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Geschichte einer Freundin

Erstellt von Ralf_aus_Do, 11.01.2005, 17:14 Uhr · 173 Antworten · 8.084 Aufrufe

  1. #21
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Geschichte einer Freundin

    Zitat Zitat von UweFFM",p="206029
    @Chak,
    hmm ich weiß nicht, weder die in Pattaya beim Chang-Bier zusammenhockenden Expats noch die in D. hauptsächlich in Thaikreisen verkehrenden Thais mit ähnlich beeindruckenden Sprachkenntnissen wirken auf mich glücklich.
    Wer Chang trinkt kann ja auch nicht glücklich sein. Vielleicht solltest du dich mal in andere Kreise begeben, wo man genug Geld hat um Carlsberg oder Heineken zu trinken.

    Aber mit dem anderen hast du recht, diese Kälte ist immer wieder erstaunlich. Wenn ich schon lese, dass das Telefon im Schrank einegschlossen wird, nachdem die Telefonrechnung zu hoch war.
    Ich muss dazu sagen, am Anfang meiner Ehe habe ich auch nicht unbedingt viel mehr Geld verdient, aber dennoch waren Heimattelefonate und kleine Unterstützungszahlungen für die Stiefsöhne immer noch drin.
    Allerdings bin ich auch nicht jeden Abend Bier trinken gegangen und ohnehin nie alleine, wozu auch?

  2.  
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  3. #22
    PETSCH
    Avatar von PETSCH

    Re: Geschichte einer Freundin

    Carlsberg gibts in THL
    leider schon seit fast einem Jahr
    nicht mehr @chak2 :P

  4. #23
    Avatar von Lille

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    3.481

    Re: Geschichte einer Freundin

    nur zu info chang beer gehört doch auch zur carlsbergbrauerei.



    mfg lille

  5. #24
    Avatar von tad sin dschai

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    Re: Geschichte einer Freundin

    Zitat Zitat von UweFFM",p="206029
    Hinterher nach der Ehe gings doch auch mit der Arbeit (muß ja keine Bar sein).
    Wieso gings nicht vorher? In Frankfurt hats durchaus auch einige geschiedene Thais,die sich dann schon zu helfen wissen, nicht nur in Bars. Kann man sowas nicht auch vor der Scheidung machen? Dann gibts auch keine Fragen wegen Geld schicken, sie hat ja eigenes. Das ist für mich echte Emanzipation im positiven Sinne.
    Gruß Uwe
    Absolut Sehe ich genauso - trägt i.ü. auch häufig zur Verbesserung der eigenen Wertschätzung der jungen Dame bei, hörte ich das ein oder andere Mal aus weiblichem Munde

    Aber Uwe, erinnere Dich doch mal an den ein oder anderen früheren Thread in dem klar rauskam, dass zuviel Eigen- und Selbstständigkeit der jeweiligen Dame von den zugehörigen Männern oft garnicht gewünscht ist (ich denke gerade an eine Aussage, in der klargemacht wurde: arbeiten ok, aber öfters als 2 oder max. 3 mal die Woche wäre für den Poster nicht zugelassen etc. etc.). Geht oft einher mit verniedlichender Respektlosigkeit, ausgeprägtem Beschützerinstinkt und wilden Sprüchen über traditionelle Rollenverteilung und lokaler Emanzenschwemme und lässt sich, zwar nur bei ganz Wenigen, aber immer wieder mal, sogar hier im Forum, entdecken. Ganz im Gegenteil, wenn dann die Dame ihr Leben in die eigenen Hände nimmt und das Startkapital vom Pua athid (gibt's so ein Wort???) "genommen" wird, wundert derjenige sich, dass die süße Kleine auf einmal ganz anders kann, wenn man - oder nunmehr sie selbst - sich nur lässt...

    heute zynischer tsd

  6. #25
    Avatar von tad sin dschai

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    457

    Re: Geschichte einer Freundin

    Zitat Zitat von Chak2",p="206050
    Wer Chang trinkt kann ja auch nicht glücklich sein. Vielleicht solltest du dich mal in andere Kreise begeben, wo man genug Geld hat um Carlsberg oder Heineken zu trinken.
    ;-D ;-D Auch bei meinen Bekannten ähnlich angesehene Marke wie hier Küppers Kölsch (oder Astra für die Hamburger).
    Auf meine Frage welches lokale Bier okay wäre, wurde nur Leo vorgebracht.......aber das Thema hatten wir ja schon mal (eigtl. Zeit für nen neuen Test für die, die sich erinnern )

    tsd

  7. #26
    Avatar von Ralf_aus_Do

    Registriert seit
    11.01.2005
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    3.787

    Re: Geschichte einer Freundin

    Ich wollte nur eine Geschichte wiedergeben, die mir von einer guten Freundin so erzählt worden ist.

    Keineswegs habe ich mit so vielen Reaktionen gerechnet, ich freue mich jedoch hierüber sehr – ich hatte auf Reaktionen gehofft.

    Ich möchte betonen, daß ich keine einseitige Darstellung abgeben wollte – die Geschichte in der ersten Peron abzufassen war hierzu wohl nicht zweckdienlich. Mich verbindet mit meiner Freundin eine enge freundschaftliche Beziehung, die weder auf 5exuelle noch auf pekunäre Interessen abzielt. Wieder einmal in direkter Rede von Ihr:
    „Mein Computer spielt verrückt, hättest Du Zeit danach zu schauen?“
    „Hast Du heute Zeit, dann koche ich für Dich?“
    „Es ist ein komischer Brief vom Anwalt gekommen, lies ihn Dir bitte durch und erkläre mir was Du aus dem Brief verstehst.“
    „Ich habe von einem Stammfreier 2 Karten für das Stadion geschenkt bekommen, möchtest Du mich begleiten?“ (bitte erspart mir hier gnädigerweise Sprüche über das was da zu sehen war; diesem Verein derzeit zuschauen zu müssen ist Folter und verstößt demnach eindeutig gegen die Genfer Menschenrechtskonvention)
    Aus der Situation heraus, daß weder Geld noch 5ex eine Rolle spielen – wegen dieser beiden Kleinigkeiten wird wohl auf der Welt am meisten gelogen - gehe ich stark vom hohen Wahrheitsgehalt der Story aus.

    Meine Freundin ist mit ihrer derzeitigen Situation – soweit ich es beurteilen kann – recht glücklich, Ihr Beruf ist für sie die einzige Möglichkeit, auskömmlich Geld zu verdienen. Bei ihre Schulbildung und der Situation alleinerziehende Mutter zu sein ist es nicht recht einfach, eine Job zu finden, erstaunlicherweise bemüht sie sich aber um eine Art von Bildung. Sie hat sich vor zwei Jahren das erste mal bei mir ein Buch ausgeliehen (ich kam mir zu diesem Zeitpunkt etwas vergackeiert vor / „Ich will versuchen, ob ich das verstehe“). Es war immerhin „Witwe für ein Jahr“ von John Irving. Nach ungefähr 3 Monaten bekam ich das Buch zurück und mir wurde von dem gelesenen Inhalt stolz berichtet. Ich muß zugeben, daß ich da etwas beschämt war. Es folgte das regelmäßige entleihen von weiteren Büchern und lesen scheint immer schneller zu gehen, jedesmal wird über das Gelesene berichtet.

    Ich denke, das Thema meiner Geschichte war nicht die Prostitution, weder tut mir leid, daß meine Freundin sich prostituiert, noch profitiere ich davon. Auch erscheint mir nicht einleuchtend, wieso (jetzt einmal in derber Sprache) die vielen Anna Nicole Smiths der Welt die mit einem reichen alten Sack pimpern öffentlich eine Art von Heldenverehrung genießen, zu einem Thai Bargirl jedoch ohne mit der Wimper zu zucken ‚billige ........’ gesagt wird.

    Abzielen wollte ich jedoch auf die nicht ganz einfache Sache mit der Verantwortung. Ich bin der Ansicht, daß einem der Vorsprung an Bildung, Lebenserfahrung und Geld, den man einem Bargirl gegenüber hat, eine tüchtige Verantwortung auflastet. Nicht ‚ „ich verdiene xxx Baht / Monat“ sondern ‚ „ich verdiene x Euronen, davon gehen y fürs Wohnen und z für Auto, Klamotten und Lebensmittel drauf, denn zwar bin ich für thailändische Verhältnisse reich, in Deutschland kann man sich damit kein Partylife führen“ ist eine respektable Aussage. Einmal provokativ gesagt, wenn die Beziehung zwischen Bargirl und Deutschem, der Bargirl nach Deutschland holt, scheitert, schlägt imho die ‚Schuldwaage’ häufiger zu ungunsten des Deutschen aus – er hätte es wegen Bildung und Lebenserfahrung eher wissen müssen.

    Euer Ralf

  8. #27
    Avatar von callimero

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    Re: Geschichte einer Freundin

    hallo RALF,

    verantwortung??
    ich glaube das dieser begriff für viele ein "fremdwort" ist.
    ich kenne mich (noch) nicht aus mit deutsch - thai beziehungen und glaube auch nicht das es nur ein phänomen in diesem bereich ist.

    1. beobachtet man doch sehr häufig wenn verschiedene "turis" im ausland gerne den "krösus" raushängenlassen .. sei es nur das man sich als "abteilungsleiter" ausgibt obwohl man in wirklichkeit ein "palettenfahrer" ist. --man hat ja just nen kredi aufgenommen um den urlaub überhaupt zu finanzieren
    2.wie soll ich denn eindruck machen ??? indem ich offenbare das ich in D noch nicht einmal zu normalen mittelschicht gehöre?? - obwohl das "junge" fleisch doch sehr reizt.
    3.eine d frau kann man inder regel heute nicht mehr als "statussymbol" misbrauchen ... außer sie hat nix im hirn und sollte zufällig hübsch sein ... hmm gibts das ??
    heeeee heeee bevor ich hier gekreutzigt werde:
    ich meine damit nicht das grundsätzlich die thaifrauen deshalb misbraucht werden .. aber kann es mir in einigen fällen durchaus vorstellen --
    usw usw ..

    du hast recht mit "Bildung, Lebenserfahrung und Geld" des d mannes.... aber durch die gesellschaftlichen schichten geäugt.... sind es nicht viele die das vorweisen können ... und schon gar nicht verantwortungsvoll einsetzen....

    ich glaube es ist so ....

  9. #28
    Avatar von DisainaM

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    Re: Geschichte einer Freundin

    Zitat Zitat von callimero",p="206080
    verantwortung??
    ich glaube das dieser begriff für viele ein "fremdwort" ist
    mag sein

    >>>>Für mich als Außenstehender sah die ganze Sache immer so aus, als ob sie ihr Kind garnicht interessiert und auch keine Muttergefühle hegt, wir in D pflegen den Ausdruck "Rabenmutter" zu gebrauchen.<<<<<
    warum hast Du nicht eher eine Beziehung zum Kind aufgebaut ?

    Für mich war damals ein riesen Einschnitt als feststand das mein Sohn (7,5 jahre alt) bei mir bleiben wollte (ihm war es damls egal -ob Mama oder Papa- wer zu Hause bleibt, er wollte seine Schule, Kinderzimmer usw nicht verlieren)
    vielleicht hätte sich damals dein Sohn dann für dich entschieden, und nicht fürs Kinderzimmer

    sie hat auch keinen unterhalt gezahlt ...
    eine riesen Sauerei

  10. #29
    Avatar von Tastenhacker

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    70

    Re: Geschichte einer Freundin

    @Callimero

    Denke, Du siehst das zu negativ.
    Es gibt bestimmt ímmer Spreu und Weizen.
    Es wird sich wohl die Waage halten zwischen Spinnern
    und dem Rest.

    @Ralf
    Danke für Dein ehrliches Posting 26/27.
    Nicht ‚ „ich verdiene xxx Baht / Monat“ sondern ‚ „ich verdiene x Euronen, davon gehen y fürs Wohnen und z für Auto, Klamotten und Lebensmittel drauf, denn zwar bin ich für thailändische Verhältnisse reich, in Deutschland kann man sich damit kein Partylife führen“ ist eine respektable Aussage.
    Das halte ich auch für den einzig richtigen Weg um Klarheit
    über finanzielle Dinge zu schaffen.
    Urlaub hat man nur einmal im Jahr, das ist nicht immer und
    das muss der jeweiligen Thaifreundin klar werden.
    Auch das das Leben in Deutschland nicht nur aus "Sanuk"
    besteht. Für das schwierigste halte ich die Trennung der Thai
    von Ihrer Familie und wie es hier so schön heißt "der Thai-Community".


    So jetzt muss ich noch ein bischen Schaffe..

    Gruss

    Tastenhacker

  11. #30
    Avatar von callimero

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    78

    Re: Geschichte einer Freundin

    hi DisainaM
    dein text:
    vielleicht hätte sich damals dein Sohn dann für dich entschieden, und nicht fürs Kinderzimmer


    ich habs nur versucht fair dazulegen....
    dazu musst du wissen das sich kinder in dem alter (7,5) niemals für einen Elternteil entscheiden (außer bei gewalt, alkohol, usw.... ist im spiel)
    kinder wollen ihre (soziale) sicherheit behalten .. die in der regel (das bekannte) kinderzimmer, schule freunde, usw ... sind.
    in dem alter (bis ca 10J) gelten beiden elternteile für sie als absolutes vorbild. bisdahin können sie eine trennung der eltern nicht verstehen /nachvollziehen auf grund ihrer entwicklungsbedingten antrophrogenen vorausetzungen. sie lieben beide elternteile gleichermaßen.

    natürlich entsteht in den jahren eine größere emotionale bindung von der mutter zum kind -- weil sie oft tagsüber zu hause ist - der mann verdient i.d.R. die Kohle.

    ab 8 jahren haben kinder ein mitentscheidungsrecht bei gericht wo sie denn bleiben wollen (hier werden obengenannte begründungen sehr ernst genommen)....
    ab 12 jahren können sie frei entscheiden.


    lg
    calli

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