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Geld für den thailändischen Liebhaber...

Erstellt von Micha, 26.04.2006, 21:14 Uhr · 108 Antworten · 6.751 Aufrufe

  1. #41
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    [...]100.000 Euro im Jahr, so viel lassen sich die reichen Amerikaner den Luxus eines chinesischen Kindermädchens kosten[...]
    Quelle:

    Damit lassen sich jede Menge Liebhaber in der Heimat unterstützen.

    Und wenn das auch für die Thais Schule macht, dann sind in Zukunft ganze Herden neuer Wasserbüffel anjesacht

    Die Globalisierung macht´s möglich...

  2.  
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  3. #42
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Zitat Zitat von Bakwahn",p="340828
    Der Verlust so vieler junger Thaifrauen an das Ausland scheint ein solches drängendes aber psychologisch verdrängtes Problem zu sein.
    Thailand hat (noch) eine wachsende Bevoelkerung. Das heisst es gibt von jedem Jahrgang mehr Personen als vom vorherigen.

    Da Maenner in der Mehrzahl nun einmal Frauen bevorzugen, die ein paar Jahre juenger sind stellt eine begrenzte Abwanderung von Frauen kein gesellschaftliches Problem dar. Sie kompensiert vielmehr den natuerlichen Frauenueberschuss in einer wachsenden Bevoelkerung. Ist also gesellschaftspolitisch durchaus wuenschenswert.

    Sioux

  4. #43
    Avatar von Otto-Nongkhai

    Registriert seit
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    12.292

    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Überall blieb ich ohne männliche thailändische Konkurrenz.
    Die thailändischen Männer glänzen durch Abwesenheit.
    Da habe ich aber andere Erfahrung gemacht,in reinen Thai Bezirken sitze ich gerade mit einer netten Thai auf einer Bank und blaudere,da sitzen promt 1-2 Thais daneben und lauschen gebannt unserem Gespraech.
    Ist sehr laestig.
    ------------
    Mir ist in letzter Zeit aufgefallen,dass sich immere mehr Songs der Thais auf uns Auslaender beziehen.
    Wer kennt den Song,
    eine Thai zieht zu ihrem Freund nach Deutschland und verlaesst Thai Mann und Kinder.
    Nach einem Jahr wirft sie der deutschen Mann raus,sie will wieder zum Thai Mann zurueck,aber dieser verstoesst sie.

  5. #44
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Zitat Zitat von Bakwahn",p="340828
    Der Verlust so vieler junger Thaifrauen an das Ausland scheint ein solches drängendes aber psychologisch verdrängtes Problem zu sein.
    Eigentlich handelt es sich ja nicht um einen Verlust für Thailand. Es wird eher "ausgeliehen", denn in der Regel dauert es gar nicht so lange und der Farang ist hinüber. Dann wird geerbt, Rente bezogen und alles Farang-Kapital kann ins Land fliessen.

    Mich wollte auch mal eine verheiratete Thai belügen und nur dank der Aufklärung einer anderen, bin ich nicht in diese Falle gelaufen. Diese widerum hatte sich freundlich revanchiert, weil ich ihr zuvor uneigennützig Rat gab , sich von einem brutalen Engländer wieder zu lösen und ihr dazu den Weg gezeigt bzw. sie über sein Fremdgehen aufgeklärt hatte. ;-D

  6. #45
    Avatar von Micha

    Registriert seit
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    15.941

    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Zitat Zitat von Sioux",p="340851
    Thailand hat (noch) eine wachsende Bevoelkerung. Das heisst es gibt von jedem Jahrgang mehr Personen als vom vorherigen.

    Da Maenner in der Mehrzahl nun einmal Frauen bevorzugen, die ein paar Jahre juenger sind stellt eine begrenzte Abwanderung von Frauen kein gesellschaftliches Problem dar. Sie kompensiert vielmehr den natuerlichen Frauenueberschuss in einer wachsenden Bevoelkerung.
    Sioux

    Eines Tages wird auch die thailändische Bevölkerung nicht mehr wachsen. Zudem zeichnet sich lt. Statistik sei den letzten 20 Jahren ein Männerüberschuss bei den Neugeborenen ab.

    Desweiteren wächst die Zahl der Männer mit brauchbarem Einkommen dank des ständigen Wirtschaftswachstums kontinuierlich an.

    Mit anderen Worten, das (Männer-) Paradies löst sich irgendwann auf.

    So krass wie in unserer aussterbenden deutschen Gesellschaft wird es aber vermutlich nicht kommen.

  7. #46
    Avatar von Bakwahn

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    76

    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Für mich ist es spannend festzustellen, dass einige der hier Diskutierenden geradezu verkrampft versuchen, den Thaimännern im allgemeinen und dem „literarischen Thai“ dieses Liedes im besonderen moralisch eine reinzuwürgen. Viele lesen und hören diesen Text bzw. dieses Lied, um danach ausdrücklich dem Thaimann – der hier die Rolle des lyrischen Ich innehat – moralisch die Rechung zu präsentieren.
    So ist die Interpretation Mipoohs einzig darauf ausgerichtet, den Thaimann und seine ehemalige Ehefrau, die jetzt in die Rolle der Geliebten geschlüpft ist, moralisch zu verurteilen.

    Dass die Thaifrau klaren Ehebruch begeht, leugne ich doch gar nicht.
    Ich habe dazu geschrieben: Wenn sie alleine (ohne deutschen Ehemann) zu Besuch kommt, dann verstehen sie sich immer noch, sie teilt mit ihm den Schlafraum, und, so suggeriert es die deutsche Übersetzung zumindest, schlafen sie auch miteinander.
    Ich habe mich aber einer moralischen Beurteilung einer solchen Handlungsweise weitgehend enthalten.
    Natürlich haben Mipooh und seine Frau recht, wenn sie sich über das Verhalten der beiden Thais, und hier insbesondere über die Thaifrau, moralisch entrüsten.
    „Meine Frau findet das Verhalten beider unmöglich.“ Und „es kotzt sie an.“

    Aber welchen Erkenntnisgewinn zieht man aus einer solcherart verkürzten moralischen Interpretation? Der Erkenntnisgewinn tendiert gegen Null. Wir bekommen bestätigt, was wir immer schon gewusst haben. Thaifrauen betrügen Farlangs und Thaimänner heucheln Liebeskummer. Der Dumme und Betrogene ist mal wieder der Farlang.

    Allein, eine solche Rezeption wird diesem Liedtext nicht gerecht.
    Siehe Fortsetzung

    Bakwahn

  8. #47
    Avatar von Bakwahn

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    76

    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Ich habe an Texten (auch an Schlager- und Liedertexten) grundsätzlich ein ganz anderes Interesse. Ich habe kein direktes normative Interesse, wie die wohl meisten hier, sondern es geht mir um das Aufstöbern von gesellschaftlichen Entwicklungen und Problemen, die sich, bei aller Individualität und Subjektivität des Textes, als gesellschaftlich vermittelte im Text gespiegelt und reflektiert finden.

    Auch dieses Lied ist entstanden und wird rezipiert in einem bestimmten gesellschaftlichen Lebenszusammenhang. Es gibt wahrscheinlich im ganzen Isaan nicht ein einziges Dorf, in das nicht mindestens ein Farlang hineingeheiratet hat. Vielen Thaimännern wird zum ersten mal bewusst, dass Farlangs nicht mehr nur wandelnde ATMs und Goldesel sind, die man nach belieben ausnehmen kann (über die weiblichen Mitglieder der Familie), sondern dass die Lawine der einfallenden Farlangs auch allmählich zur Gefahr für das eigene männliche Selbstverständnis, für die eigene männliche Rolle wird. Die Farlangs haben aufgrund ihres höheren Verdienstes viel mehr Optionen; sie repräsentieren den in modernen anspruchvollen Berufen erfolgreichen Mann. Das alles macht 5exy, und so interessieren sich immer mehr Thaifrauen für Farlangs als mögliche Partner.
    Außerdem werden die Frauen allmählich knapp. Nicht nur die ins Ausland heiratenden Thaifrauen vermindern das Angebot, sondern auch die deutlich sinkende Übersterblichkeit des männlichen Geschlechts sowie die seit ungefähr 18 Jahren schrumpfenden Geburtenjahrgänge verringern das Angebot an jungen Frauen.
    Viele Thaimänner beginnen, sich um ihre althergebrachten Vorrechte und Machtpositionen Sorgen zu machen, sehen die Möglichkeiten ihres Machogehabes gefährdet.
    Die Erkenntnis solcher Entwicklungen geschieht meist im Un- und Vorbewussten, als dumpfes, drohendes Gefühl, das man nicht richtig einordnen kann.

    Genau hier in diese kurz skizzierte Situation spricht das Lied.
    Der Text schildert einen Thaimann, der seine Frau an einen Farlang verloren hat. Über die Gründe und den Trennungsvorgang erfahren wir nichts. Aber er liebt seine Frau immer noch, ja, er liebt sie so sehr, dass er sogar die Rolle des PuaNoi akzeptiert und in seiner Melancholie sogar den Hohn und Spott der Nachbarn erträgt einschließlich des damit einhergehenden Gesichtsverlusts. Aber er kämpft weiterhin noch um seine Frau; zeigt ihr, dass er sie immer noch liebt und sie zurückhaben möchte
    Das alles geschieht durchaus sehr glaubwürdig und echt. Ich kann beim besten Willen nichts Heuchlerisches daran finden.

    Das Lied beginnt mit einer Frage: „Ist es gut oder schlecht?“, die sich auf den Verlust seiner Frau bezieht und auf seine völlig neue Rolle als PuaNoi Joeraman., als Nebenmann eines Deutschen. Diese Frage wird im Text nicht direkt beantwortet. Die Frage wird indirekt an das Publikum, an die Rezipienten weitergegeben, die über die Situation des Mannes gezwungen sind, nachzudenken und eine Antwort zu finden.
    Die im Lied geschilderte Situation ist in der Tat für Thaimänner (und auch für die weiblichen Hörer) eine neue, bisher ziemlich selten aufgetretene Lage. Nicht er – der Thaimann – ist Herr der Situation und Herr des Geschehens, sondern die Frau und im Hintergrund der Farlang, der aufgrund seiner mächtigeren Optionen und zusammen mit der Thaifrau diese für den Thaimann so missliche Lage erst geschaffen hat.
    Ich weiß im Moment noch nicht, welche Botschaft das Lied einem thailändischen Publikum vermitteln will (wozu gibt es den Tag der Arbeit? Der ist zum Nachdenken da!), nur so viel steht fest: es ist eine verkappte Warnung an die Männer, sich ihren Frauen und Mädchen gegenüber ritterlicher, ehrlicher und fürsorglicher zu verhalten.

    Micha hat in seinem Beitrag darauf hingewiesen, dass eine stets wachsende thailändische Wirtschaft immer mehr und auch besser bezahlte Arbeitsplätze bereitstellt; nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen. Die Thaimänner müssen, genauso wie ihre westlichen Kollegen vor 30/40 Jahren, lernen, in der sich abzeichnenden Selbstständigkeit und Emanzipation der Thaifrauen eine positive Entwicklung zu sehen, die auch ihnen zu Gute kommt. Sie müssen runter von ihrem längst morsch gewordenen Machoroß.

    Bakwahn

  9. #48
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Bakwahn schreibt:
    Ich weiß im Moment noch nicht, welche Botschaft das Lied einem thailändischen Publikum vermitteln will (wozu gibt es den Tag der Arbeit? Der ist zum Nachdenken da!), nur so viel steht fest: es ist eine verkappte Warnung an die Männer, sich ihren Frauen und Mädchen gegenüber ritterlicher, ehrlicher und fürsorglicher zu verhalten.
    Gute Analyse,
    ungeachtet dessen, dass es hier wirklich viele Member gibt, die persönliche Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis oder eigenem Erlebten beisteuern und versuchen, den Text und die Realität in Deckung zu bringen.
    Gerade der von mir zitierte Satz deine Analyse ist etwas, das ich nur bestätigen kann: in vielen Gesprächen habe ich immer wieder eines erfahren: Farnag natürlich, wegen Geld und materieller Sicherheit aber dann gleich in zweiter Linie (manches Mal sogar in erster!) die Hoffnung und der Glaube, dass der Farang fürsorglicher, ritterlicher, anständiger in der Behandlung, nicht saufend und nicht .....d ist wie von Thai-Männern gewohnt.
    Dass dieses Bild nicht unbedingt der Wahrheit entspricht, ist uns allen klar. Es zeigt aber, wie deine Interpretation da der Realität nahe kommt.
    Günny

  10. #49
    Avatar von mipooh

    Registriert seit
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    Beiträge
    6.152

    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Aber er kämpft weiterhin noch um seine Frau; zeigt ihr, dass er sie immer noch liebt und sie zurückhaben möchte
    Woraus liest Du dass er kämpft? Auch von zurückhaben lese ich nichts. Lediglich dass er sie hat, wenn sie allein nach Hause kommt.

  11. #50
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Möglicherweise handelt der Liedtext von 3 Betrogenen?

    Der (schon ältere?) Farang, der nichts davon weiss, weil seine Eitelkeit ihm suggeriert, er würde um seiner selbst geliebt. Dem Thai-Ehemann, der zu Gunsten des dadurch erzielten Einkommens handelt und sich denoch vorlügt, er liebe seine Frau. Und die Frau, die den Farang und sich selbst betrügt, weil sie glaubt, ihre gesellschaftliche Rolle erwarte dies von ihr. - Eigentlich ein sehr trauriges Lied über menschliche "Not" und Dummheit.

    Es ist zu befürchten, daß Songs dieser Art und das Farang-Thema allgemein zunehmen wird/werden.

    So notwendig diese gesellschaftliche Diskussion sein mag, so gefährlich könnte sie aber in ihren Auswirkungen werden. Auch werden immer mehr z.B. die EU verlassen und in Thailand ihr Glück suchen.

    Ein Farang kann "schlimmstenfalls" zurück in seine Heimat, falls ihm eines Tages geballter Hass in Thailand entgegenschlagen sollte. Seine Frau müsste in einem solchen Fall aber ihre Heimat verlassen, wenn sie Repressalien entgehen wollte.

    Leider genau so fraglich, wie es Beiden in Farangland gehen würde, denn auch hier gibt es "national gestrickte".

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