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Hausbau in Udon Thani

Erstellt von waanjai_2, 28.05.2008, 17:48 Uhr · 250 Antworten · 67.987 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    II. Teil: Der grüne Aspekt der Wärmeisolierung des Hauses

    Im ersten Teil meines Berichts hatte ich über das 11-Punkte Programm der Wärmeisolation geschrieben und insbesondere die Bedeutung des Schattens hervorgehoben:

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="594106
    Also noch einmal zusammengefaßt: Wärme-Isolierung - und darum geht es ja nur - haben wir durch die Gesamtheit der folgend einzeln aufgelisteten Maßnahmen realisiert. 11 Gebote - Sozusagen zum Mitschreiben

    1. [highlight=yellow:c1f09a0b1e]Lage des Hauses, der Zimmer[/highlight:c1f09a0b1e].
    Unser Schlafzimmer, mein Arbeitszimmer liegt Richtung Norden. Schlafzimmer auch Richtung: Osten, da wo die Sonne aufgeht. Das muß man von vornhinein einplanen!

    2. [highlight=yellow:c1f09a0b1e]Dachüberstand[/highlight:c1f09a0b1e] beträgt 1,50 Meter. Da wirft auch das Dach schon einiges an Schatten.

    3. In jedem Zimmer haben wir 1 - 2 Decken-Ventilatoren (padloms)

    4. In den für mich zentralen Räumen haben wir zusätzliche Wand-Ventilatoren (alles im genannten Gesamtpreis enthalten), die in beide Richtungen arbeiten können (also Nachts kalte Luft rein, oder verbrauchte Luft raus transportieren können)

    5. Die 4 M hohen Zimmer haben in der Tat die Aufgabe, für eine bessere Luftzirkulation zu sorgen. Da ich aber in D auch schon 3,5 Meter hohe Räume habe, ist dies keineswegs ein Novum.

    6. Die zentrale Wärme-Isolierung des Hauses besteht im Prinzip aus drei Komponenten:

    1. Außenmauern, bestehend aus 2 x Poren-Beton, dazwischen 1 x Foam/Styropur und 1 x Luft (Lom)
    2. Dach-Isolierung: Styropur-Platten unter den Dachziegeln
    3. Decken-Isolierung: Die gebräuchliche Aluminium-Foil, so ca. 1 cm dick, die über den eingebauten Decken-Lampen sich befindet. Alu-Schicht weist nach oben.

    7. Die Vorrichtungen (inkl. elektrische Leitungen) für Air-Con-Geräte sind gelegt. Ich will aber diese vermeiden, weil ich während meiner vielen Bangkok-Aufenthalte immer HNO-Probleme mit AirCons bekommen hatte.

    8. Ganz - ganz wichtig: Die Fenster!
    Unsere Fenster haben Vorhänge, die aus 2 Schichten/Stoffen bestehen. Nach innen, sozusagen wie Thai Silk (oder Ket, wie wir es im Isaan nennen) und nach außen: sonnen-reflektierende Alu-Schicht. Haben uns das in den Hotels in Udon abgeguckt. Dient dort ja insbesondere zur Vermeidung von Zimmerbränden wegen zu starker Sonnen-Einstrahlung

    9. Schulung der thailändischen Bewohner des Hauses. Tagsüber - so etwa ab 10 Uhr - gehören die Vorhänge geschlossen. Die Zimmer werden also - wie wir dies ja als Europäer aus den mediterranen Ländern kennen - verdunkelt. Fenster werden erst nach Anbrechen der Dunkelheit geöffnet. Da alle Fenster auch eingebaute Maleng-Gitter haben, ist dies unproblematisch.

    10. Wir brauchten so schnell wie möglich, [highlight=yellow:c1f09a0b1e]schattenspendende Bäume[/highlight:c1f09a0b1e]. Dies war garnicht so einfach zu realisieren, weil meine Frau nur Obstbäume haben wollte. Inzwischen haben wir aber so einige 4 - 5 M hohe Mango- bzw. Chompuu-Bäume.

    11. Für Maßnahmen zur direkten "inneren Kühlung" gibt es 3 Kühlschränke im Haus. Da ist immer ein Leo-Bier bereit.
    Alles was mit Schatten zu tun hat, habe ich jetzt gegilbt.

    Ich greife heute den Faden - schattenspendende Bäume - wieder auf. Einfach deshalb, weil vor einem Jahr da noch nicht viel zu sehen war. Wir sind ja im Februar 2008 eingezogen.

    Nach den Anbau-Arbeiten im Oktober/November 2008 sieht das Haus inzwischen so aus. Fotografiert von der Ausfallstraße. Aus dem Westen in Richtung Osten sehend. Deshalb darf man auch ungestraft bemerken, dass links Norden und rechts Süden ist.

    Links sieht man das Haupthaus. Es ist 16 m lang (12 m tief).
    Dann kommt ein 3m-breiter überdachter Gang. Rechts davon ist das Nebenhaus, welches nun inzwischen 12 m lang ist.



    Links vom Haupthaus aber innerhalb der Umfassungsmauer ist ein Stück Grundstück 12x22m, welches ursprünglich als Gemüsegarten vorgesehen war, aber inzwischen auch Standort von Palmen und insbesondere von Bananenbäumen geworden ist. Die sind mächtig groß geworden inzwischen, ohne dass wir besonders viel Arbeit gehabt hätten. In der Trockenzeit hieß es halt immer: Sprengen.

    Rechts im Bild, nach Ende des Nebenhauses sieht man Grün, was schon deutlich den Dachgiebel des Nebenhauses überragt.
    Das sind in der Hauptsache schon ältere Mango-Bäume, die teilweise mit Garantie von den vielen Baumschulen in und um Udon verkauft werden: Stückpreis so zwischen 4-7.000 Baht. Also schon echtes Geld.

    Entlang des Hauses sieht man schon einiges Grün über die Mauer gucken. Die Umfassungsmauer ist von außen gesehen ca. 2.40 hoch. Von innen - wegen Erdanschüttungen - ca. 2.00 m.

    Wie man sieht, gibt es entlang der Westseite keinen Eingang. Ist also die Rückseite des Hauses.

    Dehalb als nächstes ein Blick vom Osten auf die Eingangsseite des Grundstücks. Hier der Fußgänger-Eingang.
    Man sieht schon ein wenig Mehr von der Begrünung. Rechts im Bild (also der Norden) zeigt wieder die Bananenbäume und Palmen und in der Mitte das ziemlich hohe Grüne sind Pappaya-Bäume.



    Dies sieht man nun besser, wenn man durch das Tor aufs Grundstück gegangen ist. Das Grünzeugs was man hier sieht ist alles gerade mal weniger als 1 Jahr alt!



    Die hausinterne Security ebenfalls. :-)

    Schauen wir uns den - ganz normalen - Wachstumsstand im Norden des Grundstücks an. Der immer als Gemüsegarten bezeichnet wurde.





    Das "Grünzeugs" am Boden sind eine Reihe von Kürbisgewächsen. Alles zum Essen.
    Seit ein paar Tagen ist übrigens wieder mächtig Platz geschaffen worden, weil dort 2 Pappaya-Bäume abgeholzt wurden. Es waren männliche Bäume, ohne Früchte, also nutzlos.

    Wird gleich fortgesetzt.

  2.  
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  3. #52
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Geht man von dem Fußgänger-Eingang ein paar Meter nach links - also Richtung Süden - dann kommt zum Haupteingang für die motorisierten Personen - ein Rolltor.

    Man sieht links im Bild die Soi und im Hintergrund die Bundesstraße (Strom- Telefonkabel). Rechts entlang der Soi liegt der Vorgarten beginnend mit den großen Mangobäumen.



    Gehen wir auf das Rolltor zu und schauen von dort auf das Grundstück, dann sehen wir wiederum die großen Mangobäume (3x) und einen Herzapfel (Chompuu)-Baum.



    Rechts im Bild lugt noch das Dach des Nebenhauses in das Bild hinein. Im Hintergrund die Außenmauer im Westen.

    Auf die wir nun ein wenig mehr zugehen:



    Nun schauen wir in den Vorgarten - also in Richtung Süden. Wo ganz im Hintergrund dann die Bundesstraße vorbeiläuft. Deren Verlauf ist durch die an ihr entlang führenden Strom- und Telefonkabel gut zu erkennen.



    Da scheint heute noch viel Platz zu sein. Nicht mehr lange. Denn dort gibt es alles nur Nutzbäume - inkl. auch der Jackfruits, die einmal mächtig groß werden. Aber halt nicht nur diese. Wie wir später noch sehen werden, sind die Bäume schon groß und stark genug um daran Hängematten zu befestigen.

    Wir gehen jetzt ein wenig in den Vorgarten hinein und drehen uns um, um wieder in Richtung Norden zu schauen.



    Wir gehen zum großen Mangobaum links im Bild, um nun entlang der Westseite, an der Rückseite des Hauses entlang zu sehen und zu gehen.



    Was man linker Hand sieht sind alles Obstbäume mit Ausnahme der 3 Bäume, die ich mir als Ersatz für Markisen genau vor der ausgeschnittenen Veranda gewünscht hatte. Wenn nämlich ab 14.00 die Sonne im Süd-Westen und Westen steht, dann braucht man Schatten auf der Veranda. Viel Schatten.

    Wir machen ein paar Schritte und sehen uns rum:
    Wir sehen wieder den großen Mangobaum und den Vorgarten dahinter. Natürlich auch die schon längst ausrangierte Steintisch-Sitzecke aus den Zeiten des Hausbaus. Als diese vor der Bauhütte stand. Die soll nun ganz nach Süden aufs Grundstück verlegt werden, um den Teenagern eine Ecke zu geben, wo sie nicht ständig unter elterlicher Aufsicht stehen.



    Weiter geht´s nach Norden. Wir passieren - anständig weibliche - Pappaya-Bäume, sehen auch schon, was schon fertig zum Verzehr oder zum Verschenken ist und bewegen uns halt wieder in Richtung Gemüsegarten im Norden des Grundstücks, wo die Palmwedel sind.



    Verlassen wir nun abschließend noch einmal das Grundstück und gehen in den Süden, dort wo das Grundstück mit nur 8 m Breite parallel zur Bundesstraße liegt und schauen Richtung Haus.



    Wie oft haben wir schon den Baum, der vor dem Grundstück steht schon gestutzt. 3 - 4 x denke ich. Wollen schließlich keinen wohlfeilen Einstieg ins Grundstück für Khamois liefern.

    Durch das Gitter gesehen wieder das Haus. Dort wo die Hängematte hängt spenden die Bäume nach nur einem Jahr schon genügend Schatten.



    Und es wird mehr, sehr viel mehr werden, in den nächsten Jahren. Baut man erst ein Haus auf einem Gründstück, welches größer als 400 Quadratmeter ist, dann braucht man nicht mehr allen Zwischenraum zwischen Außenwand Haus und Umfassungsmauer zu betonieren. Genau dies tun nämlich viele Thais und wundern sich dann, warum sie ganz unausweichlich eine A/C brauchen.

    Ist alles Geschmackssache. Aber es gibt halt auch Zusammenhänge.

  4. #53
    Avatar von Nokhu

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Klasse beschrieben.


  5. #54
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Hausbau in Udon Thani

    Zitat Zitat von Nokhu",p="694655
    Klasse beschrieben.[...]
    In der Tat - dazu mit guten Anregungen.

  6. #55
    Lanna
    Avatar von Lanna

    Re: Hausbau in Udon Thani

    Hallo waanjai, wirklich toller Bericht. Habe ihn gerade erst entdeckt.
    Hab auch mal Fragen zu deinem Haus:
    Du hast die Wände Doppelschalig gebaut, mit einer Luftschicht dazwischen.
    Hat die Luftschicht einen Zweck, oder diente sie nur zur besseren Ausführung?
    Ist die Luftschicht entlüftet, oder steht die Luft?
    Das Haus ist ja sehr gut gedämmt.
    Ist das Gebäude klimatisiert?
    Oder was versprichst du dir von der Dämmung, denn irgendwann ist die Innentemperatur gleich der Schattentemperatur außen, wenn du nicht klimatisierst?
    Wenn du Wärmequellen betreibst, wie Lampen Herde etc., wird die Innentemperatur eher höher sein. Wenn das Haus einmal aufgewärmt ist, bekommst du die Wärme nicht mehr raus.

    Übrigens finde ich die Porenbetonsteine ideal um dort ein Haus zu bauen. Speichern duerhaft keine Wärme, und kühlen schnell ab.

    ich danke dir

  7. #56
    Avatar von messma2008

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Hey waanjai_2

    Schönes Traum-Häuschen. Kann man ja echt neidisch werden ...

  8. #57
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Zitat Zitat von Lanna",p="694712
    Du hast die Wände Doppelschalig gebaut, mit einer Luftschicht dazwischen. Hat die Luftschicht einen Zweck, oder diente sie nur zur besseren Ausführung? Ist die Luftschicht entlüftet, oder steht die Luft?
    Ich habe die Idee einer 4-Schichten Konstruktion der Außenwände von jemanden übernommen, der sie schon durchgeführt hatte und der in der vierten Luftschicht eine zusätzliche Wärmeisolierung sah. Wie halt bei den modernen Ski-Ausrüstungen, wo die größten Isolationswirkungen auf den Schichten übereinander beruhen.
    Hat mir rein intuitiv eingeleuchtet. Bin ja auch kein Fachmann in so Fragen. Die Luftschicht ist sozusagen eingemauert und meldet sich seitdem nicht mehr. Sie hat neben der Tatsache, dass sie eine eigene Schicht ist, noch die Funktion, keine Feuchtigkeit an die Styropur-Platten/Schicht weiterzuleiten. Trotz aller Außenverputzung und Bemalung der Außenwände mit Kunsstofffarben, die als besonders wasserabweisend gelten, könnte die äußere Schicht Porenbeton ja einmal durch übermäßigen Regenfall in der Regenzeit naß werden und sich voll Wasser saugen. Dann soll die Luftschicht - Zwischenraum - halt den Kontakt von einer Schicht zur anderen vermeiden helfen. So hab´ ich mir das zumindest vorgestellt. :-)


    Zitat Zitat von Lanna",p="694712
    Das Haus ist ja sehr gut gedämmt.
    Ist das Gebäude klimatisiert? Oder was versprichst du dir von der Dämmung, denn irgendwann ist die Innentemperatur gleich der Schattentemperatur außen, wenn du nicht klimatisierst? Wenn du Wärmequellen betreibst, wie Lampen Herde etc., wird die Innentemperatur eher höher sein. Wenn das Haus einmal aufgewärmt ist, bekommst du die Wärme nicht mehr raus. Übrigens finde ich die Porenbetonsteine ideal um dort ein Haus zu bauen. Speichern duerhaft keine Wärme, und kühlen schnell ab.
    Nein, ich habe keine Air Condition und will sie nach Möglichkeit vermeiden. Obwohl ich zur Sicherheit schon die gesamte Elektrik hab´ verlegen lassen.
    Aber ich will nicht einfach zuschauen, wie sich bei stetigen Temperatursteigerungen die Innentemperaturen erhöhen.
    Dafür habe ich die folgenden Instrumente vorgesehen:
    1. In den kritischen Zimmern gibt es 2-Weg Wand-Ventilatoren, mit denen ich Nachts, wenn es draußen kälter geworden ist als innen, kalte Luft nach innen sauge.
    Dies festzustellen, obliegt meinen beiden radio-controlled Temperatur-Stationen (Innen- und Außentemperatur-Messung)

    Im Moment, wo ich dieses schreibe habe ich eine Innentemperatur von 31° und eine Außentemperatur von 28°. Da mir im Arbeitszimmer vor dem Monitor bei laufendem Decken-Ventilator es nicht zu warm ist, beginne ich jetzt noch nicht, kalte Außenluft nach innen zu saugen.

    2. Tagsüber heißt es, wie wir es aus den mediteranen Ländern her kennen: Zimmer verdunkeln. Also die Doppelvorhänge zu. Fenster werden erst ab Dunkelheit geöffnet und früh morgens.

    3. Durchzug zwischen mehreren Zimmern im Haus. Für meine Frau das probateste Mittel.

    Insgesamt also:
    Wenn es warm ist, dann muß ich halt dafür sorgen, das kühle Luft ins Haus reinkommt.

    Aber - und auch dies ist ja passiert - wenn es draußen kalt ist, dann dämmen meine Außenmauern auch die Kälte von draußen ab. Wir haben nicht wie viele Thais in der Provinz und Nachbarprovinzen nachts ein Feuer im Zimmer anzünden müssen. :-)

    Wärmequellen im Haus. Da sei Buddha vor. Wenn es ganz heiß wird, dann wird in der Außenküche gekocht. Und vorher immer nur in der Küche, die im Service-Trakt, also im Nebenhaus lokalisiert ist. Die Küche hat nur einen Decken- und einen Wand-Ventilator. Die reichen aber aus, um in der Küche eine Zeitlang angenehm kochen zu können. Ist kein Bestandteil des Wohnbereichs - wie ja auch nicht in den engen Apartments in Bangkok, wo die Küchen alle auf dem Balkon sind. :-)

    Ich fliege dieses Mal ganz bewußt erst Mitte Mai von Udon nach Köln. Allerdings nur noch für 4 Monate. Tendenz abnehmend. Der heißeste Monat in Udon ist der April - muß mich hier korrigieren zu früheren Aussagen hier im thread.
    Wenn ich den kompletten April überstehe ohne einen Bedarf nach einer A/C zu verspüren, dann werde ich auch keine A/C kaufen. Hatte immer HNO-Probleme mit denen, wenn in BKK.

    Aber sollte ich schwach werden (müssen), dann weiß ich auch jetzt schon, wie ich zumindest solche Nebenwirkungen eindämmen könnte. :-)

  9. #58
    Lanna
    Avatar von Lanna

    Re: Hausbau in Udon Thani

    Danke für deine ausführliche Erklärung.

    Ich denke auch, dass die Wahl des Porenbetons mit der Dämmung die Richtige war.
    Bei den „Moderenen“ Baustoffen, die heute üblich sind, kommst du dem traditionellem Baustoff Holz, mit seinen Eigenschaften am nächsten. Und die alten Baumeister waren bestimmt nicht die Dümmsten.
    Ein wichtiger Punkt, so denke ich, ist bei deiner Konstruktion das konsequente Kühlen/Lüften während der Nachtstunden, und dann das „Schließen“ des Hauses, incl. dem Zuziehen der Vorhänge während der Tagstunden.
    Fensterklappen / Bambusmatten außen wären auch möglich.
    Großer Baumbestand, wie du es gemacht hast, direkt am Haus, mit der damit verbundenen Verdunstungskälte, und dem Schatten, sind für kühlere Luft bestimmt förderlich.

    Ich freue mich schon auf deine Erfahrungsberichte aus der Praxis bezgl der „Klimatisierung“ ohne AC.

  10. #59
    Avatar von catweazle

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Zitat Zitat von Nokhu",p="694655
    Klasse beschrieben.
    jo, genau meine meinung. suuuper gemacht, danke.

  11. #60
    Avatar von x-pat

    Registriert seit
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    7.208

    Re: Hausbau in Udon Thani

    Danke für die Story und Gratulation zum Eigenheim. Ein schönes, solides Haus mit viel Platz und einem Riesengarten.

    Eins wundert mich jedoch: die doppelten Porenbetonwände. Das ist eigentlich nicht notwendig bei Porenbetonsteinen (AAC), oder gab's einen speziellen Grund? @Lanna: Holz hat mit Porenbeton nicht viel gemein; am allerwenigsten Wärme- und Schallisolierung, da Holz sehr schlecht isoliert. Die alten Baumeister mussten sich mit Mother Nature's Materialien begnügen.

    Cheers, X-Pat

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