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Goodbye Thailand?

Erstellt von x-pat, 03.07.2006, 06:57 Uhr · 32 Antworten · 3.158 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Goodbye Thailand?

    Auch wenn die Ausbildung und die Erziehung vom Nachwuchs große Priorität hat, denke ich dass eine integere Familie und das Wohlbefinden des "Clans" noch wichtiger ist. Das heißt, dass die Familie dort leben sollte wo sie sich am wohlsten fühlt und am ehesten hingehört, denn dort werden sich die Kids auch am besten entwickeln - und zwar in jeder Hinsicht.

    Bei dieser Anschauungsweise werden die Prioritäten dann auch nicht unbedingt verlagert, denn gutes Lernen so wie die gute allgemeine Entwicklung der Kids hängen vom "Wohlbefinden" und von der allgemeinen Lebensqualität der ganzen Familie ab. Es gibt tatsächlich sehr viele Dinge die für Kinder wichtig sind, ausser der rein schulischen Ausbildung, das sollte man nicht ausser Betracht lassen. Es bieten sich zudem immer zusätzliche Möglichkeiten der Ausbildung und Entwicklung der Kinder, das nicht zuletzt innerhalb einer harmonischen Familie, die auch dort lebt wo sie sich am wohlsten fühlt.

    @x-pat,
    Da ich dich und deine Familie persönlich kenne, denke ich dass es besonders wichtig ist dass du in diesen Fragen irgendwann 100% mit deiner Frau übereinstimmst und dass ihr Beide einstimmig die Richtige Entscheidung trefft, und zwar aus Überzeugung. Erst das was für euch Beide am Besten ist, wird es später auch für die Kids sein, denn eure Zufriedenheit kann sie unter Umständen mehr Beeinflussen als die besten Schulen und Lehrer

    Ihr habt ja noch ein wenig Zeit, also nehmt sie euch auch bei dieser wichtigen Entscheidung!

  2.  
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  3. #12
    Avatar von db1tau

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    Re: Goodbye Thailand?

    Hattest Du Dir die deutsche Schule in Chiang Mai eigentlich mal naeher angesehen? Ich habe bisher nur die Infos von der Webseite und habe mir mal den Schulweg angeschaut, aber noch keine Gespraeche mit den Lehrern dort gefuehrt, schliesslich ist mein Sohn nichtmal 3 Jahre alt.

    Ich denke aber dass das die besste Art der Ausbildung in CNX waere, wenn auch extrem teuer (mit 2 Kindern erst recht).

    Nicht alle Schulen in Deutschland sind ja automatisch gut, und die Deutsche Schule in CNX wird wohl schon aufgrund ihrer geringen Groesse und der damit verbundenen persoenlicheren Betreuung besser sein als eine Schule z.B. in den Problembezirken einer Grossstadt hier.

  4. #13
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Goodbye Thailand?

    Zitat Zitat von KraphPhom",p="364141
    Das ist aber nun echt ignorante Schönfärberei. Berufslehren in Thailand ? - wohl eher learning by doing und nix wert. Zudem kann man mit den allermeisten Abschlusszeugnissen im Ausland dem Hintern damit abwischen.
    Du denkst zu limitiert und siehst jetzt NUR die thailaendische Schulen. Was ist mit den arbeitslosen Akademikern, den arbeitslosen Ueberqualifizierten in den entwickelten Staaten. Wir sind teilweise soweit, dass schulische Ausbildung und Qualifikation ein Nachteil ist, weil Ueberqualifizierte einerseits sehr teuer und gegebenenfalls auch als Troublemaker eingestuft werden.

    Die Zeiten sind laengst vorbei, wo eine gute Ausbildung gleichzeitig einen guten Job bedeutete.

    Sprachunterricht in Deutschland. Selbst mit den englischen Sprachkenntnissen (eine ansich sehr leichte Sprache) sieht es nicht sonderlich gut aus, obwohl die Sprache doch ab dem 4. Schuljahr (oder jetzt noch eher) Pflichtfach ist.

    Fuer jeden schlecht englischsprechenden Thai zeige ich Dir einen genauso schlecht englischsprechenden, eigentlich gut ausgebildeten Deutschen und dies im Zeitalter der Globalisierung.

    Es ist zu bedenken, dass thailaendische Kinder ab der 1. Klasse mit zwei Alphabeten gleichzeitig aufwachsen. An vielem hapert es in thailaendischen Schulen, aber ich habe wiederum auch 2 und 3-Klaessler kennengelernt und unterrichtet, die durch Ihre Denkfaehigkeit und auch Lerninteresse sehr sehr beeindruckten. An dieser Privatschule wurden die Besten eines Jahrganges in einer Klasse zusammengefasst und entsprechend auch das Lehrniveau angepasst. Nicht alles nur glanzlos im thailaendischen Schulsystem, aber man muss sehr selektieren und manchmal ist auch ein gelegentlicher Schulwechsel von Raten.

    Die Faehigkeit analytisch zu denken und Entscheidungen zu treffen sind heutzutage mehr gefragt denn je, denn wir leben mehr denn je in einer Leistungsgesellschaft.

    Der Akademiker fegt Laub, waehrend der kreative unorthodoxe Enterpreteur seinen Besen fertigt.

    Einen Vorteil hat das haertere Leben in Thailand. Es lehrt "friss Vogel oder stirb", eine Faehigkeit die in Deutschland lange verlorengegangen ist und somit faellt jetzt die Rechnung entsprechend haerter aus fuer alle, fuer die dies Neuland ist. Unabhaengig ob Sonderschueler, Haupschuler, Mittelschueler oder Universitaets-gestaehlt.

    Die Unternehmer, die Kapitalisten werden es sein, die letztendlich die Wege vorzeichnen, waehrend der Arbeitnehmer, unabhaengig von schulischem Hintergrund, immer ihr Spielball sein wird.

    Wie viele der derzeit Arbeitslosen haben Abitur oder sogar ein komplettes Studium hinter sich und zwar aus Zeiten, wo wirklich die Ausbildung noch etwas Wert war und der Standard noch nicht an das immer mehr sinkende Niveau angepasst wurde? Was wird eine Ausbildung der Zukunft noch fuer einen Wert haben, speziell wenn der Lehrer Probleme hat, sich ueberhaupt noch sprachlich, geschweige dann intellektuell, vertaendlich zu machen?

    Klammern wir uns gegebenenfalls nur noch an etwas laengst verlorenes und haben lediglich nur unsere eigenen Erinnerungen, wie es einmal im deutschen Klassenzimmer war?

    Im uebrigen habe ich die Erfahrung gemacht, dass "learning by doing" die effektivste Methode ist, sowohl in meiner Industriekaufsmannausbildung, wie spaeter dann im "wirklichen" Leben. Betriebs- oder vollkwirtschaftliche Theorien sehen zwar faszinierend aus auf irgendwelchen Schaubildern, haben aber meines Wissens nach noch nie auch nur ein einziges heisses Wuerstchen an den Verbraucher gebracht.

    Somit noch einmal der Rat an x-pat ALLE Aspekte und zwar zum jetzigen Zeitpunkt abzuwaegen und sich dann hieran auzurichten. Eine Entscheidung ueber das Knie zu brechen unter der einzigen Praemisse, dass die deutsche Schulausbildung besser als die thailaendische ist, waere kurzsichtig und hierfuer haette x-pat sicherlich nicht das Forum konsultieren muessen.

    X-pat ist ein Intellektueller der alten deutschen Schule und ausgerechnet er stellt jetzt diese Frage. Dies ist bedenklich, wenn man es dahingehend interpretiert, dass er selbst auch nicht mehr an die klare Uebermacht des deutschen Bildungssystems glaubt. Andernfalls wuerde er einfach in ca. 4 Jahren seine Koffer packen und nach Deutschland zurueckkehren und zwar ohne zu fragen.

    Viele Gruesse,
    Richard

  5. #14
    Avatar von sunnyboy

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    5.838

    Re: Goodbye Thailand?

    Die Zeiten sind laengst vorbei, wo eine gute Ausbildung gleichzeitig einen guten Job bedeutete.
    , das gleiche gilt auch für Thailand. Ein guter Schulabschluß ist nie eine Erfolgsgarantie.
    Ein Lebensstart aus der EU heraus ist bestimmt einfacher, aber andererseits (das Geld für div. thail. Privatschulen verrausgesetzt)dürften sich in Thailand auch entsprechende Mögilichkeiten geben.
    Man könnte jetzt noch orakeln, welches der beiden Länder wird in 20 Jahren die besseren Perspektiven bieten ?
    Ob für die Entscheidung eine Plus/Minusliste ausreicht ?

    Gruß Sunnyboy
    (sehr viele Ausländerkinder kennt die sich hier problemlos integriert haben )

  6. #15
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Goodbye Thailand?

    Sunnyboy,

    absolut. Wir koennen bestenfalls x-pat nur Gedankenanstoesse in einer Art Brainstorming geben, aber darueber hinaus einen echten Ratschlag geben, ist sicherlich unmoeglich und dieses ist sicherlich dann auch der eigentliche Initator des Ursprungspostings.

    Hoffen wir einfach, dass ALLE genanten Aspekte x-pat bei seiner sicherlich nicht leichten Entscheidung von Nutzen sind.

    Viele Gruesse
    Richard

  7. #16
    Auntarman
    Avatar von Auntarman

    Re: Goodbye Thailand?

    Ich muss jetzt doch mal die Frage stellen, ob das thailändische Schulsystem wirklich sooo schlecht ist?

    Weil: Mein Sohnemann ist ein Jahr hier in D-Land auf der Schule, war vorher 1 Jahr auf der "Dorfschule". Und er ist hier gleich prima eingestiegen, kann gut Schreiben und ist sehr gut im Rechnen. D.h. die Dinge, die die Schule lehren konnte (deutsch war halt nicht) wie Mathematik und Alphabet scheinen doch nicht so schlecht gewesen zu sein, da er hier trotz mangelnder Sprachkenntnis hervorragend mithalten konnte. Oder nur Glück gehabt?

    Oder wird die deutsche Schule so rapide schlechter :denk: ?

  8. #17
    Avatar von x-pat

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    Re: Goodbye Thailand?

    Tramaico: Es sollte sicherlich alles in Betracht gezogen werden. Arbeit, Einkommen, Zukunftsaussichten, persoenliche Wuensche und dann nach Abwaegung ALLER Kriterien eine Entscheidung getroffen werden.

    Es ist sicherlich eine Gleichung mit vielen Variablen, und gerade das macht die Entscheidung schwer.

    Sioux: Im Vergleich sind die deutschen Schulen wesentlich besser.

    Das sehe ich genau so, zwar nicht unbedingt und in jedem Fall, aber die Tendenz ist klar. Die traditionellen thailändischen Lernmethoden beruhen auf Auswendiglernen, Respekt, Drill, Reproduzieren, usw. Es ändert sich zwar langsam, aber die traditionelle Denke ist natürlich immer noch in den Köpfen und verschwindet nicht von heute auf morgen. Dazu kommt die schlechte Qualifikation der Lehrer und die marode Verwaltung des Erziehungssystems. Gerade vor einem Monat hatten wir einen kleinen "Erziehungsskandal" in Thailand, bei dem die Prüfungsnoten von Tausenden von Schulabgängern mysteriös abhanden kamen, und die Schulen daraufhin schlicht Noten und Zeugnisse "erfunden" haben.

    Sioux: Was spricht dagegen, dass sie als Thai aufwachsen?

    Die intellektuelle Apathie der thailändischen Kultur, Nachlässigkeit, Mangel an Disziplin. Es gibt natürlich auch ein paar positive Aspekte in der Kultur.

    pef: welche Option beruflicher Art hast du in Deutschland;

    Nichtselbstständige oder freiberufliche Arbeit in der IT Industrie, oder ein eigenes kleines Import Unternehmen. Es gäbe da einige Optionen.

    pef: in welche Schule oder Klasse geht deine 14 jährige Tochter

    Sie ist erst 14 Monate alt. :-) Man muss eben früh genug mit dem Planen anfangen.

    Neptun: Sollte es aber so sein, daß Ihr in Deutschland ohne Job und Geld den Kindern nix bieten könnt bleibt lieber in LOS. Dort ist es einfacher dem Dauerdruck der Leistungsgesellschaft aus dem Weg zu gehen, man hat einen familiären Schutz und das Leben ist allgemein etwas einfacher.

    Ja, sehe ich auch so. Ich bin einigermaßen optimistisch was meine Berufschancen in DE angeht, aber das würde ich natürlich vorher ausloten. Ich habe 15 Jahre in der Softwareentwicklung gearbeitet und dabei sehr viel Projektmanagemant gemacht. DE ist aber nicht die einzige Alternative. Ich denke auch an UK, Holland, oder Neuseeland. Der Leistungsdruck ist natürlich in diesen Ländern viel höher als in Thailand und es ist alles etwas "angespannter" und vor allen Dingen teuerer als in TH.

    Luk: Auch wenn die Ausbildung und die Erziehung vom Nachwuchs große Priorität hat, denke ich dass eine integere Familie und das Wohlbefinden des "Clans" noch wichtiger ist. Das heißt, dass die Familie dort leben sollte wo sie sich am wohlsten fühlt und am ehesten hingehört...

    Da hast du natürlich Recht. So eine Entscheidung kann man nur gemeinsam treffen. Meine Frau ist dem Gedanken nicht abgeneigt. Sie hat ja schon ein paar Jahre in Amerika gelebt, war schon mehrere Male in Europa, und kann nach einem Jahr Goethe Institut auch ein bischen Deutsch sprechen. Wir sind gewissermaßen unentschieden, da uns der Lebenstil in Thailand gut gefällt, aber auch vieles in Deutschland, bzw. Europa.

    Wir würden uns in Europa vermutlich keine Haushaltshilfen und kein großes Haus im Grünen leisten können. Der tropische Garten würde uns fehlen. Auf der anderen Seite haben wir dort eine funktionierende Infrastruktur, Effizienz, bessere Ausbildung, ein Sozialsystem, usw. Es ist eben alles ganz anders.

    db1tau: Hattest Du Dir die deutsche Schule in Chiang Mai eigentlich mal naeher angesehen?

    Ja, haben wir. Ein wenig suspekt bezüglich der Religion, aber sie macht sonst einen guten Eindruck. Die Schule ist jedoch 30-40km von uns entfernt und ich sehe eigentlich auch nur Sinn in einem deutschen Curriculum, wenn die Kinder dann später an einer deutschen Schule weitermachen. Wenn wir in Thailand bleiben macht es keinen Sinn. Sie ist übrigens nicht die teuerste Schule in Chiang Mai.

    Tramaicoer Akademiker fegt Laub, waehrend der kreative unorthodoxe Enterpreteur seinen Besen fertigt.

    Kommt oft genug vor. Allerdings finde ich den Weg des eingefleischten Kapitalisten auch nicht besonders attraktiv. Der Materialismus im chinesischen Stil in Thailand ist für meinen Geschmack oft zu krass.

    Cheers, X-Pat

  9. #18
    Avatar von Dieter1

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    Re: Goodbye Thailand?

    Richard,

    in Deinem Bericht zur Lage finden sich einige richtig erkannte Entwicklungen, aber den internationalen Wert einer deutscher gegenüber einer thailändischen Ausbildung als gleich oder die thailändische als besser einzustufen, das ist schon ziemlicher Unfug.

    Auch irritiert mich Deine Hörigkeit gegenüber dem Unternehmer

  10. #19
    Avatar von Tommy

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    856

    Re: Goodbye Thailand?

    Eine Ausbildung in Deutschland ist trotz aller Unkenrufe immer (noch) etwas Wert. Ich würde meine Kinder niemals dem thail. Schulsystem überlassen. Ich konnte bisher nur geringe Einblicke in dieses genießen, diese waren aber soetwas von absurd, dass ich an deren ineffektivität keine Zweifel mehr habe. Private Schulen kann ich nicht beurteilen. Nicht zu vergessen wäre auch noch, dass gute Bildung in Deutschland nahezu kostenlos sein kann.

    Und dann hast du auch noch Mädchen. Irgendwo hier im Forum gibt es den Bereicht einer Austauschschülerin in Thailand. Mädchen werden in Thailand immernoch für dümmer gehalten und auch in der Schule ist Handarbeit immernoch wichtiger als Mathematik oder Englisch.

    Da die Grundschulen in D meist ihre Kinder nach Straßenzügen oder Orten zugeteilt bekommen, hätte für mich die Auswahl des Wohnortes oberste priorität, um den Kindern ein positives Umfeld und gute Lernmöglichkeiten zu bieten.

    Gruß Tommy

  11. #20
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Goodbye Thailand?

    Zitat Zitat von Dieter1",p="364210
    Richard,
    in Deinem Bericht zur Lage finden sich einige richtig erkannte Entwicklungen, aber den internationalen Wert einer deutscher gegenüber einer thailändischen Ausbildung als gleich oder die thailändische als besser einzustufen, das ist schon ziemlicher Unfug.
    Auch irritiert mich Deine Hörigkeit gegenüber dem Unternehmer
    Dieter,
    kein Problem mit anderen Meinungen. :-)

    Nein, thailaendische Ausbildung ist nicht gleichwertig mit deutscher oder gar besser, sondern sagen wir anders. Manchmal habe ich die thailaendische auch schon verflucht und das System hier mit allen moeglichen Namen bedacht. Mit dem Stand der Dinge jetzt in Deutschland habe ich keinerlei persoenliche Erfahrung mehr, sondern muss mich auf das Hoeren/Sagen aus dritter Quelle verlassen, was natuerlich dann auch entsprechend fundiert oder nicht fundiert ist.

    Unternehmer: Liegt wahrscheinlich daran, dass ich aus der Perspektive des klein-/bis maximal mittelstaendischen Unternehmers denke. Aus praktisch nichts und ohne Geld etwas aufzubauen.

    Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sich in einer bestimmten Problemsituation immer BEIDE Interpretationen anhoeren sollte und sich nicht darin verfahren sollte, dass eine Seite immer grundsaetzlich recht hat.

    Als eingefleischter Sozies tendieren Du und natuerlich auch Lothar eben doch mehr zum Arbeitnehmer, Mipooh ist irgendwo dazwischen (gelaeuterter ehemaliger Unternehmer, denn das Gewissen plagt) und nun ja, Gunther und auch ich haben aufgrund unserer Lage natuerlich erst einmal die Unternehmerbrille auf.

    Grundsaetzliche persoenliche Meinung: Gute Arbeit, gutes Geld. Gute Geld fuer schlechte Arbeit ist nicht drin. Die Einstellung, wir ziehen JEDEN mit, selbst auch den faulsten Apfel im Korb, kann ich leider nicht teilen. Gerechtigkeit und Fairness wann immer dieses moeglich ist, aber natuerlich auch von beiden Seiten. Kooperation statt Kampf. War zwanzig Jahre selbst Arbeitnehmer (aber nie Gewerkschaftsmitglied).

    Fairness Wunschdenken? Global gesehen sicherlich, doch als Unternehmer kann ich es zumindest in kleinem Massstab umsetzen.

    Viele Gruesse,
    Richard

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