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Was halten die Thais von einem Expaten in Thailand ?

Erstellt von Otto-Nongkhai, 29.06.2003, 10:32 Uhr · 57 Antworten · 4.815 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Jinjok

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    Re: Was halten die Thais von einem Expaten in Thailand ?

    @ Matthi
    Die Integration ist wohl in vielen Ländern ein Problem. Ob ich als Ausländer integriert bin kann ich an ganz einfachen Merkmalen von Staatswegen erkennen:

    • Habe ich gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt
    • Habe ich Bildungsmöglichkeiten
    • Habe ich ein gesichertes Aufenthaltsrecht
    • Erfahre ich juristische Gleichbehandlung

    Dann gibt es aber noch die persönlichen Merkmale:

    • Besteht mein soziales Umfeld nur aus anderen Ausländern
    • Habe ich persönliche Kontakte zu Einheimischen außerhalb der Familie
    • Nehme ich am kulturellen und politischen Leben teil
    • Fühle ich mich diskreminiert
    • Bin ich als Mitbürger anerkannt
    • Fühle ich mich als Ausländer sicher

    Diese Punkte kann man mal versuchen für einzelne Länder (nicht nur Thailand aber gerade auch dort) zu beantworten und man merkt, Integration ist ein schöner Wunschtraum, aber selten wird man soweit kommen, daß man sich als integriert ansieht.

    Vielleicht gibt es ja einen Berliner der nach Niederbayern gezogen ist, da könnte sicher noch ganz andere Aspekte von Integration beleuchten
    Jinjok

  2.  
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  3. #22
    mrhuber
    Avatar von mrhuber

    Re: Was halten die Thais von einem Expaten in Thailand ?

    @Jinjok
    Wir Bayern sind weltoffen!
    Bester Gruß aus Regensburg,
    Karlheinz

  4. #23
    Avatar von Jinjok

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    Re: Was halten die Thais von einem Expaten in Thailand ?

    Ja Bayern schon.

    Die meisten sind weltoffen: Thais, Lichtensteiner, Maoris, Italiener, Hutu, Juden, Nepalesen, Schweden oder Amerikaner. Aber wehe, Du läßt Dich in einem kleinen Kaff nieder, wo Du nicht in der Anonymität einer Stadt oder dem künstlichen Environment einer bewachten Vorortsiedlung untertauchen kannst. ;-D Dann kommt der Grad von Integrationswillen Deiner Wahlheimat zum Vorschein.
    Jinjok

    PS: Was mir dazu noch einfällt: "... und der Huber bläßt die Tuba." Wo stammt das nur her?

  5. #24
    mrhuber
    Avatar von mrhuber

    Re: Was halten die Thais von einem Expaten in Thailand ?

    @Jinjok
    da habs sogar ich schwer, wenn ich nur 30 km weiter irgendwo im Vorwald in ein kleines Dorf-Wirtshaus komme
    Wo das mit der Tuba herkommt, weiß ich nicht, ich bin nicht besonders firm in der hiesigen Szene der volkstümlichen Geräusche.
    Gruß
    Karlheinz

  6. #25
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Was halten die Thais von einem Expaten in Thailand ?

    Aus dem Thailand-Tip von Günther Ruffert:

    GÜNTHER RUFFERT: MEINE MEINUNG

    "Farang in Thailand

    Es ist ein großer Unterschied, ob man in einer Farang-Enklave wie Pattaya oder Phuket, entweder in einem Condo, oder auch im eigenem Haus lebt, oder ob man sich entschließt, mit seiner Frau oder auch Freundin auf ihr Dorf im Isaan zu ziehen, und dort umgeben von der Großfamilie unter Thais zu leben.

    Wer als Rentner die erste Alternative wählt, genießt die Annehmlichkeiten, die das Land zu bieten hat, wie schönes warmes Wetter, tropisches Strandleben oder auch den Nachtbetrieb, ohne auf die Dinge verzichten zu müssen, die für einen Mitteleuropäer nun mal zur Lebensqualität zählen, wie eine große Auswahl an europäischen Restaurants bzw. Supermärkten in denen alles zu kaufen ist, was zum Leben im gewohnten Stil erforderlich ist. Mit Thais wird er aber kaum in engeren Kontakt kommen, bis auf Taxifahrer, Straßenhändler, Barmädchen und den Beamten von der unvermeidlichen Emigration. Diese Thais formen dann auch sein Bild von Land und Leuten.

    Wer die zweite Alternative wählt, wird seine Ansprüche und seine Lebensweise weitgehend dem Thai-Lebensstil anpassen müssen, wenn er auf Dauer hier zufrieden leben will. Er wird zwar je nach Können und finanziellen Möglichkeiten versuchen, sich seine engere Umgebung etwas nach seinem Farang-Geschmack zu gestalten, dabei aber bald merken, daß das ständige Anrennen gegen die Thai-Mentalität, also vor allem was Ordnung, Sauberkeit, sinnvolle Planung der Tagesaktivitäten und auch Sparsamkeit betrifft, ein Kampf gegen Windmühlenflügel ist. Dafür hat er aber Dinge, von denen er in Deutschland nur träumen konnte, also außer der hübschen jungen Frau das warme Wetter, die billigen Lebenshaltungskosten, und wenn er versucht die Sprache der Menschen zu sprechen und sich nicht abkapselt, auch viele Freunde im ganzen Dorf.

    Wer aber länger so lebt, wird bald merken, daß das Interesse und die manchmal den etwas zurückhaltenden Farang überwältigende Freundlichkeit, mit der ihm die Menschen im Dorf entgegenkommen, nachläßt. Er gehört dann zum Alltag, und niemand denkt daran, ihm gefälliger entgegen zu kommen als allen anderen Nachbarn auch. Welches Ansehen er nun im Dorf genießt, hängt ganz davon ab, wie er sich den Menschen präsentiert. Das hat natürlich etwas mit Geld zu tun, wer Geld hat, ist in Thailand nun mal besser angesehen als ein armer Schlucker. Das hat aber auch etwas mit der Bereitschaft zu tun, sich in das Leben im Dorf einzupassen und zu zeigen, daß man bereit ist, die Menschen hier zu akzeptieren, so wie sie sind.
    .
    In das Dorfleben einpassen bedeutet nicht etwa den ganzen Tag im Sarong rumzulaufen und vor jedem Buddhabild einen Wai zu machen. Wer sich als Farang wie ein Thai geben will, macht sich eher lächerlich. Das bedeutet aber z.B., daß man weder wie ein Penner noch wie ein Strandurlauber rumläuft, sich an den vielen Dorffestlichkeiten beteiligt und auch mal eine Spende für einen guten Zweck locker macht. Das bedeutet vor allem, nicht den überlegenden Farang herauszukehren, der meint, Thailand die Zivilisation bringen zu müssen, oder da er viel länger zur Schule gegangen ist, alles besser weiß als die dummen Thais.

    Auf den länger dort lebenden Ausländer wirkt die thailändische Gesellschaft wie eine große Familie, in die aufgenommen zu werden beinahe unmöglich erscheint. Man kann Jahrzehnte so in einem Dorf unter Thais wohnen. Man bleibt aber selbst im eigenen Familienkreis „der Farang“. Das bedeutet nicht, wie oft beklagt wird, eine abwertende oder gar beleidigende Bezeichnung, sondern ist eine für besonders in geschlossenen Gemeinschaften lebenden Menschen typische Eigenschaft, zwischen den eigenen Leuten und einem zugereisten Fremden zu unterscheiden.

    Mit Sicherheit fällt jeder auf die Nase, der seine eigenen moralischen Grundsätze oder Wertvorstellungen in ein Thaidorf überträgt und der Meinung ist, unsere deutschen Verhaltensnormen wären das Maß aller Dinge, oder wer sich dort aufführt, als müßten die Farangs Thailand die Zivilisation bringen. Jede Gesellschaft lebt nach ihren in Jahrhunderten geformten Spielregeln oder Gesetzen. Es ist schwierig wenn nicht gar unmöglich, einen Kulturkreis, in dem man nicht aufgewachsen ist, im seiner ganzen Komplexität zu begreifen, da vieles von den Menschen dort selbst nicht zu erklären ist. Es ist einfach so, weil es halt schon immer so gemacht wurde. Wer den Entschluß faßt, unter Thais zu leben, der muß auch ihre Denkweise und ihre Wertvorstellungen akzeptieren. Er muß sich dabei schon etwas anstrengen, um den Vorgängen in Herz und Hirn der Thais nicht völlig verständnislos gegenüberzustehen. Wer wie ein Elefant durch den Porzellanladen trampelt, wird nie in der Lage sein, das Wesen der Menschen um ihn herum auch nur annährend zu verstehen.

    Das gilt letztlich nicht nur für den Verkehr mit den Menschen in der Umgebung, sondern auch für den Umgang mit der Obrigkeit. In Thailand kann jedermann entsprechend seinem Status in eine bestimmte Rangordnung eingeordnet und entsprechend behandelt werden. Der Farang ist ein Fremdling und steht für den Beamten, von dem er irgendeine Dienstleistung verlangt, zunächst außerhalb der Thai-Rangordnung. Das kann sich allerdings ändern, wenn er länger in einer Gemeinde lebt und sich durch sein Benehmen und natürlich auch sein Geld einen gewissen Status erworben hat. Ich werde z.B. in meiner näheren Umgebung von Polizisten und den Behördendienern bis hin zur Amphoe (Bezirk) ausgesprochen zuvorkommend behandelt. Wenn ich aber außerhalb meines Bezirks mit einer Behörde, z. B. der Emigration, zu tun habe, fällt diese Einschätzung weg, und ich bin dann nur ein Farang ohne Status, der entsprechend herablassend behandelt wird.

    Jeder Farang wird auch die Erfahrung gemacht haben, daß die Politik der Thai-Regierung und die daraus resultierenden gesetzlichen Regelungen nicht gerade als fremdenfreundlich anzusehen sind, obwohl der Tourismus und das Geld, was die Farangs ins Land bringen, nach dem Reishandel die größte Devisenquelle Thailands sind. Da Thais nie kolonialisiert waren, fehlt ihnen zwar der Groll der ehemaligen Kolonialvölker gegen die europäischen Kolonialherren. Was sie aber dafür haben, ist ein eingefleischtes Mißtrauen gegen die fremden Langnasen, die hierher kommen und angeblich nur ihr Bestes wollen.

    Die Thais haben es durch ihre pragmatische Art geschickt verstanden, sich ihre Freiheit und Selbständigkeit zu bewahren, als alle umliegenden Länder von europäischen Großmächten annektiert und ausgebeutet wurden. Selbst bei den Verträgen mit den Kolonialmächten haben es die Thais verstanden, sich nicht völlig von den Kolonialmächten über den Tisch ziehen zu lassen. Da wurde listig taktiert und mit jedem nur etwas Freundschaft geschlossen. Gerade genug, um zu verhindern, daß sich eine Kolonialmacht den Kuchen ganz unter den Nagel reißen konnte, und ohne sich mit der anderen anzulegen.

    Heute ist die Macht der Bajonette, die während der Kolonialzeit zur Beherrschung anderer Völker dienten, durch das Kapital abgelöst worden. Die Welt wird heute nicht durch die im Vordergrund stehenden Politiker, sondern durch das dahinter stehenden Kapital regiert. Es ist daher verständlich, daß die Furcht der Thais, durch fremde Armeen okkupiert zu werden, durch die Furcht ersetzt worden ist, durch fremdes Kapital erobert zu werden.

    Die bei den Thais wohl noch immer vorhandene Ansicht, daß alles Schlechte nur von den Ausländern kommen kann, hilft den Politikern von den eigenen Versäumnissen ablenken und schweißt das Volk zusammen, indem es das „Wir-Gefühl“ stärkt.

    Die stärkste und damit die Regierungspolitik in Thailand bestimmende Partei heißt nicht umsonst „Thai rak Thai“ (Thais lieben Thais). Ihr Credo, das auch bei Reden des Ministerpräsidenten und der Regierungsmitglieder immer wieder betont wird, ist: „Wir müssen uns selbst lieben und uns vor den auf unsere Ressourcen gierigen Rest der Welt vorsehen.“ Die Schulen und der Staat fördern un-übersehbar das Nationalbewußtsein. Die thailändische Politik ist heute vor allem darauf bedacht, das eigene Land vor zu viel fremdem Einfluß zu schützen. Da das Land aber gleichzeitig auf das Geld der Farang-Touristen angewiesen ist, ergibt sich daraus der Eiertanz mit Aufenthaltsgenehmigung, Arbeitserlaubnis und Eigentumsbeschränkungen, der uns Farangs so aufstößt.

    Ein anderes Problem, daß von den Farangs oft beklagt wird (obwohl sie als Nicht-Bürger davon wenig betroffen sind), ist das mangelnde Demokratieverständnis der Regierenden. Demokratie – das heißt Herrschaft des Volkes und nicht einer reichen Oberschicht - wird wohl in keinem Land der Welt voll praktiziert. Die Situation richtet sich immer nach dem Stand des politischen Bewußtseins, und der ist geschichts- und auch mentalitätsbedingt, nun mal in Thailand auf einem niedrigeren Level als in Europa.

    Thailand ist immer noch eine hierarchisch organisierte Ständegesellschaft mit einem großen Anteil Landwirtschaft und noch wenig Industrie und Dienstleistungsgewerbe. Der Mittelstand, der erfahrungsgemäß in den europäischen Staaten der Pfeiler des Demokratiebewußtseins ist, fehlt in Thailand noch weitgehend. Man sollte auch nicht vergessen, daß die thailändische Verfassung zwar all das, was für uns die Grundlagen der Demokratie ausmachen, musterhaft festschreibt, daß aber der Erlaß und die Durchsetzung von gesetzlichen Vorschriften in Thailand zwei verschiedene Dinge sind. Die Thais sind es gewohnt, so regiert zu werden und sich mehr oder weniger in dieser Situation einzurichten. Wir Farangs, die in Thailand leben, täten gut daran, es den Thais nachzutun. Gewiß unterscheidet sich das, was die Thais unter Demokratie verstehen, von dem Begriff, den wir Farangs davon haben. Wer aber nach Thailand gekommen ist und meint, den Thais unsere westlichen Wertvorstellungen von politischer Integrität oder Wohlverhalten beizubringen zu müssen, der rennt gegen Windmühlenflügel an."

    Nicht schlecht oder?

  7. #26
    Avatar von Jinjok

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    Re: Was halten die Thais von einem Expaten in Thailand ?

    @ Pef
    Gut und richtig für Ruheständler, die mit irgendwo anders verdientem Geld ihren Lebensabend aussitzen wollen. Die Aspekte als Farang unter Farangs in Thailand zu Leben oder mit der Familie auf einem Dorf den Rest seiner Tage zu verbringen sind auch meiner Meinung nach absolut zutreffend beschrieben.

    Leider fehlt darin ein 3. Aspekt, daß man sich als Farang in der Berufswelt von Thailand unter Thais behaupten muß, sowohl als Angestellter als auch als Arbeitgeber. Alle vernichtenden Urteile über die Integrationsmöglichkeiten in Thailand stammen aus dieser Kategorie.
    Jinjok

  8. #27
    woody
    Avatar von woody

    Re: Was halten die Thais von einem Expaten in Thailand ?

    Die Integration ist wohl in vielen Ländern ein Problem. Ob ich als Ausländer integriert bin kann ich an ganz einfachen Merkmalen von Staatswegen erkennen:
    .....
    .....
    Diese Punkte kann man mal versuchen für einzelne Länder (nicht nur Thailand aber gerade auch dort) zu beantworten und man merkt, Integration ist ein schöner Wunschtraum, aber selten wird man soweit kommen, daß man sich als integriert ansieht.
    @Jinjok, da ist viel Wahres dran. Wenn man nun die Integrationsfähigkeit des Einwanderungslandes Thailand mit der des Einwanderungslandes Deutschland vergleicht und dabei Deine oben aufgeführten Merkmale als Masstab heranzieht, dann komme ich zu dem Ergebnis, dass die Intergration eines Farang in Thailand ähnlich schwierig ist, wie die eines Türken in Deutschland.
    Besser verhält es sich aber für die grösste Einwanderungsgruppe nach Thailand, den Chinesen, die wesentlich weniger Schwierigkeiten haben sich zu integrieren und den Aufstieg bis in die höchsten gesellschaftlichen Gruppen schaffen. Sogar Inder sind in Thailand besser integriert als die Farang.
    Die schwierige Integration der Farang sehe ich deshalb weniger als thailändisches Problem, sondern als unzureichende Integrationsfähigkeit der Farang in die thailändische Gesellschaft.
    Gruss woody

  9. #28
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Was halten die Thais von einem Expaten in Thailand ?

    Warum kann ein Farang in Thailand nicht leben wie ein Thai bzw wird von den Thais als gleichwertig akzeptiert
    das könnte man aber auch einen Türken in Deutschland fragen, warum sie hier nicht leben können, wie ein Deutscher auch.

  10. #29
    Avatar von Jinjok

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    Re: Was halten die Thais von einem Expaten in Thailand ?

    @ Woody
    Keine Aussage ist pauschal gültig. Auch diese von mir nicht. Der Zeitfaktor ist bei meiner Betrachtung nicht beachtet worden. Weit zurück liegende Einwanderergenerationen habe ich dabei nicht berücksichtigt. Aber gerade die beiden von Dir erwähnten Bevölkerungsgruppen in Thailand zeigen starke Tendenzen der "Selbst"getthoisierung. Hier wie auch bei unseren türkischen Mitbürgern gibt es auch eigene Vorbehalte einer Integration gegenüber. Ist alles viel komplexer als es anfangs aussieht.
    JInjok

  11. #30
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Was halten die Thais von einem Expaten in Thailand ?

    @Jiniok,

    Deinen 3. Aspekt sehe ich etwas anderst.

    Es gibt relativ wenig deutsche Angestellte in Thailand und meistens sind diese in deutschen Firmen beschäftigt und da auch nur für eine Übergangszeit. D.h. für grosse Integration ist da keine Zeit und wahrscheinlich auch kein grosser Bedarf; denn man wohnt und trifft sich hauptsächlich unter sich. Grosse Firmen versuchen auch leitende Personen mit Einheimischen zu besetzen, da es dadurch auch weniger Konflikte gibt. Das oberste Management (wenn deutsch) hat und muss zwar Kontakte haben und pflegen zu dem entsprechenden "einheimischen Level", sie werden aber auch meisst nach 3-5 Jahren ausgetauscht bzw. auf andere Positionen in anderen Ländern versetzt. Da bleibt nur Zeit sich vielleicht einen "einheimischen Freundeskreis" aufzubauen, aber mit Integration hat das nichts zu tun. Dafür bleibt auch keine Zeit.

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