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Geschäfte und Familie

Erstellt von Hans.K, 27.01.2014, 16:04 Uhr · 34 Antworten · 2.924 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Hans.K

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    Bei dem Beitrag Geschäfte und Familie handelt es sich keinesfalls um einen Menschen, der ahnungslos war, oder eine unzuverläßliche Gattin hatte, nein das Gegenteil war eher der Fall. Den Beitrag habe ich unter Anderem auch gepostet um gewisse Zusammenhänge zum Thema Trennung herzustellen.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Hans.K

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    Zitat Zitat von tira Beitrag anzeigen
    nunja,

    ...... bei o.g. business war auch kein engel involviert
    Wäre aber auch hier bei jedem Member als Solche so durchgegangen. Das Ende war jedenfalls okay, auch für den Mann.

  4. #13
    Avatar von DisainaM

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    Erstmal sollte klar sein, dass seit der Anhebung des Mindestlohnes in Thailand alles etwas anders läuft.

    Sehr treffend der Artikel einer Thai, die von ihrer Putzfrau bestohlen wurde,
    Who did it?
    es zeigt die neue Situation, dass nun Thailänderinnen ganz offen einer Thailändischen Auftraggeberin drohen,
    sie beim Labor Department anzuzeigen.
    Bei einem Monatsgehalt von unter 9.000 Baht ist jeder Auftraggeber sofort erpressbar von seiner Putzfrau.

    Zum Thema Familienbetrieb,
    ein sehr lebendiger bericht eines Bayern, der im Isaan eine Schweinezucht aufgebaut hat,
    http://www.daspattayaforum.com/forum...iefsten-Isaan?
    da bleiben keine Fragen offen,

    das Problem natürlich, der Bruder der Frau, der sich sofort als Chef aufspielt, wenn er alleine ist,
    und sich komplett bedient, und Vorräte unter Wert zu schnellen Geld macht.

    auch wenn er erfolgreich ist, und den Schwager im Blick behalten muss,
    für mich gilt,
    besser als Ausländer keine Geschäfte in LOS machen,
    die Luft, die wir atmen ...

  5. #14
    Avatar von monkfish

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Erstmal sollte klar sein, dass seit der Anhebung des Mindestlohnes in Thailand alles etwas anders läuft.

    Sehr treffend der Artikel einer Thai, die von ihrer Putzfrau bestohlen wurde,
    Who did it?
    es zeigt die neue Situation, dass nun Thailänderinnen ganz offen einer Thailändischen Auftraggeberin drohen,
    sie beim Labor Department anzuzeigen.
    Bei einem Monatsgehalt von unter 9.000 Baht ist jeder Auftraggeber sofort erpressbar von seiner Putzfrau.
    Wohl eher nicht die Regel. Der Thai schmeisst einfach hin, wenn ihm etwas nicht gefällt, Konflikten mit Arbeitgebern geht er zu 99% aus dem Weg.
    Der Mindestlohn hebt eventuell manche Preise an und fördert die "Kreativität" unwilliger Arbeitgber (Essensgeldabzug, Erhöhung der Unterkunftspreise...), aber das war es dann wohl schon.

  6. #15
    Avatar von markobkk

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    Zitat Zitat von monkfish Beitrag anzeigen
    Wohl eher nicht die Regel. Der Thai schmeisst einfach hin, wenn ihm etwas nicht gefällt, Konflikten mit Arbeitgebern geht er zu 99% aus dem Weg..
    Das wuerde ich so nicht pauschalisieren. 95% unserer Angestellten sind ueber 10 Jahre bei uns in der Firma und in dieser Zeit gab es auch mal ein Problemchen zwischen Management, Kunden und Angestellten welches dann diskutiert und behoben wird und gleichzeitig Massnahmen ergriffen werden das genau das gleiche nicht nochmal passiert. Trotzdem ist niemand weggelaufen, im Gegenteil. Wir haben ueberaus loyale Mitarbeiter welche auch ohne zu murren mal am Wochenende oder Abends arbeiten wenn es sein muss und alles tun um unsere Kunden auf professionelle Art und Weise zufrieden zu stellen.

    Im Endeffekt wohl alles eine Frage wie man mit seinen Angestellten umgeht, aber pauschal zu sagen der Thai ist faul, laeuft vor Problemen davon oder aehnliches entspricht nicht den Tatsachen.

  7. #16
    Avatar von monkfish

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    Nun, das spricht doch nur für euch, alles richtig gemacht.
    Von "faul" habe ich übrigens nichts geschrieben...bitte nichts unterstellen.
    Es gibt (natürlich) in jedem Land "Solche und Solche".

    PS: ich habe die Stelle nun gefunden, auf die du dich vermutlich beziehst. Aber wenn du mich zitierst und dann von "faulen Thais" schreibst, wirkt(e) das halt ein bisschen seltam auf mich.

  8. #17
    Avatar von benni

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    Zitat Zitat von Hans.K Beitrag anzeigen
    .............. nun muessen wir schauen, dass wir fremdes Personal finden und auch zusaetzlich bezahlen muessen, was aber fast unmoeglich ist......
    soll heissen, daß die Familienmitglieder (so gut wie) nichts bezahlt bekommen hätten? und wenn ja, wieso macht man einen Businessplan, dessen gelingen davon abhängt? Wo ist das Resort? Ist das Resort dieses riesige Haus? Falls ja ist es kein Resort, und alles klingt sehr eigenartig.

  9. #18
    Avatar von monkfish

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Warum sollten Leute, die schon in DACH über ungenügende Menschenkenntnis verfügten, ploetzlich in Thailand darüber verfügen? Liegt es an deren Unfähigkeit, mit den Leuten zu kommunizieren? Wenn ja, sollten diese Leutz besser in DACH bleiben und sich dort einen Alterssitz anschaffen.
    Langsam, so einfach ist es nun auch nicht. Mal abgesehen davon, dass es ein wenig überheblich klingt, sorry. Das Ding hat sicher verschiedene Seiten. Thailand hat eine "relative Vollbeschäftigung" und in Zeiten, in denen das in Deutschland auch so war, sind die Arbeitnehmer ähnlich plötzlich gewechselt. Zum Leidwesen der Arbeitgeber auch für nur wenig Geld mehr. Bis zu diesem Punkt ist alles nachvollziehbar. Allein die straffen DACH-Arbeits-Gesetze wirkten oft dagegen, dass das von "Jetzt auf Gleich" geschah.
    Das Hauptproblem ist wohl, dass uns das "Land des Lächelns" immer als eine Insel der liebenswerten Menschen verkauft wird. Und wer über 20 oder 30 Jahre überaus nett im Urlaub behandelt wird, glaubt den Quatsch irgendwann. Auch ich habe in diesem Punkt (zum Glück im Rahmen) Lehrgeld bezahlen müssen.
    Der Thai ist kein naturgegeben guter Mensch....genau so wenig, wie wir pauschal gut sind.
    Aber er lächelt ausdauernd (wie mir scheint mit fallender Tendenz), die Schule und das Elternhaus lehren ihm in aller Regel Respekt, Zurückhaltung und Freundlichkeit. Im Alltag geniessen wir das doch alle. Das macht die Thais aber noch lange nicht und schon gar nicht automatisch, zu zuverlässigen Arbeitnehmern.
    Die Kunst ist es dann, die Spreu vom Weizen zu trennen. Soooo einfach scheint das aber nicht zu sein.
    Und schliesslich ist das alles auch eine Frage des Anspruchsdenkens. Wir sind die straffe, manchmal gnadenlose strenge, Arbeitsorganisation in DACH gewöhnt. Von solchen "Heimatgefühlen" sollte man sich sicher verabschieden...und ganz ehrlich- haben wir in Europa den strengen Arbeitsalltag wirklich nur uneingeschränkt geliebt?
    Zum Thema "Familie und beste Freunde" im Geschäft kann ich mich allerdings nicht abschliessend äussern, da fehlt mir die Erfahrung. Was ich höre, klingt im Einzelfall aber durchaus kritisch.
    Ich kann mich persönlich eher über "Handel und Geschäftchen" auf privater Ebene zum Thema einbringen. Und da muss ich leider sagen- jede Firma wäre immer noch preiswerter gewesen, als der "Freundschaftspreis" der ach so hilfsbereiten Familie.
    Natürlich, ich weiss, ich bin nur ein Beispiel von tausenden...

  10. #19
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    soll heissen, daß die Familienmitglieder (so gut wie) nichts bezahlt bekommen hätten? und wenn ja, wieso macht man einen Businessplan, dessen gelingen davon abhängt? Wo ist das Resort? Ist das Resort dieses riesige Haus? Falls ja ist es kein Resort, und alles klingt sehr eigenartig.
    Das ganze liest sich für mich so dass die Familienmitglieder auch vorher schon finanziert wurden. Dann, als der Gastronomiebetrieb aufgebaut wurde, hat man erwartet dass die Familienmitglieder sich verpflichtet fühlen würden mit anzupacken, weil man sie ja schließlich aushält. Aber da wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht, weil die Familienmitglieder sich lieber fürs Nichtstun bezahlen ließen.

  11. #20
    Avatar von pegasus

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Denn der thailändische Arbeitnehmer ist grundsätzlich unloyal. Sobald er anderswo 1000 Baht mehr verdienen kann schmeisst er den Job, und das von heute auf morgen. Mit Verwandten als Arbeitnehmern handelt man sich Probleme ein, aber mit Fremden als Arbeitnehmer auch.
    Man sollte nicht immer alles verallgemeinern. Es ist nicht so, dass alle thailändischen Arbeitnehmer grundsätzlich unloyal sind. Die gibt es natürlich, hatte auch schon so zwei Fälle, in einem Fall wurde der Arbeitstag einfach mittags abgebrochen, die Sachen gepackt und das Kündigungsschreiben auf den Tisch gelegt. Beim zweiten Fall war es ähnlich.

    Es gibt aber genauso viele gute Leute, die sich für die Firma ein Bein ausreißen und dann auch entsprechend lange bleiben. Fluktuation gibt es immer und man muss auch (gerade bei jungen Mitarbeitern) das Verständnis haben, dass man sich manchmal nur durch einen Wechsel des Arbeitgebers weiterentwickeln kann. Bin mit ein paar von meinen "Ehemaligen" immer noch in Kontakt, wir gehen ab und zu mal zusammen essen. Ist auch ganz interessant zu sehen, wie sich die Leute weiterentwickeln.

    Aber ich kann auch bei einem Punkt zustimmen, es ist schwierig gute und zuverlässige Mitarbeiter zu bekommen.

    Die Familie in der eigenen Firma zu beschäftigen, ist sicherlich ein schwieriges Thema. Zum einen ist man dann ja plötzlich der Chef, was dem einen oder anderen so vielleicht nicht schmeckt. Die Qualifikation ist ein weiterer Punkt und die Motivation auch. Mann kann nicht erwarten, dass die Familienmitglieder die gleiche Vorstellung hat, wie man selbst. Wenn der Schwager erst um 10 Uhr aufsteht, und vielleicht nur geringe Qualifikation hat, dann kann man den Mann nur für bestimmte Tatigkeiten einsetzen. Dass sich der Schwager plötzlich aus purer Selbstaufopferung komplett ändert und sein Leben dem Traum seiner Schwester und dem Farang-Schwager widmet, ist da ja wohl sowieso nicht zu erwarten. Aber in so einem Resort gibt es doch bestimmt Tätigkeiten, die auch erst ab 10 Uhr erledigt werden können und dann sollte er vielleicht diese Sachen machen.

    Es bringt jedenfalls nix, seine Vorstellungen auf andere zu übertragen und sich dann hinterher aufzuregen, dass "die Thais" ja keine vernünftige Einstellung zur Arbeit haben. Es gibt eben solche und solche, Die gibt es hier in Thailand, die gibt es aber auch überall auf der Welt. Und von Vorstellungen aus europäischer Sicht in Bezug auf Mitarbeiter muss man sich hier sowieso verabschieden. Ist eben nicht Europa, sondern Thailand. Besser man arrangiert sich, als dass man sich komplett an seinen eigenen Wertvorstellungen aus Europa abarbeitet.

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