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Gelenkschmerzen

Erstellt von Hua Hin, 16.12.2005, 12:12 Uhr · 29 Antworten · 2.447 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von wingman

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    Re: Gelenkschmerzen

    Hallo,
    ich finde Haie ebenso faszinierend wie Greifvögel. Nun ich denke der Hai war schon tot bevor er sich das Mittel bestellt hat. In einem wird unser Member sicher eine Erleichterung feststelle, in der Geldbörse . Bei meinen Knien könnte nur rapider Gewichtsverlust (arbeite mit der Hilfe meiner Verlobten daran ;-D )den weiteren Verschleis verzögern.
    Mein Etappenziel sind die 100kg, dann sehen wir weiter. Wenn sie in D. ist möchte sie gern ein Baby (sie erwähnte schon öfters zwei ), diese Turnübungen helfen ja auch etwas mit ;-D .
    Es ist im Prinzip ein Lagerschaden, einmal ausgeschlagen wird es niemals besser, man kann es nur verzögern oder in den OP (erst wenn es nicht anders geht).

    Wingman

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Hua Hin

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    Re: Gelenkschmerzen

    Hallo Wingman,
    Du hast wohl keinen Lager-, sondern mehr einen Belastungsschaden.
    Wenn Du schon 18 kg abgenommen hast und dein Etappenziel 100 kg ist, dann musst Du ja ganz schön schwer unterwegs sein. Na ja, jedenfalls hat die Angelegenheit bei mir andere Ursachen.
    Auf alle Fälle viel Glück bei zukünftigen, fruchtbaren Turnübungen. ;-D

    Gruss Alex

  4. #13
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Gelenkschmerzen

    Gelenkschmerzen koennen die unterschiedlichsten Ursachen haben:

    - Verletzung
    - Verschleiss
    - Krankheiten wie z. B. Arthritis
    - Ernaehrungsbedingt

    Der Koerper selbst ist der beste Doktor und verfuegt ueber ein Arsenal von Moeglichkeiten Reperaturen selbst vorzunehmen, wenn man ihn nur laesst.

    Generell gilt „if you don’t use it you lose it“, was bedeutet, dass praktisch etwas verkuemmert, wenn man es nicht nutzt. Dies kann sich sowohl auf geistig, intellektuelle wie auch rein physische Aspekte beziehen.

    Viele koerperliche Beschwerde der heutigen Wohlstandsgesellschaft sind hierauf zurueckzufuehen. Hervorgerufen durch mangelnde Bewegung und unausgewogene Ernaehung. Medikamentoes dagegen zu wirken fuehrt nur kurzfristig zur Linderung, deckt aber im wesentlichen nur das Problem ab, ohne der Ursache auf den Grund zu gehen.

    Der Mann erreicht in der Regel im Alter von 25 Jahren den Gipfel seiner Leistungsfaehigkeit und baut dann im fortschreitenden Alter Schritt fuer Schritt ab. Die Quell fuer die Maennlichkeit, das Hormon Testosteron, wird in weitaus geringerem Masse produziert und teilweise sogar in das weibliche Hormon Oestrogen umgewandelt. Das Resultat ist Abbau von Muskulatur, ein verlangsamter Stoffwechsel, resultierend in einer stetig zurueckgehenden Leistungsfaehigkeit, Fettzuwachs und einer Vielzahl von koerperlichen Zipperlein AUSSER man steuert gezielt dagegen an.

    Daher ist es gerade im fortschreitenden Alter wesentlich auf ausreichende Bewegung zu achten, progressives Gewichtstraining zu betreiben, sich ausgewogen und massvoll zu ernaehren und auch ausreichend Schlaf und Zeit zur Regenerierung zu bekommen. Nur so, ist dem Zahn der Zeit entgegenzusteuern und eine gute Lebensqualitaet auch im hohen Alter noch zu erreichen.

    Wie mit allem im Leben gibt es jedoch keine Abkuerzungen und pharmazeutische Wundermittel sind mehr Schein als Sein. Das angesprochene Haiknorpelpraeparat wurde, soweit ich weiss, vor einigen Jahren aus deutschen Apotheken verbannt, aufgrund der Tatsache, dass die angepriesene Wirksamkeit in keinerlei Weise auch nur irgendwie belegt werden konnte. Schlicht Scharlatanerie um dem hoffenden Verbraucher das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Es ist richtig, dass Knorpel und Gelatine als Puffer in den Gelenken eine wesentliche Rolle spielen, doch anzunehmen, dass eine Einnahme solcher Produkte gezielte Auswirkungen auf die Gelenkfunktionen haben ist leider nur reine Augenwischerei, basierend auf der selben faelschlichen Logik, dass man mit Bauchaufzuegen die laestigen Fettpolster in Schwimmringform bekaempfen kann.

    Was koenne wir jedoch tun? Die einwandfreien Gelenkfunktionen haengen im wesentlichen davon ab, dass die Gliedmassen regelmaessig und in massvoller Ausgewogenheit zur Anwendung kommen. Durch Bewegung wird eine bessere Durchblutung und Versorgung mit Sauerstoff erreicht. Ein wesentlicher Aspekt fuer die Instanthalte- und Reparaturmechanismen des Koerpers. Weiterhin wird das Bindegewebe und die das Gelenk umgebenede Muskulatur gestaerkt, was unmittelbar zu einer Entlastung des Knochenggeruests fuehrt und somit Abbau und Verschleiss entgegenwirkt.

    Weiterhin kann durch anschliessende Ruhephasen dem Koerper die Moeglichkeit einer Regeneration eingeraeumt werden, wie auch durch massvolle und angemesse Ernaehrung.

    Eine typische ernaehrungsbedingte Erkrankung der Gelenke ist die das wohlbekannte Zipperlein, die Gicht. Hervorgerufen durch Ablagerungen von Harnsaeurekristallen im Gelenk, speziell den kleinen Gelenken der Zehen und der Finger. Die Bewegungsfaehigkeit der Gelenke wird eingeschraenkt, es kommt zu Schwellungen und letztendlich auch zu Verformungen der betroffenen Gelenke. Eine Situation die extrem schmerzhaft ist und gegen die in der Wohlstandgesellschaft gerne durch harnsaeuresenkende Praeperate (z. B. Allupurinol) und eine strikte Diaet entgegengewirkt wird. In diesem Fall ist der Genuss von Schalentieren ein Tabu und zwar nicht im Hinblick auf Cholesterin sondern auf Purin, eine Substanz die foerderlich auf die Bildung von Harnsaeurekristallen wirkt. Leidet somit jemand unter diesen Symphtomen und hat dadurch Gelenkschmerzen, dann sollte von purinhaltiger Nahrung unbedingt Abstand genommen werden.

    Es wurde erwaehnt, dass waehrend des Urlaubes in tropischen Landen eine Besserung von Gelenkschmerzen eintritt. Dieses koennte sicherlich auf das waermere Klima (bessere Durchblutung), Bewegung (mehr koerperliche Aktivitaeten) wie auch einer geaenderten Ernaehrung zurueckzufuehren sein.

    Bei kalten Temperaturen neigt der Koerper dazu, Blut im Innenbereich zum Schutz von lebenswichtigen Organen zu konzentrieren und es wird deshalb aus den Aussenbereichen abgezogen. Somit kommt es dann zu Erfrierungen an den Gliedmassen, Nase und Ohren. Mangelnde Durchblutung bedeuted aber auch eingeschraenkte Funktionalitaet, sprich auch schlecht „geschmierte“ Gelenke und den entsprechenden Beschwerden.

    Manchmal scheinen auch Gelenkschmerzen an unzureichende Fluessigkeitsaufnahme zu liegen und eine wesentliche Erhoehung kann bereits nach sehr kurzer Zeit in Besserung bis hin zur absoluten Beschwerdefreiheit resultieren. Von alkohol- und/oder koffeinhaltigen Getraenke sollte aber Abstand genommen werden, da diese eine dehydrierende Wirkung haben.

    Fazit: Anstatt auf irgendwelche Wundermittelchen zu setzen, sollte man seine Lebensgewohnheiten ein wenig mehr unter die Lupe nehmen.

    1. Tinke ich genug? Einfach mal versuchsweise eine taegliche zusaetzliche Flasche Wasser in den Ernaehrungsplan einzubauen.
    2. Bekomme ich genug Bewegung? Wenn immer moeglich sollte man einen Gang zu Fuss erledigen oder besser noch 2 – 3 Mal die Woche einen laengeren Fussmarsch von mindestens 30 Minuten im beschleunigten Tempo (ca. 6 – 7 km/h) einplanen. Idealerweise sollte hierbei eine Pulsfrequenz von mindestens 120 erreicht werden. Vom Joggen sollte man speziell bei Gelenkbeschwerden und/oder hoeheren Koerpergewicht jedoch Abstand nehmen.
    3. Wie sieht es mit der Art und Menge meiner Nahrungsaufnahme auf? Ideal sind sicherlich regelmaessige und ausgewogene Mahlzeiten. Das heisst ein vernuenftiges Fruehstueck (nicht einfach eine in Eile runtergestuerzte Tasse Kaffe und eine Zigarette, ausgewogenes Mittagessen statt Currywurst/Pommes Rot-Weiss und dann ebenfalls ein angemessenes Abendessen, dass durchaus auch von EINER Flasche Bier begleitet sein kann.
    4. Bekomme ich ausreichend Schlaf in der Nacht (ca. 7 – 8 Stunden)?

    Wie immer sollte alles in Massen (lang gesprochenes s) erfolgen und von jeglichen Extremen (dies schliesst auch Chrash- Diaeten, Marathonlaeufen und 6 x woechentliches koerperliches Training bis zum Stillstand der Pupillen ein) ist Abstand zu nehmen.

    „Zu Viel des Guten“ ist haeufig die Wurzel ALLEN Uebels, inklusive von Gelenkschmerzen. Unser Koerper weiss am besten mit Problemen umzugehen. Viel besser als Onkel Dr. und die Pharmazeuten, doch muessen wir ihm auch eine Chance geben, anstatt ihn staendig wie ein laestiges „Stiefkind“ zu behandeln und zu drangsalieren. In jungen Jahren verzeiht er uns zwar noch das ein oder andere ueber die Straenge schlagen, aber irgendwann wird dann natuerlich auch einmal eine Rechnung praesentiert.

    Mit vielen Gruessen,
    Richard

  5. #14
    Avatar von Samuianer

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    Re: Gelenkschmerzen

    Zitat Zitat von Tramaico",p="301846
    ...

    Weiterhin kann durch anschliessende Ruhephasen dem Koerper die Moeglichkeit einer Regeneration eingeraeumt werden, wie auch durch massvolle und angemesse Ernaehrung.

    Eine typische ernaehrungsbedingte Erkrankung der Gelenke ist die das wohlbekannte Zipperlein, die Gicht.

    ..im Hinblick...auf Purin, eine Substanz die foerderlich auf die Bildung von Harnsaeurekristallen wirkt.

    . Dieses koennte sicherlich auf das waermere Klima (bessere Durchblutung), Bewegung (mehr koerperliche Aktivitaeten) wie auch einer geaenderten Ernaehrung zurueckzufuehren sein.


    Manchmal scheinen auch Gelenkschmerzen an unzureichende Fluessigkeitsaufnahme zu liegen und eine wesentliche Erhoehung kann bereits nach sehr kurzer Zeit in Besserung bis hin zur absoluten Beschwerdefreiheit resultieren.

    Fazit: Anstatt auf irgendwelche Wundermittelchen zu setzen, sollte man seine Lebensgewohnheiten ein wenig mehr unter die Lupe nehmen.

    1. Tinke ich genug?
    2. Bekomme ich genug Bewegung?


    Uebergewicht ist ein ABSOLUTES NO-NO!!!

    Wenn Wasser "unten" so wieder heraus kommt, wie es "oben" hineinkam, dann erst hat Mensch genuegend Fluessigkeit zu sich genommen.

    Das kann in Form von Fruchtsaeften, Kokosnuss"milch", Kraeuter-oder unfermentierten Tee's geschehen.

    Eine gute Faustregel ist: "Jeh' denaturierter unsere Nahrung d.h. das was wir unserem System zufuehren ist, jeh' sicherer koennen wir uns sein - das mit der Zeit auch irgendwo eines der unzaehligen Zahnraeder oder Gelenke zu quietschen oder zu krachen anfaengt."

    Sag mir was du isst und ich sage dir wie krank du bist. ;-D

    Ganz einfach eigentlich...

    Erinnere mich da an die Geschichte mit dem wohlbeleibten Koenig Ferdinand der wegen seiner Gebrechen zum Pfarrer Kneipp kommt und ob seiner Schmerzen um Rat bittet..."tja" sagte da der Kneipp, "...das kommt von den vielen feinen Speisen, vom weissen Mehl, von den gebratenen Kapaunen und ihrem masslosen Leben, eure Majestaet!"

  6. #15
    Avatar von wingman

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    Re: Gelenkschmerzen

    Hi Hua Hin,
    ja das stimmt, bin deutlich zu schwer aber auf dem richtigen Weg. In Khonsawan gibt es einen grossen Teich. Jeden Abend wenn die Temperaturen erträglicher wurden sind wir einmal um diesen Tag gegangen, einfach um die Bewegung zu bekommen. Viel trinken ist besonders in Asien ein Muss.
    Meiner Kleinen bin ich deutlich zu Uan, sie wiegt ja gerade mal 48 kg ;-D . Und sie lässt nicht locker damit (ist auch gut so ). Sie hat einfach Angst wegen Diabetes und anderen Krankheiten.
    Bei mir halt ganz einfach: Lagerschaden weil ich eben zu fett geworden bin .
    Und jetzt muss ich halt daran arbeiten zumindest einen Teil los zu werden.

    Wingman

  7. #16
    Avatar von Hua Hin

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    Re: Gelenkschmerzen

    Danke Tramaico,

    das war ein absolutes Spitztenposting Nach meiner Recherche kam mir vieles bekannt vor. Aber nachdem ich meinen Beitrag zum Haiaussterben beigetragen habe, werde ich diese Teufelspillen trotzdem einnehmen. Tramaico, woher hast Du diese ganzen Kenntnisse?
    Hallo Wingman,
    alles Gute, Du wirst bei der Begleitung die 100kg Schmerzgrenze erreichen.

    Gruss Alex

  8. #17
    Avatar von ptysef

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    Re: Gelenkschmerzen

    Also ich lebe hier nun schon seit über 2 Jahren. Die angeblichen Gichtanfälle aus D habe ich nicht mehr.

    Ernährungstechnisch habe ich mich kaum umgestellt. Esse hier genauso meinen Schweine- oder Rinderbraten, Alkohol eher mehr wie in D. Also ist das Geschwätz um die Ernährungsregeln auch unsinnig.

    Wenn mein Wohlbefinden sich nicht nur auf die wärmeren Temperaturen zurückführen lässt, dann sähe ich nur noch einen weiteren Grund: Die Soi Doppeldrei ! Für letzteres fehlt aber wieder der wissenschaftliche Beweis!

  9. #18
    Avatar von moselbert

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    Re: Gelenkschmerzen

    Zitat Zitat von Hua Hin",p="301597
    ... man hört ja immer wieder, dass bei einem Thailandaufenthalt so manches Zipperlein oder Wehwehchen, welche in Deutschland ständiger Begleiter sind, in LOS der Vergangenheit angehören ...
    Mich betrifft es zum Glück noch nicht,

    aber wir kamen, ich glaube es ist schon 3 Jahre her, mit einem Ladenbesitzer im Bayoke Tower ins Gespräch. Er verkaufte Kinderklamotten. Er sprach gut deutsch und hatte sogar den Spiegel abonniert.
    Über Jahre hinweg hatte er in Hamburg in einem Restaurant gearbeitet. Irgendwann bekam er Gelenkschmerzen, was das jetzt für eine Sorte war, keine Ahnung, da gibt es ja genug verschiedene Ursachen.
    Der Arzt empfahl ihm, wieder nach Thailand zu gehen, da würden sich die Schmerzen bessern. So machte er es und irgendwann, tatsächlich, waren die Schmerzen weg.


  10. #19
    Avatar von Hua Hin

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    Re: Gelenkschmerzen

    Danke Moselbert,

    das war genau das, was ich hören wollte. Das macht mir Mut, weil ich in 12 Monaten nach Hua Hin auswandern werde.

    Gruss Alex

  11. #20
    Avatar von wingman

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    Re: Gelenkschmerzen

    Hallo Alex,
    bei mir wird es nicht ganz so schnell gehen.
    Aber wodurch immer meine Gelenkschmerzen in Thailand verschwinden, es ist auch das Land, die Menschen, meine Kleine und ihre Familie.
    So komfortabel wie in Hua Hin werde ich wohl nicht leben, aber halt in diesem Dorf und verhungern muss ich kaum ;-D . Zu tun habe ich genug, z. B. das Haus renovieren, ist auch gut so. Langeweile wäre nicht gut. Alex ich wünsche dir alles Gute für Hua Hin.

    Wingman

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