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Haus Elektrik

Erstellt von muu oun, 22.02.2012, 10:00 Uhr · 1.206 Antworten · 92.047 Aufrufe

  1. #651
    Avatar von pegasus

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Frage: Wer hat denn heute noch nen Desktop-PC mit lautem Luefter und dem Zeugs ?
    So'n PC allein verbraucht in TH ca. 400 THB an Strom.
    Zwei für CAD Arbeitsplätze. Sind mit jeweils mit einer UPS versehen, allerdings nicht um gegen Über- oder Unterspannung zu sichern, sondern wegen häufig vorkommenden, kurzen Stromausfällen. Die führen dann ohne UPS dazu, dass die Arbeit der letzten Stunde(n) weg ist.

  2.  
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  3. #652
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von pegasus Beitrag anzeigen
    weder wegen Über- noch wegen Unterspannung.
    Vielleicht waere ja mal jemand so nett, mir zu erklaeren, wie man ein Netzteil mit Unterspannung killt.

  4. #653
    Avatar von pegasus

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Vielleicht waere ja mal jemand so nett, mir zu erklaeren, wie man ein Netzteil mit Unterspannung killt.
    Weiß ich auch nicht, aber es wird ja standhaft hier behauptet. Und wenn man mal was sagt, dann heißt es gleich, man hat etwas dagegen, dass dier einer Tips gibt.

    Ich würde Tips aus diesem Thread eher nicht folgen, da hier fundiertes Halbwissen auf Hobbybastler trifft, die meinen mal eben den Aufbau einer Hauselektrik aus dem dem Nitty zu erlernen. Man sollte mit Elektrik keine Experimente machen, kann ziemlich gefährlich werden.

  5. #654
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von pegasus Beitrag anzeigen
    Ich würde Tips aus diesem Thread eher nicht folgen, da hier fundiertes Halbwissen auf Hobbybastler trifft, die meinen mal eben den Aufbau einer Hauselektrik aus dem dem Nitty zu erlernen. Man sollte mit Elektrik keine Experimente machen, kann ziemlich gefährlich werden.
    Zu was rätst du also dem Häuslebauer in spe? Die lokalen Elektriker einfach mal machen lassen, in der Hoffnung dass die Arbeiten dann von Leuten geplant und ausgeführt werden die nicht nur Hobbybastler mit mehr oder weniger fundiertem Halbwissen sind? Den Kumpel einfliegen der vom Fach ist, und dem man als Gegenleistung für die Elektroinstallation 2 Wochen Phuket spendiert? Oder gibt es eine zuverlässige Quelle mit deren Hilfe man sich als Laie so tief in das Thema einarbeiten kann, dass man selbst in der Lage ist die Installation zu planen und die Ausführung zu überwachen?

  6. #655
    Avatar von pegasus

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Zu was rätst du also dem Häuslebauer in spe? Die lokalen Elektriker einfach mal machen lassen, in der Hoffnung dass die Arbeiten dann von Leuten geplant und ausgeführt werden die nicht nur Hobbybastler mit mehr oder weniger fundiertem Halbwissen sind? Den Kumpel einfliegen der vom Fach ist, und dem man als Gegenleistung für die Elektroinstallation 2 Wochen Phuket spendiert? Oder gibt es eine zuverlässige Quelle mit deren Hilfe man sich als Laie so tief in das Thema einarbeiten kann, dass man selbst in der Lage ist die Installation zu planen und die Ausführung zu überwachen?
    Man kann nicht aus einem angehenden Häuslebauer und Laien in Sachen Elektrohandwerk innerhalb von 2 Monaten per Internet einen Elektriker machen, der in der Lage ist, eine Bau zu überwachen. Das funktioniert nicht. Ein Elektriker lernt sein Handwerk nicht umsonst über einen Zeitraum von 3 1/2 Jahren.

    Wenn man sich schon über Elektrik per Internet informieren will, dann besser über ein fachlich ausgerichtetes Forum, wie z.B. dieses hier:
    Elektro Forum Elektrotechnik - Elektronik Forum

    oder dieses hier:

    Index • Elektro Forum

    Für die Häuslebauer in Thailand, die die Bauüberwachung nicht selbst übernehmen können, rate ich eine größere Elektrofirma zu finden, die z.B. auch Schaltschränke baut. Diese Firmen machen meist auch Industrieinstallationen und/oder haben Elektriker an der Hand, die für sie arbeiten. Nach meiner Erfahrung kann man von Elektrikern, die bei gewerbsmäßigen Installationen gearbeitet haben, einigermaßen brauchbare Arbeit erwarten. Die können dann auch einen vernünftigen Sicherungskasten bauen und ihn installieren. Die sind dann vielleicht etwas teurer als der Elektriker um die Ecke, aber wahrscheinlich auch etwas professioneller.

    Wie gut die Jungs sind, lässt sich auf den ersten Blick natürlich nicht sehen, aber hier (auch wieder nach meiner Erfahrung) braucht man sich nur mal das mitgebrachte Werkzeug anzuschauen, dann lernt man auch schon was über die Kenntnisse der Elektriker. Wenn einer mit einem Schraubendreher und einem Phasenprüfer auf der Baustelle aufschlägt und sonst kein anderes Werkzeug mitbringt, dann ist das wohl eher nichts. Wenn einer mit halbwegs vernünftigem Elektrowerkzeug kommt, sogar noch ein Meßgerät dabei hat und das auch noch bedienen kann, hat man keine allzu schlechte Wahl getroffen.

    Allgemeingültige Tips zu geben, ist ohnehin sehr schwer, da sich die Installationen durchaus unterscheiden können. Manchmal wird mit Einzeladern in Rohren verlegt, manchmal mit dreiadrigen Kabeln. Die Aderfarben sind dadurch nicht immer gleich und es gibt zig verschiedene Fabrikate von Steckdosen usw. usw.

    Das einzige, was man da wohl generell sagen kann, ist dass in jede Steckdose drei Adern gehören, einmal Phase, ein Nullleiter und einmal Erdung. Und alle drei gehören auch angeschlossen. Das ist hier nicht immer sebstverständlich, einfach zu überprüfen und bringt schon einmal die Sicherheit, dass wenigstens alles geerdet ist.

    Was man zunächst beim neuen Häusle benötigt, ist ein Elektroanschluss, der zur zu erwartenden Anschlußleistung passt. Somit sollte man sich als Laie zumindest mal die Geräte aufschreiben die man anschließen will, die Leistungen summieren und dann daraus den erforderlichen Strombedarf errechnen (kann man auch in einem Fachforum erfragen). Danach wird der Stromanschluß ausgelegt und beim Energiversorger beantragt. Die haben hier verschiedene Stufen für den maximal zulässigen Strom, immer angegeben in A (oder Amp. in Englisch).

    Danach sollte man sich dann mit seinem Elektriker der Wahl auf die zu installierenden Stromkreise einigen. Bei uns ist die allgemeine Elektrik (Licht und Steckdosen) pro Stockwerk abgesichert, die Aircons und Durchlauferhitzer jeweils separat. Macht auch Sinn, da man die Geräte bei Wartung einzeln wegschalten will.

    Auf Basis der Aufteilung der Elektroinstallation und der Anzahl der zu erwartenden Geräte (Aircons, Durchlauferhitzer etc.) wird dann der Sicherungskasten/Hausanschlusskasten geplant und gebaut. Den Kasten immer so bauen, dass man später noch erweitern kann (25% bis 30% Reserve).

    Danach die Steckdosen in den Zimmern markieren und den Elektrikern bei der Installation über die Schulter schauen, damit auch alles was man bestellt hat eingebaut wird.

    Zum Schluß Funktionstest und durchmessen, nachschauen ob die Erdung passt. Kann man evtl. auch von einem unabhängigen Fachmann durchführen lassen, oder man lässt es sich vorführen (von dem Elektriker, der mit dem Meßgerät umgehen kann).

    Um eine vernünftige Installation zu bekommen, ist Kontrolle erforderlich. Deshalb sollte man auf jeden Fall vor Ort präsent sein, damit alle Wissen, dass die Arbeit überprüft wird. Einfach wurschteln lassen geht schief. Dabei ist es erstmal egal, ob man vom Fach ist oder nicht, kontrollieren und die Arbeit zeigen lassen, kann sich jeder.

  7. #656
    Avatar von Cantor

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    Zitat Zitat von pegasus Beitrag anzeigen
    Ich würde Tips aus diesem Thread eher nicht folgen, da hier fundiertes Halbwissen auf Hobbybastler trifft, die meinen mal eben den Aufbau einer Hauselektrik aus dem dem Nitty zu erlernen. Man sollte mit Elektrik keine Experimente machen, kann ziemlich gefährlich werden.
    Das würde ich aber auch sagen.

  8. #657
    Avatar von Cantor

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    ..........................
    Und wieviel erlernte Berufe bekleidest du?
    Hobbys zählen (z.b. Hobbyelektriker) nicht dazu.

  9. #658
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Schoener Vortrag Pegasus. Und hier noch die Rechengrundlage:

    Der Strom (I) ist gleich Leistung (P) geteilt durch die Spannung (U)

  10. #659
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Vergessen. Plant jemand einen Drehstromanschluss so gilt

    P = U x I x Wurzel 3

    Wobei hier mit der Spannung von 400Volt gerechnet wird

  11. #660
    Avatar von pegasus

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Schoener Vortrag Pegasus. Und hier noch die Rechengrundlage:

    Der Strom (I) ist gleich Leistung (P) geteilt durch die Spannung (U)
    Danke für die Blumen. Und für die Formel zur Berechnung des Stroms......

    Die Spannung müssen die Häuslebauer selbst messen.

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