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Geld für den thailändischen Liebhaber...

Erstellt von Micha, 26.04.2006, 21:14 Uhr · 108 Antworten · 6.764 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Bakwahn

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    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Für Monta:
    Deine Interpretation ist eine völlige Fehleinschätzung des Liedtextes.
    Du machst den Täter zum Opfer und das Opfer zum Täter.
    Strenggenommen hat der deutsche Farlang dem Thai die Frau genommen!
    Zwar unwissentlich, aber das ist der Sachverhalt!
    Der Deutsche ist sozusagen der Täter, der unwissentlich schuldig geworden ist.
    Die deutschen Männer sehen sich immer so gerne als Opfer, obwohl sie doch die Täter sind!
    Außerdem lässt der Liedtext die Interpretation des Verhaltens der Frau als Betrug in keiner Weise zu!
    Der Liedtext gibt keine Auskunft über die Motive der Frau, ihren Mann zu verlassen und zu dem Farlang nach Deutschland zu gehen und ihn zu heiraten.
    Sie könnte diesen deutschen Mann doch über alle Maßen lieben? Es könnte zumindest so sein.
    Wir wissen es nicht und spekulieren ist sinnlos.

    So unzureichend sowohl das thailändische Original wie auch die deutsche Übersetzung sein mag, ich bin von diesem Text tief berührt!


    Das "Krasse", lieber Monta, – an diesem Lied ist folgendes:
    Da ist ein thailändischer Mann – der als lyrisches Ich zu uns singt – zutiefst betrübt über den Verlust seiner Frau. Keine Vorwürfe ihr gegenüber, keine Hassgesänge auf den deutschen Konkurrenten. Ja, er ist sogar bereit wegen seiner immer noch anhaltenden Liebe zu dieser Frau, seine wahre Identität vor dem Farlang zu verbergen. Er ist sogar mit der Rolle als eine Art pua noi zufrieden, solange seine Ex-Frau ihn mag, ihn nicht vergisst und ihm das auch immer wieder zu verstehen gibt.

    Eine Interpretation, die dem Thaimann für dieses Verhalten finanzielle Motive unterschiebt, lässt sich am Text nicht beweisen! Dieses Verstehen trägst Du von außen an den Text heran.
    Das schlimme Wort vom Zuhälter ist in diesem Zusammenhang total überzogen und völlig fehl am Platze.

    Bakwahn

  2.  
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  3. #32
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Baikwahn, du verlangst von den Membern klare Aussagen.

    Aber so schwammig und nur mutmasend ist keines von diesen wie deine.

    Nur weil ein Text lang ist hat er noch lange keine kronkrete Aussage. Wer andere deswegen kritisiert sollte etwas exakter formulieren.

    Die Beitraege sind schwabbeliges Gerede fuer den Muell.

    Sioux

  4. #33
    Avatar von tira

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    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Zitat Zitat von Bakwahn",p="340786
    ....dem Thaimann für dieses Verhalten finanzielle Motive unterschiebt, ....Das schlimme Wort vom Zuhälter ist in diesem Zusammenhang total überzogen und völlig fehl am Platze....
    jo bakwahn,

    gar net so abwegig, realiter im seebad so gesehen, der thai phua als zuhälter seiner eigenen ehefrau
    und das nicht nur ein x.

    gruss

  5. #34
    Avatar von spellbound hound

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    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Zitat Zitat von Sioux",p="340787
    Nur weil ein Text lang ist hat er noch lange keine kronkrete Aussage. Wer andere deswegen kritisiert sollte etwas exakter formulieren.
    Ich weiß gar nicht, was Du hast? Hab die Beiträge von Backwahn zwar nur überflogen (mir fehlt einfach die Zeit, sorry), aber das mit den "gefühlten Zahlen" fand ich schon sehr konkret, exakt und vor allem bezeichnend für die Qualität dieser Postings.

  6. #35
    Avatar von Micha

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    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Schätze mal, es wird beide Varianten geben, sowohl die einen die unter dem Verlust der Partnerin leiden, weil sie sie an jemanden verloren haben, der offenbar unerreichbar mehr an Möglichkeiten aufzubieten hat

    und die anderen, die sich ob der Unwissenheit des Farang einen ins Fäustchen lachen. Sicher hat es noch alle möglichen Varianten dazwischen.

    Sehe das mit dem Abwerben allerdings nicht ganz so dramatisch, denn jene Frauen die unsereiner nachfragt, dürften in Thailand weniger zu den Frauen gehören, die thailändische Männer bevorzugen.

  7. #36
    Avatar von Micha

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    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Zitat Zitat von Bakwahn",p="340777
    Wo bleiben auf gesellschaftlich-politischer Ebene entsprechende administrative Maßnahmen und geeignete andere Maßnahmen, die dem Verlust durch Abwanderung von jungen Frauen per Heirat ins Ausland entgegenwirken?
    Je mehr Männer infolge der rasch wachsenden thailändischen Wirtschaft in die Lage versetzt werden, mittels ihrer eigenen Hände Arbeit eine Familie zu ernähren umso mehr wird sich die Nachfrage nach ausländischen Männern in Wohlgefallen auflösen. Tendenzen dazu, sind allemal erkennbar.

  8. #37
    Avatar von phimax

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    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Zitat Zitat von Bakwahn",p="340773
    Ich verstehe Deine Aussage nicht: wer bitte ist die „Mehrzahl“
    Die Frauen, die es nicht so machen, wie im Text beschrieben.

  9. #38
    Avatar von Bakwahn

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    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Tira, und für alle, die versuchen, mit empirischen Verweisen meine Textinterpretation zu torpedieren.

    1. es geht im Falle des Liedes nicht um die tatsächliche Realität und das tatsächliche Verhalten real existierender Menschen. Es geht zunächst einmal nur um den Sinn, um ein angemessenes Verständnis eines fiktiven Textes (also einer erfundenen Geschichte), auch wenn es nur ein Schlager ist. Meine Interpretation des Liedes wird von Deinem Hinweis auf wer-weiß-wie-viele Zuhälter-/Anschafferinnen- Paare oder „der thai phua als zuhälter seiner eigenen ehefrau“ überhaupt nicht getroffen!

    2a. Im wirklichen Leben ist es in der Tat so, dass viele Thaimänner – wie Monta richtig schreibt – ihre Frau und Kind(er) verlassen und sich einen Scheißdreck weiter um sie kümmern. Das solche verlassenen und betrogenen Frauen sich von den Thaimännern abwenden, ist nur zu verständlich.

    2b. Auch ist es gesellschaftliche Realität in Thailand, dass viele Männer ihre Frau anschaffen lassen und mit ihrem verdienten Geld sich ein schönes Leben machen.
    Umgekehrt kommt es auch tausendfach vor, dass Frauen in den Touristenzentren anschaffen, um sich und ihre Kinder einschließlich des Mannes (!) durchzubringen.

    2c. Jedoch: Für jedes dieser unter 2a und 2b aufgeführten Negativbeispiele lassen sich leicht jede Menge positive Gegenbeispiele nachweisen. Der Mann, der sich für seine Familie und seine Frau krummlegt, der jeder Arbeit nachgeht, die ein wenig Geld bringt, der sogar bereit ist, ins Ausland zu gehen, um dort das Geld für die Familie zu verdienen. (So mehrfach in „meinem“ Isaan-Dorf).

    Ich wollte mit meiner Interpretation des Liedes zeigen, dass auch und gerade in Schlager- und Liedtexten sich in maskierter Form tiefe und bohrende Probleme einer Gesellschaft, die nirgends sonst in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden, ihren Ausdruck finden, sich Luft verschaffen, dort an die Oberfläche kommen.

    Schlagertexte sind oftmals eben Ausdruck des kollektiven Unbewussten.

    Ein Beispiel aus der eigenen Geschichte: Lale Anderson sang während der ....zeit in ganz unschuldiger Manier das Lied:
    Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei …
    Ein Text von bissiger Ironie, in dem sich Protest und Kritik an den ..... dokumentiert, oder besser gesagt, in maskierter Weise zum Ausdruck kommt.

    Der Verlust so vieler junger Thaifrauen an das Ausland scheint ein solches drängendes aber psychologisch verdrängtes Problem zu sein.

    Einige Boardmitglieder haben Hinweise gegeben auf eine Reihe weiterer Lieder mit Texten ähnlichen Inhalts, wie das hier vorliegende: Junge Thaifrauen verheiraten sich ins Ausland.

    Ich vermute mal, dass es auch Lieder gibt, die sich kritisch mit den Thaifrauen beschäftigen, die sich in den Touristenzentren an die Farlangs verkaufen. Diese Liedtexte werden ihre Kritik in maskierter Weise vortragen, so dass es auf den ersten Blick nicht sofort verstehbar und erkennbar ist.


    Bakwahn

  10. #39
    Avatar von mipooh

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    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    @ Bakwahn,

    Du hast eine Stelle übersehen. Dann wenn sie in TH ist, teilen die zwei das Zimmer, sie leben als Mann und Frau zusammen. Für meine Frau eine völlig offensichtliche Bedeutung, nicht etwa hineininterpretiert.
    Der Falang bekommt eine Lüge aufgetischt. Was fehlt da am Betrug?
    Und genau der macht einen Teil Deiner Interpretation hinfällig.
    Der Mann steckt zwar tief in Selbstmitleid und klagt scheinheilig über seine Leiden, aber er klagt tatsächlich die Frau nur indirekt an. Er leidet, und sie ist die Handelnde... Das Geld und die Vorstellung, dass sie ja eigentlich ihn liebt (sie sagt es muss sein) reichen ihm aus, auch wenn niemand sonst das versteht.

    Meine Frau findet das Verhalten beider unmöglich.

    Nun muss man nur noch ein eher typisches Verhalten von Thaimännern dazu eibeziehen, dass sie nämlich eine einmal eroberte Frau (einmal 5ex, auch .............. reicht dazu aus) als ihren alleinigen Besitz betrachten, dann dürfte das Verständnis der Thai (dieses Liedes) völlig anders ausfallen als Deines.

    Wie ich vorher schon sagte, kotzte es meine Frau regelrecht an, dass in diesem und vielen anderen Songs, der "arme" Thaimann sich ständig als das Opfer der bösen Frauen sieht, während die Realität der Frauen ganz anders aussieht (lassen wir Ausnahmen ruhig mal weg).
    Dass auch die Frau hier ganz offensichtlich eine Betrügerin ist, schmälert das nicht. Er weiss, dass sie ihn vermisst, klingt kurz mit an, dass also auch sie leidet, aber um sie geht es ja gar nicht, es geht nur zum ihn.
    Einzig, dass Geld herüberwächst, lässt diesen Zustand für ihn erträglich genug erscheinen (ebenfalls eine sehr verbreitete Einstellung, mir der hier fast alles gerechtfertigt werden kann), um auch den gemeinsamen Betrug zu rechtfertigen.

    Im Grunde also mehr ein Lied zur Doppelmoral, die selbst vor der Ehe keinen Halt findet.
    Was sagen die Thai (Nachbarn) dazu? Er sei dumm wie ein Büffel. Kann ich gut nachvollziehen.

  11. #40
    Avatar von Samuianer

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    Re: Geld für den thailändischen Liebhaber...

    Bakwahn schrieb: "Der Verlust so vieler junger Thaifrauen an das Ausland scheint ein solches drängendes aber psychologisch verdrängtes Problem zu sein. "

    Ich kann bisher keinen tatsaechlichen Mangel feststellen! Vielleicht sollte mal eine Volkszaehlung angeregt werden.

    Und bei dem Gewinn, kann es ja eigentlich kein "Verlsut" sein, oder?

    Wie waers denn mit einer ganz simplen Feststellung ueber die Charaktereigenschaft "Neid" im "kollektiven Unterbewusstsein" der betroffenen aus der maennlichen Liga.

    Wie oft habe ich: "Motobike from Sista" gehoert, wie oft habe ich mitgekriegt das haeufig, ausser der Mutter, die einzige weibliche Person, die aeltere Schwester, die ganze Familie, von der Miete bis zum Mobiltelefon finanziell versorgt.

    Und die "Betroffenen" nehmen das stillschweigend hin. Der neue Fernseher geht mal eben fuer die naechsten Trinkgelage in die Haende vom "Kredithai", so folgt auch bald der neue Kuehlschrank, Tochter, Ex-Frau, Freundin, hat ein gutes Einkommen im Ausland.....whohahahahahahahohoo!

    Das ueberwiesene Geld um endlich den gewuenschten Wasserbueffel zu erwerben, wird Zwecks "Vermehrung" erstmal mit etwas Lao Kao zum Pokern eingesetzt, solange bis nichts mehr uebrig ist.

    Ich moechte nicht wissen wieviele Maenner dulden, das sich ihre "Freundin" d.h. Mia prostituiert, um beiden ein Auskommen zu bescheren.

    Ich brauch da nur, mit offenen Augen, vor die Tuer und mich mal ein bisschen unter das Volk zu mischen.

    mipoo schrieb: "Der Falang bekommt eine Lüge aufgetischt. Was fehlt da am Betrug?
    Und genau der macht einen Teil Deiner Interpretation hinfällig.

    Der Mann steckt zwar tief in Selbstmitleid und klagt scheinheilig über seine Leiden, aber er klagt tatsächlich die Frau nur indirekt an. Er leidet, und sie ist die Handelnde... Das Geld und die Vorstellung, dass sie ja eigentlich ihn liebt (sie sagt es muss sein) reichen ihm aus,"


    Genauso sehe ich das auch! Der Pascha mautzt ´rum das er von ihrem d.h. moeglicherweise von dem Farang sein Geld leben "muss" und noch miterleben "muss" wie seine "Mia" dieses Geld "erbeutet".

    Was dem in diesem Song beschrieben Charakter betrifft, dem fehlt Selbstbewusstsein, Stolz und "Rueckrat", wer sich sowas reintut und sogar noch Vorteile daraus zieht ist fuer mich menschlicher Abschaum, die Frau die sowas mitspielt ebenfalls, ganz einfach und ohne wenn und aber.

    Hier stimmt was nicht, und das ganz gewaltig!

    Das hat auch nichts mit irgendeiner exotischen d.h. landestypischen Mentalitaet zu tun, jeder normale Mitbuerger in diesem Land bezeichnet ein solches Verhalten als "Dschai Dam"...

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