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Hausbau in Udon Thani

Erstellt von waanjai_2, 28.05.2008, 17:48 Uhr · 250 Antworten · 68.039 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von waanjai_2

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    Hausbau in Udon Thani

    Habe ein wenig mehr Zeit heute, also dachte ich mir, dass ein Hausbau-Thread ja mal wieder ganz interessant werden könnte.

    Also, wir hatten Anfang des Jahres das Grundstück gekauft, dann aufgeschüttet, dann eine Umfassungsmauer gebaut. Damit waren im März 2007 fertig. Dann hieß es, die Erde sollte sich verdichten - also eine Regenzeit abwarten. Mitte Oktober 2007 sollte Baubeginn sein.
    So sah das halbe Grundstück aus, als wir wieder dahin kamen:

    Man sieht zur Linken noch die Stutzen für die zentrale Bruchwasser-Ableitung zum nächstgelegenen Klong. Die hatten wir noch vor der 3. Aufschüttung legen lassen. Rechter Hand das Eingangstor für Fußgänger.

    Zum Spaß hatten wir unserem Bau-Unternehmer (keine Firma, sondern Kooperative von freibeerufichen Handwerkern) gesagt: Baubeginn 16.10.2007 09:59 Uhr. Ein bißchen später als 10 kam er dann auch. Man sieht die Bauhütte, die während des Mauerbaus errichtet wurde.



    Die haben wir ein wenig ausgestattet: Mit kleinem Gas-Kocher, mit Kühlschrank und so. Wir waren gleich am ersten Tag zum E-Werk gefahren und Strom beantragt. Den hatten wir in ganz wenigen Tagen. Ein paar Tage später auch die Wasseruhr.



    Wir haben dann etwas gemacht, was man wohl nur in Thailand machen kann. Wir haben den pujai baan gebeten, uns jetzt bereits eine Hausnummer zuzuteilen damit wir ein Tabien Baan beantragen könnten. Der kam aufs Grundstück und fragte, wo das Haus sei. Wir sagten hier: 2 Zimmer, Kühlschrank, Wasserkübel, Fei Fa, nam papa - was will der Thai noch mehr?
    Er hat nur gelacht und gesagt, also in ca. 4 Wochen, wenn er sehen würde, dass wir wirklich dort ein Haus bauen würden, dann könnte er es ja veranlassen. So lief es dann auch. Im blauen Tabien Baan meiner Frau steht zur Beschaffenheit des Hauses: 2 Zimmer


    Und der Hintergrund für diese Hetze war nur: Ich wollte so schnell wie möglich ein Tabien Baan Yellow haben, um damit dann auf eigenem Namen ein Tuk Tuk zu kaufen und auch die thailändischen Führerscheine (ohne erneute Prüfung) zu erhalten. ;-D

    Ab dem 19.10. war das Monniereisen dann auf dem Grundstück und (überwiegend) die Frauen konnten schon die Stahlkonstruktionen für die Säulen-Füße "flechten". Die Männer bogen und schnitten alles selbst vor Ort.



    Parallel dazu wurden im Weg der Auftragsvergabe die 32 Löcher für die Säulen (sau) gegraben. Wichtig ist dabei zu wissen, dass die beim Graben unter die relativ frisch aufgeschüttete Erde gehen und im alten Boden die Löcher für die Säulen-Füße graben. Alles andere ist leichtsinnig - schließlich sollen die Säulen nicht irgendwann einmal wegrutschen.



    Hier dann die Ergebnisse des manuellen Biegens und Schneidens der Stahlkonstruktion "Säulen". Da die Säulen-Füße gut 1.50m tief in der Erde liegen, dann - zumindest für das Haupthaus ca. 1 m weiter bis zur neuen Fußbodenhöhe aufgeschüttet werden sollte und das Haus 4 m hohe Räume haben sollte, bedeutete dies, dass die Säulen-Kerne länger als 6.50m waren.



    Fortsetzung folgt

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Yala

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Hatten wir schon lange nicht mehr, finde ich toll :bravo:

    Lass uns alles wissen:

    Kosten
    Zeitaufwand
    usw. usw.

    Vielen Dank.

  4. #3
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Finde toll den Fred. Will Ende des Jahres auch bauen. Mache ich nicht die Fehler, die du vielleicht gemacht hast. Aber dafür andere.

  5. #4
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Bis zum 29.10. wurde also gebogen und geflochten, was das Zeug hielt. Für insgesamt 32 Säulen, wie schon gesagt. Am 29.10 war dann um 8 Uhr morgens der offizielle Thai-Baubeginn. Irgendwelche alte Leute kamen mit irgendwelchen Pflanzen und Symbolen. Redeten viel und wünschten allen Betroffenen Glück. Ich wollte ja so einen Firlefanz garnicht machen, aber meine Frau bestand darauf. Das sei wichtig - alles andere würde nur Unglück bringen.

    Danach konnte es beginnen. Die Säulenfüße aus Stahl wurden plaziert und dann die Eisen-Säulen drauf gestellt. BTW: Die Preise für Stahl = lek stiegen beständig. Gut, dass wir Mitte Oktober schon die ganz große Masse an Monniereisen bestellt gekauft hatten. Man sieht, dass das Monniereisen in unterschiedlichen Stärken verbaut wird. Wir haben als stärkte Größe 16 mm verwandt. Dies aber nur bei einigen besonders zentralen und später zu belastenden Säulen. Auch die Füße sind nicht überall gleich breit, sondern belastungsabhängig groß. Ergibt sich allerdings alles ganz detailliert aus der Bauzeichnung, für die wir - obwohl für Bungalows nicht erforderlich - auch eine zusätzliche Statik-Prüfung haben vornehmen lassen.



    Einen Tag später wurden die Säulen in der Länge, die später im Boden (also Ausgrabung plus neue Aufschüttung) sein würde, verschalt.



    Als der Beton ausgegossen war - das Trocknen dauert ja in Thailand nur ein paar Stunden und am nächsten Tag kann weitergebaut werden - begann man mit dem sog. "Streifenfundament". Das sind die Verbindungen zwischen den 32 Säulen in der Höhe des späteren Fußbodens. Auch hier sind wieder die Stärken des Monnier-Eisens belastungsabhängig. Sie berücksichtigen nicht nur, das was später auf dem Fußboden (Mauern etc.) stehen soll, sondern auch die Kräfte, die erforderlich sind, die 32 Säulen zueinander stabil zu halten.



    Hier sind schon eine Vielzahl von Säulen aufgestellt. Und ganz hinten sieht man die ersten Verstrebungen des Streifenfundaments.



    Jetzt werden alle Löcher wieder zugeschüttet und unter dem späteren Fußboden wieder - dieses Mal mit Lehmboden - aufgeschüttet.



    Das Aufschütten ist beendet und es hat schon längst die lange Arbeit der (stahlmäßigen) Erstellung des Streifenfundaments begonnen.

    Man sieht im Streifenfundament schon die spätere Raumaufteilung. Die Säulen sind bei uns im Abstand von 4 m gesetzt - die kleinste Zelle ist also 4 x 4 m. Später, wenn Mauern gebaut werden, dann will man oftmals kleinere Räume für Badezimmer oder größere Räume inkl. Einbauschränken haben. Dies alles muß vorher bedacht sein. Der Bauzeichner wird die Raumaufteilung schon abfragen.

    Hinten sieht man jede Menge Verschal-Holz, denn das wird bald benötigt.



    - wird fortgesetzt -

  6. #5
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Das geflochtene Streifenfundament aus anderer Perspektive. Was man rechter Hand noch sieht, sind kurze Säulenkonstruktionen für den erhöhten Umgang rund ums Haus - so ca. 80-90 cm hoch.
    Ganz vorne wird schon damit begonnen, die Stahlkonstruktionen zu verschalen.



    Das ist eine Heiden-Arbeit, wie man auf dem folgenden Bild erkennen kann.



    Übrigens: nix von wegen Klammern oder so. Alles mit Rundholz genagelt usw. Man kann das Verschal-Holz deshalb auch nur für ganz wenige Häuser verwenden. Dann iss es hin.

    Hier ist das Streifenfundament vom Haupthaus fertig ausgegossen.
    Die Säulen ragen noch mehr als 4 Meter heraus. Die Oberkante Streifenfundament ist übrigens später die Unterkante Fußboden.



    Hier ist das Streifenfundament des "Wirtschaftstraktes" fertiggestellt. Vorne rechts sieht man noch Teile des Streifenfundaments vom Car Port:



    Am 12.11. noch unter einem Monat von Baubeginn Falang und ca. 14 Tage nach Baubeginn Khon Thai - geht es an die Säulen. Die müssen höher als 4 Meter sein, weil ja noch ein Fußboden gegossen werden wird.



    Die 32 Säulen von einer etwas entfernteren Perspektive. Inzwischen wissen alle, die da vorbei kommen, dass ein Falang-Haus gebaut wird. ;-D



    Zwei Tage später sind schon die 16 Säulen fertig. Säulenstärke in unserem Fall: 25 cm. Thais bauen zumeist nur 20 cm.



    Am 15.11. kommt das Dach. Besser gesagt: der Strukturstahl für das Dach. Ist genau so stabil wie Holz-Konstruktionen aber viel leichter.



    Einen Tag später sind alle 32 Säulen fertig.





    Keine einzige Wand steht - aber man baut schon das Dach.
    Das ist auch richtig so. Häuser in Thailand haben ja keine "tragenden Wände", sondern nur "tragende Säulen". Venedig läßt grüßen.



    - wird fortgesetzt -

  7. #6
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Zuerst werden alle Säulen mit einander verbunden. Die Basis für das Dach.



    Und weiter geht es mit dem verschachtelten Walm-Dach:



    Wieder ein wenig entfernt:



    Während in luftiger Höhe die Dachbau-Crew (max. 8 Personen) vor sich hin schweißt, arbeiten unten die 10-15 MaurerInnen.
    Hier zunächst die Styropur-Platten, die wir aus Bangkok haben kommen lassen. Knapp 2 x 2 m, Stärke 8 mm. Warum: Auch in Thailand ist zunehmend die Isolation der Häuser "der" key.



    Und hier die Steine für die Außenmauern. Die heißen in Thailand Superblock (Porenbeton) und bieten einiges an Isolierung an. Wir haben mit dem Superblock so einiges Besonderes vor.



    Aber mehr dazu später.....

    Ich überspringe folgende Arbeitsschritte: Auffüllen der Hohlräume des Streifenfundaments. Da haben wir folgendes gemacht: Zuerst vielleicht 40 cm Lehmboden, dann tagelang Wasser auf diesen Lehm gegossen. Haben sogar Wasser-Wagen geordert, damit wir neben der Kapazität des Fließend-Wasser aus der Leitung noch mehr zur Verfügung hatten. Das hat den Lehm sich deutlich verdichten lassen. Dann Rüttler eingesetzt.

    Als das dann gelaufen war, haben wir 15 cm. Hin Hin (künstlich hergestelle Steinchen, da Thailand keine großen Vorkommen von Kieselsteinen hat) dann bis zur Oberkante Streifenfundament: 15 cm Sand, wegen der besten Verdichtung aufgeschüttet. Danach werden im nächsten Arbeitsschritt wieder Matten aus geflochtenem Monniereisen erstellt. Dann eine Außenverschalung in Höhe der gewünschten Fußboden-Stärke erstellt. Habe hier deutlich tiefer in die Tasche gegriffen und eine durchschnittliche Fußbodenstärke von 20 cm geordert. Dann kommen die CPac-Fertigbeton-Laster. 6-7 große Tonnen voll - 40 Kubikmeter. Damit war aber der Fußboden an einem Tag fertig gegossen.




  8. #7
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Punktlich am 1.12. kamen die Dachziegel. Cpac-Monnier.
    Es gibt alle möglichen Qualitäten von Dachziegel in Thailand, die von uns gewählten sind relativ preiswert. Es gibt wesentlich teuere - bis leicht 60 Baht das Stück, für alleredelste Qualitäten. Spielen bei Thais keinerlei Rolle.

    Zur Frage der Farbe. Es gibt ja insbesondere in deutschen Thailand-Foren immer so ein paar Ignoranten, die da meinen, alle Falangs bauten "Blaue Dächer". Als wäre das nicht reine Geschmackssache. Blaue Dachziegel sieht man im Isaan allerdings ziemlich häufig. Das haben diese Ignoranten zutreffend beobachtet. Aber warum eigentlich?

    Blau - oder si thalee = Meeresblau - ist natürlich ein Schönheitsideal, wenn man nicht selbst am Meer wohnt. Deshalb baut man mit dieser Farbe gerne, weil sie so ausgesprochen schön sei/ist. Und nur ein Falang-Ehemann hat zumeist das nötige Kleingeld dafür.



    Ist allerdings nur eine Teil-Lieferung. Wir brauchen jede Menge.

    Während also weiter am Dach gebaut/geschweißt wird, können wir nun mit den Mauern beginnen. Innen nehmen wir weg. der besseren Schall-Isolierung einen System-Stein, der im Isaan Passan genannt wird. Stärke: 12,5 cm. Bau-Prinzip wie LEGO, in die Hohlräume werden jeden Meter neue Monnier- Eisen- Stangen eingefügt. Ist also ziemlich stabil.

    Links im Bild sieht man eine Besonderheit beim Thai-Bauen. Die Badezimmer bekommen erst einmal keinen Fußboden verpaßt. Da hat man da viel mehr Freiheit beim Verlegen der diversen Rohre (1. Leitungswasser, 2. Bruchwasser-Abwasser 3. ........-Ableitung).



    Arbeiten auf zwei Ebenen gleichzeitig:



    Hier ein wichtiger Aspekt beim Bauen: Dachüberstand!
    Wir haben uns für 1.50 entschieden. Ein weiterer Beitrag zur Beschattung.



    In den nächsten beiden Bildern kann man sehen, wie wir die Außenmauern gebaut haben.
    Säulenstärke war 25 cm.
    Von innen gesehen:
    1. Eine Reihe Superblock (gibt es im Issan nur in der Stärke 7.5 cm)
    2. Dann das Styropur (heißt in Thailand: Foam) mit der Stärke 8 cm an diese Innen-Reihe Superblock kleben
    3. 2 cm Luft
    4. Zweite Reihe Superblock
    Summe: 25 cm. Insgesamt 4 Isolationsrelevante Schichten.



    Hier ganz nah:



    Hier wurden 2 nebeneinanderliegende Badezimmer installateurs-mäßig fertiggestellt. Darum also noch kein Fußboden. Aber alle Öffnungen stimmen zu 100% mit der Bauzeichnung überein. Was soll daran so schwer sein?



    Allmählich wächst das Haus



    Sickergruben gehören auch im Issan schon längst der Vergangenheit an. Hier unsere 3 (1.600 Liter) ........-Behälter für die 4 Toiletten im Haus. Die werden in unregelmäßigen Abständen für wenig Geld von einem Spezial-LKW mit langem Rüssel abgesaugt.



    - wird fortgesetzt -

  9. #8
    Avatar von Lungkau

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Klasse Bau :bravo: Micha

  10. #9
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    10.12.2007
    Endlich kann mit dem Dachdecken begonnen werden. Denn nun kann man die Oberste Heeresleitung nach innen ins Haus verlegen. :-)



    Ist aber auch keine kleine Arbeit. Hier am 15.12.



    Die ersten Innen- bzw. Außenmauern sind fertig: In einer Höhe von ca. 2.30 gibt es aber immer eine so überaus gewohnten Stahlbeton-Strang. Habe diesen Vorschlag gerne angenommen. War dann auch Oberkante Tür- bzw. Fenster-Öffnung.



    Weihnachten fand ich es schon schön.



    Mal wieder ein bißchen entrückt dargestellt. Man sieht links das Haupthaus (12x16m) inkl. ausgesparter Veranda, dann einen 3 m breiten Gang, dann den 12x4 m Wirtschaftstrakt, dann den 4x5 m Car Port. Alles unter einem Dach.



    Alle Wände sind verputzt, der Elektriker hat die Leitungen wenn nicht "unter Putz", so doch "im Putz" verlegt. Nun würde normalerweise die Zimmerdecken an den Stahlstangen aufgehangen, die die Dachziegel tragen. Dies wollte ich jedoch nicht, da ich unterhalb der Dachziegel - in der Dachschrägung - zwecks Isolierung wiederum Styropur-Platten verlegen ließ. Also haben wir für die Aufhängung der Decken noch ein dichteres Netz von Stahlstangen (alle 90 cm) auf den großen Strukturstahl-Elementen verlegt.



    Hier sieht man die Verlegung der Foam-Platten direkt unter dem Dach in den Dachschrägen:



    Während wir noch mit dem Außenbereich beschäftigt sind, kann schon mit dem allerersten Anstrich begonnen werden.



    Man sieht im vorderen Wirtschaftstrakt rechts die Küche, mit Gasflaschen-Durchreiche von außen, daneben das Fenster der Gäste-Toilette, daneben das Fenster des Waschmaschinen-Raums nebst Bügelbrett.

    Hier werden die Decken modelliert. Hier ziemlich aufwändig im Wohn-Ess-Zimmer:



    Während hier noch weiterhin an der Dach-Isolation gearbeitet wird:


    - wird fortgesetzt -

  11. #10
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Hausbau in Udon Thani

    Im Außenbereich steckte mehr Arbeit drin, als ich vorher gedacht hätte.



    Hier wird mit alle Mann und Frau die große Betonplatte im Auffahrtsbereich vorbereitet:



    Muß ja alles bedacht werden - will man nicht schon Tage später wieder den Beton aufmeißeln. Auch hier wieder - wie bei wirklich allen betonierten Flächen, ob Fußboden, Umlauf, Veranda, Vorplatz - immer das Geflecht aus Monniereisen.



    Die große Fläche wurde dann kurzentschlossen wieder mit Cpac-Fertigmischbeton aufgefüllt und dann stundenlang bearbeitet, damit bloß keine Poren im Beton entstehen würden.

    Hier einmal ein Blick ins Frühstückszimmer



    und hier auf den Eingangs-Bereich:



    Was vielleicht auffällt, ist die exzessive Verwendung von Fliesen im Haus und rundherum.
    a. Fliesen sind in Thailand nicht sehr teuer, ca. 200 baht pro m²
    b. Sie sind schön kühl
    c. Sie lassen sich einfach reinigen

    Nie die thail. "Außenküche" vergessen. Hier haben wir Fliesen-Reste für ein thail. Boden-Waschbecken verwandt:



    Denn man kann alles Mögliche bauen. Dies heißt aber nicht, dass es die älteren Jahrgänge immer wieder "nach draußen zieht"

    Nun zum Thema: Wasserdruck. Auch in Udon Thani ist der Druck des Leitungswassers nicht so toll. Fällt einem besonders beim Duschen auf.
    Also haben wir folgendes gemacht: Einen großen Wasserspeicher in den Boden vergraben. Dieser liefert immer genügend Wasser an eine Grundvos-Pumpe, die den Wasserdruck im Haus auf ca. 3.5 bar erhöht.



    Hier die Pumpe und das, was vom Wassertank noch zu sehen ist:



    Dann kam in unserem Fall als letzter Handwerker der Schreiner. Wir wollten insgesamt 4 Einbauschränke haben, die als "begehbare Kleiderschränke" dienen

    Die Holztüre links hängt deshalb an 5 Scharnieren, weil die Teakholz-Tür (aus Laos!!!) gut 4.5 cm dick ist und ca. 200 kg wiegt.



    - wird fortgesetzt -

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