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Haus Elektrik

Erstellt von muu oun, 22.02.2012, 10:00 Uhr · 1.399 Antworten · 109.514 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    "Ich wuerde" ist mein Problem. Gibts denn hier keinen Elektromeister, der weiss wovon er spricht?

  2.  
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  3. #202
    Avatar von pegasus

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    "Ich wuerde" ist mein Problem. Gibts denn hier keinen Elektromeister, der weiss wovon er spricht?
    Reicht ein abgeschlossenes Studium der Elektrotechnik auch ?

    Der Grund, weshalb der PE und der N verbunden werden ist, dass man den N gern auf ein definiertes Potential legt. Dies geschieht, damit zwischen der Phase und N immer eine definierte Spannung anliegt. Wenn der N nicht auf einem definierten Potential liegt, dann kann man zwischen PE und N eine Spannung messen. Die zwischen Phase und N gemessene Spannung liegt dann ebenfalls undefiniert bei einem Wert unterhalb von 220V/230V, je nach Belastungszustand. Dies ist nicht im Sinne des Erfinders, da eine undefinierte Spannung evtl. Probleme mit den Endgeräten hervorruft.

    Deshalb ist im deutschen Netz immer eine Verbindung zwischen Erdung und Neutralleiter vorhanden, so dass man die genannten Probleme nicht bekommt. In Thailand hat man diese Verbindung offensichtlich nicht immer, so dass man selbst dafür sorgen muss, dass der Potentialausgleich stattfindet. Deshalb ist es technisch sinnvoll und nötig, einen Potentialausgleich herzustellen. Dies erfolgt im Hausanschlußkasten durch eine Verbindung zwischen Erdungsschiene und Neutralleiter der Einspeisung.

    Habe das gleiche Problem gehabt und den Potentialausgleich durchgeführt. Das hat keine negativen Auswirkungen und mein Haus steht auch noch.

    Aber wenn Du noch die Meinung vom Elektromeister abwarten willst, dann warte besser noch.

  4. #203
    Avatar von didi

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Mein Null liegt 20-30V ueber PE. Ich traue mich nicht, den ganz Platt auf PE zu ziehen.
    Gemessen mit was? Das ist eine rein statische Spannung, die auch von jedem Instrument anders angezeigt wird. Wichtig ist, dass die 20V zwischen L und N nicht fehlen! Einfacher Test: Nimm eine Glühlampe für 24V (oder 2 x 12V in Reihe) und halte die zwischen N und PE. Die Lampen werden nicht aufleuchten, da nun eine relativ niederohmige Erdverbindung geschaffen ist. Dann kannst Du den N auch gnadenlos auf PE runterziegen!

    Gruß Didi

  5. #204
    Avatar von Karl

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    die Erdung muß natürlich auch funktionieren. Standard in TH ist ein 1 Meter langer Eisenstab der in ca. 2 Jahren durchgeostet ist. Besser ist in jedem Falle ein 6 Meter langes Edelstahlrohr und das muß in feuchter Erde enden. Ansonsten muß man einen Ringanker ums Haus legen. Aber bevor man so etwas in TH oder erst Recht im Isaan findet, hat man 2 x 6 richtige im Lotto. Ich habe bei mir 3 x 6 Meter V2A-Rohre in meiner Hausverkabelung

  6. #205
    Avatar von MadMac

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    Hatte das gerade bei der Airconinstallation gesehen. War gar nicht so dumm. Die haben ein Loch in den Beton gebohrt und dann den Rest des Kupferrohres eingeschlagen, der uebrig war. Dann die Erdung dran. Weiss allerdings nicht, wie lange Kupfer haelt, verglichen zu Eisen.

  7. #206
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Danke Pegasus. Ing geht natuerlich auch. Du hast mir sehr geholfen.

  8. #207
    Avatar von Karl

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    Kupfer ist noch schlechter als Eisen. In spätestens 4 bis 8 Wochen hat sich auf dem Kupfer eine Sulfatschicht gebildet die elektrisch isoliert (für NICHT-Techniker gesprochen) Das Kupfer selber dürfte ca. 2 Jahre bis zur Verrottung überleben. Plus/Minus Bodenbeschaffenheit. Wenn die Erde um das Kupferrohr Abwasser belastet ist, einschl. Scheixxe Abfälle, dann geht es schneller. Wenn der Boden akalisch ist, dauert es ca. doppelt so lange

  9. #208
    Avatar von MadMac

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    Dachte mir das auch so mit dem Kupfer. Aber immerhin haben die Jungs sich Muehe gegeben. War von der ganzen Arbeit positiv ueberrascht. War ein HomePro-2-Mann Team.

    Hatte auch schonmal das krasse Gegenteil in Jakarta, da wurden Erdungskabel einfach abgeschnitten, da es keinen passenden Anschluss gab und Kompressoren mit tropfenden Wasserstellen ueber Anschlusspanels montiert. Wahnsinn.

  10. #209
    Avatar von wingman

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    ein dickes erdungskabel, das am ende mit dem kreuzerder verschraubt ist setzt zwar grünspan an, rottet aber nicht weiter (siehe unsere kirchendächer). der kreuzerder, oder die erdungsstange sollte aus edelstahl bestehen. Die stelle der verschraubung muss allerdingst regelmässig überprüft werden.

  11. #210
    Avatar von alhash

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    Mein Kupferstab steckt schon seit ca. 6 Jahren in der Erde, hat also schon etliche Regenzeiten überdauert. Den sogen. Kreuzerder habe ich dick mit einem Spezialklebeband "abgesichert". Man könnte auch Heißluftkleber verwenden.

    AlHash

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