Stück 105 Baht. So oder so wären dies ingesamt 2 LKW-Ladungen gewesen, also noch einmal 300 Baht Transportkosten. Als wir aber dann endlich ein Jahr später die Platten bei Global House kaufen wollten, gab es die dort nicht mehr. Der Hersteller sei pleite.

    Jetzt fängt das Improvisieren an. Das Überlegen halt. Unser Bau-Hauptmann erinnerte sich, dass eine lokale Firma, die Matrazen für den Weltmarkt herstellt, auch Styropur-Platten verarbeitete. Wir deshalb zu dieser Firma hin und gefragt, woher die die Styropur-Platten her hätten. Aus Bangkok hieß es und mehr wollte er nicht sofort herausrücken. Er hat uns einen Tag einen Komplett-Preis (inkl. Transport von BKK) von 136 Baht pro Quadratmeter gemacht. Der Quadratmeter-Preis bei der untergegangenen Firma betrug ein Jahr vorher 120 Baht. Mit so etwas muß man leben.
    Wir haben dann in 2 Lieferungen je 80 Platten (1.83 x 1.97 x 0.075) geordert und geliefert bekommen. Rechnungssteller war die lokale Firma. Wir haben nie den Namen seines Herstellers erfahren.
    Zitat Zitat von Renato",p="696676
    Die zweite Frage habe ich zu deinen Fenster? Hast du Alu- oder Plastikfenster genommen? Und wie hast du dich entschieden? Preis? Qualität? Lieferbarkeit --> Bezugort?
    Als wir vor der Wahl der Fenstermaterialien waren, mußten wir suchen. Bei Home-Mart war gerade die Firma Windsor mit teueren PVC-Fenstern in der Ausstellung. Sah super aus, aber auch der Quadratmeter-Preis war ein Hammer. Ich erinnere mich nur an diese Tatsache und nicht an den genauen Preis.
    Andererseits waren wir auch im Kontakt mit dem sogenannten Chang Aluminium, dem Handwerker des Aluminiums, der halt die Maschinen hat, integrierte Schiebefenster inkl. Fliegengitter herzu stellen. Der bot Alu-Fenster in 2 verschiedenen Stärken an. Grade A - würde er auch bei Hotels verbauen und Grad B - halt überwiegend in Privathäusern. Grade A sah deutlich stabiler aus - er brachte uns Materialproben mit. Alu mit weißem Kunststoff ummantelt. Wir brauchten 1 großes Eingangstor 2.80 x 2.5, eine Eingangstür 2 x 2.50, 11 Standard-Fenster 1.70 bzw. 1.10 x 1.80 m
    Jetzt bot der auch an, die von uns favorisierten dunkellbraungoldenen Alu-Türen anzufertigen. Davon brauchten wir 9 in Spezialanfertigung 2.30 m hoch, dazu noch 4 x 0.40x1.0m Badezimmer-Fenster.
    Dazu noch handgefertige Fliegengitter für 3 2-wegs-Wandventilatoren sowie die Deckenaufhängungen aus Blechstreifen plus die Gipsplatten für die daran hängenden Decken.
    Summa: wir haben damals unter Beteiligung aller einen Pauschalpreis vereinbart und keiner wollte dann noch genau wissen, wie die einzelnen Positionen zu Buche schlugen. Chang Aluminium war jedenfalls mehrere Wochen gut beschäftig und die Qualität der Arbeit war so gut, dass wir im November auch das Garagen-Rolladen-Tor bei ihn in Auftrag gaben plus die 2 x 4 x 2 Stahlregale im Werkraum.

    Mein Nachbar erzählte mir vor ein paar Monaten, dass es inzwischen eine deutsche Firma in Pattaya gäbe, die PVC-Fenster deutscher Bauweise anbieten würden. Seien stabiler als alles andere auf dem Markt. Aber wir beide haben unsere Fenster und Fenstergitter halt schon.

    Will man die günstigsten Preise ermitteln, kommt man ohnehin nicht daran vorbei, bei den lokal verfügbaren Anbietern nach Kostenvoranschlägen zu fragen.

  11. #70
    Lanna
    Avatar von Lanna

    Re: Hausbau in Udon Thani

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="696717
    Aber wir beide haben unsere Fenster und Fenstergitter halt schon.
    Der Sicherheitsaspekt scheint eine große Rolle zu spielen. Auf einem Foto habe ich gesehen, dass die Fenster von innen komplett Gitter aus Chromstahl haben?
    Ist das wirklich notwendig bei euch auf dem Lande?
    Wie bewahrt ihr die Wertsachen auf?

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