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Goldverschlüsse

Erstellt von ray, 13.09.2005, 07:53 Uhr · 17 Antworten · 1.740 Aufrufe

  1. #1
    ray
    Avatar von ray

    Goldverschlüsse

    Servus,

    ich habe immer wieder Schwierigkeiten, den Verschluß vom Kettchen meiner Frau auf- und zu zumachen. Ein so genannter völlig unpraktischer S-Verschluß, bei dem ich mir jedesmal meinen Fingernagel abbreche.

    Kann mir jemand sagen, ob Gold auch "müde" wird wie andere Metalle, die ja irgendwann abbrechen, wenn man sie immer wieder biegt?

    Warum haben die Thais eigentlich keine Vernünftigen Verschlüsse, wo sie doch ihre Goldketten so verehren?

    Gruß Ray

  2.  
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  3. #2
    Avatar von MenM

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    Re: Goldverschlüsse

    @ Ray

    bei dem ich mir jedesmal meinen Fingernagel abbreche.
    und ich glaubte bisher du seist ein MANN ? ;-D

    also, SO schwer sind die dinger nicht zu oeffnen, und uberhaupt
    haben wir keine goldketten
    bist du dir sicher es ist Thaigold ? (22K ?)

  4. #3
    Avatar von Yala

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    Re: Goldverschlüsse

    Die Thai´s öffnen meistens den Verschluss mit den Zähnen.

    Weiss aber auch nicht warum solche Verschlüsse verwendet werden.

  5. #4
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: Goldverschlüsse

    Diese Verschlüsse sind nicht nur unpraktisch sondern auch noch hässlich. ;-D
    Also, in Deutschland neuen Verschluss anbringen lassen - vielleivht ein Kastenschloss. Manchmal ist es aber schwierig, in Deutschland einen Verschluss in gleicher Farbe zu finden.


    Gruß

    Mang-gon Jai

  6. #5
    Avatar von ReneZ

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    Re: Goldverschlüsse

    Man muss aber wissen in welcher Richtung man biegen soll.
    Das heisst, nicht 'auf' und 'zu' sondern 'hoch' und 'runter'.

    Wie erklärt man das jetzt am Besten?

    Wenn das Ding flach auf dem Tisch liegen sollte, soll man das
    Ende, wo es zu ist, zu sich hoch biegen.
    Dabei braucht man sogar keine Fingernägel einzusetzen.

    Das Gold wird dadurch nicht gebogen, sondern tordiert. Geht
    dann auch nicht so schnell kaputt.

    Wenn Ihr das schon so macht, und es geht doch nicht,
    dann ist es veillicht doch kein pures Gold :-)

    Gruss, Rene

  7. #6
    Avatar von Samuianer

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    04.09.2003
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    17.303

    Re: Goldverschlüsse

    Mein Tip:
    Laengere Kette kaufen!
    'Sparst' du dir das auf-und zu biegen fuer die kommenden Jahre und "Schaetzchen" ist dir noch dankbar fuer die neue Kette!

    P.S.
    Thai Gold ist, vorausgesetzt es ist Thai Gold, immer 96.5% gestempelt, oder mit dem 'Makers Mark' versehen, damit garantiert der Hersteller des Schmuckstueckes seine Qualitaet, sprich den richtigen Goldanteil.

    Bei 96.5 % duerfte es eher bei 24 Karat liegen, wurde mir so mal in Australien verzaehlt. Das ist aber eher sekundaer, da wir hier ja in keinem Thai-Gold-Workshop sind.

    Wenn die laengere Kette ein "No,No" ist dann: anderen Verschluss! Nur der kann in D. schon mal den Aufpreis fuer eine laengere Kette ausmachen, also aufgepasst, informieren und dann handeln!

  8. #7
    ray
    Avatar von ray

    Re: Goldverschlüsse

    Servus,

    Zitat menM:
    und ich glaubte bisher du seist ein MANN ?
    also, SO schwer sind die dinger nicht zu oeffnen, und uberhaupt
    haben wir keine goldketten
    bist du dir sicher es ist Thaigold ? (22K ?)

    wieso, es ist doch das Kettchen meiner Frau und die ist ein
    Mann

    und wieso 22k, Thaigold ist doch 23 Karat (96.3% Goldgehalt) oder?

    Der Ratschlag von ReneZ ist gut, aber ich verstehe nicht, was heißt tordiert und geht das Gold dann trotzdem kaputt?

    Gruß Ray

  9. #8
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Goldverschlüsse

    Zitat Zitat von ray",p="275116
    [...]was heißt tordiert [...]
    Auf Torsion -> Drehung belastet, evtl. einleuchtender für diejenigen, die die Federung des VW Käfer kennen.

  10. #9
    DST
    Avatar von DST

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    Re: Goldverschlüsse

    Mir wurde mal erzählt das man mit diesem "weichen" Gold keine Verschlüsse wie bei uns üblich fertigen kann. Durch den hohen Goldanteil wäre es zu weich. Leuchtet ja ein!

    Der Vorteil ist aber dadurch das das Material nicht so schnell ermüdet und bricht. Falls der Verschluss doch mal brechen sollte ist er relativ kostengünstig durch ein neues Häkchen zu ersetzen. Wäre das Gold unreiner d.h. der Goldanteil nicht so hoch würde es wie z.B. ein normaler Eisennagel nach mehrmaligem hin- und herbiegen brechen.

  11. #10
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Goldverschlüsse

    Man muss aber wissen in welcher Richtung man biegen soll.
    Das heisst, nicht 'auf' und 'zu' sondern 'hoch' und 'runter'.
    Genauso wird's gemacht, ich nenne es "seitlich verkanten"
    Wenn man den Trick erst einmal kennt, dann geht's gannz leicht - und die Fingernägel braucht man tatsächlich nicht dazu!

    Mir wurde mal erzählt das man mit diesem "weichen" Gold keine Verschlüsse wie bei uns üblich fertigen kann.
    Das ist Juvelierlatein, man kann sehr wohl Verschlüsse in 22k Gold herstellen lassen, und zwar diverse Modelle. Bei den "Kaufgoldketten" werden keine derartigen Verschlüsse gefertigt, weil sie zu aufwendig anzufertigen sind und die Ketten dann teurer und nicht "konkurenzfähig" wären.

    Habe selbst Schmuck in Thailand in 22k Gold herstellen lassen und unter Anderem auch diverse Verschlüsse für Ketten.

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