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Was gibt es in Köln zu sehen ?

Erstellt von lucky2103, 30.12.2012, 20:09 Uhr · 24 Antworten · 2.854 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lucky2103

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    Was gibt es in Köln zu sehen ?

    Frauchen und ich wollten am Neujahrstag nach Köln fahren.
    Nun die Frage: Was muss man da ausser dem Dom alles gesehen haben ?

    Hab schonmal Google bewegt und einige Museen gefunden. Haben die am 01.01. womöglich geschlossen ?

    Danke für die Tips...

  2.  
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  3. #2
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    .... Haben die am 01.01. womöglich geschlossen ?
    Nicht in Koeln ;)
    Ernsthaft: ich glaube eher ja.

    Schau mal hier als Beispiel http://www.museenkoeln.de/museum-lud...ault.asp?s=706
    Wobei dieses dann wieder offen hat http://www.odysseum.de/besucher/oeffnungszeiten.html
    Dieses wiederum hat geschlossen http://www.sportmuseum.de/besucherin...ngszeiten.html

    Musste wohl vorher einfach mal anrufen .......

  4. #3
    Avatar von sunnyboy

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    Frauchen und ich wollten am Neujahrstag nach Köln fahren.

    dann nehm mal DUS gleich mit und wenn dann schon mal in DUS bist fährste dann gleich bis Roermond durch, so toll ist Köln wirklich nicht und Museen mit Frau

    Gruß Sunnyboy

  5. #4
    Avatar von lucky2103

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    DUS ? Oje, das sind ja immerhin 290km.
    Aber das mit Frauen und Museum hab ich noch gar nicht bedacht...

  6. #5
    Avatar von nitthom

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    dann viel Spass dort. Wir werden wohl auf der Reeperbahn feiern.
    Köln waren wir schon oft, außer einem leckeren Thairestaurant und dem Dom fällt mir auch nichts ein.

  7. #6
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von nitthom Beitrag anzeigen
    Wir werden wohl auf der Reeperbahn feiern.
    Ich wünsche viel Spass bei gehobenem Publikum, friedlichem Ambiente und nobler Gastronmie.

  8. #7
    Avatar von Buddy

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    Schau mal hier....

    Köln Sehenswürdigkeiten: 57 Attraktionen ansehen - TripAdvisor

    und eine Rhein-fahrt mit einem Schiff ist auch bei Kälte etwas nettes !!

  9. #8
    Avatar von berti

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    also, der Dom steht schon lange nicht mehr in Köln sondern Altenberg (wurde ca. 20km weit bewegt):

    guckstu hier: Der Altenberger Dom in Odenthal ist eine ehemalige Klosterkirche die 1133 von den Zisterziensern errichtet wurde.

    weiterhin kann man einen umfassenden Einblick in das Tor zu Asien in der Keupstr. gewinnen, die ist
    es wert besucht zu werden - wenn einem die eingeborenen kölllsche Jongs mit ihrem Nepp auf die Nerven gehen.

  10. #9
    Avatar von Henk

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    Meiner Frau hat die Fahrt gefallen....wenn du über die A61 fahren solltest, kurz vor Koblenz auf die B9 (?) wechseln...insbesondere die Burgen und Schlösser am Rhein sind schön aus dem Auto anzusehen. Ausser dem Dom fällt mir auch nichts ein, was mich vom Hocker gerissen hat....was ganz spassig ist, gemütlich in einem Kölsch Brauhaus zu versacken....

  11. #10
    Avatar von waanjai_2

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    Nur einen Tag in Koeln? Das reicht hinten und vorne nicht.

    Nun habe ich über 30 Jahre in Koeln gewohnt und deshalb hatte ich im Laufe der Jahre eine Kurzführung in Koeln für uns dort erstmalig besuchende Freunde entwickelt. Sogar mit besonderer Berücksichtigung der Tatsache, dass mindestens ein Buddhist dabei sein würde.

    1. Die Tour beginnt am Hauptbahnhof. Führt von dort zur Domplatte. Auf der Domplatte selbst ist immer was los. Man sehe sich zunächst eine ca. 6 m hohe Nachahmung einer der beiden Domspitzen im Verhältnis 1:1 an. Man glaubt ja gar nicht wie klein die von unten aussehen. Der Dom ist nicht die groeßte Kathedrale auf der Welt, aber die hoechste.

    2. Es geht in den Dom. Bitte genau durch die Mitte von hinten bis zum Altar gehen. In Kirchen muß man einziehen wie ein Papst oder Bischof. Nur dann spürt man, welchen überwältigenden Eindruck die Kathedralen und Kirchen auf die armen einfachen Bauern im Mittelalter entfalten sollten. Oh, wie wird das schoen, wenn wir erst nicht mehr in unserem tristen, irdischen Jammerteil weilen, sondern im Himmel sind. Alles ist mächtig, alles ist - insbesondere auch in den romanischen Kirchen - bunt.

    3. Wenn die thail. Frauen nicht schon alt waren, dann ging es meist zur Turmbesteigung. Weiß nicht wieviele hundert Stufen auf der Wendeltreppe. Hinaus zur groeßten Glocke der Welt: Dem dicken Pitter, also der Petersglocke. Hat einen Durchmesser dort wo der Kloeppel schlägt von 3 Metern. Noch ein paar Meter hoeher hat man einen tollen Ausblick auf Koeln.

    3a. Wenn man mehr Vorbereitungszeit hat, geht man in den Dom, wenn dort die Orgel spielt. Orgelkonzerte finden einmal in der Woche statt. Kostenfrei. Es ist eine wahre Erkenntnis für die Buddhisten: Wenn das Bauchfell vibriert wenn die Orgel droehnt. Das kennt der Buddhist nicht: Die Vorstellung eines "so großen mächtigen Gottes". Oh my Buddha, was muß der alles bewegt haben. Dann flechte ich ein, wie wichtig so begeisterungsfähige Hymnen im Mittelalter waren. Dass diese Seeleute um die halbe Welt getrieben hätten, im Glauben an den Einzigen etc. pp. Und auch die Tatsache, dass das Reich der Mitte nie zur Erkundung von Amerika herausgefahren wäre. Und schließlich es die Portugiesen gewesen seien, die Thailand entdeckt hätte und nicht etwa umgekehrt. Sie verstehen nun glasklar, warum in den Kirchen alles so mächtig und motivierend angelegt ist.

    4. Kommt man wieder aus dem Dom heraus, sieht man gegenüber den Verkehrsverein. Da rein, sind natürlich offen, Und wenn alle Chinesen, Japaner etc. abgearbeitet sind, bekommt man sein individuelles Paket an Infos. Alles, aber wirklich alles, was einem zur Stadt einfallen kann. 24 Std.

    5. Kommt man aus dem Fremdenverkehrsverein wieder heraus steht man wieder frontal vor den 2 Türmen. Man geht nach rechts am Dom vorbei und sieht von weiten schon das "Roemisch Germanische Museum". Da stehen draußen jede Menge Ruinen, meist von roemischen Gräbern herum. Die sind in Koeln Alltagsware. Im Verlaufe der Jahre bekam ich gut erhaltene Tonscherben aus der Roemerzeit und dem Mittelalter. Wenn irgendeiner in Koeln baut und ein Loch gräbt...... Übrigens kann man so Original Scherben auch oeffentlich kaufen.
    An der Frontseite links, so wie man dahin wandert ist ein großes Schaufenster. Aber von weiten scheint da nix drin zu stehen. Erst wenn man davor steht, bemerkt man, nach unten sehend, ein riesiges, komplett erhaltenes roemischen Fußbodenmosaik - das Dionysos-Mosaik (Google). Das hat man komplett restauriert und in Kunststoff-Glas eingeschweißt. Ab und zu gibt es dort spezielle Abendessen. Ich war noch bei keinem. Aber als der erste Weltwirtschaftsgipfel in Deutschland tagte, haben dort Clinton, Mitterand etc. gespeist.

    6. Wenn man Zeit hat, geht man ins Museum, wenn nicht, geht man einmal um es herum.

    7. Rechts vom Museum gibt es eine Nachbildung der alten roiemischen Hafenstraße. Mit so riesen Kopfsteinpflaster. Darüber sollte man seine Frau führen. Dann weiß die, was die roemischen Legionen so alles geleistet haben. Vielleicht erzählt Sie Dir, warum in so Situationen Elephanten echt bequemer waren. Wie sagte Asterix: Auf allen Straßen dieser Welt gibt's Steine.

    8. Gleich nebenan gibt es eine kleine Restauration der roemischen Wasserleitung aus dem 100 km entfernten Eifel-Mittelgebirges. Die Roemer haben - als eine architektonische Meisterleistung - Frisch(Quell-)Wasser aus der Eifel mitten in die Stadt geführt. Unter Einhaltung eines einheitlichen Gefälles ueber 100 km hinweg. Da gab es zwischendurch keine Pumpen oder so. OK- diie alten Koelner waren nicht dumm, heißt es dann.

    9. Man geht die Hafenstraße wieder zurück - in Richung Früh Koelsch Brauhaus. Auf dem Weg dorthin, kommt man am Heinzelmännchen-Brunnen vorbei. Wie lange sag ich es Euch ja schon: Es waren wieder einmal die Frauen, die alles vermasselt haben.
    In Koeln lebte nämlich ein Schuster mit Frau in Saus und Braus. Der brauchte nicht zu arbeiten und nix zu tun. Nur noch selbst Kochen. Warum? Weil in der Nacht die Heinzelmännchen kamen und die ganze Arbeit in Haus und Werkstatt taten. Jahrein jahraus. Bis dann die Schustersfrau es nicht mehr schaffte, ihre Neugier zu unterdrücken und des Nachts gucken kam. Das sahen die Heinzelmännchen und waren darüber sauer. Sie kamen nie mehr wieder. Tja, so bekamen wir halt die jetzigen Verhäeltnisse.

    10. 10 m weiter ist das Brauhaus Früh. Da geht man rein. Ordert ein oder zwei frisches Koelsch, der Frau einen halven Hahn (halbes Hähnchen auf Koelsch) zu ihrer Verwirrung, der andere will ne Bockwurst mit Ädäppelschlot mit Senf.

    Jetzt kommt es darauf an, wieviele Stunden man schon unterwegs ist bzw. wie viel man schon rein koerperlich gemacht hat.

    11. Hat man Zeit, macht man einen Abstecher zum einzigartigen Schokoladen-Museum. Nicht nur was für Kinder, nein besonders geeignet für kulturgeschichtlich interessierte Erwachsene: Woher kommt eigentlich der Kakao her, den man im Bürgertum so gerne trank?

    12. Ansonsten ging es bei mir immer direkt in Richtung Opernhaus. dort gegenüber ist das Stammhaus von Farina Gegenüber. Während der Besetzung des Rheinlandes durch Napoleon wurden die Häuser in Koeln neu durchnummeriert. Das Haus bekam die Nummer: 4711. Daraus wurde dann das berühmte Eau de Cologne 4711. Man kann dort gut Andenjken kaufen, in allen Stärken: Eau de Cologne, Eau de Toilette, Eau de Parfume. Und im Haus kann man sich in einem Brunnen die Hände mit leicht verdünnten Koelnisch Wasser reinigen und Gesicht und Nacken ebenfalls. Alles, was der moderne Städte-Tourist so benoetigt. In regelmäßigen Intervallen schlägt das Glockenspiel von 4711 an. Zur Musik der Marseilleise wird der Akt der Nummerierung nachgespielt.

    13. Dann gingen wir Richtung Friesenstraße (Friesenplatz) - zum Päffgen - ebenfalls Brauerei - Ausschank. Ständig nur 50 l Fässer im Einsatz. Nach Saison: Dicke Bohnen mit Speck, immer eigentlich Schweinshaxe gegrillt, Harzer Roller, Erbsensuppe mit Mettwurst etc... Und halt Bier bis man müde wurde.
    Haben sie Cola? Nee, so wat Neumodisches haben wir nicht. Gerolsteiner oder Bier.

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