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Haus Elektrik

Erstellt von muu oun, 22.02.2012, 10:00 Uhr · 1.402 Antworten · 110.952 Aufrufe

  1. #521
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von eber Beitrag anzeigen
    Hallo, sie haben vollkommen recht, er kann auch andere in Lebensgefahr bringen.
    Schmarrn, da passiert ueberhaupt nichts. Erstens ist es nicht der Hausanschluss, sondern z.B. 'ne Niedrigwatt-Neonlampa. Die kommen sogar original schon mit vezinnten Leitungen. Warum sollte ich die abschneiden.

    Loetstellen koennen unter Belastung/Bewegung brechen. Da sich aber in einem Schalter nix bewegt, ist das egal. Und diese Geschichten mit "wegfliessendem Loetzinn" ueber einen langen Zeitraum sind doch wohl eher dem Umstand geschuldet, das Verpressen billiger ist als Verloeten. Mir ist das so kontaktmaessig sicherer als Litze, die teilweise schon beim Abschneiden zerrissen wird. Und sicherer als bunte Einzelkabel von verschiedener Laenge allemal.

  2.  
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  3. #522
    Avatar von Chris61

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    heute, um 6.00 morgens sind mir wieder einige Komponenten abgeraucht.

    Es kam eine Überspannung durchs Netz,
    Hier werden ständig (gerade bei Aldi) Mehrfachsteckdosen mit Überspannungsschutz angeboten. Gibt es soetwas nicht in Thailand?

  4. #523
    Avatar von crazygreg44

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    Logo gibt's die auch in Thailand, aber die meisten von uns werden ja erst durch Schaden klug

  5. #524
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Chris61 Beitrag anzeigen
    Hier werden ständig (gerade bei Aldi) Mehrfachsteckdosen mit Überspannungsschutz angeboten. Gibt es soetwas nicht in Thailand?
    hab welche aus Deutschland mitgebracht, und zuvor welche in Thailand gekauft.

    Die th. haben das Modem nicht schützen können.
    Die deutschen hab ich zwar im Einsatz,
    doch die Ups hatte ich erst dann angeschafft,
    als mir ein weiteres Modem abgebraucht war, hinter einer deutschen Überspannungsschutzsteckdose,
    jedoch klärte man mich auf, das dieser Überspannungsschlag durch das Telefonkabel reinkam,
    weshalb th. UPS, wie die von Cleanline (max 650 Watt) , grundsätzlich auch einen Eingangs und Ausgangsstecker fürs Telefonkabel haben,
    welches sie vor Überspannungsschutz schützen.

    Die letzte Erleuchtung bekommt man dann in einem Internetshop,
    wo sämtliche PCs mit jeweigls einer UPS gesichert sind.

  6. #525
    woody
    Avatar von woody
    Mir ist nach 9 Jahren bis auf einen Powersupply(HP Made in China) fuer meinen LAptop, und das lag an den hohen Temperaturen, bisher noch garnichts abgeraucht

  7. #526
    Avatar von pegasus

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    Mir ist hier auch noch nichts abgeraucht in den vergangenen 10 Jahren. Aber in manchen Provinzen scheint ja die Spannungsversorgung problematisch zu sein.

    Zum Thema Kabel:

    Multicore Cable | Spiral Cable | Cable Supplier : JJ-Lapp Cable

    Man kann hier in Thailand auch Lapp-Kabel kaufen. Muss man also nicht aus Deutschland anschleppen.

  8. #527
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Loetstellen koennen unter Belastung/Bewegung brechen. Da sich aber in einem Schalter nix bewegt, ist das egal. Und diese Geschichten mit "wegfliessendem Loetzinn" ueber einen langen Zeitraum sind doch wohl eher dem Umstand geschuldet, das Verpressen billiger ist als Verloeten. Mir ist das so kontaktmaessig sicherer als Litze, die teilweise schon beim Abschneiden zerrissen wird. Und sicherer als bunte Einzelkabel von verschiedener Laenge allemal.
    So einfach ist das leider nicht.

    Zum einen ist fluessiges Zinn gegenueber Kupfer sehr aggressiv. Es wird also schon waehrend des weichloetens Kupfer vom Leiter geloest. Dadurch ensteht am Uebergang von der geloeteten zur nicht geloeteten Stelle eine Sollbruchstelle.

    Um ueberhaupt eine Benetzung beim Weichloeten erreichen zu koennen, muss man mittels Flussmittel (bei Loetdraht im Hohlraum des Lotes) die Drahtoberflaeche von Korrosion und anderen Fremdstoffen befreien.
    Im Idealfall wird das Flussmittel waehrend des loetens vollstaendig verbrannt und inaktiviert. Wenn das beim Maschinenloeten gelingt ist der Prozess gut eingestellt, beim Handloeten gelingt das nie im Leben, auch weil im Loetdraht eigentlich viel zu viel Flussmittel ist.
    Die Rueckstaende sind je nach Zusammensetzung des Flussmittels hochkorrosiv und beguenstigen Dendritenwachstum. (Oke, Dentriten spielen beim Schalter eher keine Rolle.

    Desweiteren bilden sich beim Weichloeten am Uebergang zwischen dem Kupferdraht und der Zinn/Blei Legierung s. g. intermetallische Phasen, die in ihrer Struktur Kristallin und damit bruechig sind. Die Bildung dieser Phasen wird von langer Loetzeit und zu hoher Temperatur beguenstigt. Und genau das passiert vorzugsweise beim Handloeten. Einfache Handloetkolben bruzeln gerne mit ueber 300 Grad herum, obwohl fuer ein eutektisches Zinn/Blei Gemisch 230 Grad mehr als genug waeren. Das Eutektikum von SN63PB37 liegt bei etwa 187 Grad.

    Da braucht es auf Dauer keine Erschuetterungen um einen Bruch zu bekommen, da reichen schon genuegend Temperaturzyklen. (Im Volksmund kalte Loetstelle).

    Verpressen, im Fachjargon crimpen, hat sich nicht wegen des Preises sondern wegen einer erheblich groesseren Zuverlaessigkeit durchgesetzt. Hierbei ensteht durch Kaltverschweissung eine gasdichte Verbindung, die jeder Weichloetung in Sachen Zuverlaessigkeit und Uebergangswiderstand ueberlegen ist. Ausserdem werden keine korrosiven Chemikalien eingesetzt, was gerade in tropischen Regionen ein unschaetzbarer Vorteil ist.
    Natuerlich gibt es auch hier Parameter, die zu beachten sind.

    Selbstverstaendlich spielt auch die automatische Verarbeitung mit Crimpautomaten eine Rolle.

    Das heisst jetzt nicht, dass du panikartik alle Loetverbindungen entfernen solltest, aber setze zukuenftig, gerade in den Tropen, auf Crimpverbindungen.

    Quelle dieser Weisheiten ist im Wesentlichen Dr. Ahrens vom Fraunhofer Isit in Itzehoe. Eine Koryphaee in Sachen Metallurgie und Zuverlaessigkeit von Loetstellen.

  9. #528
    Avatar von MadMac

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    Sehr ausfuehrlich, Volker. Dankeschoen.

    Ich kenne das aber auch genau andersrum, dass Verzinnung gegen das Oxidationsverhalten von Kupfer eingesetzt wird. Passiert z.B. bei Schiffen, die ja sehr rauhen Bedingungen ausgesetzt sind.

    Als Flussmittel kommt ja auch keine Salzsaeure zum Einsatz, ist soweit ich weiss auch nicht im Loetdraht drinnen, sondern Kolophonium, also Harz und damit von sich aus Korrossionsresistent.

    Aber Du hast natuerlich Recht, fuer groessere Installationen wuerde ich da nicht mit dem Loetkolben rumfummeln. Bei 10mm2 braucht man da wohl auch schon einen Flammenwerfer

  10. #529
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    sondern Kolophonium, also Harz und damit von sich aus Korrossionsresistent.
    Hier irrst du gewaltig, Kolophonium ist nach dem Prozess hoch korrosiv. Frag mich jetzt nicht nach der Chemie. Ich war einige Jahre der Loetpapst und Prozessfritze bei STILL und durfte mit dem Isit zusammen arbeiten. Sehr spannend.

    Mit Salzsaeure hat da niemand gearbeitet. Ameisensaeure war kurzfristig Thema, aber das Zeug ging in den Folgeprozessen gar nicht.

    Langer Rede gar kein Sinn. Setze zukuenftig einfach auf crimpen. Das ist zuverlaessiger.

  11. #530
    Avatar von Metta

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    Kabel im Außenbereich, welcher Kabel verlegt Ihr im Erdreich für Teichpumpe, Baum, Wegebeleuchtung, usw..
    Vielen Dank im voraus.

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