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Geschäfte und Familie

Erstellt von Hans.K, 27.01.2014, 16:04 Uhr · 34 Antworten · 2.926 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Hans.K

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    Geschäfte und Familie

    Aus Geschäften aller Art sollte man vor allen Dingen seine thailändische Familie heraushalten, egal wie viel Unverständnis man dadurch erntet. Wer doch ein Familienunternehmen gründet und Angehörige beschäftigt geht ein großes Risiko ein, da man sich in vielen Situationen verpflichtet fühlt ein Auge zuzudrücken was wiederum negative Auswirkungen aufs Geschäft hat. Die eigene Frau ist okay, aber andere Familienmitglieder gehören meiner Meinung nach nicht auch noch ins Geschäft.

    Wie, sieht ihr die Sache

  2.  
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  3. #2
    Avatar von rolf2

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    kommt auf die Familie bzw deren Mitglieder an, hat alles Vor.- u. Nachteile

  4. #3
    woody
    Avatar von woody
    Es ist doch nichts dagegen einzuwenden, wenn die Schwiegereltern die Kueche im eigenen Resort betreiben und der Schwager in gebratene Bananen macht, oder?

  5. #4
    ffm
    Avatar von ffm

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    Wenn in Thailand alle so verfahren würden, dann gäbe es 80% der Betriebe gar nicht. Praktisch alle Kleinbetriebe arbeiten mit Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten. In Thailand stellt man nicht einfach jemand ein der auf eine Stellenausschreibung antwortet, so ein Verfahren wäre völlig unseriös.

    Denn der thailändische Arbeitnehmer ist grundsätzlich unloyal. Sobald er anderswo 1000 Baht mehr verdienen kann schmeisst er den Job, und das von heute auf morgen. Mit Verwandten als Arbeitnehmern handelt man sich Probleme ein, aber mit Fremden als Arbeitnehmer auch.

    Pro Verwandte: Im Konfliktfall gibt es immer Mittel und Wege einen Kompromiss zu erreichen. Die Verwandtschaft will sich auch nicht alle Brücken abbrechen, und wird daher, wenn es zu Problemen kommt, eher den Verhandlungsweg suchen.

    Kontra Verwandte: Man hat als Arbeitgeber eines der schlagkräftigsten Argumente, das der möglichen Entlassung, nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. Man kann den Schwager mit den lieben Kindern und dem Kredit an der Backe halt nicht so einfach vor die Tür setzen, wie man das mit einem Fremden tun kann.

  6. #5
    Avatar von MadMac

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    Die Frage ist doch viel eher, warum man sich als Farang in eine solche Lage begeben sollte und eine Firma aufbauen, in der man auf Verwandtschaft angewiesen sein wuerde. Oder an der Stelle auch andere nicht vertrauenswuerdige Personen. Das ist doch von vornherein zum Scheitern verurteilt, wenn solche Probleme schon im Vorfeld auftauchen.

  7. #6
    Avatar von Joerg_N

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    Naja, eine billige Imbissbude geht ja noch, anber ein grösseres Unternehmen - die meissten haben doch thaiverwandte die sehr wenig Bildung haben - mit denen möchte ich sicher kein ressort aufbauen oder ähnliches

  8. #7
    Avatar von Hans.K

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    Ein Auszug eines Beitrags zum Thema



    sicher kann man nicht alle ueber einen Kamm scheren und es gibt vielleicht Ausnahmen, wo Familienmitglieder richtig mit anpacken und auch eine Chance fuer ihre Zukunft erkennen.
    Meine Erfahrung: Wir fuehren ein kleines Resort, meine Frau arbeitet bis zum Umfallen, ich versuche das auch und dann haben wir noch den Bruder, der noch nie in seinem Leben richtig arbeiten gelernt hat, aber der sich anfangs zumindest "kommittet" hat mitzumachen um auch fuer sich eine Zukunft zu schaffen.
    Aber dieser Typ ist faul bis ins Knochenmark. Steht erst auf, wenn die Gaeste schon gefruehstueckt haben, frisst dann erstmal selbst und vor 10.00 Uhr ist gar nicht daran zu denken, dass der einen Handschlag macht. Dazu kommt, dass er keinerlei Manieren hat, kann auch nach 2 Jahren immer noch nicht "Guten Morgen" sagen, auch nicht auf Thai, und sucht auch keinerlei Kommunikation.
    Und dann haben wir noch die lieben Schwiegereltern, die auch mitarbeiten wollten, aber dann doch entschieden haben, dass es auf dem Dorf ja viel bequemer ist.
    Wir haben ein riesen Haus gebaut nach diesen Plaenen und Vorstellungen und jetzt steht das halbe Haus leer und nun muessen wir schauen, dass wir fremdes Personal finden und auch zusaetzlich bezahlen muessen, was aber fast unmoeglich ist. Ob ihr's glaubt oder nicht: wir finden keine Leute, die fleissig, sauber und ehrlich sind und ARBEITEN WOLLEN. Und so schuften wir selbst jeden Tag um die Arbeit einigermassen zu bewaeltigen.
    Also, ich muss sagen, es ist ein grosses Risiko auf die Mithilfe von Familienangehoerigen zu hoffen und zu bauen, auch wenn sie sich erstmal begeistert anhoeren und alles versprechen. Leider kann man das nicht vorher testen. Besser ist von Anfang an die ganze Sippschaft aussen vor zu lassen, wenn du sie erstmal am Bein hast, dann bekommst du sie kaum noch los. So stark kann eine Thai-Frau kaum sein.


    Er hat bis zum heutigen Tag noch so Einiges dazugelernt/dazulernen müssen, doch seine Ehe ist mittlerweile aufgelöst. Zum Glück in einer Art und Weise, die für beide Partner okay war!

  9. #8
    Avatar von lucky2103

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    Wir hatten unseren Futterladen erst zu zweit, spannten dann nach ca. 6 Monaten die Mutter, die Schwester und den Schwager ein.
    Die haben den Laden gehütet oder Ware zum Kunden gefahren, wenn wir nicht da waren oder in der Fabrik einkaufen waren...war immer eine problemlose Sache.

    Es kommt halt drauf an, wen man als Familie hat...

  10. #9
    Avatar von waanjai_2

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    Warum sollten Leute, die schon in DACH über ungenügende Menschenkenntnis verfügten, ploetzlich in Thailand darüber verfügen? Liegt es an deren Unfähigkeit, mit den Leuten zu kommunizieren? Wenn ja, sollten diese Leutz besser in DACH bleiben und sich dort einen Alterssitz anschaffen.

  11. #10
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    ......

    Denn der thailändische Arbeitnehmer ist grundsätzlich unloyal. Sobald er anderswo 1000 Baht mehr verdienen kann schmeisst er den Job, und das von heute auf morgen. .........
    Das kann ich bestätigen (Ausnahmen gibt es natürlich auch); ist bzgl. der Thai's in Deu und in Thailand gleich.
    Scheint ein Wesenszug der Thais zu sein.

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