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Grundstücks-Suche in der Provinz

Erstellt von waanjai_2, 23.05.2008, 00:09 Uhr · 43 Antworten · 6.504 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von oldie.de

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    49

    Re: Grundstücks-Suche in der Provinz

    Sehr interessantes Thema hier das ich voller Interesse durchgelesen habe. Wir haben unser Haus in Bangkok 2005 gekauft, über die Verwandschaft wurde uns ein Haus empfohlen das wir dann auch letztendlich nach 6 Monaten kauften. Ich sagte dem Verkäufer das wir die Zeit brauchen und habe einen Vertrag abgeschlossen der uns die Kaufoption offenhielt. Hätten wir nicht gekauft wären allerdings 1500 Euro weg gewesen. Es ist bestimmt nicht Professionell gewesen wie wir da vorgegangen sind, eher mit Gefühl und Vertrauen bezw. haben wirs gelassen wenn wir den Leuten eher nicht vertrauten.
    Wir haben wohl auch viel Glück gehabt das wir da nicht übers Ohr gehauen wurden und nach meinen Erfahrungen in Deutschland mit Maklern und einem Hausverkauf war ich eigentlich auf das schlimmste gefasst. Jetzt sind wir also zufriedene Hausbesitzer aber einen Rat kann ich eigentlich niemanden geben denn jeder von euch hat andere Vorstellungen und Voraussetzungen. Ich wünsche allen viel Glück und Erfolg bei ihrer Suche.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von waanjai_2

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    In Thailand ist eigentlich die Gewohnheit, dass man demjenigen thail. Mitbürger, durch deren Initiative ein Landkauf-Vertrag zustandekommt, eine prozentuale "Vermittlungsgebühr" bezahlt, eine gute Sache. Daraus machen alteingesessene Leute mit viel Zeit aber guten Ortskenntnissen sowie Beziehungen so etwas wie einen Beruf, zumindest einen lukrativen Zugewinn.

    In den letzten Jahren haben wir 2 Reisfelder durch die Vermittlung zweier älterer Frauen kaufen können. Nachdem meine Frau grundsätzlich signalisiert hatte, dass sie - bis zur Summe von x-Baht pro rai - interessiert sei, Land zu kaufen, kamen nach einiger Zeit diverse Angebote, so als wären das professionelle Makler. Soll heißen, die kamen direkt mit einer Kopie der Vor- und Rückseite(n) des Chanods an und wollten uns bei abstrakten Gefallen das Grundstück zeigen.
    Haben dann auch einiges angeboten bekommen und haben zusammen mit denen dann unsere Vorstellungen konkretisiert.
    Dann sind die wieder losgezogen "in die Gemeinde". Denn die fragten nicht einfach: Wer will noch mal, wer hat noch nicht, nein: die gingen aktiv auf Leute zu, von denen sie wußten, dass die Land haben würden und wohl auch einen Bedarf an größeren Mengen liquider Mittel haben würden. Sei es dass da eine Hochzeit anstehen würde, dass da Kinder auf höhere Schulen uam. geschickt werden sollten. Dann hauten die die Leute an und fragten: Willst Du nicht dein Land in dieser Zeit verkaufen? Wir haben doch selbst gesehen, dass deinen Kindern der Reisanbau zu mühseelig ist. Schließlich betrieben die wohl auch so etwas wie Seelenmassage: Denn der Bauer verkauft ungern Land.

    Mit anderen Worten: Die sorgten dafür, dass es hic und nunc zu Verkaufsabsichten kam. 2 x hat es dann einvernehmlich geklappt. Übrigens auf der ganz alten Schiene. Zuerst wurde das Land überschrieben und meiner Frau das Chanod gegeben. Dann erst ging es gemeinsam zur Bank und die Verkäufer durften sich dort das Geld von der Bank vorzählen lassen. Dann wurde das Geld zwischen den bisherigen Eignern aufgeteilt und unsere beiden Frauen bekamen 2 x jeweils 30.000 Baht Provision.

    So heißt es u.a. auch: So Leute muß man ansprechen. Die zu finden ist garnicht so schwer, weil die in den Tambols der Gegend so bekannt sind wie bunte Hunde.

    Letztlich spielt beim Landkauf bzw. bei der vorhergehenden Willensbildung beim Verkäufer die geringe Professionalität des Land-Managements eine große Rolle. Verkaufen will man ja eigentlich nie. Aber Kredite aufnehmen, das geht ok. Und natürlich auch Kreditkarten beantragen. Von den Banken kriegt man dann ja auch Kredite. Geld zurückzahlen? Ich weiß nicht, früher gab es in Etappen immer Generalamnestien und Schuldenerlasse. Man muß halt warten können.

    Und so entsteht oftmals der Verkaufswunsch erst, wenn die Banken auf Zinszahlungen bestehen.

  4. #43
    Avatar von tira

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    In Thailand ist eigentlich die Gewohnheit, dass man demjenigen thail. Mitbürger, durch deren Initiative ein Landkauf-Vertrag zustandekommt, eine prozentuale "Vermittlungsgebühr" bezahlt, eine gute Sache. Daraus machen alteingesessene Leute mit viel Zeit aber guten Ortskenntnissen sowie Beziehungen so etwas wie einen Beruf,.......
    meinste mit,

    ..... doch keinen farang interviewen

  5. #44
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von tira Beitrag anzeigen
    ..... doch keinen farang interviewen
    Jau, der thread ist zwar überschrieben: Grundstücksuche...... aber gemeint war natürlich das erfolgreiche Suchen, also das Finden. Und wie immer im realen Leben kommt es dann ganz zentral darauf an, die richtigen Leute zu befragen. Aber wem erzähl ich das.

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