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Gesundheit und Versicherungsschutz in Thailand

Erstellt von Antares, 15.04.2012, 17:14 Uhr · 3.613 Antworten · 364.720 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von Kurt Beitrag anzeigen
    Das ganze was hier ablaeuft, in " KRANKENVERSICHERUNGEN " ist alleine schon ein Grund, nie nach Thailand zu ziehen.
    Liegt ja nur an Dir, wenn Du glaubst in DL besser zu fahren. Viele Leute glauben sich in Sicherheit, fuer die enormen Summen, die einem monatlich abgezockt werden, fuer limitierte und befristete Leistungen. Wenn Du das gleiche Geld, das Du in DL fuer die Krankenversicherung gezwungen wirst auszugeben (plus Zuzahlungen), im Ausland fuer den gleichen Zweck verwendest, dann bekommst Du Chefarztbehandlung und ein Klo mit vergoldeten Wasserhaehnen. Aber muss ja jeder selber wissen .

  2.  
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  3. #122
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Liegt ja nur an Dir, wenn Du glaubst in DL besser zu fahren. Viele Leute glauben sich in Sicherheit, fuer die enormen Summen, die einem monatlich abgezockt werden, fuer limitierte und befristete Leistungen. Wenn Du das gleiche Geld, das Du in DL fuer die Krankenversicherung gezwungen wirst auszugeben (plus Zuzahlungen), im Ausland fuer den gleichen Zweck verwendest, dann bekommst Du Chefarztbehandlung und ein Klo mit vergoldeten Wasserhaehnen. Aber muss ja jeder selber wissen .
    Dafür müsstest du diese Geld erst einmal ausbezahlt bekommen, bevor du es in Th. in eine KV investieren kannst.

  4. #123
    Antares
    Avatar von Antares
    Wer sich in Deutschland beim Einwohnermeldeamt ins Ausland abmeldet der braucht auch keine GKV/PKV Beiträge mehr in Deutschland bezahlen. Mit den eingesparten Versicherungsbeiträgen kann dann in / für Thailand eine
    Krankenversicherung realisiert werden. Die deutsche Versicherung kann man auf Anwarschaft stellen. Habe ich aber schon eingangs beschrieben.

    M.

  5. #124
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Wer sich in Deutschland beim Einwohnermeldeamt ins Ausland abmeldet der braucht auch keine GKV/PKV Beiträge mehr in Deutschland bezahlen. Mit den eingesparten Versicherungsbeiträgen kann dann in / für Thailand eine
    Krankenversicherung realisiert werden. Die deutsche Versicherung kann man auf Anwarschaft stellen. Habe ich aber schon eingangs beschrieben.

    M.
    Bitte die ganze Wahrheit erzählen. Die eingesparten Versicherungsbeiträge werden, nach meinem Wissen, nur hälftig dem VN zugestanden. Davon muss die Anwartschaft / Person bezahlt werden. Bitte korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

  6. #125
    Antares
    Avatar von Antares
    @Yogi "Hälftige" Versicherungsbeiträge gibt es als Rentner / Pensionär nicht! Du meintest den Arbeitgeberanteil zur KV oder? Die Anwartschaft als freiwilliges Mitglied in der GKV kostet 44€ im Monat.
    So kein Zeit muß zur Massage!

    M.

  7. #126
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    @Yogi "Hälftige" Versicherungsbeiträge gibt es als Rentner / Pensionär nicht! Du meintest den Arbeitgeberanteil zur KV oder? Die Anwartschaft als freiwilliges Mitglied in der GKV kostet 44€ im Monat.
    So kein Zeit muß zur Massage!

    M.
    Dann waren meine Infos falsch.

  8. #127
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Bitte die ganze Wahrheit erzählen. Die eingesparten Versicherungsbeiträge werden, nach meinem Wissen, nur hälftig dem VN zugestanden. Davon muss die Anwartschaft / Person bezahlt werden. Bitte korrigiere mich, wenn ich falsch liege.
    Vorsicht bei dem Verstehen des Wortes "eingespart". So wie es beim Kaufmann heißt: "Für Gewesenes gibt der Kaufmann gar nix", so sind auch alle früher geleisteten KV-Beiträge erst einmal "weg". Derjenige Ruheständler, der nach Thailand auswandern will, kann also nur für die Zukunft sparen.
    War er ein Leben lang pflichtversichert oder in der GKV freiwillig versichert, so wird er im Regelfall wohl auch weiterhin dort, nun aber in der Unterabtelung "Gesetzliche KV der Rentner" versichert sein. Die erhebt Beiträge ebenfalls nach dem Solidaritätsprinzip (also abhängig von der Leistungsfähigkeit).
    Wie sich die Beitragsarten zur Krankenversicherung der Rentner (KVdR) entwickelt haben, kann man sehr übersichtlich hier nachlesen:
    gesetzliche Krankenversicherung - Rentner in der GKV

    Aber auch die dürfen in der Regel nix für in Thailand erbrachte Leistungen bezahlen, bezuschussen oder erstatten. Sodaß sich viele Berechtigte Mitglieder der KVdR (die zumindest nicht die viel hoeheren Beiträge in der PKV zahlen wollen) hieraus (vorübergehend und zwar auch ohne separate Anwartschaften) abmelden und in Thailand dann überwiegend Selbstzahler von ambulanten Leistungen werden. Für stationäre Leistungen kann es in Einzelfällen sehr wohl zu Härten kommen, die nicht durch die zwischenzeitlich sich akkumulierenden, nicht gezahlten Versicherungsbeiträge gedeckt werden. In Anbetracht ziemlich chaotischer Versicherungsbedingungen für Thais und Aliens in Thailand und einer noch nicht eingeführten KV-Versicherungspflicht für Thais oder Langzeitaufenthalter in Thailand, wird dies wohl auch noch eine ganze Zeitlang so andauern.

    Für stark sicherheitsbewußte Aliens besteht allerdings auch die Moeglichkeit, beim Eintritt ins Rentenalter in die Private KV überzuwecheln, was in der Heimat kaum jemand der oekonomisch rational denkt, tun würde. Dort wollen schließlich die meisten PKV-Versicherten wieder in die solidarische KV zurück, sind aber nicht mehr berechtigt.

  9. #128
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    In Anbetracht ziemlich chaotischer Versicherungsbedingungen für Thais und Aliens in Thailand und einer noch nicht eingeführten KV-Versicherungspflicht für Thais oder Langzeitaufenthalter in Thailand, wird dies wohl auch noch eine ganze Zeitlang so andauern.
    Stimmt so nicht ganz. Fuer fest Beschaeftigte besteht sehr wohl Sozialversicherungspflicht, die auch kostenlose Grundversorgung in der KV beinhaltet. Allerdings natuerlich nicht fuer die zahlreichen, ich nenne es mal "Gelegenheitsarbeiter", die nicht fest angestellt sind. Wer mehr will, kann sich selbst zusaetzlich versichern, je nach Bedarf und Finanzkraft.

    Ein deutsches Pflichtsystem hat hier nichts zu suchen. Das hat sich ganz einfach ueberlebt und wird mittelfristig komplett aus den Angeln brechen.

  10. #129
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Stimmt so nicht ganz. Fuer fest Beschaeftigte besteht sehr wohl Sozialversicherungspflicht, die auch kostenlose Grundversorgung in der KV beinhaltet. Allerdings natuerlich nicht fuer die zahlreichen, ich nenne es mal "Gelegenheitsarbeiter", die nicht fest angestellt sind. Wer mehr will, kann sich selbst zusaetzlich versichern, je nach Bedarf und Finanzkraft.
    Stellle ich nicht in Abrede. Die Thais sind aber erst ganz am Anfang einer breitenwirksamen Krankenversicherung für ihre Bevoelkerung. Das war in D seit der RVO und seit Bismarck auch nicht anders. Nur dass der Druck auf sozialverträgliche Systeme vergleichbar viel hoeher in Thailand sind. Deshalb wächst ja auch die Bedeutung der Sozialversicherung (Rentenversicherung, Krankenversicherung, bald auch Arbeitslosenvers.) ständig an.

    Ich befürchte allerdings, dass Thailand - zumindest für die Aliens, Langzeiturlauber - eine Krankenversicherungspflicht wird einführen müssen. Denn wie die Erfahrung gelehrt hat, gingen die Farangs auf Phuket ganz frech weg in die dortigen Krankenhäuser und ließen sich behandeln, als wären sie im deutschen Pflichtversicherungssystem. Hatten dann aber später nicht das Geld, um die offenen Rechnungen zu begleichen. Und eine Reduzierung der Ansprüche - konnte man damals wie heute sehen - kam für die auch nicht in Frage. Einfach zu sehr vom Ausgangs-Soziales-Sicherungssystem geprägt.

    Die thail. Immigration Police arbeitet nicht im luftleeren politischen Raum. Mal sehen, was in der nächsten National Police Order stehen wird.

    Nur eins ist ebenfalls klar: Sollte es eine Versicherungspflicht für Ausländer geben, dann wird es politisch eng für die thail. Politiker. Denn dann werden sie gefragt, warum es keine äquivalenten Verpflichtungen für die Thais geben würde. Was doch in der legislativen Praxis nichts anderes heißt: Wann werden endlich die thail. Versicherer gezwungen, ihre Mitglieder bis an Lebensende als Mitglieder zu führen? So etwas ist doch längst gesetzliche Anforderung an Versicherungsunternehmen in der alten Welt.
    Nur in Thailand, da verstehen sich Krankenversicherungen als reine, gewinnmaximierende Unternehmungen. Sie koennten alternativ auch ab morgen "Frisch-Fisch auf dem Markt" verkaufen. Ihre Mitarbeiter würden kaum enen großen Unterschied bemerken.

  11. #130
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    ...Ein deutsches Pflichtsystem hat hier nichts zu suchen. Das hat sich ganz einfach ueberlebt und wird mittelfristig komplett aus den Angeln brechen.
    das dachte ich auch einmal... seitdem jedoch die Leistungen erheblich eingeschränkt, die Zuzahlungen erhöht, mit der Pharmaindustrie Rabattverträge abgeschlossen und in den Krankenhäusern Fallpauschalen eingeführt wurden, sehe ich gute Chancen, dass die GKV überlebt. Nicht zuletzt auch wegen der sinkenden Arbeitslosigkeit und der gestiegenen Anzahl an Beitragszahlern...

    schade nur, dass sie nicht vergattert werden, die Milliarden Rücklagen auf die hohe Kante zu legen... jetzt gehen schon wieder die Forderungen nach Rückzahlung an die Beitragszahler los... mit einem verzinsbaren Kapitalstock von einigen Milliarden könnte man steigende Kosten einige Zeit auffangen...

    Dies scheint sich auch auf die PKV aus zu wirken... ich hatte für dieses Jahr mit einer Beitragserhöhung von 10 % gerechnet... bisher blieb sie jedoch aus.

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