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Geschichte einer Freundin

Erstellt von Ralf_aus_Do, 11.01.2005, 17:14 Uhr · 173 Antworten · 8.068 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von AndyLao

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    Re: Geschichte einer Freundin

    Zitat Zitat von gregor200",p="206619
    ...Da das Mädel am Anfang (ca 5 Jahre) ja keine Arbeitsgenehmigung erhält...
    Wie kommst Du auf 5 Jahre? Oder war da schon der Ironie-Schalter an?

  2.  
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  3. #72
    Avatar von phimax

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    Re: Geschichte einer Freundin

    Zitat Zitat von martinus",p="206628
    mehrmals ein 3 monatiges Besuchsprogramm
    Genau das kann ich empfehlen, vor allem für die ewigen Zweifler.
    Wobei mindest ein Besuch im Winterhalbjahr liegen sollte

  4. #73
    Avatar von alhash

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    Re: Geschichte einer Freundin

    Ich kann da nur sagen, laß das Mädel zu hause, reise rüber, so oft Du kannst, kauf Ihr ein Auto, vielleicht ein Haus und sieh zu, daß sie sich selbst ernähren kann.
    Kann man es noch weiter übertreiben ;-D
    Also, das würde ich ja schon als ne Direkteinladung zum...

    Nee, ich lass' es lieber.

    AlHash

  5. #74
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Geschichte einer Freundin

    Zitat Zitat von phimax",p="206675
    Wobei mindest ein Besuch im Winterhalbjahr liegen sollte
    Komisch, meine Frau scheint diese Jahreszeit vorzuziehen.

  6. #75
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Geschichte einer Freundin

    Hallo zusammen,

    ich wollte schon gestern zurückschreiben, hatte jedoch abends insgesamt 7 mal den gleichen Instandhaltungsmenschen mit überaus bräsigen Fragen am Telefon. Irgendwo bei denen im Werk muß ein Zettel hängen (‚In case of technical problems and individual inability, please call Ralfs mobile number).

    Jetzt bedanke ich mich erstmal für die vielen freundlichen Beiträge, viele dieser Gedanken hatte ich mir auch schon gemacht.

    Der Auslöser für meinen Beitrag liegt tatsächlich dort, wo einige Beiträge ihn vermuten.

    Da meine platonische (noch mal hier erwähnt, für diejenigen, die den Anfang nicht verfolgten) Freundin seit einiger Zeit immer ‚anhänglicher’ wurde, hatte ich irgendwann vor einem halben Jahr ihr ruhig und sachlich erklärt, daß ich keine Beziehung mit ihr eingehen wolle. Ich hatte im Vorfeld über die bestehende Konstellation nachgedacht, die ich schon als schwierig genug empfand. Beispielsweise hatte ich einen ‚jetzt nicht mehr mein Freund’, der an meinem Geburtstag (vor fast einem Jahr) zu dummen Sprüchen neigte, aus meiner Wohnung schmeißen müssen. Nach dem klärenden Gespräch mit meiner Freundin – das erstaunlich sachlich war – glaubte ich zu wissen, es sei ihrerseits nur der Gedanke nach dem Job versorgt zu sein der Hintergrund für die Anhänglichkeit gewesen. Anhänglich blieb sie jedoch weiterhin.

    Anfang Dezember – ich hatte im Raum Stuttgart zu tun (hier auch ein freundlicher Gruß an alle aus Fellbach und Umgebung – bitte meinen Kommentar ‚Wörterbuch’ nicht allzu ernst nehmen; vor allem Fellbach hatte mich einmal gerettet, denn da gibt es einen an Automatisierungsequipment allerbestens sortierten Elektrogroßhändler).

    Ich war gegen Mittag bei meinem Auftraggeber fertig und hatte als ich losfuhr mich telefonisch mit meiner Freundin verabredet. Bei Heilbronn hatte ich einen mittelschweren Autounfall, war ich schwungvoll auf einen ausscherenden LKW aufgefahren, einfach gepennt hatte ich. Glücklicherweise war mir außer einer heftigen Prellung des Knies und sehr unangenehmen Rückenschmerzen, die sich kurze Zeit später einstellten wenig passiert, dennoch brachte mich der vom LKW Fahrer herbeigerufene Krankenwagen in ein Heilbronner Krankenhaus. Der Arzt teilte mir – warum auch immer, ich hielt es für unnötig – mit, er wolle mich einen Tag zur Beobachtung im Krankenhaus behalten. Ich rief also meine Freundin an, erklärte ihr den Sachverhalt, nicht ohne mehrmals zu betonen, daß es mir gut gehe. Sie fragte mich, ob ich Telefon im Krankenhaus habe. Da ich zum Telefonieren kurz rausgegangen war, aber schon Zimmertelefon gebucht hatte, konnte ich die Telefonnummer nicht benennen, ich gab jedoch den Namen des Krankenhauses preis.

    Abends zappte ich mich durch die Fernsehkanäle, als kurz vor 10 die Zimmertür (zu meinem Glück ein zum Einzelzimmer umfunktionierten Zweibettzimmer dank Zusatzversicherung) aufgerissen wurde. Meine Freundin hatte sich unter großem Gezeter – wie mir am nächsten Tag zugetragen wurde - am Krankenhauszerberus vorbeigekämpft und stand im Krankenzimmer.

    Da mir nicht viel besseres einfiel, teilte ich ihr mit: „Du bist nicht ganz dicht“ – ein großer Fehler, nur was hätte ich sagen sollen, „Da bist Du ja endlich“ wäre unpassend gewesen. Leider hat sie das „Du bist nicht ganz dicht“ recht deutlich verstanden. Die akuten Probleme waren
    a) Zur Krankenhausbettruhe eine heulende Frau im Krankenzimmer zu haben, die beim heulen noch dazu sehr laut sein kann, und
    b) dies fern der Dortmunder Heimat.
    Die akuten Probleme ließen sich recht zügig beheben.
    Meine Freundin lies sich beruhigen, die Stationsschwester lies sich bestechen, meine Freundin bezog dank zweier Fünfziger für die Weihnachtsfeier der Station das zweite Bett im Zimmer, wo sie glücklicherweise auch blieb, sonst wäre mein derzeitiges Problem gleich dort akut geworden.

    Irgendwie weiß ich derzeit nicht mit der Situation, die sich aus dem Krankenhausauftritt ergeben hat umzugehen, hat sie doch meine schöne „Versorgt sein“ Argumentation arg angeschossen. Man wird weitersehen müssen.

    Gruß
    Ralf

  7. #76
    mrhuber
    Avatar von mrhuber

    Re: Geschichte einer Freundin

    @Ralf

    warum willst Du denn keinen näheren Kontakt zu ihr? Ich nehme an, Du hast schon Deine Gründe. Wäre in dem Zusammenhang interessant zu wissen.


    Karlheinz

  8. #77
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Geschichte einer Freundin

    Johh, da hake ich gerne nach

    hatte ich irgendwann vor einem halben Jahr ihr ruhig und sachlich erklärt, daß ich keine Beziehung mit ihr eingehen wolle
    warum denn um alles in der Welt nicht, die scheint doch eine echt Gute zu sein...

    Mach mal Deine Augen auf und nimm wahr, was Du verpassen könntest. Für mich ist das eine echte Love-Story... :bravo:

  9. #78
    Avatar von martinus

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    2.958

    Re: Geschichte einer Freundin

    @ phimax
    Winterhalbjahr
    Du Schelm - aber Recht haste!

    @ Ralf
    Den Elektrogroßhändler, den du höchstwahrscheinlich meinst, ist nur 500 Meter von mir.
    "Wörterbuch"? - schon verziehen.

    Ansonsten wünsch ich dir einen gerade gerückten "Haussegen". Aber das war schon mal ein kleiner Krach zwischen sich Liebenden....
    Freundin seit einiger Zeit immer ‚anhänglicher’ wurde
    He, Mann, die Frau liebt dich doch, wahrscheinlich würde sie alles für dich tun und du weißt es nicht mal, bevor du es versuchst. Irgendwie war es bis jetzt ne schöne Lovestory, die sollte doch nicht apprupt zu Ende gehen!

    Laß dir folgendes sagen:
    Eine Freundschaft muß einen Sturm aushalten können.

    Martin

  10. #79
    Avatar von phimax

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    Re: Geschichte einer Freundin

    Zitat Zitat von Chak2",p="206700
    Winterhalbjahr
    Komisch, meine Frau scheint diese Jahreszeit vorzuziehen.
    Frau will immer das, was sie (gerade) nicht hat.
    Warte mal, wenn sie erstmal (wieder) hier ist ;-D

  11. #80
    Avatar von tira

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    17.260

    Re: Geschichte einer Freundin

    Zitat Zitat von phimax",p="206776
    Zitat Zitat von Chak2",p="206700
    Winterhalbjahr
    Komisch, meine Frau scheint diese Jahreszeit vorzuziehen.
    Frau will immer das, was sie (gerade) nicht hat.
    Warte mal, wenn sie erstmal (wieder) hier ist ;-D


    tach michael,

    sie, seine frau kommt doch in 1-2 wochen, dann sitzt sie auf der heizung und faucht
    unseren chak mit nau nau an............. :P

    aber ich denk mal er braucht das...............

    gruss

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