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Good Man

Erstellt von Harakon, 08.04.2002, 18:45 Uhr · 30 Antworten · 2.165 Aufrufe

  1. #31
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Good Man

    @Xenu,

    Da hast du eher einen Abstecher meines Pfades getreten...
    Ich hatte eigentlich eher an den biologischen Unterschied zwischen Mann und Frau gedacht.
    Während der Mann eher dazu programmiert ist seine Gene in der Landschaft zu verbreiten, tendiert sie stärker dazu ihren Nachwuchs erst einmal großzuziehen...
    Aber ein Ansatz kann ich bestätigen, ich glaube schon daß Statur, Größe und andere physischen Aspekte des Männchens ausschlaggebend sind, in welchem Maße er seinen Trieben folgt. Man vergesse nicht daß Gesundheit, Stärke, und "Rasse" in "der Natur" ursprünglich maßgebend waren. Intelligenz ist in der Natur nur dazu gut um die Sinne, die physische Kraft, und andere Fähigkeiten geschickter im Sinne des Ehaltungstriebes einzusetzten.

    Ich will noch einmal darauf hinweisen daß ich hier lediglich den triebhaften Teil des Mannes heraushebe und als Aspekt beschreibe!

    Aber man kann es auch einmal metaphysisch beleuchten.
    Der "geistige" Teil des Menschen ist nicht so recht kompatibel mit dem triebhaften streben unserer Gattung. Als extremes Beispiel können wir das Zölibat der Katholischen Kirche nehmen. Aber auch ein buddhistischer Mönch übt sich in Keuchheit. Ist der Geist stark, ist das "Fleisch" es ebenfalls - und umgekehrt natürlich auch. Und mir scheint es auch so, daß ein geistig entwickelter Mensch die Tendenz hat seine Gedanken an Fortpflanzung eher in den Hintergrund zu stellen, und ein Individum das nicht sehr viel von geistigen Dingen hällt, seiner Triebe um so mehr fröhnt.
    Dieses Gleichgewicht kann auch im Leben eines Menschen, mal zu der einen Seite, und wieder zu der anderen wechseln. Das muß nichts definitives sein...oder man sollte bei diesem Vergleich nicht etwa der Idee verfallen, daß weniger geistige Menschen prinzipiell triebhafter wären (und umgekehrt).

    Man redet ja auch von geistigen Kindern, es sind Kreationen, Ideen, Schöpfungen, Werke, etc....

    Ich wage in diesem Zusammenhang eine etwas seltsame Parabel: könnte es sein, daß ein Mensch der eine Chance sieht sich selbst zu verwirklichen, oder geistig zu verwirklichen im Sinne von Erleuchtung, unserem Ursprung näher und näher zu kommen - weniger oder gar kein Interesse daran hat sich fortzupflanzen? Und ein Mensch der einsieht (oder instinktiv spürt) daß ihm dieser Weg (aus welchen Gründen auch immer) nicht zugänglich ist, ein größeres Potential in der Fortpflanzung seiner Spezies sieht?
    Natürlich in erster Linie (aber unbewußt) deswegen, weil er einem anderen Individum (seinem Nachwuchs) die Chance geben will an seiner Stelle weiterzumachen....
    Eine Pflanze die am vertrocknen ist, versucht auch in letzter Minute noch Samen heranzubilden!
    Es gibt übrigens auch eine Theorie über die Probabilität des Geschlechts der Nachkommenschaft eines Paares. Danach würde das erste Kind (und bei extremem Unterschied auch mehrere Kinder) das Geschlecht des Schwächeren haben. Könige die unbedingt einen männlichen Nachkommen zeugen wollten, gingen in die Wüste und hungerten, marterten ihren Körper bis zur totalen Erschöpfung, um dann mit letzter Kraft ein Kind, einen Sohn zu zeugen.

    Weshalb dieser ganze Aufwand? Um einmal etwas anders zu argumentieren und um darzulegen daß wir weitaus "instinktiver" handeln und "programierter" sind als wir denken, bzw. es manchen Menschen lieb ist:-)

    Kultur laße ich vorneweg, das ist nur ein Nebenprodukt unseres Kampfes: Geist versus Trieb:-) Natürlich kann man Kultur nicht dazu reduzieren....oder doch? Oder so: ein Mönch, ein Yogi, ein Eremit oder ein Schamane...braucht er Kultur, Poesie, Kunst, Literatur und solche Dinge (noch)? Gute Frage!
    Hat die Kultur ihn geschaffen, oder hat der Geist ihn erschaffen?
    Oder ist er vielleicht aus dem Sumpf des Triebes emorgestiegen???? Heilige sind leidenschaftliche Menschen, ohne die Leidenschaft, würden sie auf halbem Weg verdursten!

    Wo bleibt der "good man" - was ist das?
    Ist der gute Mann nun eher triebhaft oder lediglich eine geistige Gestallt? Ist er ein Tier oder ein Geist? Ist er leidenschaftlich oder bedacht? Oder pendelt er zwischen diesen Extremen? Ist er etwa ausgewogen, ausgeglichen, geeicht??

    Ein Inder hat mir einmal gesagt: ich gebe nichts auf Komplimente, außer Eitelkeit bewirken sie überhaupt nichts!

    In diesem Sinne....und auf ein nächstes...








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