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Grundstücksaufschüttung

Erstellt von Schad, 03.06.2009, 15:44 Uhr · 53 Antworten · 7.330 Aufrufe

  1. #31
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Grundstücksaufschüttung

    Zitat Zitat von joerg54",p="800474
    Ein Hallo an Alle,

    Vielleicht ist meine Frage deplaziert aber wer Grundstücke aufschütten kann, muß es vorher kaufen.
    Kann ich als "Ausländer" problemlos ein Grundstück erwerben und bebauen? Oder gibt es irgendwelche Restriktionen für nichtThais? Bei Firmenbeteiligungen habe ich irgendwo gelesen gibt es eine 50% Hürde auch wenn man der Initiator und Finanzier ist.
    Entschuldigt bitte, daß ich Euren Bauthread für meine Frage ausnutze.

    Gruß Jörg
    Macht ja nichts, hier im Nittaya ist man ja tolerant! ;-D

    1.) http://www.nittaya.de/viewtopic.php?t=30032&start_t=0
    2.) http://www.nittaya.de/search.php
    3.) http://www.nittaya.de/search.php?mode=results


  2.  
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  3. #32
    Avatar von joerg54

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    9

    Re: Grundstücksaufschüttung

    Zitat Zitat von Dieter1",p="800475
    Nein, aber die meisten hier glauben daran .
    Danke für die klare Ansage,

    habe mittlerweile auch selbst etwas gefunden:
    http://www.siam-residence-phuket.ch/...andbesitz.html
    30 Jahre Sicherheit sind mir als sicherheitsbedürftigem Deutschen (dann so kurz vor der Demenz, wenn die 30 Jahre Landmiete vorbei sind) sehr unsicher.

    Gruß Jörg

  4. #33
    Avatar von DisainaM

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    Re: Grundstücksaufschüttung

    Die Aufschuettung ist zwar ein Kernbestandteil, um nicht mit nassen Fuessen alle 9 Jahre eine Kernrenovierung zu haben,

    doch ein anderer Punkt ist die Verdichtung des Bodens.

    Viele schuetten auf, warten 1 Jahr und fangen dann zu bauen an. Ist der Bau 3 Monate spaeter fertig, und hat man danach die erste Regenzeit hinter sich,
    kommt der kritische Blick an die Hauswand, wo sich Risse abzeichnen.

  5. #34
    woody
    Avatar von woody

    Re: Grundstücksaufschüttung

    Zitat Zitat von DisainaM",p="801666
    ....doch ein anderer Punkt ist die Verdichtung des Bodens.

    Viele schuetten auf, warten 1 Jahr und fangen dann zu bauen an. Ist der Bau 3 Monate spaeter fertig, und hat man danach die erste Regenzeit hinter sich,
    kommt der kritische Blick an die Hauswand, wo sich Risse abzeichnen.
    Risse in der Mauerwand des Hauses haben meisst andere Gruende.

    Wenn die Betonstuetzen(pfeiler[Sao]) die das Haus tragen tief genug und richtig verankert werden, dann steht das Haus stabil wie ein Fachwerkhaus oder Wolkenkratzer.
    Und wenn beim Mauern der Waende nicht gefuscht wurde, dann gibt es weniger Risse als in einer tragenden Wand.

  6. #35
    Avatar von waanjai_2

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    26.303

    Re: Grundstücksaufschüttung

    Dennoch, das Thema Verdichtung ist so wichtig, dass man es immer zumindest auch erwaehnen sollte, wenn es um die Aufschuettung von Bauland geht.

    Vielleicht kann man sich auf ein paar Faustregeln einigen:
    1. Zwischen Aufschuettung und Baubeginn sollte mindestens eine Regenzeit liegen
    2. Durch das Ausschachten der Loecher fuer die Saeulen entstehen beim Hausbau erneut Raeume ungenuegend verdichteter Erde. Ruettler helfen da nicht allzu viel. Bei den Thais beliebter ist der Einsatz von Unmengen Wasser um der gelockerten Erde in der Naehe der Saeulenfuesse wieder Festigkeit/Verdichtung zu geben.
    3. Nachdem alle Saeulen gesetzt wurden und alle Streifenfundamente ausgegossen sind, stellt sich die Frage wie sollte die Aufschuettung der neu entstandenen Hohlraeume erfolgen. Wir muessen davon ausgehen, dass die Oberkante Streifenfundament (den waagerechten Verstrebungen zwischen den Saeulen) spaeter Unterkante des zu giessenden Fussbodens des Hauses wird.
    Jeder wird es anders machen: Ich habe zunaechst eine Schicht Lehm, dann eine Schicht "thail. Kieselsteine", dann eine dicke Schicht Sand genommen. Dazwischen immer wieder den Ruettler angeworfen. Dennoch: Was weiss ich denn wirklich, wie sehr der Boden unter dem Fussboden noch geschrumpft sein wird nach mehreren Jahren. Ich habe die sich selbst verdichtende Sandschicht eigentlich nur dazu genutzt, einen damals durchgaengig planen Esstrich giessen lassen zu koennen. Da ich den Fussboden immer mehr als 20cm dick ausgiessen liess, hoffe ich dass diese Verbindung zwischen den Saeulenfuessen letztendlich stabil genug ist um sich selbst tragen zu koennen.

  7. #36
    woody
    Avatar von woody

    Re: Grundstücksaufschüttung

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="801690
    Dennoch, das Thema Verdichtung ist so wichtig, dass man es immer zumindest auch erwaehnen sollte, wenn es um die Aufschuettung von Bauland geht.

    Vielleicht kann man sich auf ein paar Faustregeln einigen:
    1. Zwischen Aufschuettung und Baubeginn sollte mindestens eine Regenzeit liegen
    2. Durch das Ausschachten der Loecher fuer die Saeulen entstehen beim Hausbau erneut Raeume ungenuegend verdichteter Erde. Ruettler helfen da nicht allzu viel. Bei den Thais beliebter ist der Einsatz von Unmengen Wasser um der gelockerten Erde in der Naehe der Saeulenfuesse wieder Festigkeit/Verdichtung zu geben.
    3. Nachdem alle Saeulen gesetzt wurden und alle Streifenfundamente ausgegossen sind, stellt sich die Frage wie sollte die Aufschuettung der neu entstandenen Hohlraeume erfolgen. Wir muessen davon ausgehen, dass die Oberkante Streifenfundament (den waagerechten Verstrebungen zwischen den Saeulen) spaeter Unterkante des zu giessenden Fussbodens des Hauses wird.
    Jeder wird es anders machen: Ich habe zunaechst eine Schicht Lehm, dann eine Schicht "thail. Kieselsteine", dann eine dicke Schicht Sand genommen. Dazwischen immer wieder den Ruettler angeworfen. Dennoch: Was weiss ich denn wirklich, wie sehr der Boden unter dem Fussboden noch geschrumpft sein wird nach mehreren Jahren. Ich habe die sich selbst verdichtende Sandschicht eigentlich nur dazu genutzt, einen damals durchgaengig planen Esstrich giessen lassen zu koennen. Da ich den Fussboden immer mehr als 20cm dick ausgiessen liess, hoffe ich dass diese Verbindung zwischen den Saeulenfuessen letztendlich stabil genug ist um sich selbst tragen zu koennen.
    Ist alles richtig wie du es beschreibst.

    Wenn der Untergrund nicht ausreichend verdichtet wurde und die Fundamentstreifen nicht tief und breit genug sind, kann es zu Absenkungen oder gar zum Abdriften der Betonplatte kommen, das ist aber eher selten und ein grober Baufehler.

  8. #37
    Lanna
    Avatar von Lanna

    Re: Grundstücksaufschüttung

    Bei einer Aufschüttung muss!!! der Erdgeschoßboden statisch als "Decke" gerechnet werden.
    Du kannst dich nicht darauf verlassen, dass der aufgeschüttete und verdichtete Boden dauerhaft den Erdgeschoßboden hält.
    Das tut er absolut sicher nicht!

    Beim Verdichten muss darauf geachtet werden, dass die Stützen mit dem Rüttler nicht berührt werden.

    [/u]

  9. #38
    Avatar von Lao Wei

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    Re: Grundstücksaufschüttung

    Schon mal was von pailing gehoehrt?

    Da werden ca 3 meter lange Betonpfeiler in die Erde gerammt als Basis fuer das spaetere Fundament. Da senkt sich nichts mehr.

    Alle Haeuser in Shanghai stehen auf solchen Pfeilern - nur dass die dort teilweise bis 250 meter tief in den Boden gerammt werden. Grund ist der sandig morastige Boden. Ich glaube das wird auch viel in BKK so gemacht.

  10. #39
    Avatar von Pee Niko

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    2.790

    Re: Grundstücksaufschüttung

    Zitat Zitat von Lao Wei",p="801906
    [...] bis 250 meter tief in den Boden [...]
    Ein Piling von 250 m ist schon eher als ein Schachtabteufen zu sehen als eine Tiefengründung, und erscheint mir doch als arg viel.

    In stark morastigen Schichten reichen im Normalfall 40 - 60 m. Auf dieser Länge ist die Mantelreibung am Pile schliesslich so gross, dass ein "Aufsetzen" auf z. B. felsigen Grund dann nicht mehr nötig ist.

  11. #40
    Avatar von waanjai_2

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    24.10.2006
    Beiträge
    26.303

    Re: Grundstücksaufschüttung

    Zitat Zitat von Lao Wei",p="801906
    Schon mal was von piling gehoehrt?
    Da werden ca 3 meter lange Betonpfeiler in die Erde gerammt als Basis fuer das spaetere Fundament. Da senkt sich nichts mehr.
    Meinst Du dieses damit?


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